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Entwicklung & Code

GitHub blendet Werbung in Pull Requests ein – Entwickler laufen Sturm


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GitHub Copilot hat in Pull Requests ungefragt Produkthinweise eingebaut, die deutlich nach Werbung aussehen. Die vermeintlich freundlichen Tipps finden sich nicht nur in den Pull Requests, die Copilot erstellt hat, sondern auch in solchen, die der KI-Helfer nur bearbeitet hat. Nach Verwunderung und Protesten hat GitHub das Verhalten nun deaktiviert.

Der Entwickler Zach Manson hat am 30. März einen Screenshot eines Pull Request veröffentlicht, bei dem Copilot Tippfehler korrigieren sollte und der nach der Korrektur einen zusätzlichen Hinweis enthielt: „Quickly spin up Copilot coding agent tasks from anywhere on your macOS or Windows machine with Raycast“. Das Wort Raycast hat Copilot freundlicherweise direkt mit einem Link zum Produktivitätstool versehen.


Screenshot von Copilot PR mit Produkthinweis

Screenshot von Copilot PR mit Produkthinweis

Der Entwickler Zach Manson hat einen Screenshot des erweiterten Pull Requests gepostet.

(Bild: Zach Manson)

Der Pull Request von Zach Manson war kein Einzelfall: Eine Suche auf GitHub zeigt denselben Hinweis in gut 11.000 Pull Requests.

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Offenbar hat Raycast die Werbung nicht einmal selbst beauftragt. Ein Artikel auf Neowin zeigt, dass sich im Markdown zum Pull Request der versteckte HTML-Kommentar „START COPILOT CODING AGENT TIPS“ findet.

Neowin hat ähnliche „Hinweise“ auf weitere Produkte in insgesamt 1,5 Millionen Pull Requests gefunden und den Raycast-Tipp nicht nur auf GitHub, sondern auch in mit Copilot bearbeiteten Merge Requests auf GitLab entdeckt. „Nützliche Hinweise“ gab es auch zu Integrationen für Slack und Microsoft Teams sowie zum Starten von Copilot-Aufgaben direkt aus Editoren wie VS Code, Visual Studio, JetBrains-IDEs und Eclipse.

Inzwischen ist GitHub zurückgerudert. Auf Hacker News hat Tim Rogers aus dem Copilot-Coding-Agent-Team geschrieben, dass die Pull Requests nun keine Hinweise mehr enthalten. „Wir haben in den vom Copilot-Coding-Agent erstellten PRs Produkttipps eingefügt. Das Ziel war es, Entwicklern dabei zu helfen, neue Möglichkeiten für den Einsatz des Agenten in ihrem Arbeitsablauf zu entdecken. Doch angesichts des Feedbacks hier und nach reiflicher Überlegung war die Entscheidung falsch. Wir werden so etwas nicht wieder tun.“

Auf X hat Martin Woodward von GitHubs Developer-Relations-Team geschrieben, dass die Tipps ursprünglich für vollständig von Copilot erstellte Pull-Requests gedacht und da noch ganz in Ordnung waren, aber es wurde eklig, als Copilot sich in jeden PR einmischte, bei dem er mitmischte.


(rme)



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Entwicklung & Code

Kommentar: Das Ende der SaaS-Gelddruckmaschine


Als der Hedgefonds TCI jüngst seinen Microsoft-Anteil drastisch zusammenstrich, klang das erst einmal nach einer dieser Meldungen, die im Strom der Finanznachrichten untergehen. Doch diesmal lohnt der zweite Blick. TCI-Gründer Chris Hohn gehörte jahrelang zu den großen Profiteuren des Microsoft-Booms, fast 400 Prozent Kursgewinn seit 2017 sprechen eine deutliche Sprache. Wenn ausgerechnet so ein Investor kalte Füße bekommt, geht es nicht um schwache Quartalszahlen. Dann steht die ökonomische Grundlage der Softwareindustrie zur Debatte.

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Ein Kommentar von Moritz Förster

Ein Kommentar von Moritz Förster

Moritz Förster schreibt seit 2012 für die iX und heise online. Er betreut neben dem iX-Channel den Bereich Arbeitsplatz.

Die Sprengkraft der KI-Revolution liegt nicht darin, dass sie eine bestimmte Software ersetzt. Sondern darin, dass sie das Geschäftsmodell dahinter pulverisiert. Willkommen in der SaaSpocalypse.

Zwei Jahrzehnte lang funktionierte Unternehmenssoftware nach einem stabilen Prinzip. Jede Aufgabe bekam ihre eigene Anwendung: Texte in Word, Tabellen in Excel, Kundendaten in Salesforce, Bildbearbeitung in Photoshop. Unternehmen zahlen Lizenzen pro Nutzer, pro Arbeitsplatz, pro Monat. Je tiefer die Software in die Arbeitsabläufe einsickerte, desto verlässlicher sprudelten Umsatz und Margen. Der Wert lag dabei nie nur im Programmcode, sondern in einer schlichten Tatsache: Menschen mussten ihre Arbeit innerhalb dieser Anwendungen erledigen.

Genau diese Logik bröckelt nun. KI-Assistenten verändern nicht bloß einzelne Funktionen, sondern die Schnittstelle zur Arbeit selbst. Wer heute Copilot, Gemini oder ChatGPT nutzt, klickt sich nicht mehr durch klassische Menüs. Stattdessen formuliert der Nutzer Ziele: „Fasse die wichtigsten Punkte aus diesen Mails zusammen.“ „Bau eine Präsentation aus den Quartalszahlen.“ Die Arbeit wandert Schritt für Schritt vom Menschen zur Maschine. Und je besser diese Systeme werden, desto unwichtiger wird die Anwendung im Hintergrund.

Das zeigt sich ausgerechnet bei Microsoft selbst. Seinen Copilot präsentiert der Konzern längst nicht mehr als Zusatzfunktion für Word oder Excel. Das Ziel ist ein Assistent, der quer über alle Anwendungen arbeitet. Der Nutzer redet mit dem Agenten – nicht mehr mit dem Programm. Wird die KI zur Bedienoberfläche der Wissensarbeit, verliert die klassische Anwendung ihre Rolle als zentraler Zugangspunkt. Sie wird zur Infrastruktur.

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Aus Nutzersicht klingt das verlockend. Für die Softwareindustrie ist es eine Bedrohung. Denn Software-as-a-Service-Modelle leben davon, dass jeder Mitarbeiter Zugang zu einzelnen Anwendungen braucht. KI-Agenten lösen diese Kopplung auf. Warum Hunderte Vollzugänge bezahlen, wenn ein paar Agenten einen Großteil der Arbeit erledigen?

Die Nervosität an den Börsen kommt nicht von ungefähr. Microsoft, Salesforce, Adobe und Oracle verdienen weiterhin Milliarden. Aber die Zweifel wachsen, ob die fetten Margen der SaaS-Ära dauerhaft Bestand haben. Bemerkenswert dabei: Die Disruption entsteht innerhalb der Plattformen selbst. Microsoft demonstriert mit Copilot genau die Entwicklung, die das klassische Softwaremodell untergräbt. Der Konzern treibt die Entkopplung von Nutzer und Anwendung selbst voran.

Börsen handeln spekulative Erwartungen, keine Gegenwart. Für Investoren genügt die Aussicht auf sinkende Preissetzungsmacht, um Bewertungen neu zu sortieren. Die Machtfrage lautet deshalb nicht mehr, wer die beste Software baut. Sondern wer künftig die Bedienoberfläche der Arbeit kontrolliert.

Das erklärt, warum TCIs Teilverkauf mehr ist als ein gewöhnliches Börsensignal. Der Fonds stößt Microsoft-Aktien nicht ab, weil Office schwächelt oder Azure plötzlich Verluste schreibt. TCI reagiert auf eine tiefere Unsicherheit: KI löst eben nicht einfach Programme ab. Sie ersetzt die ökonomische Logik, auf der die Softwareindustrie aufgebaut wurde. Und genau deshalb droht die SaaSpocalypse.

Bei diesem Kommentar handelt es sich um das Editorial der iX 6/2026, die am 22. Mai erscheint.


(fo)



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Fedora Hummingbird Linux: Neue Container-basierte Distribution


Neben viel KI und Virtualisierung gab es auf dem Red Hat Summit auch Neuigkeiten im Bereich der Linux-Distribution: Fedora Hummingbird Linux – auch HummingbirdOS genannt – ist da. Hierbei handelt es sich um eine vollständig Container-basierte Distribution. Gleich mehrere bereits bekannte Projekte vereinen sich hier: Zum einen natürlich Software aus dem Fedora-Universum, aber auch rpm-ostree, das von Fedora CoreOS und auch Silverblue bekannt ist.

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Statt über einen traditionellen Paketmanager kommen Software-Aktualisierungen über sogenannte Transaktionen in das System. Das ist vergleichbar mit einem Git-Commit mit zwei Zuständen: dem aktuellen und dem nächsten. HummingbirdOS greift ebenfalls auf das bootc-Projekt zurück. Dabei geht es um sogenannte „bootfähige“ Container, die mit einem Linux-Kernel und systemd ausgestattet sind. Sie können als normale Container laufen oder über bootc wie ein klassisches Linux starten.

Die letzte Zutat für das neue Fedora Linux ist das Hummingbird-Projekt. Es stellt minimalistische und gehärtete Container bereit. Letzteres bedeutet, dass es idealerweise keine bekannten ungepatchten Sicherheitslücken bezüglich der installierten Software gibt. Ziel ist, dass jeder Container nur eine Funktion hat.

Fedora Hummingbird Linux ist noch in einem frühen Stadium. Interessierte können sich aber schon ein Abbild aus der Container-Registry der Hummingbird-Community herunterladen. Ferner kann man das System auch als virtuelle Maschine betreiben. Dazu muss man das Container-Abbild per bootc-image-builder umwandeln. Das Resultat ist entweder eine virtuelle Festplatte oder Installations-CD. Erstere bindet der Anwender entweder in den Hypervisor oder Cloud-Account ein. Danach startet HummingbirdOS analog zu den anderen virtuellen Maschinen. Die Installations-CD benutzt das bekannte Werkzeug Anaconda.

Bei den von Red Hat angedachten Anwendungsfällen schließt sich der Bogen zurück zur KI. HummingbirdOS soll laut Ankündigung als Plattform für KI-Agenten dienen. Designbedingt bietet es aktuelle Software mit minimaler Angriffsfläche. Unterstützung für Nutzer ist über den „Cooperative Community Support“ geplant. Hier können zahlende Red-Hat-Kunden auch Hilfe für bestimmte Projekte außerhalb des Enterprise-Umfeldes bekommen.

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(fo)



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.NET 11.0 Preview 4: Ein bunter Strauß von API-Erweiterungen


Die vierte Vorschauversion der kommenden .NET-Version 11.0 ist erschienen und steht zum Download bereit. Parallel dazu hat Microsoft auch die Version 11811.120 von Visual Studio 2026 Insiders veröffentlicht, die zum Entwickeln von .NET-11.0-Anwendungen benötigt wird. Alternativ ist eine Arbeit mit Visual Studio Code und dem im SDK mitgelieferten Kommandozeilencompiler möglich.

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Dr. Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg hat Fachbücher zu .NET 10.0, C# 14.0, Blazor 10.0 und Entity Framework Core 10.0 veröffentlicht. Er arbeitet als Berater und Trainer bei www.IT-Visions.de.


Installation des .NET 11.0 SDK in der Version Preview 4

Installation des .NET 11.0 SDK in der Version Preview 4

Installation des .NET 11.0 SDK in der Version Preview 4


betterCode() .NET 11.0

betterCode() .NET 11.0

(Bild: King / stock.adobe.com)

Das ist neu in .NET 11.0: Dr. Holger Schwichtenberg und weitere Experten präsentieren am 17. November 2026 auf der Online-Konferenz betterCode() .NET 11.0 die Änderungen für Entwicklerinnen und Entwickler in .NET SDK, C# 15.0 und mehr. Bis zur Veröffentlichung des Programms sind vergünstigte Blind-Bird-Tickets verfügbar.

Die Klasse System.Diagnostics.Process zur Verwaltung von Betriebssystemprozessen gibt es seit Version 1.0 des klassischen .NET Framework aus dem Jahr 2002. Prozesse startet man seitdem, indem man eine neue Instanz der Klasse erzeugt. Seit .NET Framework 2.0 (Jahr 2005) gibt es alternativ die statische Methode Process.Start(). 21 Jahre später ergänzt Microsoft nun weitere alternative statische Methoden zum Prozessstart: Process.Run() und Process.RunAsync() sowie Process.RunAndCaptureText() und Process.RunAndCaptureTextAsync(). Das letztgenannte Pärchen liefert ein ProcessTextOutput-Objekt, mit dem man direkt auf Standardausgabe (ProcessTextOutput), Standardfehlerausgabe (StandardError) und Rückgabewert (ExitStatus.ExitCode) zugreifen kann, mit deutlich weniger Programmcode als dies bei der alten Start()-Methode notwendig ist, siehe Listing.

Ein Abbruch des Kindprozesses ist über ein Cancellation-Token möglich. Anders als bei der Start()-Methode kehren alle neuen Methoden mit „Run“ im Namen erst zum Aufrufer zurück, wenn der Kindprozess beendet ist. Entwicklerinnen und Entwickler können dabei allerdings keine Ausgaben des Prozesses verarbeiten, während er läuft.


CancellationTokenSource cts = new CancellationTokenSource();
 
 ProcessTextOutput result = await Process.RunAndCaptureTextAsync(
     "robocopy.exe", [@"t:\Daten", @"t:\Daten_Backup", "/MIR", "/IS"], cts.Token);
 
 CUI.Print("Neuer Prozess mit ID #" + result.ProcessId + " ist beendet!");
 
 CUI.Line("StandardOutput");
 CUI.Print(result.StandardOutput);
 CUI.Line("StandardError");
 CUI.PrintError(result.StandardError);
 CUI.Line("ExitStatus");
 CUI.Print("Canceled? " + result.ExitStatus.Canceled);
 if (result.ExitStatus.HasValue && !result.ExitStatus.IsEmpty) PrintStatus(result.ExitStatus.ExitCode);


Listing 1: Einsatz der neuen Methode Process.RunAndCaptureTextAsync()

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Eine weitere hinzugefügte Methode zum Prozessstart ist Process.StartAndForget() zum Start eines Prozesses, ohne auf den erfolgreichen Start zu warten und ohne direkte Interaktionsmöglichkeiten mit dem neuen Prozess. Man kann lediglich über die zurückgelieferte Prozess-ID den neuen Prozess von außen überwachen, hat aber keinen Zugriff auf den Rückgabewert des Prozesses.


int processId = Process.StartAndForget(
    "robocopy.exe", [@"t:\Daten", @"t:\Daten_Backup", "/MIR", "/IS"]);
 
CUI.Print("Neuer Prozess mit ID #" + processId + " ist gestartet!");
 
var p = Process.GetProcessById(processId);
while(!p.HasExited)
{
 CUI.BusyIndicator();
 Thread.Sleep(500);
}
 
CUI.Line("Neuer Prozess mit ID #" + processId + " ist beendet!");
// PrintStatus(p.ExitCode); // System.InvalidOperationException: 'Process was not started by this object, so requested information cannot be determined.'


Listing 2: Einsatz der neuen Methode Process.StartAndForget()

In der Klasse ProcessStartInfo, die bei Process.Start() verwendet wird, gibt es auch zwei neue Boolean-Optionen: Neu sind zum einen ProcessStartInfo.StartDetached zum Start eines unabhängigen Prozesses mit eigener Konsole, der weiterlebt, auch wenn der startende Prozess beendet wird. Mit ProcessStartInfo.KillOnParentExit erreicht man zum anderen, dass der Kindprozess endet, wenn der startende Prozess endet. Wenn man beide Optionen in Kombination einsetzt, erhält man eine separate Konsole, die aber endet, wenn der startende Prozess endet. Während ProcessStartInfo.StartDetached auf allen Plattformen läuft, meldet ProcessStartInfo.KillOnParentExit aktuell, dass es nur auf Windows funktioniert, denn im Quellcode bei Microsoft steht:


[SupportedOSPlatform("windows")]
public bool KillOnParentExit { get; set; }


In einem Blogeintrag findet man schon den Hinweis darauf, dass Implementierungen für Android und Linux in Arbeit sind.

Für mit Process.Start() gestartete Prozesse gibt es auch die neuen Methoden ReadAllText() und ReadAllTextAsync(), mit denen man von einem beendeten Prozess gleichzeitig die Standardausgabe und die Fehlerausgabe erhalten kann:


process.WaitForExit();
(string output, string error) = process.ReadAllText();


Im Gegensatz zu dem bisherigen Ansatz


string output = process.StandardOutput.ReadToEnd();
string error = process.StandardError.ReadToEnd();


besteht bei den neuen Methoden nicht die Gefahr eines Deadlocks.

In .NET 11.0 Preview 1 hatte Microsoft die Zstandard-Komprimierung ergänzt. Die Klassen ZstandardEncoder und ZstandardDecoder bieten dabei genauso wie die bereits in .NET Core 2.1 eingeführten Klassen BrotliEncoder und BrotliDecoder die Möglichkeit, beim Komprimieren und Dekomprimieren mit den Typen Span und ReadOnlySpan zu arbeiten, ohne die aufwendige Speicherallokation bei Streams. Nun liefert Microsoft diese Option auch für die älteren Klassen ZLibEncoder, DeflateEncoder und GZipEncoder sowie die zugehörigen Decoder, siehe Listing.


CUI.H1($"Komprimiere Datei {BIGFILEPATH} via Span");
 
ReadOnlySpan sourceSpan = File.ReadAllBytes(BIGFILEPATH);
Console.WriteLine("Länge=" + sourceSpan.Length);
long maxCompressedLength = ZLibEncoder.GetMaxCompressedLength(sourceSpan.Length);
Span compressedSpan = new byte[maxCompressedLength];
 
// ZLibEncoder, DeflateEncoder, GZipEncoder, ZstandardEncoder oder BrotliEncoder
using ZLibEncoder encoder = new();
OperationStatus status = encoder.Compress(
    sourceSpan, compressedSpan, out int bytesConsumed, out int bytesWritten,
    isFinalBlock: true);
 
PrintStatus(compressedSpan, status);
 
CUI.H1($"Dekomprimieren aus Span");
 
// ZLibDecoder, DeflateDecoder, GZipDecoder, ZstandardDecoder oder BrotliDecoder
using ZLibDecoder decoder = new();
byte[] decompressedSpan = new byte[sourceSpan.Length];
OperationStatus decompressStatus = decoder.Decompress(
  compressedSpan,
  decompressedSpan,
  out int compressedBytesConsumed,
  out int decompressedBytesWritten);
 
PrintStatus(decompressedSpan, decompressStatus);


Listing 3: Komprimierung und Dekomprimierung mit Span

Die Fließkommazahltypklassen Half, Single und Double können in den Methoden Parse() und TryParse() auch Zeichenketten mit Hexadezimalzahlen auswerten. Dazu müssen Entwicklerinnen und Entwickler aber die Option NumberStyles.HexFloat angeben:


static void TestDouble(double d, string doubleAsString )
{
 string hex = d.ToString("X");
 Console.WriteLine(hex); 
 double d1a = double.Parse(hex, NumberStyles.HexFloat);
 Console.WriteLine(d1a); 
 CUI.Success(d1a == d); // True
 double.TryParse(hex, NumberStyles.HexFloat, null, out double d1b);
 Console.WriteLine(d1b); 
 CUI.Success(d1b == d); // True
}


Die Klassen System.Text.Unicode.Utf8 und System.Text.Unicode.Utf16 bieten nun zwei neue Methoden: IsValid() und IndexOfInvalidSubsequence(). Damit lässt sich nun leichter die Gültigkeit einer Unicode-Zeichenkette prüfen und zumindest die erste fehlerhafte Stelle ermitteln:


ReadOnlySpan chars1 = "Gültiger Text: \uD83D\uDC4D";
Console.WriteLine(chars1);
bool check1 = Utf16.IsValid(chars1); // True
Console.WriteLine(check1);
if (check1) CUI.Success("OK");
else CUI.Warning("Fehler bei Zeichen: " + Utf16.IndexOfInvalidSubsequence(chars1));
 
ReadOnlySpan chars2 = "Ungültiger Text: \uD83D";
Console.WriteLine(chars2);
bool check2 = Utf16.IsValid(chars2); // False
if (check2) CUI.Success("OK");
else CUI.Warning("Fehler bei Zeichen: " + Utf16.IndexOfInvalidSubsequence(chars2));


Bei dem im modernen .NET mitgelieferten JSON-Serialisierer, dem NuGet-Paket System.Text.Json, das auch im klassischen .NET Framework funktioniert, bietet die schon vorher bestehende Methode Reset() in der Klasse Utf8JsonWriter nun eine Überladung, in der man via JsonWriterOptions abweichende Einstellungen festlegen kann. Entwicklerinnen und Entwickler können damit Utf8JsonWriter-Instanzen mit abweichenden Einstellungen wiederverwenden:


using var stream1 = new MemoryStream();
using var writer = new Utf8JsonWriter(stream1, new JsonWriterOptions
  {
    Indented = true
  });
…
using var stream2 = new MemoryStream();
writer.Reset(stream2, new JsonWriterOptions
   {
    Indented = false
   });


Im Source Generator innerhalb von System.Text.Json behebt Microsoft einige Schwächen.



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