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Große Filme landen schneller im Abo
Ein Deal mit Langzeitwirkung verändert den Weg großer Filme. Nach dem Kinostart folgt nicht mehr das lange Warten, sondern ein klarer Pfad ins Abo. Für Euch heißt das: mehr Blockbuster, besser getaktet – und deutlich planbarer.
Ihr kennt das Ritual: Kino, VoD, Geduldsprobe. Doch genau diese Warteschleife bekommt jetzt einen unerwarteten Turbo verpasst. Netflix baut seine Partnerschaft mit Sony Pictures aus: langfristig, global und mit klaren Versprechen. Das Ergebnis ist ein verlässlicherer Übergang vom Kino direkt ins Abo. Damit müsst ihr nicht mehr Rätsel raten oder Geld für das Streaming von Hits ausgeben, da diese zuverlässig und planbar bei Netflix landen.
Ein Deal, der Lizenzwechsel für Jahre einen Regel vorschiebt
Der neue Lizenzvertrag läuft bis 2032. Das ist kein Sprint, das ist ein Marathon mit Rückenwind für Filmfans seitens des Streamingdienstes. „Sony Pictures“-Filme sollen künftig weltweit bei Netflix landen, sobald sie Kino- und VoD-Phase hinter sich haben. Die internationale Verfügbarkeit wird schrittweise bis Anfang 2029 ausgebaut. Immer dann, wenn regionale Rechte frei werden. Kurz gesagt: weniger Rätselraten, mehr Planungssicherheit.
Mehr als nur Neuware – auch Katalogtitel landen bei Netflix
Es bleibt nicht bei frischen Kinostarts. Neben den sogenannten Pay-1-Fenstern wandern auch Katalogtitel aus Sonys Film- und Serienarchiv nach und nach ins Programm. Einige Beispiele kennt Ihr vielleicht bereits: „Uncharted“, „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ oder „Venom: The Last Dance“ waren schon auf Netflix verfügbar. Künftig sollen solche Nachschübe zur Regel werden.
Diese Titel stehen in den Startlöchern
Der Blick nach vorn liest sich wie ein kleiner Wunschzettel für Filmfans. Angekündigt sind unter anderem „The Nightingale“ mit Dakota und Elle Fanning, der Animationsfilm „Buds„, „Spider-Man: Beyond the Spider-Verse“ sowie die Games-Verfilmung „The Legend of Zelda“. Auch ein geplanter Beatles-Vierteiler von Sam Mendes gehört zum Paket. Wichtig für Euch: Alle Titel kommen erst nach Kino- und VoD-Auswertung ins Abo – aber eben verlässlich an einer Anlaufstelle.
Was das für Euren Streaming-Alltag bedeutet
Netflix wird in vielen Ländern zur zentralen Streaming-Heimat für Sony-Filme. Das verändert Gewohnheiten. Statt ständig zu prüfen, wo ein Film gerade läuft, reicht künftig oft ein Blick ins Netflix-Abo. Für Euch heißt das: weniger Fragmentierung, mehr Kontinuität und ein Programm, das sich um viele beliebte Blockbuster erweitert, die Ihr künftig nicht mehr groß und quer über die Streamingdienste ansehen müsst.
Warum das Timing hier besonders zählt
Nach dem Kinostart folgt üblicherweise die VoD-Phase, in der Filme digital gekauft oder geliehen werden können. Erst danach öffnet sich das Abo-Fenster. Dabei landen Filme häufig bei unterschiedlichen Anbietern, und auch die Dauer, bei wem sie wie lange zu sehen sind, kann einem regelrechten Rätselraten gleichen. Ebenso ärgerlich: Wollt Ihr eine Fortsetzung sehen, dürft Ihr oft erst einmal herausfinden, wo Ihr zuvor die ersten Teile der Filmreihe überhaupt ansehen könnt. Der neue Deal macht diesen Übergang klarer und planbarer. Kein Zaubertrick, aber ein smarter Taktwechsel, der den Streaming-Irrsinn unserer Zeit wieder in eine etwas strukturierte Form bringt. Unterm Strich landen Blockbuster schneller dort, wo Ihr sie sehen wollt: auf der Couch, im Abo, ohne Umwege über X Anbieter.
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Fernseher: Sony gliedert TV-Sparte in Joint Venture mit TCL aus

Sony wird künftig keine eigene Home-Entertainment-Sparte mehr betreiben. Das in erster Linie für das TV-Geschäft verantwortliche Segment wird in ein neues Joint Venture mit TCL ausgliedert, an dem Sony eine Minderheit halten wird. Neue Fernseher mit den Bezeichnungen „Sony“ und „Bravia“ sind mit Bildschirmen von TCL geplant.
Der Elektronikriese aus Japan wird künftig keine vollständig eigens entwickelten Fernseher mehr anbieten. Die dafür zuständige Home-Entertainment-Sparte soll aus dem Mutterkonzern ausgegliedert werden und sein künftiges Zuhause in einem Joint Venture mit dem chinesischen Konzern TCL finden. Das geht aus einer Absichtserklärung hervor, die beide Unternehmen unterzeichnet und heute veröffentlicht haben.
Sony hält 49 Prozent am Joint Venture
An dem neuen Joint Venture wird Sony mit 49 Prozent allerdings nur eine Minderheit halten, die Mehrheit geht mit 51 Prozent an TCL. Bis Ende März dieses Jahres sollen letzte Details geklärt und das Abkommen finalisiert werden. Mit dem operativen Betrieb soll dann ab April 2027 begonnen werden, sofern bis dahin alle regulatorischen Genehmigungen ebenfalls erfolgt sind.
Die Marken „Sony“ und „Bravia“ werden bleiben
Der neue Konzern soll global agieren, demnach ist eine weltweite statt marktspezifische Umsetzung der neuen Produktstrategie vorgesehen. Diese sieht vor, Sonys über die letzten Jahrzehnte aufgebaute Expertise in der Bild- und Audiotechnologie, das Ansehen der japanischen Marke und das Lieferketten-Management in das neue Joint Venture zu überführen. TCL wiederum steuert die Panel-Technologie sowie Vorteile in der globalen Skalierung, Kosteneffizienz und vertikalen Integration bei. Laut Sony sollen neue Produkte aus den Bereichen TV und Audio weiterhin unter den bekannten Bezeichnungen „Sony“ und „Bravia“ auf den Markt kommen. Produkte von TCL selbst sind von dem Joint Venture nicht betroffen.
Sony sieht sich durch diese Maßnahmen besser für einen Markt aufgestellt, der sich der Ankündigung zufolge mehr in Richtung Videostreaming, Video-Sharing-Plattformen, Smart Features, größere Bildschirme und höhere Auflösungen entwickele.
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Dieses Samsung-Tablet rauscht auf unter 200 Euro
Wenn Ihr nach einem preiswerten Tablet mit großem Bildschirm sucht, gibt es bei Coolblue gerade ein starkes Angebot von Samsung für das Galaxy Tab A11 Plus. Hier zahlt Ihr aktuell nur noch 199 Euro. Doch was kann das Tablet im Detail?
Ihr nutzt ein Tablet vor allem für YouTube oder Netflix, kleinere Spiele oder zum Recherchieren im Internet, lest die Zeitung oder schreibt E-Mails? Dann werdet Ihr mit dem Samsung Galaxy Tab A11 Plus glücklich. Dabei handelt es sich um ein Gerät mit nicht ganz so viel Leistung, aber dafür ist der Preis absolut fair. Für die meisten alltäglichen Aufgaben reicht die Ausstattung vollkommen aus.
Hierfür ist das Samsung Tablet ideal
Das Samsung Galaxy Tab A11 Plus verfügt über ein 11 Zoll großes Display, auf dem Ihr Videos und Serien angenehm schauen sowie Texte gut lesen könnt. Dank der Auflösung von 1.200 × 1.920 Pixeln wirkt alles scharf, und die 90-Hz-Bildwiederholfrequenz sorgt für flüssige Bewegungen. Im Inneren arbeitet ein Octa-Core-Prozessor mit 6 GB RAM, der für einfache Anwendungen absolut ausreichend ist. Allerdings solltet Ihr keine Geschwindigkeit und Leistung wie bei einem Tablet für 600 bis 1.000 Euro erwarten. Für grafikintensive Games oder Videobearbeitung ist es daher eher nicht geeignet. Wenn Ihr diese Art von Anwendungen nicht nutzt, ist das Tablet vollkommen in Ordnung.
Bei diesem Modell stehen Euch außerdem 128 GB Speicherplatz zur Verfügung, was in der Regel für eine längere Zeit genügt. Solltet Ihr allerdings viele Fotos, Videos und Apps nutzen, könnte eine größere Speicherkapazität sinnvoll sein. Der Speicher lässt sich jedoch per Micro-SD-Karte erweitern. Somit könnt Ihr zunächst die 128-GB-Variante bestellen und bei Bedarf später einfach eine Micro-SD-Karte einsetzen. Das ist ein echter Vorteil gegenüber vielen aktuellen Tablets, bei denen eine Speichererweiterung nicht mehr möglich ist und man immer einen hohen Aufpreis für mehr Kapazität zahlen muss.
Auf der Rückseite befindet sich zudem eine 8-Megapixel-Kamera für Schnappschüsse oder zum Einscannen von Dokumenten. Die Frontkamera mit 5 Megapixeln eignet sich für Videoanrufe. Im Lieferumfang ist ein USB-C-Kabel enthalten, ein Ladegerät müsst Ihr jedoch separat kaufen oder ein bereits vorhandenes verwenden.
80 Euro Rabatt: So gut ist der Preis
Von dem UVP in Höhe von 279 Euro zieht Coolblue aktuell 80 Euro ab und verkauft das Tablet für nur noch 199 Euro. Der Versand ist kostenlos. Laut Preisvergleich gibt es zwar ein Angebot, das ein paar Euro günstiger ist, allerdings kennen wir den Shop nicht. Daher empfehlen wir, beim niederländischen Händler Coolblue zu kaufen.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
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Bundesnetzagentur: Wann DSL-Anschlüsse zugunsten von Glasfaser abgeschaltet werden
Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem der Glasfaserausbau so weit vorangeschritten ist, dass die bestehende DSL-Infrastruktur abgeschaltet werden kann. Wie genau der Übergang erfolgen soll, wird derzeit diskutiert. Die Bundesnetzagentur hat nun das Konzept vorgelegt, das in neue Gesetze münden soll.
Entscheidend ist, dass die Kupfernetze erst dann deaktiviert werden, wenn in einer bestimmten Region ausreichend Glasfaserangebote verfügbar sind. Die neue Infrastruktur müsse nahezu flächendeckend verfügbar, Haushalte „sollen auch in der Glasfaserwelt zwischen verschiedenen Anbietern und fairen Preisen wählen können“, sagt Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller.
Mindestversorgung und Anbieter-Auswahl sind entscheidend für DSL-Ende
Um das zu gewährleisten, umfasst das Konzept der Bundesnetzagentur mit der Mindestversorgung und den Open-Access-Vorgaben zwei zentrale Bestandteile.
- Mindestversorgung: Bevor der Migrationsprozess von Kupfer auf Glasfaser startet, müssen mindestens 80 Prozent der Haushalte und Unternehmen mit Glasfaser bis in die Wohnung versorgt sein. Der Anspruch ist also FTTH, ein Gebäude muss direkt angebunden sein. Wenn die Kupfer-Infrastruktur dann final abgeschaltet wird, soll Glasfaser möglichst flächendeckend verfügbar sein.
- Auswahl: Damit Haushalte zwischen Anbietern auswählen können, müssen Drittanbieter einen Zugang zum jeweiligen Glasfasernetz erhalten können. Open Access ist das Ziel. Die Vorleistungsprodukte, die Netzbetreiber anderen Anbietern bereitstellen müssen, sollen bei Glasfasernetzen sowohl technisch als auch vom Prozess und Preis her einem einheitlichen Verfahren folgen.
Von der Kupferabschaltung sollen Haushalte nicht überrascht werden. Von Ankündigung bis Abschaltung ist eine Mindestfrist von drei Jahren vorgesehen. 24 Monate vor der tatsächlichen Abschaltung dürfen laut dem Konzept der Bundesnetzagentur keine kupferbasierten Anschlüsse mehr vermarktet werden. Mindestens zwölf Monate vor der Abschaltung muss eine Anzeige erfolgen, die auf das Ende der Kupfer-Infrastruktur hinweist.
Wann Kupfer abgeschaltet wird, unterscheidet sich je nach Region
Der Vorgaben sollen in Deutschland einheitlich sein. Wann das DSL-Ende kommt, entscheidet sich aber je nach Region. Zentraler Faktor ist der Fortschritt beim Glasfaserausbau.
Mit dem Konzept geht die Bundesnetzagentur über die aktuelle Rechtslage und das im letzten Jahr veröffentliche Impulspapier hinaus. Nötig sind also Gesetzesänderungen, damit es in Kraft tritt. Interessierte haben nun bis 16. März Zeit, um dazu Stellung zu nehmen.
Branchenverbände sind generell zufrieden
Die Konkurrenten der Deutschen Telekom fordern eine einheitliche Regelung beim DSL-Ende. Die Sorge ist: Wenn solche Vorgaben fehlen, könnte die Telekom profitieren. Der Konzern kontrolliert die Kupfer-Infrastruktur praktisch vollständig. Damit würde sich die Möglichkeit bieten, Kupfernetze zuerst dort abzuschalten, wo die Telekom selbst Glasfaser ausbaut. In Regionen, in denen alternative Netzbetreiber aktiv sind, könnte die DSL-Infrastruktur hingegen länger laufen. Die Konsequenz wäre, dass die Telekom selbst ihr Glasfasergeschäft fördert, während konkurrierende Anbieter länger eine DSL-Konkurrenz haben.
- Kein Tag X bei Kupferabschaltung: DSL-Ende im Jahr 2030 ist ein Mythos
- Von Kupfer- zum Glasfasernetz: Vorteile für Telekom durch taktisches Abschalten der Kupfernetze
Mit dem Konzept der Telekom ist man im Großen und Ganzen zufrieden. „Im Vergleich zum enttäuschenden Impulspapier aus dem April 2025 ist das neue Regulierungskonzept der Bundesnetzagentur zum Kupfer-Glasfaser-Upgrade ein großer Fortschritt“, sagt Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. Als angemessen bewertet man die Übergangszeit von drei Jahren. Kritisch bewertet sieht der Verband hingegen die FTTH-Quote von 80 Prozent, das könne nach Ansicht des Breko die Kupfer-Abschaltung deutlich verzögern. „Eine realistischere Schwelle wären 85 Prozent Homes Passed“, so Albers. Bei Homes Passed ist das Haus nicht direkt angebunden, das Glasfaserkabel liegt aber in der unmittelbaren Nähe. Den Anschluss final zu schalten, sollte dann binnen kurzer Zeit möglich sein.
Generell positiv äußert sich auch der VATM. Was die Bundesnetzagentur vorschlägt, seien Regelungen, die „einen fairen, transparenten und wettbewerbskonformen Wechselprozess möglich machen könnten“, sagt VATM-Geschäftsführer Frederic Ufer. Kritisch sieht man allerdings die verpflichtenden Open-Access-Regeln.
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