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E-Autos zu Hause laden: Wallbox, CEE oder Schuko | c’t uplink
Zum Laden von E-Autos braucht man nicht unbedingt eine teure Wallbox, sondern eine Schuko-Steckdose reicht – theoretisch. In der Praxis lauern ein paar Probleme, die wir genau beschreiben, aber für erste Ladeversuche mag das reichen. Empfehlenswerter ist eine vom Profi angeschlossene und auf Dauerlast optimierte Schukosteckdose oder eine CEE-Steckdose für einphasiges Laden. Für welche Zwecke dessen eingeschränkte Ladefähigkeit reicht, diskutieren wir ausführlich im Podcast c’t uplink mit den c’t-Redakteuren Sven Hansen und Urs Mansmann.
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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …
Auch auf passende Stromtarife gehen wir ein, vor allem auf dynamische Stromtarife. Die versprechen große Ersparnisse, wenn man beim Ladezeitpunkt flexibel ist und vor allem über den Mittag laden kann. Tatsächlich rutschte vor kurzem der Strompreis über einige wenige Stunden sogar so weit ins Börsenminus, dass man fürs Laden bezahlt wurde. Wir erklären, warum ein negativer Börsenstrompreis nur selten zu so einer Rückzahlung führt.
Um besser von den Strompreisschwankungen zu profitieren, reicht das einphasige Laden allerdings nur eingeschränkt. Und auch unter anderen Umständen mag es sinnvoll sein, das Auto nicht nur über Nacht geladen zu bekommen, sondern schneller. Dafür eignen sich dreiphasig angeschlossene Wallboxen mit 11 oder 22 kW Ladeleistung – wir diskutieren, welche Rolle hierzulande noch stärkere oder Gleichstromlader spielen.
Wallboxen gibt es mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten: welche mit CEE-Stecker und ausgeklügelten Adaptersystemen, die sowohl zu Hause als auch unterwegs eine gute Figur machen, und welche zur Festinstallation. Letztere unterscheiden sich auch darin, wie sie mit dem Strom aus Solaranlagen umgehen: einfach ins Auto pumpen, raffinierter zeitgesteuert in einem Akku zwischenpuffern oder im Haus verteilen, weil das Auto erst ein paar Stunden später geladen werden soll. Auch auf die Integration mit Messsystemen und anderen Energiemanagementsystemen gehen wir kurz ein. Zudem treffen wir ein paar wenige Überlegungen zu Wallboxen in Mehrfamilienhaus-Tiefgaragen, beispielsweise zu Abrechnungssystemen.
Zu Gast im Studio: Sven Hansen, Urs Mansmann
Host: Jörg Wirtgen
Produktion: Tobias Reimer
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(jow)
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Süchtig nach Offline-Zeit: Der „Analogue Trend“ auf Social Media
In der heutigen Welt gehören digitale Medien und Tools schon lange fest zum Alltag. Da wundert es nicht, dass einige Menschen von digitalen Reizen überwältigt sind und die sogenannte „Digital Fatigue“ („digitale Ermüdung“) spüren.
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Der „Analogue Trend“ auf Social Media
Gerade jüngere Menschen, die im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind, scheinen sich nach mehr Offline-Zeit zu sehnen, wie eine Vodafone-Studie aufzeigt. Das macht sich auch in einem neuen Trend auf Social Media bemerkbar: Der „Analogue Trend“, den Anhänger auch als „Analogue Living“, oder „Going Analog“ bezeichnen.

Dafina Maloku hat einen Master in Germanistik und Anglistik und interessiert sich für die Folgen der IT für Gesellschaft und Kommunikation.
Unter Hashtags wie #analog oder #offlinehobbies posten Nutzer Beiträge rund um ihre liebsten analogen Tätigkeiten auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok. Dazu gehören vor allem entspannende Tätigkeiten wie Malen, Puzzeln, händisches Schreiben und Lesen. Auch sogenannte „Granny Hobbys“ sind beliebt, beispielsweise Stricken, Vögel beobachten und Gärtnern.
Warum analoge Medien ein Comeback erleben
Das Ziel scheint für viele zu sein, Doomscrolling zu reduzieren und somit die „Digital Fatigue“ oder gar den „Brainrot“ („Hirnverfall“) zu vermeiden. Analoge Hobbys eignen sich dafür besonders gut, da sie weniger stark ablenken und dem Gehirn beibringen, nicht ständig nach dem nächsten Dopamin-Kick zu suchen. Für einige Menschen entschleunigt sich durch analoge Hobbys der Alltag und steigert die Kreativität, wonach ebenfalls viele streben.
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Für andere könnten analoge Hobbys fernab von Bildschirmen auch eine Art Flucht aus der aktuell unsicheren Weltlage bieten, mit der sie besonders auf Social Media konfrontiert werden. All das löst womöglich bei einigen eine Nostalgie aus, weshalb sie Tätigkeiten und Medien wie analoge Fotokameras und Brettspiele „wiederbeleben“. Diese schenken ein vertrautes Gefühl aus einer Zeit, in der vermeintlich noch „alles gut“ war: eine Zeit ohne digitale Überreizung und mit einer stabileren Weltlage.
Analoge Hobbys online posten: ein Widerspruch
Wer diesen Trend beobachtet, kommt nicht umhin, die Widersprüchlichkeit zu bemerken. Denn der Sinn des „Analogue Living“ ist es eigentlich, mehr Zeit offline zu verbringen, statt sich einen Haufen Videos über ein analoges Leben anzuschauen. Diese können wie jede andere Nische auf Social Media „süchtig“ machen – und prompt kommt man doch wieder beim Doomscrolling an.
Gefahr des Überkonsums
Bei der Darstellung der analogen Tätigkeiten besteht wie bei vielen anderen Inhalten auf Social Media zudem immer die Gefahr, dass weniger die Sache an sich, sondern die Ästhetik im Vordergrund steht. Es wird wichtiger, dass das Hobby „gut aussieht“ und so zu mehr Likes führt. Das kann auch den Überkonsum („Overconsumerism“) befeuern, wenn Influencer häufig neue und verschiedene Materialien und Marken in die Kamera halten und so zu unnötigen Käufen animieren.
Ein Beispiel ist das von Content Creator Siecec Campbell vorgestellte Konzept eines „Analog Bag“: In einer Tasche werden Objekte wie Bücher, Magazine, Stifte und Notizbücher verstaut. Das hat eine Welle ausgelöst, in der andere Influencer ebenfalls zeigen, was sie in ihre eigene „analogen Tasche“ einpacken. Bei vielen dieser Videos spielt die Ästhetik ihrer Tasche eine große Rolle, und Shopbetreiber haben angefangen, auf diesen Trend aufzuspringen und ihre Taschen dementsprechend zu vermarkten.

So kann eine sogenannte “analoge Tasche” aussehen. Sie hat den Zweck, analoge Gegenstände sichtbar zu machen, sodass man weniger zum Smartphone greift.
(Bild: Rui Elena/Shutterstock.com)
Mögliche positive Auswirkungen des Trends
Das Comeback von analogen Hobbys bedeutet natürlich nicht zwingend, das digitale Leben komplett abzulehnen. Analog und digital können koexistieren und einander ergänzen. Dabei ist es wichtig, die Balance zu finden. Die große Reichweite der sozialen Medien hat den Vorteil, Menschen aus aller Welt durch ähnliche Interessen miteinander verbinden zu können. Außerdem können viele Menschen neue Hobbys entdecken, auf die sie vielleicht sonst nicht gekommen wären.
Vorsicht ist nur geboten, wenn die Likes wichtiger werden als der Spaß am Hobby – dann läuft etwas falsch. Auch das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen, ist gut: Braucht es jetzt wirklich noch ein Stiftmarker-Set oder noch ein Buch in einer Special Edition? Oder reichen nicht die Sachen aus, die bereits da sind? Nachhaltige Alternativen wie Ausleihen und Secondhand sind auch eine Option, mit wenig Budget ein neues Hobby zu starten oder zu erhalten. Im Vordergrund sollten immer das Hobby und die positiven Effekte für die eigene psychische und körperliche Gesundheit stehen. Und dafür braucht es weder viel Online-Zuspruch noch ein riesiges Budget.
(mho)
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Zwischen Himmel und Horizont: Die Bilder der Woche 19
In dieser 19. Kalenderwoche zeigt uns die c’t-Foto-Community, wie unterschiedlich Fotografinnen und Fotografen Räume, Formen, aber auch Stimmungen inszenieren können. So reicht die Auswahl von stillen Landschaften in Afrika bis zu futuristischer Architektur in Seoul und Berlin. Die Bilder spielen immer wieder mit klaren Linien, starken Kontrasten und bewusst gesetzten Perspektiven. Dabei wird Licht zum zentralen Gestaltungsmittel – mal weich und atmosphärisch, mal präzise und grafisch.
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Auffällig ist die Ruhe vieler Motive. Einzelne Bildelemente wie ein Baum, ein Vogel oder ein Fisch sind isoliert im Bildraum platziert und entfalten gerade dadurch ihre Wirkung. Gleichzeitig zeigen die Aufnahmen, wie Tiefe und Fläche in der Fotografie eingesetzt werden können, beispielsweise durch Nebel und Weite, durch Symmetrie oder durch reduzierte Silhouetten. Die sieben Bilder des Tages verbinden auf diese Weise dokumentarische Beobachtung mit künstlerischem Blick und laden dazu ein, genauer hinzusehen.
alleinstehend von analoochjehtooch

alleinstehend
(Bild: analoochjehtooch)
Eine einzelne Schirmakazie steht mitten in der afrikanischen Steppe. Der tiefe Horizont lässt den Himmel weit erscheinen. Mächtige Wolken füllen fast das gesamte Bild aus. Der Baum sitzt genau in der Mitte und hält die weite Fläche zusammen. Die Staffelung von Vordergrund, Horizont und Himmel erzeugt eine klare Tiefenwirkung. Das Licht modelliert die Wolken und betont in Schwarz-Weiß die Struktur der Steppe. Das Foto bündelt Weite, Ruhe und Einsamkeit in einem stillen, starken Moment.
AHB XIV von K P K

AHB XIV
(Bild: K P K)
Der Blick aus dem Innenhof des Abgeordnetenhauses in Berlin geht nach oben. Fenster, Wände und eine gläserne Front rahmen ein helles Stück Himmel ein. Klare Linien und strenge Symmetrie ordnen das Bild präzise. Die Perspektive lässt den Raum kippen und die Architektur erscheint fast auf der Seite liegend. Dadurch wird der Innenhof zu einem Fenster zum Himmel, und das Foto spielt stark mit Wahrnehmung und Orientierung.
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Fine Line – sensual nude art von Kristian Liebrand

Fine Line – sensual nude art
(Bild: Kristian Liebrand)
Fast alles bleibt schwarz. Nur feine Lichtkanten zeichnen die Konturen des Körpers einer Frau nach. Schulter, Rücken, Bein und Profil treten als klare Konturen hervor. Das präzise gesetzte Licht formt eine ruhige Silhouette und lenkt den Blick entlang der Linien. Das Aktfoto wirkt so reduziert, sinnlich und stark zugleich.
Ein Flügelschlag im Frühling von Antonio Giovanni Galle

Ein Flügelschlag im Frühling
(Bild: Antonio Giovanni Galle)
Klein, wach und neugierig sitzt ein Rotkehlchen auf einem hellen Ast und schaut aufmerksam in den Wald. Das leuchtende Orange seiner Brust trifft auf kühles Blau – ein Farbkontrast, der sofort wirkt. Das weiche Bokeh löst den Hintergrund auf und rückt den kleinen Sänger in den Fokus. Sanftes Gegenlicht zeichnet jede Feder nach. Ein stiller Frühlingsmoment eingefangen wie ein Gemälde.
Wenn Welten aufeinander prallen von Kurt von Hebsack

Wenn Welten aufeinander prallen.
(Bild: Kurt von Hebsack)
Aus einer ungewöhnlichen Unterperspektive treffen im Bild zwei Gebäude aufeinander: Auf der einen Seite ragt eine raue Sichtbetonwand empor, auf der anderen schwingt sich die glänzende Aluminiumfassade des Dongdaemun Design Plaza ins Bild. Dazwischen öffnet sich ein schmaler Streifen Himmel, der die beiden Welten wie eine Naht verbindet. Durch den tiefen Standpunkt wirken die Fassaden, als würden sie nach oben kippen, was die Spannung zwischen den Materialien verstärkt. Massiv gegen geschwungen, matt gegen glänzend – der Kontrast zwischen Beton, Glas und Metall macht die Szene zu einem grafischen Spiel aus Linien und Flächen.
Valencia Oceanografico 4 von DiSe.fotografie

Valencia Oceanografico 4
(Bild: DiSe.fotografie)
Ein einzelner Fisch zieht durch das dunkle Wasser des Aquariums und präsentiert sich von seiner schönsten Seite. Seine Schuppen schimmern in feinen Strukturen und changieren in metallischen Farbtönen – fast wie ein gemaltes Mosaik. Der dunkle Hintergrund hebt das Tier deutlich hervor und lenkt den Blick allein auf seine Form, seine Flossen und das Spiel der Reflexe. Ein ruhiger Moment aus der Unterwasserwelt, der zeigt, wie viel visuelle Schönheit in einem einzigen Fisch stecken kann.
Sigiriya II von Tobias Hucker

Sigiriya II
(Bild: Tobias Hucker)
Die Felsenfestung Sigiriya ragt wie ein Monolith aus dem dichten Grün Sri Lankas auf. Warmes Abendlicht legt goldene Farben über die Landschaft, die Felsen und die Wolken. Die Komposition rückt den markanten Felsen klar in den Mittelpunkt und staffelt Wald, Ebene und Berge sauber nach hinten. Dunst und Licht erzeugen dabei einen besonders räumlichen Bildeindruck. Hier zeigt sich ein Ort, der zugleich kraftvoll und ruhig wirkt.
(vat)
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E-Auto-Prämie: Endgültig verabschiedet, auch Bundesrat hat zugestimmt
Das neue Förderprogramm für Elektroautos kann wie geplant rückwirkend für Zulassungen seit Jahresanfang genutzt werden. Dem hat nach dem Bundestag auch der Bundesrat in Berlin zugestimmt. Vorgesehen ist, dass die staatliche Förderung von Privatkunden beim Kauf von batterieelektrische Autos, Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit Range Extender beantragt werden kann.
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(Bild: Florian Pillau )
Je nach Fahrzeugart und persönlichen Umständen liegt die Förderung zwischen 500 und 6000 Euro. Allerdings gibt es Einkommensobergrenzen, bis zu denen sie ausgezahlt wird. Diese liegen bei 80.000 Euro Haushaltseinkommen im Jahr, mit zwei Kindern bei 90.000 Euro.
Förderung ab 3000 Euro
Die Basisförderung beträgt für batterieelektrische Autos 3000 Euro. Für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60.000 Euro gibt es 4000 Euro, für Haushalte mit einem Maximal-Einkommen von 45.000 Euro sind 5000 Euro vorgesehen. Pro Kind steigt die Förderung um 500 Euro, insgesamt um höchstens 1000 Euro.
Die Regelung für den Zeitpunkt 1. Januar, ab dem die Förderung frühestens in Anspruch genommen werden kann, war angehängt an das Gesetz zur Verbesserung des Verbraucherschutzes beim Abschluss von Kreditverträgen. Der Bundesrat stimmte also nicht getrennt über die E-Auto-Förderung ab. Den inhaltlichen Details der neuen Kaufprämie mussten Bundestag und Bundesrat nicht zustimmen.
(fpi)
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