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Erste Arbeit von Leo: O2 kämpft mit Humor gegen Schlechtes-Netz-Vorurteil


Im Marketing der großen Telekommunikationsunternehmen gibt es einen Königsvorteil: Wer hat das beste Netz? Und wer darf damit werben? Nun versucht sich auch der Herausforderer Telefónica O2 an dem besten Werbeargument der Telko-Welt. Es ist die erste Arbeit der neuen O2-Leadagentur Leo aus dem Publicis-Network.

Der Telko-Konzern verweist auf die Ergebnisse der Nest-Tests: Das Mobilfunknetz von O2 Telefónica habe sechsmal in Folge mit „sehr gut“ abgeschnitten und im vergangenen Jahr erstmals den zweiten Platz im Netztest des Fachmagazins Connect erlangt. Doch „trotz regelmäßiger Spitzenwertungen“ kämpfe das Netz bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin mit einem schlechten Ruf, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Besonders hartnäckig halte sich das Vorurteil, das O2-Mobilfunknetz sei nicht gut, bei denjenigen, die es selbst überhaupt nicht nutzen würden. Ein klarer Fall für die Marketingabteilung des Unternehmens, die seit einem Jahr von Steve Plesker, Director Brand & Marketing Communications bei O2 Telefónica, geführt wird.

Eine neue Werbekampagne von O2 Telefónica soll den festgestellten Widerspruch von Image und Netzqualität adressieren. Unter dem Motto „Das-besser-als-du-denkst-Netz“ spießt das Unternehmen festgefahrene Vorurteile zum Netz auf. In der Kampagne sollen Slogans wie „Wir haben uns von unseren Funklöchern getrennt“ oder „Das miese O2-Netz ist auch nicht mehr das, was es mal war“ einen neuen Ton in der Mobilfunkwerbung setzen. Das Ziel: Denkmuster aufbrechen.

„Um ein gefestigtes negatives Image aufzulösen, benötigt man mehr als vorsichtige Botschaften oder Standardfloskeln. Wir regen die Menschen an, etwaige Vorbehalte gegenüber unserem Netz zu hinterfragen“, sagt Plesker. „Wir setzen bewusst auf einen Mix aus schonungsloser Ehrlichkeit, einer Prise Humor und modernem Storytelling, um zu zeigen, was längst bewiesen ist: Unser Netz ist deutlich besser als viele denken.“

Die Kampagne startet mit Out-of-Home-Motiven, und wird im März mit Präsenz in TV, Kino und auf Social Media fortgesetzt. Auch in den Werbespots nimmt sich O2 selbst auf die Schippe. Und das geht zum Beispiel so: Ein Mann belauscht aus einem Hinterhalt ein Gaunerpärchen und wird durch das Klingeln seines Smartphones verraten. Dass er durch Netzempfang auffliegt, überrascht den Mann selbst am meisten, wie er verblüfft dem Anrufer gesteht.

Plesker sagt zum verstärkten Einsatz von Humor in der Markenkommunikation: „Humor ist für uns niemals Selbstzweck, sondern ein messbar wirksames Mittel für Aufmerksamkeit und Sympathie.“ Der neue Ton in der Kommunikation soll auch auf den Social-Media-Kanälen zu spüren sein. Straßeninterviews mit Content Creatoren aus Comedy und Tech sollen den Widerspruch zwischen Ruf und Realität des Netzes thematisieren.

In einer weiteren Kampagnenphase will O2 auch noch eine Zufriedenheitsgarantie in die Werbeversprechen einbauen. Der Konzern bietet dann Neu- und Bestandskund:innen an, das Netz 30 Tage lang zu testen und bei Nichtgefallen den Vertrag „problemlos zu kündigen“. Grundgebühr und Anschlussgebühr sollen in diesem Fall erstattet werden.

Steve Plesker ist Director Brand & Marketing Communications bei O2 Telefónica

Die Kampagne markiert die Premiere der Zusammenarbeit zwischen O2 Telefónica und Publicis Group. Sie wurde durch enge Kooperation vor allem mit der Kreativagentur Leo Germany geprägt. „Schön zu sehen, dass wir schon in der ersten Kampagne gemeinsam mit O2 mutig und für die Branche neu an die Sache herangehen“, meint Lennart Wittgen, CEO von Leo Germany.

Der Marktführer Deutsche Telekom bewirbt aktuell ebenfalls die eigene Netzqualität – mit einer millionenschweren Werbekampagne. Ein Vignettenfilm zeigt dafür Menschen in unterschiedlichen Situationen und Lebenslagen. Im Zuge der Kampagne erschien außerdem die Werbebotschaft „Im besten Netz“ als Netzkennung – anstelle des üblichen Schriftzuges Telekom.de – auf den Bildschirmen von Millionen Smartphones.

Neue Markenkampagne

Warum die Deutsche Telekom die Netzkennung kapert

„Im besten Netz“ – diese drei Worte werden bald auf Millionen Smartphones erscheinen. Eine Netzkennung, die sonst als rein technisches Detail gilt und angibt, soll zum sichtbarsten Symbol einer neuen Markenoffensive der Deutschen Telekom werden.

Das hatte allerdings ein Nachspiel. Die Bewerbung von „Im besten Netz“ hat bereits ein Gericht beschäftigt: Das Landgericht Düsseldorf hat auf Antrag eines Wettbewerbers entschieden, dass die Telekom diese Netzkennung nicht länger als Werbebotschaft auf den Smartphone-Displays einsetzen darf. Der Konzern hat die Netzkennung daher wieder zurückgestellt auf die frühere Einstellung.



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Meta soll Google 2026 erstmals bei Werbeeinnahmen überholen


Mit über 240 Milliarden US-Dollar Werbeeinkünften in diesem Jahr soll Meta die Wachablösung im digitalen Werbemarkt erreichen. Dafür gibt es gute Gründe. Auch die Nummer drei Amazon legt bei Einkünften und Marktanteil deutlich zu.

Wie zwei der Konkurrenz längst entrückte Schwergewichte duellieren sich Meta und Google (beziehungsweise Alphabet) seit Jahren an der Spitze der taktgebenden Konzerne im Bereich der digitalen Werbeausgaben. Zusammen entfällt auf sie mehr als 50 Prozent des globalen Ad Spends – und seit jeher hat Google das Duell für sich entscheiden können; nicht zuletzt wegen der immensen Relevanz der Google-Suche und Werbevermarktung in diesem Bereich. Doch in diesem Jahr soll es zum großen Shift kommen. eMarketer prognostiziert, dass Meta Google bei den Werbeeinnahmen überholen wird. Außerdem soll Amazon sich noch ein Stück weiter an die beiden Tech-Größen heranschieben. Wir werfen einen Blick auf die erwarteten Einkünfte sowie Marktanteile und legen dar, warum Meta an Google vorbeiziehen könnte.


Du siehst bald Ads im WhatsApp Updates Tab:

Globaler Roll-out für Status Ads und Promoted Channels

Werbung im WhatsApp Status auf Smartphone vor grünem Hintergrund
© WhatsApp via Canva

Diese Zahlen stelle eMarketer für 2026 in Aussicht: Meta mit mehr Einnahmen und Marktanteil als Google

Meta soll laut eMarketer-Prognose 2026 243,46 Milliarden US-Dollar mit Werbung einnehmen, Google im Vergleich 239,54 Milliarden US-Dollar. Auf Rang drei folgt in diesem Tech-Triumvirat Amazon mit 82,07 Milliarden US-Dollar. Allein der Sprung der Einkünfte gegenüber 2025 ist enorm. Im vergangenen Jahr lag Amazon noch bei 68,64 Milliarden US-Dollar, Meta bei 196,17 und die bisherige Nummer eins Google bei 214,06 Milliarden US-Dollar. In diesem Jahr soll sich nach eMarketer damit auch das Marktanteilverhältnis verschieben. Meta wird zur Nummer eins vor Google (26,4 Prozent der Werbeausgaben) und Amazon 9,0 Prozent der Werbeausgaben) und vereinigt 26,8 Prozent der digitalen Werbeausgaben weltweit auf sich.


Die Nettoeinkünfte über Werbung steigen bei Amazon, Meta und Google massiv an; ab 2026 steht Meta auf Rang eins, prognostiziert eMarketer, © eMarketer, Diagramm mit Zahlen und Graphen, bunt
Die Nettoeinkünfte über Werbung steigen bei Amazon, Meta und Google massiv an; ab 2026 steht Meta auf Rang eins, prognostiziert eMarketer, © eMarketer

Max Willens, Principal Analyst bei eMarketer, erklärt zur Entwicklung:

In surpassing Google, Meta has essentially had many of its core strategies validated. Meta has long understood that scale, network effects, and habits are more important than anything else in digital media. It has carefully built and defended the advantages it has in all three areas.

Die Gründe für Metas Siegeszug: Noch mehr Werbefokus als Google

Metas Riesenwachstum lässt sich mit weiteren Zahlen untermauern. eMarketer prognostiziert eine Wachstumsrate von 24,1 Prozent (gegenüber 22,1 Prozent 2025) für den Konzern im Jahr 2026. Das ist deutlich mehr als bei Google mit 11,9 Prozent. Nun muss hinzugefügt werden, dass Google über diverse Kanäle Umsatz generiert, nicht zuletzt über die Cloud und Abonnements wie für YouTube Premium. Im Jahr 2025 wuchs der Cloud-Umsatz um 48 Prozent auf über 17,7 Milliarden US-Dollar und die Google Subscriptions erfreuten sich eines Zuwachses von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 125 Millionen zahlende Premium-Abonnent:innen hat YouTube bereits. Damit hat die Google-Tochter ein großes Subscription-Netzwerk, das den Umsatz zusätzlich ankurbelt. Auch wenn Google enorm viel Umsatz über Werbung macht, sind andere Umsatztreiber inzwischen wichtige Säulen – mehr noch als bei Meta. Max Willens ergänzt:

Google has plenty of levers it can pull to try to speed up growth. But the diversity of its business—it generates billions of dollars in subscriber revenues from YouTube Premium, for example—may make it harder for it to leapfrog past Meta in terms of digital ad revenues.

Meta hingegen setzt auf ein breit gefächertes Werbeangebot über die riesigen Plattformen Facebook, Instagram, Threads und WhatsApp hinweg. Zuletzt wurden beispielsweise auch Ads auf Threads weltweit als Option für Advertiser ausgerollt, die Werbung im Updates Tab auf WhatsApp kommt ebenfalls global. Dazu kommen zahlreiche Formate in den erfolgreichen Reels, immer neue Facebook und Instagram Ads und die Advantage+ Tools, die KI-gestützte Performance-Optimierung versprechen. Die Zahl der User – über drei Milliarden pro Monate auf Facebook, Instagram und Whatsapp, über 400 Millionen monatlich auf Threads – ist für Werbetreibende bereits ein Kernfaktor bei der Budgetplanung für Social Media Ads.

For the vast majority of advertisers, the question is not whether they should spend money on Meta’s apps—the question is how much they should spend,

meint Willens. Das belegen die Zahlen. 2025 stieg die Zahl der Ad Impressions auf Metas Plattformen gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent. Und das Wachstum der Werbeeinnahmen soll anhalten, wie eMarketer für die kommenden Jahre prognostiziert. Dabei spielen auch diverse Nebenfaktoren eine Rolle. Zum Beispiel wird Meta künftig in Europa mit Standortgebühren die lokal fälligen digitalen Dienstleistungssteuern (Digital Service Taxes, DST) auf Advertiser umlegen, um den Umsatz nicht zu beeinträchtigen. Außerdem soll der Konzern bereits 2024 Milliarden mit Ads für Scams und Verbotenes verdient haben. Diese arglistige Art der Werbung kann Meta anscheinend nicht kontrollieren, wie interne Dokumente zeigen, die Reuters vorliegen. Womöglich will der Konzern das auch nicht, denn damit gehen immense Einnahmen einher, die mögliche Strafzahlungen überschreiten.

eMarketer merkt an, dass die Prognosen für 2026 vor Gerichtsurteilen in Verfahren gegen Google und Meta erstellt wurden. Einzelne Verfahren sollen aber die Zahlen nicht beeinflussen, so die Expert:innen, da sich die Fälle noch lange hinziehen werden. Zach Goldner, Senior Forecasting Analyst bei eMarketer, erklärt:

These cases will take years to fully play out through appeals and additional trials, and they don’t immediately force changes to how these platforms operate today. More importantly, advertisers don’t reallocate billions of dollars based on legal risk, they follow performance, and that is the bigger driver behind the shifting balance between Meta and Google.

Neue Inventare und neue Player

Während Meta Google in diesem Jahr also erstmals überholen könnte, setzt die Alphabet-Tochter auf neue Werbeinventare, insbesondere im KI-Suchbereich. Denn der AI Mode bietet sich aufgrund der hochpersonalisierten Prompts und Anfragen für die Integration von Werbung an. Deshalb kommen beispielsweise spezifische Shopping Ads und Direct Offers mit personalisierten Rabatten in den Modus. Zudem gewinnen Shorts zusehends an Relevanz für die Ad-Einnahmen auf YouTube, ähnlich wie die Reels auf Metas Plattformen.

Hinter Google und Meta nähert sich indes Amazon an und wird zur unumstößlichen Nummer drei der großen Adressen für Werbeausgaben. Das hängt nicht zuletzt mit dem stetigen Ausbau der Werbeoptionen zusammen. Neuerdings können sogar AI Agents in der Amazon Ads API schalten und walten. Über den Amazon Ads Model Context Protocol (MCP) Server können künftig AI Agents in Amazons Werbesystem eingreifen und so in kurzer Zeit ganze Kampagnenprozesse übernehmen. Des Weiteren spielt Amazon immer mehr Prime Video Ads aus, im Sommer 2025 hatte sich der Ad Load im Vergleich zum Start im Vorjahr schon verdoppelt. Hinzu kommen inzwischen shoppable Video-Ads bei Prime Video.

Außerdem lässt Amazon über die eigene DSP Werbeinventare von Spotify und Netflix einkaufen. Das ist ein Hinweis auf das Erstarken der Streaming Player, die im Werbemarkt mehr denn je mitmischen, da sie riesige User-Zahlen mit viel Verweildauer und Engagement vereinen – ideal für Advertiser. Netflix zum Beispiel, das seit kurzem für ein Super Audience Match auf Amazon-Shopping-Daten für die Ads zurückgreift, erwartet für dieses Jahr bereits rund drei Milliarden US-Dollar Werbeumsatz, nur knapp 3,5 Jahre nach der Integration von Ads.


Netflix plant mit 3 Milliarden US-Dollar Ad-Umsatz und bekommt neues App Layout

Netflix-Logo auf weißer Konstruktion am Dach
© Netflix via Canva





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ORF-Enterprise: CEO der ORF-Vermarktungstochter völlig überraschend beurlaubt


Compliance-Stelle prüft Vorwürfe gegen Oliver Böhm, CEO der ORF-Enterprise.

Weiter Turbulenzen beim ORF. Oliver Böhm, CEO von ORF-Enterprise, der Vermarktungstochter des Österreichischen Rundfunks (ORF), wurde völlig überraschend beurlaubt. Nach Rücktritt des Intendanten ist dies der zweite „Super-Gau“ für den ORF.

Von den Gerüchten wusste HORIZONT Austria seit Donnerstag Abend der vergangenen Woche. Während der ORF zu diesem Zeitpunkt noch dementierte,

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Neurowissenschaftlerin Carmen Simon: 7 Regeln für mehr Aufmerksamkeit im Marketing


Die Neurowissenschaftlerin Carmen Simon hat auf der South-by-South-West (SXSW) in Austin eindrucksvoll gezeigt, dass Aufmerksamkeit kein kreatives Bauchgefühl ist, sondern ein neurobiologischer Prozess. Er ist messbar, gestaltbar – und oft falsch eingesetzt. Das sind ihre sieben Regeln für mehr Aufmerksamkeit im Marketing.

Wer Marketing künftig wirksamer machen will, müsse aufhören, um Aufmerksamkeit zu kämpfen, und anfangen, sie zu führen, sagt

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