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Wechsel von Statista: Arne Wolter wird neuer CEO von Appinio


Arne Wolter ist der neue CEO von Appinio

Die Marktforschungsplattform Appinio bekommt einen neuen Chef – und der bringt viel Erfahrung bei der Skalierung digitaler Geschäftsmodelle mit. Er folgt auf Max Honig, der eine berufliche Auszeit nimmt.

Arne Wolter war zuletzt als Chief Revenue Officer bei Statista für Sales, Marketing, Customer Success und Revenue Operations weltweit verantwortl

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Discounter: Aldi besinnt sich auf Preiswerbung – mit hohem Schweinebauchanteil


Die Aldi-Botschaft für Grillfans: Gutes muss nicht teuer sein

Unter Insidern gilt das Grillgut längst als inoffizieller Indikator für die Konsumstimmung im Lande. Legte sich mancher Familienvater vor einem Jahr noch ein edles Stück Kobe-Rind auf den Smoker, sind in Zeiten von Iran-Krise und Zoll-Zoff eher ein paar Nürnberger gefragt. Das weiß auch Aldi. In seiner neuen Kampagne kehrt der selbsternannte „Erfinder von günstig“ zurück zu seinen Wurzeln.

Spätestens am vergangenen Wochenende, das dank des Maifeiertags nicht nur sonnig, sondern auch ungewöhnlich lang war, wurde die Outdoor-Saison in Deutschland offiziell eröffnet. Aldi nimmt die deutschen Grillmeister und Sommerfest-Hosts nun verstärkt als Zielgruppe ins Visier. Eine gemeinsame Kampagne positioniert Aldi als Marke, die nicht nur eine große Auswahl an Produkten bietet, sondern Gourmet-Momente im Freien auch für jeden Geldbeutel ermöglicht. 

Im Mittelpunkt der Kommunikationsoffensive unter dem Motto „Sommergenuss für alle. Zum Aldi Preis“ stehen gleich vier TV-Spots, die die für Planung und Einkauf zuständige Agentur Publicis Media auf reichweitenstarken Sendern schaltet.  Den Werbefilmen, die die Aldi-Kreativagentur Antoni 99 gemeinsam mit der Filmproduktionsfirma Anorak umgesetzt hat, ist der starke Preisfokus durchaus anzumerken.
Zwar sind in den Commercials zunächst heitere Bilder von Familien zu sehen, die es sich in der Sommeridylle schmecken lassen. Doch spätestens nach 10 Sekunden fliegen in bester Schweinebauch-Manier rabattierte Produkte wie Berner-Würstchen oder Halloumi-Käse ins Bild – visuelle Preismarke inklusive. Noch deutlich höher ist der Anteil der „Schweinebauch-Werbung“ derzeit auf den Digitalkanälen von Aldi. Auf Youtube, Instagram, TikTok und Facebook etwa sind derzeit Commercials zu sehen, in denen Inhouse-Creator:innen von Aldi aktuelle Angebote des Discounters anpreisen und die wegen der Handzettel im Hintergrund wie verfilmte Werbeprospekte daherkommen. 

Aldi lockt Sparfüchse mit Eigenmarken

Eine zentrale Rolle spielen in der Werbeoffensive die Eigenmarken des Discounters. Dass Aldi dabei Markenprodukte teils alt aussehen lässt, ist sicher kein Zufall. So lässt eine junge Frau in einem der Werbefilme etwa Markenprodukte von Coca-Cola ganz bewusst links liegen und entscheidet sich am Ende für River Cola, die Cola-Eigenmarke des Discounters, die mit einem Preis von 39 Cent pro Dose deutlich preisgünstiger ist als das Markenprodukt. „Das ist Gutes für alle – zum Aldi Preis“, bringt eine Sprecherin aus dem Off am Ende die Markenbotschaft auf den Punkt. 

Mit der neuen Werbeoffensive, mit der Aldi neben Food- auch Non-Food-Produkte anpreist, will der Discounter nach eigenen Angaben seine Rolle und Verantwortung als Grundversorger hervorheben. „Mit der Kampagne übersetzen wir unseren Markenkern ‚Gutes für alle‘ in eine moderne, nahbare Kommunikation und zeigen, dass der Aldi Preis nicht nur günstig ist, sondern jedem echte Qualität und Lebensfreude ermöglicht“, bringt es Lukas Klunke, Managing Director Marketing & Communications bei Aldi Nord, auf den Punkt. 
Damit die Botschaft auch bei der Zielgruppe ankommt, spielt Aldi fast auf der gesamten Mediaklaviatur. Neben den TV-Werbeblöcken stehen die Kanäle Online Video, Hörfunk, Display, Social Media, und (Digital)-Out-Of-Home im Mediaplan. Mit der 360-Grad-Kampagne erhöht Aldi den Werbedruck weiter. Das Unternehmen hatte seine Brutto-Ausgaben im ersten Quartal bereits deutlich um 17 Prozent auf knapp 89 Millionen Euro erhöht.

Auch Kaufland gibt kommunikativ Gas

Zum Vergleich: Rewe (minus 35 Prozent), Edeka (minus 40 Prozent) und Lidl (minus 22 Prozent) haben zuletzt eher Werbegeld eingespart. Im Wettstreit um die Sichtbarkeit in den Werbeblöcken scheint derzeit Kaufland der größte Wettbewerber zu sein. Das Schwesterunternehmen von Lidl setzt aber nicht nur auf die klassischen Kanäle, sondern hat längst Social Media als Kommunikationskankal entdeckt. Just in diesen Tagen startet Kaufland eine Kampagne mit Urs Kalecinski. Der Profi-Bodybuilder und Fitness-Influencer trommelt für die High-Protein- und Frischeprodukte des Vollsortimenters und umgarnt damit aktuell dieselbe Zielgruppe wie Edeka. Der Handelsriese hatte erst kürzlich eine Kampagne für seine Sport- und Fitnessmarke Max Balance gestartet.



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Instagram pusht Original Content – nicht mehr nur bei Reels


Wer kopiert, verliert: Instagram weitet die Original Content Guidelines auf Posts und Karussells aus. Accounts, die überwiegend fremde Inhalte ohne eigenen kreativen Beitrag posten, werden damit von Empfehlungen ausgeschlossen.

Wenn du 2026 auf Instagram wachsen willst, geht es weniger um Perfektion und mehr um Beiträge mit Substanz. Schon Anfang des Jahres zeichnete sich dieser Kurs ab, als der Plattformchef Adam Mosseri erklärte, dass der klassische Hochglanz-Feed ausgedient hat. Doch nicht nur Authentizität zählt, sondern zunehmend auch Originalität.

Mit den aktualisierten Original Content Guidelines definiert die Plattform klarer, was als originell gilt, und setzt weitere Anreize für eigene Beiträge. Original Content erhält mehr Reichweite, während Accounts, die überwiegend fremde Inhalte ohne eigenen kreativen Beitrag posten, etwa Reposts oder Screenshot-Sammlungen, aus Empfehlungen herausfallen. Bereits seit 2024 priorisiert die Plattform bei Reels Original Content und schließt Reuploads ohne eigenen kreativen Beitrag aus Empfehlungen aus. Jetzt überträgt Instagram diese Regeln auch auf Fotos und Karussells.


„Der Hochglanz-Feed ist tot“:
Instagrams Kurs für 2026


So definiert Instagram jetzt Original Content

Instagram möchte gegen Aggregator-Content vorgehen und will Formate wie Meme- oder Screenshot-Sammlungen aus Empfehlungen verdrängen. Stattdessen priorisiert die Plattform Original Content und versucht, das ursprüngliche Werk algorithmisch zu erkennen und bevorzugt auszuspielen. Mit den aktualisierten Original Content Guidelines definiert Instagram deshalb deutlich präziser, was als originell gilt und was nicht. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Mehr Gewicht für Original Content: Instagram passt die Bewertung an und priorisiert Original Content stärker im Feed und in Empfehlungen.
  • Ausweitung auf alle Formate: Instagram überträgt die bisherigen Reels-Regeln auf Fotos und Karussells.
  • Reuploads verlieren Reichweite: Instagram schließt Accounts ohne „meaningful creative input“ von Empfehlungen aus.
  • Definition von Original Content: Instagram erkennt Inhalte als Original Content an, wenn Creator sie selbst erstellen oder eine eigene Perspektive einbringen.
  • Dritt-Content bleibt erlaubt – aber nur mit Mehrwert: Instagram pusht fremde Inhalte nur, wenn Creator sie „materially edit“ und sichtbar aufwerten.
  • Low Effort Edits reichen nicht: Instagram bewertet reine Captions, einfache Overlays, Wasserzeichen, Credits, Untertitel oder Sticker nicht als ausreichenden kreativen Beitrag.
  • Einfacher Creator-Test: Instagram rät Creatorn, zu prüfen, ob ihr Beitrag ohne ihren Anteil im Kern gleich bleibt.
  • Neue Orientierung für Creator: Instagram setzt auf Collabs, Remix und Paid Partnership Labels für die korrekte Einordnung von Inhalten.
  • Mehr Transparenz: Instagram ermöglicht es Creatorn, im Account-Status Einschränkungen bei der Reichweite einzusehen.

Konkrete Beispiele für Original Content sowie zulässige und unzulässige Bearbeitungen stellt Instagram auf der Creators-Plattform und im Help Center bereit.

Mehr Chancen für Instagram Creator mit eigener Handschrift

Mit den neuen Original Content Guidelines stärkt Instagram Creator, die eigene Stories erzählen, indem die Plattform Originalität mit Reichweite formatübergreifend belohnt. Langfristig will Instagram ein Umfeld schaffen, das kreative Talente anzieht, bindet und Nutzer:innen durch kontinuierlich neue Inhalte überzeugt. Reines Weiterverteilen fremder Inhalte verliert an Relevanz, eigene Ideen und Perspektiven gewinnen an Bedeutung.


Don’t do it perfect:
Instagrams neue Dos und Don’ts für Reels

Oranges Instagram Creator Visual mit der Aufschrift „FYI: Understanding Reach on Instagram“, das Hinweise zu Reichweite und Content-Strategien zeigt.
© Instagram via Canva





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ChatGPT teilt jetzt Daten von US Usern für personalisierte Ads


OpenAI hat die eigene Policy für US User angepasst. Das KI-Unternehmen teilt jetzt Daten aus ChatGPT und Co. mit Marketing-Partner:innen und nutzt Cookies, um Free User standardmäßig auch außerhalb der eigenen Dienste zu tracken.

Das idividuelle User-Verhalten wird jetzt zur Werbebasis. Denn ChatGPT gibt inzwischen Daten von US-Nutzer:innen an Werbetreibende weiter. OpenAI hat dafür die eigene Datenschutzrichtlinie angepasst. Wie heise online und Wired berichten, nennt das Unternehmen darin erstmals Marketing-Partner:innen, mit denen Informationen geteilt werden können. Gleichzeitig setzt OpenAI Cookies ein, um Nutzer:innen auch außerhalb der eigenen Dienste zu erfassen, etwa bei der Nutzung von Social Apps.

Chats selbst sollen laut OpenAI nicht weitergegeben werden. Dennoch nutzt das Unternehmen Kennungen wie Cookie IDs oder Geräteinformationen, um Profile zu erstellen und personalisierte Werbung auszuspielen. Diese kann inzwischen auch direkt in ChatGPT erscheinen und soll sich deutlich vom Chat-Verlauf abheben.

OpenAI kündigte Anfang 2026 an, Werbeanzeigen einzuführen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Im Februar folgten erste Anzeigen für Free und Go User in den USA und im März dann der große Roll-out. Seit Kurzem bereitet das Unternehmen Pay-per-Click-Anzeigen sowie einen eigenen Ad Manager für ChatGPT vor. Die neue Privacy Policy setzt diesen Kurs konsequent fort.


ChatGPT Ads brechen mit OpenAIs Versprechen

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Wolken im Hintergrund
© OpenAI via Canva

Standardmäßig aktiviert: OpenAI setzt auf Opt-out Tracking

OpenAI hat Nutzer:innen in den USA per E-Mail über die Änderungen informiert und schreibt darin:

We’ll now use cookies to promote OpenAI products and services on other websites. This does not impact your conversations in ChatGPT. Your conversations with ChatGPT are private and are not shared with marketing partners.

Wired hat die Voreinstellungen in OpenAI Apps mit zwei kostenlosen Accounts und zwei bezahlten Accounts überprüft und dazu den Bereich „Settings / Data Controls / Marketing Privacy“ verglichen. Bei den Free Usern war das Tracking aktiviert, bei je einem Plus und Enterprise Account dagegen deaktiviert. Die Voreinstellungen deuten darauf hin, dass OpenAI das Marketing Tracking als Opt-out-Modell angelegt hat, bei dem es für Free User standardmäßig aktiv ist. Wer nichts ändert, wird also erfasst.

Europäische Gesetze stellen höhere Hürden für KI-Werbung

In Chatbots geben Nutzer:innen häufig deutlich persönlichere Inhalte ein, teils auch beruflich sensible Unternehmensinformationen. OpenAI betont, dass diese Inhalte nicht an Werbepartner:innen weitergegeben werden. Gleichzeitig wertet OpenAI aus, wie User in den USA ChatGPT nutzen, etwa welche Funktionen sie verwenden oder wie oft sie zurückkehren. Daraus entstehen Profile, die zeigen, wofür sich diese User interessieren könnten. Diese Informationen können genutzt werden, um Werbung auszuspielen. Die neue Policy schafft die Grundlage dafür, solche Daten systematisch für Marketing-Zwecke einzusetzen.

Das wirft grundlegende Fragen auf. Für Nutzer:innen ist oft nicht nachvollziehbar, welche Daten genau ausgewertet werden und wie daraus personalisierte Werbung entsteht. Ebenso ist es für viele nicht eindeutig, wie verhindert wird, dass sensible Themen oder Nutzungssituationen indirekt in solche Auswertungen einfließen.

Ob und in welcher Form OpenAI solche Tracking- und Werbefunktionen in der EU umsetzen könnte, ist offen. In der Europäischen Union gelten mit der DSGVO und dem DSA deutlich strengere Anforderungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten.


Adobe, Audible und Co.
– Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben

OpenAI Branding
© OpenAI





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