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Gute Technologie allein reicht nicht


#Interview

Bei Odonata, 2021 gegründet, dreht sich nach einem großen Pivot jetzt alles um unbemannte Logistik. Das Team aus Bayern entwickelt mit Pantala eine autonome Dual-Use-Langstrecken-Drohne. Der erste Schwebetest ging kürzlich erfolgreich über die Bühne.

„Gute Technologie allein reicht nicht“

Das Münchner Unternehmen Odonata, das 2021 von Daniel Etter, John Griesbacher, Dominik Weigl und Dennis Furchheim gegründet wurde, entwickelt mit Pantala eine autonome Langstrecken-Drohne (für zivile und militärische Einsätze). „Damit kann man Logistik ganz neu denken: schneller, direkter und unabhängiger. Besonders relevant ist das für zeitkritische Fracht an abgelegene Orte“, sagt Gründer Furchheim.

Der erste Schwebetest von Pantala ging bereits erfolgreich über die Bühne. „Wenn aus Präsentationen und Tabellen erst CAD und dann ein Prototyp wird, der schließlich fliegt, dann ist das schon bewegend“, erzählt Furchheim.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Odonata-Macher einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei seinem Startup.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Odonata erklären?
Wir bauen ein Fluggerät, das wie ein Helikopter vertikal starten und landen kann, in der Luft aber wie ein Flugzeug fliegt, nur eben ohne Pilot und vollautonom von A nach B. Damit kann man Logistik ganz neu denken: schneller, direkter und unabhängiger. Besonders relevant ist das für zeitkritische Fracht an abgelegene Orte, in Regionen mit schwacher Infrastruktur oder dort, wo Straßen durch Verkehr zu langsam sind und Helikopter zu teuer wären.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Nein, ursprünglich wollten wir ein personentragendes eVTOL mit hybridem Wasserstoff-Antrieb entwickeln. Wir haben dann aber bewusst einen Pivot gemacht, weil wir früh erkannt haben, dass unbemannte Logistik deutlich realistischer, weniger kapitalintensiv und schneller in den Markt zu bringen ist. Der Vorteil war, dass wir die Technologie aus den ersten eVTOL-Ansätzen in die deutlich kleinere Drohne übernehmen konnten – das hat Zeit und Resourcen gespart. 

Wie hat sich OdonataUn seit der Gründung entwickelt?
Wir haben uns von einer Vision zu einem echten Technologie-Startup entwickelt. Aus ersten Konzepten ist ein Full-Scale-Prototyp geworden mit knapp 8m Wingspan. Der entscheidende Unterschied ist: Wir reden nicht mehr nur über unsere Vision, wir bauen sie bereits.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?
Ganz klar der erste erfolgreiche Hover-Test unseres PANTALA-Drohnen-Prototyps. Das war ein besonderer Moment, weil sichtbar wurde, dass aus intensiver Entwicklungsarbeit ein reales fliegendes System entstanden ist. Wenn aus Präsentationen und Tabellen erst CAD und dann ein Prototyp wird, der schließlich fliegt, dann ist das schon bewegend. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
Wir mussten lernen, dass im DeepTech-Segment gute Technologie alleine nicht reicht. Timing, Kapitalmarkt und Fokus sind mindestens genauso wichtig. Der größte Einschnitt war die Erkenntnis, dass unser ursprünglicher Ansatz für das Marktumfeld zu kapitalintensiv war. Besonders, wenn gerade große Player in dem Feld aufgeben, dann ist das nicht hilfreich für die eigene Kapitalbeschaffung – auch wenn das eigene Konzept ganz andere Technologien und Märkte hat. Das haben wir nicht kommen sehen und die Folgen unterschätzt.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben uns nicht an unserer ersten Idee festgeklammert. Stattdessen haben wir ehrlich auf Markt, Machbarkeit und Bedarf geschaut und daraus die richtigen Konsequenzen gezogen. Wir haben versucht möglichst viele Erkenntnisse und Technologien aus dem ersten Entwicklungsfokus zu dem personentragendes eVTOL auf unser aktuelles Projekt zu übertragen – das hat Zeit und Kosten gespart und wir haben die Lernkurve bei vielen Themen schon einmal durchlaufen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Verliebt euch nicht in eure erste Lösung, sondern in das Problem, das ihr lösen wollt. Und verwechselt Durchhaltevermögen nicht mit Starrsinn.

Wo steht Odonata in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir deutlich näher an der operativen Anwendung sein. Die Zulassung von Luftfahrzeugen ist komplex, aber wir sind guter Dinge, dass wir nach weiteren Flugtests bereits erste Pilotprojekte mit Kunden starten können. Unser Ziel ist klar: Aus der Pantala echten Nutzen zu machen.

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Foto (oben): Odonata



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„Wir mögen Größenwahnsinnige“: Wie Entrepreneurs First Gründer findet


Mustafah Khan und Kelvin Cui (in der Mitte, vordere Reihe) gründeten Peripheral Labs im Jahr 2024.

Mustafah Khan und Kelvin Cui (in der Mitte, vordere Reihe) gründeten Peripheral Labs im Jahr 2024.
Courtesy of Peripheral Labs

Auf der Suche nach der nächsten Generation erfolgreicher Gründer und Unternehmer achten Alice Bentinck und ihr Team bei Entrepreneurs First auf bestimmte Eigenschaften – und diese findet man nicht in einem Lebenslauf.

„Wir mögen Größenwahnsinnige“, sagt Bentinck, CEO und Mitbegründerin von Entrepreneurs First. „Wir mögen Menschen, die nach Macht streben und nach einem Weg suchen, Macht zu erlangen und ihren Ehrgeiz durch diese Macht zum Ausdruck zu bringen.“

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Entrepreneurs First wurde 2011 gegründet und ist ein in San Francisco ansässiger Talentinvestor, der Gründer in der Frühphase – oft zwischen 18 und 30 Jahren – unterstützt und über ein Portfolio im Wert von mehr als 16 Milliarden Dollar (etwa 13,6 Milliarden Euro) verfügt.

Das Unternehmen versucht, Gründer frühzeitig zu erkennen

Das Unternehmen arbeitet jedes Jahr mit Hunderten Menschen in Europa, Indien und Nordamerika zusammen und hilft ihnen dabei, Startups von Grund auf aufzubauen. Einige haben innerhalb weniger Monate bis zu 15 Millionen Dollar (etwa 12,7 Millionen Euro) an Startkapital eingesammelt.

Der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt darin, Gründer frühzeitig zu identifizieren – oft noch bevor sie eine Idee für ihr Startup haben.

Alice Bentinck, Geschäftsführerin und Mitbegründerin von Entrepreneurs First.

Alice Bentinck, Geschäftsführerin und Mitbegründerin von Entrepreneurs First.
Entrepreneurs First

„Wenn wir Leute auswählen, fragen wir überhaupt nicht nach Ideen. Wir wollen sie einfach nur verstehen – ihr Verhalten und ihre Denkweise“, sagt Bentinck.

Einige der Gründer, die Entrepreneurs First unterstützt, starten mit kaum mehr als technischer Erfahrung und einer Reihe von Interessen, mit denen sie sich intensiv beschäftigt haben.

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Kelvin Cui und Mustafah Khan, Mitbegründer des Startups Peripheral Labs, sind zwei von ihnen.

Cui und Khan lernten sich beim Bau selbstfahrender Autos an der University of Toronto kennen und nahmen am Programm von Entrepreneurs First teil, ohne eine konkrete Startup-Idee zu haben. „EF hat uns zu 100 Prozent dabei geholfen, sie zu entwickeln“, sagt Cui.

Peripheral Labs wurde 2024 gegründet und entwickelt KI-Modelle, die Live-Sportveranstaltungen in fotorealistischem 3D rekonstruieren. Ihr Ziel ist es, Zuschauern zu ermöglichen, Spiele aus jedem Blickwinkel zu erleben.

Die wichtigsten Eigenschaften zeigen sich schon früh

Für Bentinck zeigen sich die Eigenschaften, die erfolgreiche Gründer auszeichnen, meist schon, bevor sich ein Karriereweg vollständig herauskristallisiert hat.

„Wir stellen fest, dass sich die Denkweise von jemandem verändert, sobald er zwei oder drei Jahre in einer bestimmten Branche verbracht hat. Das kann ihn konservativer machen“, sagt sie.

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Deshalb konzentriert sich Entrepreneurs First auf Menschen am Anfang ihrer Karriere, wenn ihr Denken noch flexibel ist und ihre Leidenschaften leichter zu erkennen sind.

„Es spielt eigentlich keine Rolle, wofür sie sich begeistern“, fügt sie hinzu. Was zählt, ist die Tiefe – Menschen, „die wirklich in die Tiefe gehen können und alles über ein Thema herausfinden wollen“ und durch diesen Fokus den Status quo infrage stellen. Diese Art von Verhalten sei für den Erfolg oft wichtiger als Erfahrung, sagt sie.

Cui und Khan starteten ihr Projekt aus Leidenschaft

Die Gründer von Peripheral Labs, Mustafah Khan (links) und Kelvin Cui (rechts).

Die Gründer von Peripheral Labs, Mustafah Khan (links) und Kelvin Cui (rechts).
Entrepreneurs First/Peripheral Labs

Cui, 25, und Khan, 23, haben zum Beispiel nicht nur Robotik studiert – sie haben über mehrere Jahre hinweg gemeinsam selbstfahrende Autos gebaut, außerhalb des regulären Lehrplans. „Man wird dafür nicht unbedingt bezahlt. Man macht es eher aus purem Interesse und Leidenschaft“, sagt Khan.

Ebenso startete das Duo bei Entrepreneurs First nicht mit einem ausgefeilten Businessplan. Stattdessen verbrachten sie ihre ersten Monate damit, Ideen zu testen und direkt mit potenziellen Kunden zu sprechen, darunter „jedes einzelne Team, jeden Sender und jede Liga, die es gibt“, sagt Cui.

„Das Wichtigste, was wir bei EF gelernt haben, ist das Ausmaß und der Ehrgeiz, den wir an den Tag legen müssen, um ein Unternehmen wie dieses aufzubauen“, sagt Cui und fügt hinzu: „Wir wollen unsere Kameras in jedem einzelnen Stadion, in jeder einzelnen Arena haben.“

Es muss absolute Überzeugung geben

Bentinck sagte, die stärksten Kandidaten seien diejenigen, die Scheitern nicht als Option betrachten. „Sie können sich nur eine Situation vorstellen, in der sie Erfolg haben“, sagt sie. Wenn „man sie unter Druck setzt und ausfragt, verstehen sie nicht, warum sie es nicht schaffen sollten.“

Denn wenn Zweifel aufkommen, so sagt sie, verlagert sich die Aufmerksamkeit weg von den Chancen und hin zu den Risiken: „Sobald man versucht, Misserfolge zu vermeiden, stellt man sich im Grunde selbst ins Straucheln.“

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Diese Überzeugung sieht nicht immer wie das typische extrovertierte Selbstbewusstsein aus, das so oft mit erfolgreichen Gründern in Verbindung gebracht wird.

„Viele unserer Gründer sind Introvertierte, die verstanden haben, was es braucht, um erfolgreich zu sein, und die so sehr auf den Erfolg fokussiert sind, dass sie Verhaltensweisen annehmen, die typischerweise mit Extrovertierten assoziiert werden, insbesondere im Hinblick auf soziale Kompetenzen“, sagt Bentinck.

Verhalten testen, nicht Lebensläufe

Entrepreneurs First sucht nach diesen Eigenschaften eher durch Beobachtung in der Praxis als anhand von ausgefeilten Bewerbungsunterlagen. Das Unternehmen arbeitet jedes Jahr mit etwa 500 Personen zusammen und nutzt Interviews sowie Auswahl-Hackathons, um Kandidaten unter Druck zu bewerten.

Der Hackathon dient als Arbeitstest: Kann jemand ein Team bilden, Ideen entwickeln und diese schnell umsetzen? Selbst die Zusammenarbeit wird nicht auf herkömmliche Weise bewertet.

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„Gute Zusammenarbeit mit anderen ist nicht unbedingt ein positiver Indikator“, sagt Bentinck und weist darauf hin, dass einige „sehr eigenwillige Personen“ später erfolgreich waren.

In einem auf Geschwindigkeit ausgerichteten Modell, in dem Gründer innerhalb weniger Monate von null Ideen zu Millionen-Finanzierungen gelangen können, verkörpert Entrepreneurs First die Grundüberzeugung, dass Erfahrung aufgebaut werden kann, Obsession, Ehrgeiz und Überzeugung jedoch schwerer zu vermitteln sind.

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+++ CMBLU +++ Sereact +++ Spread AI +++ Patronus +++ Quontellilgence +++ Cirql One +++ Primogene +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker-Wochenrückblick +++ CMBLU +++ Sereact +++ Spread AI +++ Patronus +++ Quontellilgence +++ Cirql One +++ Primogene +++ Cohere +++ Aleph Alpha +++ Earlybird +++ BMW i Ventures +++ Bosch Business Innovations +++

+++ CMBLU +++ Sereact +++ Spread AI +++ Patronus +++ Quontellilgence +++ Cirql One +++ Primogene +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker-Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: Fertara, NeoBid, Tutel, 3tag, pace club, finperks, PomPilz, Fintora, therafair, Famulor, Backsleepers, LeadRep, PAVE Space, FREI und lowcloud. Mehr im Startup-Radar

Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Repentium, Enviotech, Damalo, Hot Boys Cry, VinciFi, Smash, SCIORA, OrbiFarm, RoboService, Edufyer, Primogene, smao, Immodio, stroya und Voltvera. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

CMBLU 
+++ Samsung Ventures sowie Altinvestoren wie der Technologie- und Baukonzern STRABAG investieren 50 Millionen Euro in CMBLU. Das Unternehmen wird im Rahmen der Series C-Investmentrunde mit rund 1 Milliarden Euro bewertet und steigt somit zum Unicorn auf. Mehr über CMBLU

Sereact
+++ Der Berliner Investor Headline, Bullhound Capital, Daphni und Felix Capital sowie Altinvestoren wie Air Street Capital, Creandum und Point Nine investieren in der Series B 110 Millionen US-Dollar in Sereact. Mehr über Sereact

Spread AI
+++ Der Hamburger Investor DTCP Growth, der CIA-Venture-Ableger IQT, OTB Ventures, Salesforce, Thesiger Capital, Christian Schulz, HV Capital und NAP investieren 30 Millionen US-Dollar in Spread. Mehr über Spread

Patronus
+++ Der Wiener Investor 3TS Capital Partners, Grazia Equity sowie die Altinvestoren Singular, Burda Principal Investments, Adjacent, NAP und UVC Partners investieren 11 Millionen Euro in Patronus. Mehr über Patronus

QuoIntelligence
+++ Elevator Ventures, der Venture-Capital-Arm der Raiffeisen Bank International (RBI), BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, eCAPITAL und Mercurius Private Equity investieren 7,3 Millionen Euro in QuoIntelligence. Mehr über QuoIntelligence

Cirql One
+++ Der Münchner Geldgeber UVC Partners und Fly Ventures aus Berlin investieren 5 Millionen Euro in Cirql One. Mehr über Cirql One

Primogene 
+++ Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF), Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), better ventures, Sächsische Beteiligungsgesellschaft (SBG), Golzern Holding, FS Life Science Investment und Marc Struhalla investieren 4,1 Millionen Euro in Primogene. Mehr über Primogene

MERGERS & ACQUISITIONS

Cohere – Aleph Alpha
+++ Das kanadische KI-Startup Cohere übernimmt – wie erwartet – den Heidelberger Wettbewerber Aleph Alpha. Mehr über Aleph Alpha

ECD International – SC Media House
+++ Die Beyond Capital Partners-Beteiligung ECD International, eine Full-Service Agentur aus Stuttgart, übernimmt die Mehrheit an der Münchner Influencer-Marketing-Agentur SC Media House, 2018 von Oliver Huber gegründet. Mehr über ECD International

Stem – Raicoon
+++ Der US-amerikanische Energiesoftware-Anbieter Stem übernimmt das Wiener ClimateTech Raicoon. Mehr über Raicoon

VENTURE CAPITAL

Earlybird
+++ Der Berliner Investor Earlybird verkündet das Final Closing seines achten Fonds (360 Millionen Euro).  Mehr über Earlybird

BMW i Ventures
+++ BMW i Ventures, die Beteiligungstochter des Autobauers BMW, legt seinen dritten Fonds auf (300 Millionen US-Dollar). Mehr über BMW i Ventures

Bosch Business Innovations
+++ Bosch Business Innovations möchte bis 2030 mit Unterstützung von „externen Gründer:innen“ insgesamt 20 neue Startups außerhalb des Bosch-Kerngeschäfts aufbauen. Dafür nimmt der Technologiekonzern rund 200 Millionen in die Hand. Mehr über Bosch Business Innovations

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock



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„Sex and the City“-Star Sarah Jessica Parker steigt bei Berliner Startup ein


Das Berliner Supplement-Startup Glow25 holt sich prominente Verstärkung: Sarah Jessica Parker übernimmt die Rolle der Chief Creative Officer.

„Sex and the City“-Star Sarah Jessica Parker steigt bei Berliner Startup ein

Sarah Jessica Parker mit den Glow25-Gründern und dem Kollagen-Produkt.
Glow25

Carrie Bradshaw würde jetzt wohl sagen: Ein neuer Job in der Beauty-Welt, und diesmal kein Kolumnentext. Das Berliner Supplement-Startup Glow25 holt sich prominente Verstärkung: Sarah Jessica Parker übernimmt die Rolle der Chief Creative Officer.

Die Schauspielerin, bekannt aus der „Serie Sex and the City“, soll künftig die kreative Ausrichtung und Markenstrategie des Unternehmens mitgestalten.

Promi-Upgrade für die nächste Wachstumsphase

Glow25 wurde vor rund zehn Jahren in einer Berliner WG gegründet und verkauft bislang vor allem Kollagenprodukte. Zuletzt lag der Jahresumsatz bei über 130 Millionen Euro. Künftig wolle sich das Unternehmen stärker als internationale Marke positionieren.

Parker solle dabei nicht nur als Testimonial fungieren, sondern auch an Markenstrategie, Kampagnen und Produktentwicklung mitarbeiten. Wie operativ diese Rolle am Ende wirklich ausgestaltet ist, bleibt offen.

Inhaltlich setzt Glow25 gemeinsam mit Parker auf das Konzept „Pro-Aging“. Gemeint ist damit eine Abkehr vom klassischen Anti-Aging-Narrativ. Altern werde dabei nicht als Problem verstanden, sondern als Teil persönlicher Entwicklung. Das Unternehmen spricht in diesem Zusammenhang von einem „Manifesto“, das eher als kulturelles Statement denn als klassische Kampagne gedacht sei. Marken würden aktuell verstärkt versuchen, sich über Haltung zu differenzieren, gerade im Beauty- und Wellnessmarkt, der stark umkämpft ist.

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„Es geht darum, gesehen zu werden“

Sarah Jessica Parker selbst beschreibt ihre Motivation so: „Ich habe einen großen Teil meiner Karriere damit verbracht, Geschichten über Frauen zu erzählen – über ihre Stimmen, ihre Entwicklung und all das, was sie auf ihrem Weg prägt“, so Parker. „Und irgendwo auf dieser Reise wurde mir klar: Es geht nicht nur darum, gehört zu werden, sondern auch darum, gesehen zu werden. Mit Glow25 möchte ich genau diese Sichtbarkeit feiern – die, die von innen kommt. Nicht, indem wir früheren Versionen von uns selbst nachjagen, sondern indem wir annehmen, wo wir waren und wer wir geworden sind. Es geht nicht darum, die Zeit aufzuhalten, sondern darin zu leben – schön, vollständig und zu den eigenen Bedingungen.“

Internationalisierung im Fokus

Für Glow25 dürfte der Einstieg vor allem beim Thema Expansion relevant sein. Parker bringt internationale Bekanntheit mit, insbesondere im US-Markt.

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Die Internationalisierung läuft bereits. Seit 2025 hat Glow25 sein Auslandsgeschäft innerhalb von nur zwölf Monaten von drei auf über 30 Millionen Euro Umsatz gesteigert.





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