Apps & Mobile Entwicklung
Diese Warnung trifft alle Handy-Nutzer
Jeder hat eins, jeder nutzt es täglich, viele sogar mehrere Stunden am Tag: das Handy. Doch nun kommt eine eindringliche Warnung, die sich an alle richtet, die ihr Smartphone für selbstverständlich halten. Und sie kommt nicht von irgendwem, sondern vom Smartphone-Erfinder.
Der Apple-Chef sagt laut, was iPhone-Erfinder Steve Jobs nie öffentlich zugegeben hätte – obwohl er es im Privaten sehr wohl wusste. Jobs verstand es wie kaum ein anderer, Technologie nicht nur zu verkaufen, sondern sie mit Bedeutung aufzuladen: Das iPhone war in seiner Erzählung kein einfaches Handy, sondern ein Versprechen, das iPad kein Bildschirm, sondern ein Fenster zur Welt. Jobs verführte damit Millionen Menschen weltweit – und sie kauften die Geräte. Dass ausgerechnet sein Nachfolger nun die Kehrseite dieser Erfolgsgeschichte ausbuchstabiert, wirkt wie ein Bruch in der Geschichte – oder wie dessen überfällige Fortsetzung.
Eine offene Warnung vor dem Handy
Denn Jobs war kein naiver Evangelist des Fortschritts. Hinter den Kulissen herrschte eine fast altmodische Strenge: begrenzte Bildschirmzeit für die eigenen Kinder, Gespräche am Tisch statt stummen Scrollens, Bücher statt Displays. Er wusste, dass die von ihm mitgeschaffene Technologie nicht nur Aufmerksamkeit bündelt, sondern sie auch verschlingt. Doch diese Doppeldeutigkeit blieb privat. Eine offene Warnung vor den eigenen Produkten hätte die Magie wohl entzaubert – und Jobs war, bei aller Ingenieurskunst, vor allem ein Meister der Inszenierung.
→ IKEA verkauft jetzt Handy-Betten: Das ist die Idee dahinter
Nun also Tim Cook, der Mann der Zahlen, der Lieferketten und der leisen Töne, der plötzlich eine fast pädagogische Sprache findet. Weniger Bildschirm, mehr Leben, mehr Natur, mehr Gegenwart – das klingt, als hätte sich das Silicon Valley für einen Moment in ein Seminar zur Selbstoptimierung im Grünen verwandelt. Und doch ist es mehr als nur abgedroschene Rhetorik: Cook formuliert ein Unwohlsein, das längst zum Grundrauschen einer digitalisierten Gesellschaft gehört. Dass er es tut, während sein Unternehmen weiterhin Handys und Co. perfektioniert, die genau dieses Verhalten stimulieren, verleiht der Botschaft eine ironische Schärfe.
Wer wird schon verzichten?
Man könnte es als gewissenhafte Selbstkorrektur lesen – oder als späte Einsicht in ein System, das sich längst verselbstständigt hat. Denn natürlich wird kaum jemand ernsthaft erwägen, sein Handy wegzulegen, nur weil dessen Hersteller zur Mäßigung rät. Die Geräte sind zu tief in den Alltag integriert, zu funktional, zu unverzichtbar geworden, als dass moralische Appelle daran viel ändern könnten. Die digitale Ökonomie lebt nicht von Verzicht, sondern von Verweildauer.
Am Ende bleibt ein Katalog an Maßnahmen, der so vernünftig wie lästig klingt: Bildschirmzeit begrenzen, Kinder sensibilisieren, digitale Pausen, Medienkompetenz stärken. Alles richtig, alles bekannt, alles schon vielfach formuliert. Nicht zuletzt auch von Gesundheitsorganisationen, die seit Jahren auf die psychischen Nebenwirkungen permanenter Vernetzung hinweisen. Dass diese Einsichten nun aus dem Innersten eines der mächtigsten Technologiekonzerne selbst kommen, verleiht ihnen Gewicht, aber kaum Neuigkeitswert. Es ist, als würde die Industrie endlich aussprechen, was ihre Produkte längst im Stillen demonstrieren: dass Fortschritt und Überforderung oft nur eine Wischbewegung voneinander entfernt sind.
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AMD × Samsung: Erneute Gerüchte über AMD-Chips mit Samsungs 2 nm

Südkoreanische Medien frohlocken erneut über einen möglichen Auftrag von AMD bei Samsung. Das Ziel sollen 2-nm-Chips sein. Doch wie so oft bei der Thematik, wie zuletzt schon bei Apple mit angeblicher Intel-Produktion, ist die Angelegenheit extrem komplex und keine Lösung für in Kürze anstehende Produkte.
Samsung und AMD, das klappt als Partnerschaft und Geschäft bereits seit vielen Jahren. Zuletzt wurde die Zusammenarbeit erneuert, denn Samsung kann das liefern, was AMD gerade in großen Mengen braucht: HBM. Und auch DRAM für Epyc-Venice-Systeme.
Schon im März war der größte Elefant im Raum aber ein anderer: Was ist eigentlich mit Samsung Foundry? Denn dass die Speichersparte funktioniert, beweisen zuletzt die extrem guten Quartalszahlen. Bei Samsung Foundry sieht das ganz anders aus, hier nennt das Unternehmen nie Zahlen und verweist oft auf eigene Produkte als größtes Aushängeschild. Zuletzt ging es um Base-Dies für HBM in 4 nm und die vergleichsweise kleinen Smartphone-SoCs der Exynos-Serie, hier immerhin schon in 2 nm. An dieser Fertigungsstufe hat sich das Unternehmen jahrelang die Zähne ausgebissen und kommt nun erst in den Bereich, wo es wirtschaftlich wird und die Ausbeute stimmt – und damit auch für externe Kunden interessant wird.
Bereits im März haben AMD und Samsung erklärt, auch über eine Zusammenarbeit bei Chips abseits von Speicher zu sprechen. Um was genau es gehen könnte, ist allerdings völlig offen. Gerüchte in dieser Richtung gibt es zwar immer wieder, Resultate haben sich bislang aber nicht gezeigt – das ändern auch die heutigen Berichte aus Südkorea nicht, die im Kern das meiste bereits Bekannte nur noch einmal wiederholen. Statt von discussions sei nun jedoch von advancing discussions die Rede. Unterschrieben ist aber nach wie vor nichts, es dürfte ohnehin eher etwas Langfristiges werden. Denn die nun kommende Generation ist längst in trockenen Tüchern.
The two companies will also discuss opportunities for foundry partnership, through which Samsung would provide foundry services for next-generation AMD products.
Samsung im März 2026
Samsung Foundry kämpfte in den letzten Jahren darum, den Anschluss zu finden, bei 2 nm könnte er erstmals wieder gelingen. Da alle großen AI-Firmen nach High-End-Fertigungskapazität lechzen, ergibt sich für Samsung eine realistische Chance. Gleiches gilt für Intel Foundry, weshalb Gerüchte in dieser Form alle paar Wochen wieder auftauchen. Der Name des potenziellen Kunden ändert sich dabei, die Aussage im Kern ist jedoch ziemlich ähnlich.
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Legacy of the Dark Knight: Der Lego-Batman schlägt laut ersten Previews das Original

Was an Lego Batman bislang vor allem für Schlagzeilen gesorgt hat, waren die Systemanforderungen, die erst von viel RAM und nun von viel Upscaling und Frame Generation gesprochen haben. Wie es um den Spaß beim Spielen steht, haben eine Reihe Redaktionen nun in Erfahrung gebracht: Spieler sollen sich freuen können.
Erste Eindrücke von einem Anspiel-Event
Auf einem Anspiel-Event durften ausgewählte Redaktionen das neue Lego Batman, das am 22. Mai erscheinen wird, rund zwei Stunden lang in drei Missionen und einem Ausschnitt der offenen Spielwelt erproben. Einflüsse von Rocksteadys Arkham-Serie sind kaum zu übersehen gewesen, aber, wie
IGN prägnant formuliert, in einer „Diätversion“ umgesetzt.
Kämpfe laufen zwar komplexer als bei anderen Lego-Spielen ab, bleiben aber relativ einfach. Das Schleichen „ist so rudimentär, dass es nicht einmal einen Knopf zum Hinhocken gibt“, schreibt GamesRadar, Rätsel und Plattforming nicht übermäßig fordernd. Obwohl das beim Anspielen dank viel Abwechslung und gutem Pacing unterhalten konnte, ist das nicht der eigentliche Grund, warum Lego-Arkham ein gutes Spiel zu werden verspricht.
Lego ist besser als Arkham
Der Grund ist vielmehr das „Lego“ im Lego-Arkham, nicht das Arkham, das dem Tenor nach mehr die nötige Grundlage legt. Der freundliche Slapstick-Humor der Serie mit allerlei Blödeleien und das Zusammenfügen von bekannten Szenen aus der ganzen Batman-Welt in Lego-Variante als typische Lego-Elemente machen den Kern des Spaßes aus. Für IGN bedient das Spiel damit das Kind im Erwachsenen, ähnlich äußert sich Eurogamer.
Als potentielles Highlight wird zudem Gotham City ausgemacht. Sie fühle sich lebendiger als die meisten anderen Videospiel-Varianten an, schreib der Game Informer. Er ist nicht der einzige, dem das Umherstreifen fast noch mehr Spaß macht als die gezeigten Missionen.
Gut bis ultimativ
Der Ausblick auf das fertige Spiel ist allerdings ein von-bis. Für Eurogamer könnte sich Legacy of the Dark Knight zum „ultimativen Lego-Batman-Erlebnis“ mausern. GamesRadar schreibt zurückhaltender, dass der Titel am besten wirke, wenn er Rocksteadys Vorbild nicht imitiere. Man sei nicht sicher, ob er als Arkham-Spiel besonders gut sei. Als Lego-Spiel hingegen könne man diese Aussage sicher treffen. Für die Mehrheit der Käufer dürfte das bereits ausreichend sein.
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Huawei Watch Ultimate Design Spring Edition: Smartwatch bringt 99 Diamanten ans Handgelenk

Mit der Watch Ultimate Design Spring Edition hat Huawei neben der Watch Fit 5 und Watch Fit 5 Pro (Test) und dem dünnsten Tablet der Welt eine weitere Smartwatch vorgestellt, die auch in Deutschland in den Handel kommen wird. Mit 99 echten Diamanten besetzt soll sie Technologie und Fine Jewellery mit 0,8 Karat kombinieren.
Für die Design-Smartwatch hat Huawei mit Francesca Amfitheatrof zusammengearbeitet, die bei Tiffany & Co. die Ära der Tiffany T einläutete und später künstlerische Direktorin bei Louis Vuitton wurde. Das Ergebnis ist eine Smartwatch, die vom Armband bis zum Zifferblatt mit Diamanten besetzt ist und auch selbst den Diamantschliff mit 60 Facetten in der Form der Lünette aufnimmt. Auch die mit 18 Facetten geschliffene Krone der Smartwatch beherbergt einen Diamanten.
Abgesehen vom auffälligen Design mit Diamanten entspricht die Smartwatch technisch weitgehend der Ende 2025 vorgestellten, goldenen Huawei Watch Ultimate Design und setzt ebenfalls auf ein Gehäuse aus Titan und Keramik. Auch den X-Tap-Sensor, der eine schnelle Gesundheitsübersicht über die Fingerspitze ermöglicht, bietet das neue Modell. Der TruSeen-Sensor an der Rückseite der Smartwatch erfasst Gesundheitswerte wie Herzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung, Hauttemperatur und EKG.
Helles AMOLED, IP69, eSIM und kleinere Abmessungen
Das Diamanten-Modell bietet einen Tiefensensor und ist für Tauchgänge bis zu 40 Metern Tiefe freigegeben. Die Uhr ist zudem nach IP68 und IP69 zertifiziert. Das 1,38 Zoll große AMOLED-Display mit LTPO 2.0 bietet eine Auflösung von 466 × 466 Pixeln und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 cd/m². Neben Bluetooth, WLAN, NFC samt kontaktlosem Bezahlen per Curve Pay und GPS bietet die Smartwatch die Option auf eine eSIM. Die neue Smartwatch misst allerdings nur 42,9 × 42,9 × 10,8 mm, fällt angesichts der weiblichen Zielgruppe also deutlich kleiner aus als die goldene Watch Ultimate Design, die es auf 48,5 × 48,5 × 12,9 mm bringt. Am Handgelenk getragen kann die Smartwatch bei Temperaturen von -20 bis +55 °C genutzt werden.
Wie alle Smartwatches von Huawei ist auch die Huawei Watch Ultimate Design Spring Edition sowohl mit Android als auch iOS kompatibel. Geladen wird die Smartwatch kabellos über ein magnetisches Ladepad. Die Akkulaufzeit gibt Huawei mit bis zu 3 Tagen ohne Always-On-Display und 2 Tagen mit aktiviertem Always-On-Display an.
Preis und Verfügbarkeit
Die unverbindliche Preisempfehlung für Europa beträgt 3.799 Euro. Wie immer gilt, dass dieser Preis nicht genau so auch in Deutschland Anwendung finden muss. Wann die neue Spring Edition in Deutschland auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt, sie wird aber auch hierzulande angeboten werden.
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