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IT-Wirtschaft ist unzufrieden: Wo es bei der Digitalpolitik der Merz-Regierung hakt


Die Stimmung in der IT-Branche ist mies. Unternehmen sind unzufrieden mit dem, was die schwarz-rote Koalition unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) im ersten Jahr der Amtszeit geliefert hat, zeigt eine Analyse des IT-Wirtschaftsverbands Eco. Wie im Rest des Landes zählen Bürokratie und Energiekosten zu den zentralen Ärgernissen.

Für die Studie zum Zwischenfazit nach Jahr 1 der Koalition hat das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des Eco 500 IT-Entscheider in Deutschland befragt*. Mehr als die Hälfte bewertet die Digitalpolitik der Bundesregierung negativ, 22,5 Prozent vergeben die Note „mangelhaft“, 29,4 Prozent bewerten die Arbeit als „ungenügend“. Gute Bewertungen sind mit 5,2 Prozent eher die Ausnahme.

In der IT-Branche ist man also ähnlich unzufrieden wie im Rest der Wirtschaft. „Die Bundesregierung bleibt in der Digitalpolitik bislang zu oft im Ankündigungsmodus stecken – das spiegelt sich auch im Urteil der Branche wider“, sagt Eco-Vorstand Oliver Süme. Vor allem Bürokratie steht bei den Antworten im Fokus, diese nennen 74,9 Prozent der Befragten als aktuell größte Herausforderung in der Digitalpolitik. IT-Sicherheit und Compliance folgen mit 38,3 Prozent auf Rang 2, Stromkosten und Netze mit 38 Prozent auf Rang 3. Platz 4 mit 36 Prozent sind Genehmigungen und Planungsverfahren.

Ein Jahr der Merz-Regierung: Umfrage im Digitalatlas des Eco
Ein Jahr der Merz-Regierung: Umfrage im Digitalatlas des Eco (Bild: Eco)

Komplexe Verfahren, unklare Vorgaben, Doppelregulierungen und zu viel Bürokratie behindern Innovation und Investitionen derzeit massiv“, so Süme. Nötig sind laut Eco vor allem weniger „Zuständigkeitswirrwar“, schnellere Genehmigungen, weniger Doppelregulierung und spürbare Entlastungen bei Bürokratie und Energiekosten.

Merz-Regierung: Vorhaben müssen in der Praxis ankommen

Es besteht also politischer Handlungsbedarf. Im Pressegespräch merken die Eco-Vertreter jedoch auch an: Die Merz-Regierung ist erst ein Jahr im Amt. „Viele Dinge passieren im Hintergrund, kommen aber noch nicht so richtig beim Bürger an“, sagt Charleen Roloff, Senior Policy Advisor beim Eco.

Wie die Fortschritte in einzelnen Bereichen aussehen, hat der Eco ein einer Analyse untersucht, die zwischen einzelnen Bereichen wie „Digitaler Staat“, „Cybersicherheit“ oder „KI-Standort“ unterscheidet. Insbesondere beim digitalen Staat sieht man Fortschritte, das Digitalministerium in der Bundesregierung sei ein Pluspunkt, weil es zentraler Ansprechpartner in vielen Bereichen ist. Dass Themen wie Cybersicherheit, Datenschutz und KI noch in anderen Bereichen (mit)bearbeitet werden, verwässert den Ansatz aber.

Ebenso sei man in Deutschland von einer „digital-only“-Verwaltung noch weit entfernt, das Tempo bei der Verwaltungsdigitalisierung ist laut Eco in vielen Bereichen zu langsam. Positiv merkt man aber an, dass Identifikationsverfahren wie die EUDI-Wallet und der Deutschland ID vergleichsweise schnell vorangehen.

Rechenzentren leiden unter Strompreisen

Blickt man auf den KI-Standort, begrüßt der Eco, dass EU-Regulierung wie der AI Act und der Data Act 1:1 umgesetzt worden sind. Der Verzicht auf regulatorische Goldrandlösungen macht es für alle leichter und verhindert Insellösungen innerhalb der EU.

Bei den Rechenzentren bleibt hingegen die Bürokratie problematisch. Bau- und Planungsverfahren sind unglaublich langwierig, allein aufgrund der Dokumentationspflichten, erklärt Roloff. Welche Herausforderungen der Rechenzentrenbau in Deutschland im Detail hat, hat der Eco bereits auf der Glasfasermesser Fiberdays 2026 im März beschrieben.

  • Rechenzentren in Deutschland: Ausgebremst durch Strommangel, Energiepreise und komplexe Regulierung

Speziell bei Rechenzentren zeigt sich laut Eco zudem, wo es bei der Arbeit der Bundesregierung in der Praxis hakt. Dass eine Rechenzentrumsstrategie beschlossen wurde, ist demnach grundsätzlich positiv. Nur: Strategie ist das eine, die Umsetzung das andere. So kritisiert der Verband etwa, dass Rechenzentren nicht den vergünstigten Industriestrompreis erhalten.

Von Insellösungen und Zuständigkeiten

Insellösungen vermeiden ist eines der Ziele, die der Eco häufig nennt. Beispiel ist etwa der Digital Service Act (DAS). Den begrüßt und unterstützt der IT-Wirtschaftsverband, unter anderem ist man als Betreiber einer Meldestelle für illegale Inhalte tätig. Was man aber ablehnt, sind Abweichungen von den EU-Vorgaben, die die Regulierung unnötig komplex machen.

Das gilt etwa für die Diskussion um Alterskontrollen in sozialen Medien. Alterskontrollen und Jugendschutz sind laut Eco ein Thema, das im DSA und damit auf EU-Ebene verhandelt wird. Aufgrund der Popularität des Themas ist es laut Roloff naheliegend für Politiker, sich mit Forderungen nach nationalen Gesetzen zu profilieren. Wenn diese aber nicht zur bestehenden Rechtslage passen, sei das schädlich.

Verwässerte und komplizierte Regelungen, fehlende Klarheit, Komplexität und zu wenig Tempo – es sind Punkte, die sich bei der Bewertung von Digitalpolitikvorhaben wiederholen.

*Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat für eco vom 20.03. bis 06.04.2026 online 500 IT-Entscheider:innen befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 9,6 bis 10,6 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.



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TSMC-Neuheiten: SoIC-„X3D“-Stapeln weit vor CoPoS und Glas-Substrat wichtig


TSMC-Neuheiten: SoIC-„X3D“-Stapeln weit vor CoPoS und Glas-Substrat wichtig

Bild: TSMC

SoIC wurde dank des Ryzen X3D groß bekannt, in Zukunft soll es viel weiter greifen. An anderen Stellen schaltet TSMC aber einen Gang zurück, das betrifft unter anderem die Themen geändertes Packaging als auch Glas-Substrat, die unter Strich wohl erst ab 2030+ in den Fabriken von TSMC Einzug halten werden.

SoIC (System on Integrated Chip) steht für das direkte Stapeln von Chips mittels TSV übereinander. In diesem Jahr wird dort erstmals N3P gestapelt auf N4 umgesetzt, ab 2027 folgt dann N2P auf N3P, ehe dies zu N2P auf N2P und ab 2029 A14 auf A14 wechselt.

SoIC-Roadmap (Stand April 2025)
SoIC-Roadmap (Stand April 2025)

Die neue Roadmap hat dabei einige Anpassungen erfahren, wie der Blick ein Jahr zurück zeigt (siehe 2. Bild). Während die aktuellen Umsetzungen wohl einfach alle etwas später kommen – und so ein neuer Ryzen X3D und auch Venice-X mit N2P+N3P quasi als 2027er Produkt bestätigt ist – werden die Schritte danach neu sortiert und ergänzt. Ein geplanter 5-Micron-Pitch bereits für nächstes Jahr entfällt, dafür setzt 2029 A14 direkt auf A14 mit 4,5 Micron Pitch. Dies ist dem zusätzlichen Einsatzgebiet geschuldet, welches in Zukunft über Prozessoren hinaus geht. Insofern muss TSMC jedes Jahr Fortschritt anbieten können, nur für den L3-Cache-Slice bei Ryzen- und Epyc-Prozessoren war das noch nicht nötig.

TSMC will (fast) alles aus einer Hand anbieten
TSMC will (fast) alles aus einer Hand anbieten (Bild: TSMC)

Am Ende wird es die Kombination sein, die TSMC heute bereits im Marketing verkauft. Mit SoIC gestapelte Chips nutzen HBM mit TSMC-Base-Dies auf dem Package, dazu nutzen sie eine Co-Packaged-Optics-Lösung wie TSMC COUPE, komplett gepackt mittels CoWoS. Die jeweiligen Einzelteile und möglichen Kombinationen versprechen deutliche Skalierungen und Leistungszuwächse.

Technologien kombinieren verspricht große Boni (Bild: TSMC)

Da das Packaging stetig wichtiger wird, betont TSMC zum Summit in den USA natürlich auch, dass die geplante Packaging-Fabrik in Arizona SoIC und CoWoS gemeinsam anbieten wird. Doch das wird noch einige Jahre dauern, frühestens ab 2028 und dann 2029 in größerer Menge soll Packaging von TSMC auch in den USA geschehen. Dazu passend wird die zweite Chip-Fabrik ab dem nächsten Jahr für 3-nm-Chips die Produktion aufnehmen – diese braucht es gemäß Roadmap für das geplante Packaging.

PLP und Glas noch nicht geplant

Viel geredet wurde in den vergangenen Wochen über das Next-Gen-Packaging, welches PLP heißt: Panel Level Packaging. Bei TSMC hätte es wohl die Bezeichnung CoPoS bekommen, Chips on Panel on Substrate. Aktuell ergebe dies wirtschaftlich noch gar keinen Sinn, gab TSMC in der Presserunde zu verstehen. Die Ausbeute bei CoWoS (von über 98 Prozent) mit einem sehr gut eingespielten Verfahren bleibt absehbar das Maß der Dinge. Werden die Packages dann aber Anfang der 2030er Jahre noch größer, wird PLP entsprechend interessanter.

Gleiches gilt für die Thematik des Glas-Substrats. Dies hat gewisse Vorteile, aber die ständigen Anpassungen und Erweiterungen bei Interposern lassen auch hier die ersten Versuche bei verblassen. Unterm Strich sei das Thema letztlich wohl sogar noch später wichtig als PLP, gab TSMC zu verstehen. Konkurrenten wollen erste Schritte ab 2028 gehen.

Weitere Meldungen und Neuheiten von der Auftaktveranstaltung für dieses Jahr gibt es auf der Themenseite:

  • TSMC Technology Symposium 2026

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von TSMC vorab unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Claude Code aus den Pro-Tarif entfernt: Anthropic testet Reaktion bei kleiner Zahl von Entwicklern


Claude Code aus den Pro-Tarif entfernt: Anthropic testet Reaktion bei kleiner Zahl von Entwicklern

Bild: Anthropic

Anthropic hat unter Abonnenten für Verunsicherung gesorgt, nachdem der Programmier-Assistent Claude Code kurzzeitig aus dem Pro-Tarif entfernt wurde. Laut Unternehmen handelte es sich dabei um einen Test bei einem kleinen Teil der Nutzer. Dieser sollte anscheinend die Akzeptanz für Veränderungen in der Abo-Gestaltung testen.

Dies geht aus einem Beitrag des als KI-Skeptiker beschriebenen Ed Zitron auf Wehre’s Your Ed At hervor. Demnach soll Anthropic am gestrigen Nachmittag auf mehreren Preisseiten den Zugriff auf Claude Code für den Pro-Tarif entfernt haben, obwohl dieser zuvor noch in der Funktionsübersicht aufgeführt war. Auch in der Vergleichsansicht der verschiedenen Abonnements fehlte die Funktion im entsprechenden Tarif.

In der Übersicht wurde Claude Code bei einigen Abo-Interessierten nicht mehr aufgeführt
In der Übersicht wurde Claude Code bei einigen Abo-Interessierten nicht mehr aufgeführt (Bild: Wehre’s Your Ed At)

Test mit einer begrenzten Anzahl von Neu-Abonnenten

Die Änderung sorgte erwartungsgemäß für Unruhe unter Entwicklern, die befürchteten, dass Anthropic den Funktionsumfang des Pro-Abonnements dauerhaft reduzieren könnte. In der Folge hätte ein Wechsel in einen deutlich teureren Tarif notwendig werden können, dessen Kosten sich auf etwa das Sechsfache belaufen und somit spürbar höher ausfallen würden.

Gleiches galt für die Vergleichsübersicht
Gleiches galt für die Vergleichsübersicht (Bild: Wehre’s Your Ed At)

Die Reaktionen fielen offenbar so deutlich aus, dass sich Anthropic kurze Zeit später zu einer Stellungnahme veranlasst sah. In einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk X erklärte Amol Avasare, Leiter für Wachstum, dass es sich um einen begrenzten Test bei neuen Pro-Abonnenten handle. „Bestehende Pro- und Max-Abonnenten sind davon nicht betroffen“, stellte Avasare klar. Unklar blieb jedoch, nach welchen Kriterien die betroffenen rund zwei Prozent der Nutzer ausgewählt wurden oder ob der Test auf bestimmte Regionen beschränkt war.

Nutzerverhalten hat sich massiv verändert

In weiteren Beiträgen führte Avasare aus, dass sich die Nutzung der Abonnements seit Einführung des Max-Tarifs vor rund einem Jahr deutlich verändert habe. Damals sei Claude Code noch nicht Bestandteil dieses Tarifs gewesen, ebenso wenig wie sogenannte Cowork-Agenten, die über längere Zeiträume hinweg Aufgaben ausführen können. Mit der Integration dieser Funktionen sei die Intensität der Nutzung pro Abonnement erheblich gestiegen. Anthropic habe versucht, dieser Entwicklung mit Anpassungen wie wöchentlichen Nutzungslimits oder strengeren Beschränkungen zu Spitzenzeiten zu begegnen, dennoch habe sich das Nutzungsverhalten weiter dynamisch entwickelt, sodass die bestehenden Tarifstrukturen nicht mehr optimal darauf ausgelegt seien. „Deshalb prüfen wir verschiedene Optionen, um den Nutzern weiterhin ein großartiges Erlebnis zu bieten. Wir wissen noch nicht genau, wie diese aussehen werden – genau das testen wir gerade und holen uns dazu Feedback“, erklärte Avasare abschließend.

Erkennbare Entwicklung

Dass viele Anbieter von KI-Diensten zunehmend an Kapazitätsgrenzen stoßen und gleichzeitig neue Einnahmequellen erschließen müssen, gilt als branchenweit bekannte Entwicklung. Anthropic hatte bereits Anfang des Monats begonnen, Agenten von Drittanbietern wie OpenClaw zu blockieren, da die verfügbaren Rechenressourcen hierfür nicht ausreichten. Die jüngsten Ereignisse verstärken daher die Annahme, dass das Unternehmen sein Preismodell künftig anpassen könnte, was für Nutzer entweder höhere Kosten oder Einschränkungen beim Funktionsumfang bedeuten würde.





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E-Mail-Client: Thunderbird 150 bessert bei verschlüsselten E-Mails nach


E-Mail-Client: Thunderbird 150 bessert bei verschlüsselten E-Mails nach

Bild: Mozilla/MZLA Technologies Corporation

Nach Firefox 150 hat Mozilla auch für den E-Mail-Client Thunderbird die Jubiläumsversion veröffentlicht. Diese bringt Verbesserungen bei verschlüsselten Nachrichten, Anpassungen an der Bedienung sowie zahlreiche Fehlerbehebungen mit sich. Zudem wurden über 40 teils kritische Sicherheitslücken geschlossen.

Neue Funktionen für verschlüsselte Nachrichten und bessere Bedienung

Mit der neuen Version erweitert Thunderbird insbesondere den Umgang mit verschlüsselter Kommunikation. So lassen sich OpenPGP-Signaturen nun unauffälliger einbinden. Gleichzeitig können sowohl OpenPGP- als auch S/MIME-verschlüsselte Nachrichten erstmals durchsucht werden. Darüber hinaus öffnet sich der Konto-Hub beim Start von Thunderbird nun automatisch, während sich Adressbuchkarten ab sofort als vCard direkt in die Zwischenablage kopieren lassen.

Auch an der Bedienung haben die Entwickler nachgebessert. Die Kalenderansichten für einen Monat oder mehrere Wochen sind auf Touchscreens nun scrollbar, in den Darstellungseinstellungen lässt sich zudem eine benutzerdefinierte Akzentfarbe festlegen. Analog zu Firefox 150 wurde außerdem die PDF-Funktionalität erweitert, sodass sich Seiten innerhalb von Dokumenten im integrierten Viewer neu anordnen lassen.

Zahlreiche Fehler korrigiert

Neben neuen Funktionen wurden diverse Fehler behoben. Das Update korrigiert unter anderem eine unbeabsichtigte Änderung der Flatpak-Beta-App-ID von „org.mozilla.Thunderbird“ zu „org.mozilla.thunderbird“. Zudem wurde ein Problem beseitigt, das beim Erstellen neuer Ordner zu Abstürzen führen konnte. Darüber hinaus führen die Release Notes mehr als 20 weitere Verbesserungen und Anpassungen auf.

Gefährliche Schwachstellen behoben

Ein zentraler Bestandteil der Aktualisierung ist die Behebung von mehr als 40 Sicherheitslücken, von denen 12 als besonders kritisch eingestuft wurden. Betroffen sind verschiedene Komponenten, darunter Core & HTML, WebRTC, Web Codes sowie Canvas2D. Diese Schwachstellen könnten es Angreifern ermöglichen, sensible Daten auszulesen oder im schlimmsten Fall die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System zu erlangen. Entsprechend wird eine zeitnahe Installation des Updates dringend empfohlen. Eine detaillierte Übersicht liefern die zugehörigen Security Notes.

Auch Variante mit Langzeitunterstützung in neuer Version

Parallel dazu wurde der ESR-Zweig mit Langzeitunterstützung aktualisiert. Die Version 140.10.0 ESR bringt erwartungsgemäß keine neuen Funktionen, sondern konzentriert sich ausschließlich auf Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates. In diesem Zuge wurden unter anderem fehlende Übersetzungsstrings ergänzt. Zudem schließt das Update 26 Sicherheitslücken, von denen 11 als hochriskant gelten. Auch für diese Version wird eine schnelle Aktualisierung empfohlen.

Die nach wie vor erhältliche ESR-Version 115.18.0 hat bereits seit Dezember 2024 keine Updates mehr erhalten und wird offiziell nicht mehr unterstützt.

Ab sofort verfügbar

Thunderbird 150 sowie Thunderbird 140.10.0 ESR stehen ab sofort auf der Website von Mozilla zum Download bereit. Ebenso lässt sich die Aktualisierung über die Update-Funktion im E-Mail-Client selbst anstoßen, wobei die meisten Anwender mittlerweile auch eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben dürften. Alternativ können die neuen Versionen wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden. Android-Nutzer greifen hingegen wie immer zum Play Store von Google oder zu F-Droid.

Downloads

  • Mozilla Thunderbird

    4,6 Sterne

    Mozilla Thunderbird ist ein E-Mail- und Newsgroup-Client mit ausgereiftem Spam- und Phishing-Filter.

    • Version 150.0 Deutsch
    • Version 140.10.0esr Deutsch
    • Version 115.18.0esr Deutsch
Billboard März 2026



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