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Google testet endlich Gemini Mac App
Die Mac App von Gemini könnte mit dem Feature Desktop Intelligence auf Zusatzinformationen der User zugreifen und so ChatGPT und Claude im Apple-Kosmos herausfordern – zumal Gemini für Apple selbst wichtiger denn je wird.
Apple und Google wachsen enger zusammen. Zu Jahresbeginn verkündeten die Tech-Schwergewichte bereits, dass Googles KI Gemini die neue Version von Apples AI-Assistenz Siri maßgeblich unterstützen soll. Bei Apples Entscheidung für Googles KI sollen bisherige Kooperationen wie etwa die Milliardenzahlungen Googles an Apple, um als Default-Suchmaschine auf iPhones zu fungieren, geholfen haben. Während Siri als personalisierte AI-Assistenz mit Gemini Support die Apple User erfreuen soll, können sich diese womöglich bald ebenso über eine dedizierte Mac App für Gemini freuen. Denn was ChatGPT und Claude schon lange bieten, möchte auch Google jetzt auf den Markt bringen. Die ersten externen Tests haben begonnen und verweisen auf ein besonderes Feature.
Unverzichtbar oder unnötig?
Das kann die ChatGPT Desktop App

Gemini Mac App mit Desktop Intelligence: Mehr Kontext als bei der Web-Nutzung
OpenAI hat schon 2024 eine macOS App für den Vorzeigedienst ChatGPT bereitgestellt. Im selben Jahr brachte auch Anthropic für Claude eine entsprechende Desktop App für die Apple User. Oft werden neue Features, wie vor Kurzem etwa das von Claude Code abgeleitete Claude Cowork, auf dem Desktop zuerst in der macOS App angeboten.
The Claude app is now available to download on Mac and Windows: https://t.co/iWXdAryVBH. pic.twitter.com/7oOBgeLtoy
— Anthropic (@AnthropicAI) October 31, 2024
Wer einen Mac nutzt, hat demnach mit ChatGPT, Claude und Co. bereits einige AI-Optionen für die App-Nutzung zur Verfügung. Googles Gemini hingegen bietet bislang keine solche Option. Nutzer:innen können Gemini im Web einsetzen und suchen, Inhalte generieren lassen oder mit Code arbeiten. Doch Google möchte diese Fähigkeiten nicht nur in eine dedizierte Mac App kopieren, sondern die App mit einem zusätzlich Feature ausstatten. Apple-Experte Mark Gurman schreibt für Bloomberg über den Test mit der neuen macOS App.
Demnach gibt es eine erste Testversion, die außerhalb von Google mit einigen Usern ausprobiert wird. Dabei kommt die neue Funktion Desktop Intelligence zum Tragen. Mit dieser können User auf Informationen vom Desktop zugreifen, um die Gemini-Antworten und -Konversationen zu optimieren. So können sie zum Beispiel Details aus anderen Desktop Apps miteinbeziehen und Gemini sehen lassen, was sie auf dem Desktop sehen, also eine Art Screensharing liefern. Das erinnert an Googles Funktionen der Personal Intelligence – die jetzt im AI Mode ausgerollt wird – und Screensharing in der Gemini App. Nutzer:innen können aber entscheiden, ob sie diese Funktion aktivieren. Auch ChatGPT und Claude bieten einen vergleichbaren Zugriff auf Desktop-Inhalte. Ohnehin ist die Verknüpfung von AI Assistants und sowohl lokalen als auch im Web verfügbaren und aktuellen Nutzungsdaten und -kontexten im Agentic AI Age eine gängige Praxis.
Mobile ist schon weiter: Gemini Updates für User und Marketer
Unklar ist bisher noch, ob Gemini für macOS dann ähnlich wie Claude Cowork mit den Desktop Apps interagieren und diese nicht nur einsehen kann. Im Mobile-Bereich gibt es derlei Zugriffsoptionen bereits. Für die mobile Gemini App hat Google indes noch ein wichtiges Update, sowohl für Android als auch für iOS User. Googles VP für die Gemini App und Google Labs erklärte auf X, dass Gemini künftig nicht mehr in Sprechpausen und Überlegungen mit Stille der User hineinsprechen und diese unterbrechen soll.
✅ Papercut fixed: Gemini won’t cut you off if you pause while talking on Android anymore. (iOS in a few weeks!)
So next time you hit the mic icon, feel free to pause, take a breath, or ramble. No more anxiety to speak it all out before @GeminiApp jumps in prematurely. pic.twitter.com/SatN6Gf6gW
— Josh Woodward (@joshwoodward) March 20, 2026
Derweil gibt es noch kein offizielles Datum für den etwaigen Start der Mac App für Gemini. Der Test außerhalb Googles deutet aber auf eine mögliche Vorbereitung für den Markteintritt hin, der nicht nur aufgrund der engen Bindung zwischen den Tech-Konzernen einen logischen Entwicklungsschritt abbildet. Ein weiterer Entwicklungsschritt, den Google 2026 zu gehen bereit zu sein scheint, ist die Integration von Werbung direkt in Gemini.
Google deutet auf Werbung in Gemini hin

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Discounter: Aldi besinnt sich auf Preiswerbung – mit hohem Schweinebauchanteil
Die Aldi-Botschaft für Grillfans: Gutes muss nicht teuer sein
Unter Insidern gilt das Grillgut längst als inoffizieller Indikator für die Konsumstimmung im Lande. Legte sich mancher Familienvater vor einem Jahr noch ein edles Stück Kobe-Rind auf den Smoker, sind in Zeiten von Iran-Krise und Zoll-Zoff eher ein paar Nürnberger gefragt. Das weiß auch Aldi. In seiner neuen Kampagne kehrt der selbsternannte „Erfinder von günstig“ zurück zu seinen Wurzeln.
Spätestens am vergangenen Wochenende, das dank des Maifeiertags nicht nur sonnig, sondern auch ungewöhnlich lang war, wurde die Outdoor-Saison in Deutschland offiziell eröffnet. Aldi nimmt die deutschen Grillmeister und Sommerfest-Hosts nun verstärkt als Zielgruppe ins Visier. Eine gemeinsame Kampagne positioniert Aldi als Marke, die nicht nur eine große Auswahl an Produkten bietet, sondern Gourmet-Momente im Freien auch für jeden Geldbeutel ermöglicht.
Aldi lockt Sparfüchse mit Eigenmarken
Eine zentrale Rolle spielen in der Werbeoffensive die Eigenmarken des Discounters. Dass Aldi dabei Markenprodukte teils alt aussehen lässt, ist sicher kein Zufall. So lässt eine junge Frau in einem der Werbefilme etwa Markenprodukte von Coca-Cola ganz bewusst links liegen und entscheidet sich am Ende für River Cola, die Cola-Eigenmarke des Discounters, die mit einem Preis von 39 Cent pro Dose deutlich preisgünstiger ist als das Markenprodukt. „Das ist Gutes für alle – zum Aldi Preis“, bringt eine Sprecherin aus dem Off am Ende die Markenbotschaft auf den Punkt.
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