Künstliche Intelligenz
KI-Code: Schneller geschrieben, langsamer getestet
Generative KI hat die Produktivität beim Programmieren deutlich erhöht. Eine Studie von GitHub Research zeigt, dass Entwickler Programmieraufgaben in kontrollierten Experimenten mit KI-Assistenz rund 55 Prozent schneller erledigen als ohne Unterstützung. Doch der Geschwindigkeitsgewinn beim Schreiben von Code mittels KI-Systemen bedeutet nicht automatisch, dass Softwareprojekte insgesamt schneller vorankommen. Eine Untersuchung des Forschungsinstituts METR (Model Evaluation and Threat Research) zeigt, dass erfahrene Entwickler bei Arbeiten in vertrauten Code-Umgebungen mit KI-Werkzeugen im Schnitt 19 Prozent länger benötigen – vor allem wegen zusätzlicher Prüf- und Korrekturschritte. Ein Grund: Sie müssen sich bei Fehlern erst in den von der KI erzeugten Code einarbeiten.
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Da Testen, Debugging und Verifikation schon in der herkömmlichen Softwareentwicklung rund die Hälfte des Zeitaufwands ausmachen, schlagen Verzögerungen bei diesen Arbeiten besonders stark auf die Projektlaufzeit durch. Mit KI-Werkzeugen beim Programmieren verschiebt sich der Engpass: Das Erzeugen von Code wird einfacher und schneller – der Nachweis, dass er korrekt funktioniert und freigegeben werden kann, bleibt aufwendig. Das wiegt umso schwerer, weil die Kosten für Fehler mit jeder späteren Projektphase steigen. Eine vielzitierte Analyse des IBM Systems Sciences Institute beziffert den Unterschied: Während der Implementierung ist die Behebung eines Fehlers sechsmal teurer als in der Designphase. Beim Testen steigt der Faktor auf 15, in der Produktion auf bis zu 100. Gerade in komplexen Unternehmenssystemen wird das zum Problem. Moderne Anwendungen bestehen aus vielen Services, Programmierschnittstellen (APIs) und Datenquellen. Eine Änderung an einer Stelle kann unerwartete Nebenwirkungen an vielen anderen auslösen. Je schneller KI-Werkzeuge neuen Code produzieren, desto häufiger entstehen solche Wechselwirkungen – und damit zusätzliche Fehlerquellen.
Wenn Tests probabilistisch werden
Um diesen Engpass abzumildern, kommen zunehmend KI-Systeme auf den Markt, die neue oder geänderte Programme schneller testen sollen. Das führt jedoch zu einem grundlegenden Wandel in der Testmethodik. Klassisches Softwaretesten folgt einem deterministischen Modell: gleicher Input, gleiches Programm, identischer Output. Genau darauf beruhen Testläufe, bei denen Funktionen mit definierten Parametern aufgerufen werden und exakt die erwarteten Ergebnisse liefern müssen. Doch bei KI-Systemen gilt dieses Prinzip nur noch eingeschränkt. Große Sprachmodelle und andere generative Verfahren arbeiten auf Basis statistischer Wahrscheinlichkeiten und liefern Ergebnisse innerhalb einer Bandbreite möglicher Antworten. Die Qualität eines Systems lässt sich deshalb nicht mehr allein mit Ja-Nein-Tests überprüfen. Entscheidend ist, ob sich das Verhalten innerhalb akzeptabler Grenzen bewegt. Damit verschiebt sich auch der Fokus der Qualitätssicherung (QA). Statt vollständiger Testabdeckung rückt ein risikobasierter Ansatz in den Vordergrund: Kritische Funktionen und Schnittstellen prüfen Teams intensiver, weniger relevante Teile mit geringerer Tiefe. Ziel ist nicht mathematische Vollständigkeit, sondern eine belastbare Einschätzung des Restrisikos.
Zu den Anbietern KI-gestützter Werkzeuge gehören Keysight Eggplant, SmartBear, OpenText und Tricentis. Letzterer hat kürzlich eine „Agentic Quality Engineering Platform“ vorgestellt – eine Plattform, auf der autonom agierende KI-Agenten Qualitätssicherungsaufgaben übernehmen. Sie unterstützt unter anderem die SAP-GUI und Web-Anwendungen. Hierzu nutzt die Plattform generative KI, um Testfälle zu erzeugen, bestehende Tests zu priorisieren und Ergebnisse großer Testläufe zusammenzufassen. Technisch geht es dabei weniger um „KI testet Software“ als um die Unterstützung typischer QA-Arbeitsschritte: Änderungen im Code analysieren, relevante Tests auswählen, Fehlermeldungen gruppieren oder umfangreiche Logdateien verdichten. Der Ansatz zielt auf einen der zeitaufwendigsten Schritte im Testprozess: die Auswertung großer Mengen von Testergebnissen. In Continuous-Integration-Umgebungen laufen oft mehrere tausend Tests pro Commit, deren Resultate Entwickler anschließend interpretieren müssen. KI-Werkzeuge können helfen, Muster schneller zu erkennen und Fehlerursachen besser einzugrenzen. Der Nutzen verschiebt sich damit vom Generieren einzelner Tests hin zur Organisation und Auswertung ganzer Testlandschaften.
Was KI beim Testen nicht löst
Trotz dieser Entwicklungen bleibt der Einsatz KI-basierter Tests begrenzt. Viele Aspekte der Softwarequalität lassen sich nicht aus Testläufen ableiten. Dazu gehören Sicherheitsprobleme, strukturelle Code-Schwächen oder die Vermeidung technischer Schulden – also aufgeschobener Wartungs- und Modernisierungsarbeiten, die langfristig den Entwicklungsaufwand erhöhen. Solche Fragen betreffen die Architektur einer Anwendung und nicht nur ihr Laufzeitverhalten. Statische Codeanalyse (Static Analysis), die den Quellcode ohne Ausführung auf Fehler und Schwachstellen untersucht, Security Audits und klassische Code Reviews bleiben daher notwendig. Generative KI kann hier allenfalls Hinweise liefern, ersetzt aber keine systematische Analyse. Besonders bei sicherheitskritischen Anwendungen ist automatisches KI-Testing kein ausreichender Qualitätsnachweis.
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Diese Grenzen führen zu einem Grundprinzip moderner Entwicklungsprozesse: Der Mensch bleibt Teil der Entscheidungskette. Automatisierte Tests können Hinweise liefern und große Datenmengen auswerten, doch die Freigabe eines Releases bleibt eine Risikoabwägung. In vielen Unternehmen entscheiden deshalb weiterhin Entwickler- oder QA-Teams darüber, ob eine neue Softwareversion in Produktion gehen darf. KI kann diesen Prozess beschleunigen, indem sie Informationen verdichtet und Routineaufgaben übernimmt. Die Verantwortung für die Freigabe bleibt jedoch beim Menschen. Wie riskant eine unzureichende Kontrolle ist, zeigten jüngst durch KI-Tools verursachte Ausfälle bei Amazon, nach denen der Konzern strengere Prüfmechanismen einführte.
Fazit
Generative KI beschleunigt das Schreiben von Code erheblich, erhöht aber zugleich den Aufwand für dessen Verifikation. Mehr generierter Code bedeutet mehr Varianten, mehr Integrationspunkte und damit mehr potenzielle Fehlerrisiken. KI kann beim Erzeugen von Testfällen und bei der Analyse großer Testläufe helfen, löst aber nicht alle Qualitätsprobleme. Fragen der Sicherheit, Architektur und technischer Schulden bleiben Aufgaben von Entwicklern und Review-Prozessen. Entscheidend bleibt: Ob eine Softwareversion in Produktion gehen darf, ist eine menschliche Entscheidung.
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(fo)
Künstliche Intelligenz
In-Ear-Kopfhörer Soundcore Liberty 5 im Test: Endlich richtig gutes ANC für 75 €
Mit Hi-Res-Klang, Dolby 3D-Audio, längerer Akkulaufzeit und ANC in dritter Generation sollen die Soundcore Liberty 5 den gelungenen Vorgänger ablösen.
Zur Erinnerung: Das Vorgängermodell Soundcore Liberty 4 (Testbericht) überzeugte uns mit einem starken Gesamtpaket zum fairen Preis und sticht nach wie vor in der Mittelklasse durch Features wie Spatial Audio und Herzfrequenzmessung aus der Masse heraus. Zu bemängeln waren lediglich die schwache Akkulaufzeit und das mittelmäßige ANC. Ob die Soundcore Liberty 5 hier nachbessern und welche Besonderheiten an Bord sind, schauen wir uns im Test an.
Design und Tragekomfort
Optisch hat sich bei den Liberty 5 wenig getan. Sie zeigen sich erneut im klassischen In-Ear-Look mit spitz zulaufendem Stift, über den die Click-Steuerung läuft. Die Designsprache wirkt leicht futuristisch mit vielen Rundungen, glänzendem Kunststoff und wenigen Details. Der Soundcore-Schriftzug an der Stift-Außenseite ist gewichen, das Marken-Logo bleibt. Das kompakte Ladecase hält wieder Farbtreue zu den In-Ears, allerdings mit mattem Finish. Zur Auswahl stehen Schwarz, Weiß, Blau und Pink.
Beim Tragekomfort zeigt sich die erste deutliche Verbesserung: Zwar war dieser bereits beim Vorgänger gut. Nun legt Soundcore aber sechs statt vier Aufsätze in unterschiedlichen Größen bei und reduziert das Gewicht der Earbuds von 6 auf 5 Gramm. Damit liegen die In-Ears noch leichter und fester in den Ohren – selbst intensiver Sport ist möglich. Dazu kommt ein Staub- und Wasserschutz nach IP55. Outdoor-Sport bei starkem Regen ist also kein Problem.
Bedienung und App
Dank Google Fast Pair lassen sich die Soundcore Liberty 5 einfach mit Android-Smartphones verbinden. Alternativ klappt auch die manuelle Kopplung. Die Click-Steuerung an den Earbuds ist angenehm simpel und geht nach kurzer Eingewöhnung intuitiv von der Hand. Wer mag, passt die Bedienung über die Begleit-App an. Diese ist gut strukturiert und bietet Zugriff auf alle Features. Einziges Manko: Beim Vorgänger war der Soundcore-Account noch optional, um Features wie die Herzfrequenzmessung freizuschalten – nun ist er Pflicht.
Die Soundcore Liberty 5 setzen auf Bluetooth 5.4 inklusive Multipoint für die Verbindung mit zwei Geräten gleichzeitig. An Codecs stehen SBC, AAC und mit LDAC auch eine Hi-Res-Variante für kompatible Android-Geräte zur Verfügung. Praktisch: Beim Vorgänger muss man sich noch zwischen Multipoint und LDAC entscheiden, jetzt funktioniert beides parallel.
Hinzu kommen Trageerkennung, HearID-Klangtest, Gaming-Modus für geringere Latenz und ein Passform-Test. An die Stelle von Spatial Audio tritt nun Dolby 3D-Audio. Über den 8-Band-Equalizer lässt sich das Soundbild gut individualisieren. Die 22 Klang-Presets empfinden wir hingegen als zu viel des Guten, zumal sich kaum Unterschiede ausmachen lassen. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Akku
Im Idealfall halten die Soundcore Liberty 5 laut Hersteller bis zu 12 Stunden ohne ANC durch – drei Stunden mehr als beim Vorgänger. Mit Ladecase sind bei mittlerer Lautstärke bis zu 48 Stunden drin. Mit ANC reduzieren sich die Laufzeiten auf 8 beziehungsweise 32 Stunden. Diese Werte decken sich mit unserer Testerfahrung. Wer laut hört und Dolby 3D-Audio sowie den Hi-Res-Codec aktiviert, muss mit deutlich kürzerer Laufzeit rechnen: Im ANC-Modus ist bei uns nach rund fünfeinhalb Stunden Schluss. Trotzdem hat sich die zuvor bemängelte Laufzeit klar verbessert.
Ist der Akku leer, lädt er per beigelegtem USB-C-Kabel in rund zwei Stunden vollständig. Dank Fast Charging reichen 10 Minuten für etwa 5 Stunden Spielzeit ohne ANC. Kabelloses Laden wird ebenfalls unterstützt, dauert allerdings deutlich länger.
Klang
In der Königsdisziplin Sound schneiden die Liberty 5 ähnlich ab wie der Vorgänger: In den Standard-Einstellungen treffen die 9,2-mm-Treiber mit Wollpapier-Membran nicht ganz unseren Geschmack. Die Höhen sind etwas zu präsent, der Bass zu zurückhaltend. Über die 22 Klang-Presets oder – besser noch – den 8-Band-Equalizer lässt sich das gut anpassen. So machen auch LDAC-Codec und Dolby 3D-Audio Freude.
Bei der Sprachqualität hat sich wenig verändert. Soundcore setzt weiterhin auf sechs Mikrofone und bietet bei Telefonaten KI-Geräuschunterdrückung. Ein Modus zur Reduzierung von Windgeräuschen ist ebenfalls an Bord. Insgesamt telefoniert es sich gut und verständlich. Für längere Gespräche greifen wir dann aber doch lieber direkt zum Smartphone.
ANC
Erfreulich: Bei der ANC-Performance hat sich etwas getan. Soundcore bietet seine adaptive Geräuschunterdrückung nun in dritter Generation an. Das Ergebnis: Hat der Vorgänger noch deutlich mit hohen Tönen wie klirrendem Geschirr oder Stimmen zu kämpfen, rücken diese jetzt spürbar in die Ferne. Andere High-End-Modelle arbeiten zwar effektiver, kosten aber gerne mal das Doppelte oder mehr. Bei einem Preis unter 100 Euro gibt es also nichts zu meckern.
Ähnlich gut gefällt uns die Weiterentwicklung des Transparenzmodus: Das starke Grundrauschen und die unangenehm brummende eigene Stimme sind weitgehend passé. Umgebungsgeräusche werden natürlich wirkend durchgeschleift, die eigene Stimme liegt beim Sprechen nur noch leicht dumpf in den Ohren.
Preis
Mit einer UVP von 99,99 Euro siedeln sich die Soundcore Liberty 5 im Mittelklasse-Segment der ANC-Kopfhörer an. Zum Testzeitpunkt sind alle vier Farbvarianten (Schwarz, Weiß, Blau, Pink) ab 74 Euro (Amazon) erhältlich.
Fazit
Soundcore macht mit den Liberty 5 einen guten Job und bietet genügend Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger. Zwar fallen Spatial Audio und Herzfrequenzmessung weg. Dafür gibt es Dolby 3D-Audio und klare Fortschritte bei Akkulaufzeit und ANC-Performance – ein ordentliches Upgrade, das einen Wechsel vertretbar macht.
Aber auch sonst sind die Liberty 5 eine klare Empfehlung. Ein so starkes Gesamtpaket für rund 75 Euro ist etwas Besonderes. Für einen absolut runden Wurf fehlt nur noch das Klang-Feintuning. Damit überrascht uns Soundcore dann hoffentlich beim Nachfolger.
Künstliche Intelligenz
Apple streicht kleinsten Mac mini aus dem Programm
In den eigenen Online-Stores bietet Apple den bisher günstigsten Mac für den Schreibtisch nicht mehr an: Das Modell des Mac Mini mit M4-SoC, 16 GByte RAM und 256 GByte SSD-Kapazität kann nicht mehr bestellt werden. Das gilt auch für den deutschen Apple-Store, dort beginnen die Konfigurationen nun bei einer SSD mit 512 GByte.
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Schon seit Wochen sind die Preise für den bisher günstigsten Mac mini mit der kleinen SSD deutlich gestiegen. Konnte das Gerät vor allem im vergangenen Jahr häufig noch für rund 560 Euro gekauft werden, so kostet es nun um 650 Euro. Etliche Drittanbieter haben den kleinsten Mac noch vorrätig. Direkt bei Apple kostet das neue Einstiegsgerät mit 512-GByte-SSD nun 949 Euro. Entdeckt hatte die Streichung des kleinsten Desktop-Macs zuerst Macrumours. Das Medium verweist darauf, dass sich auch in den USA der Einstiegspreis stark erhöht hat: von 599 auf 799 US-Dollar. In den Vereinigten Staaten werden Preise in der Regel ohne die örtlich unterschiedliche Umsatzsteuer angegeben.
Bereits bei Vorstellung der jüngsten, sehr guten Quartalszahlen, machte Apple darauf aufmerksam, dass die schon länger existierenden Lieferprobleme noch Monate anhalten werden. Vor allem Mac mini und Mac Studio sind davon betroffen. Nicht nur die globale Speicherkrise macht Apple dafür verantwortlich, auch die eigenen M-SoCs können bei TSMC nicht so schnell hergestellt werden, wie Apple Geräte damit verkaufen könnte. Sprich: Die Nachfrage überschreitet derzeit deutlich das Angebot.
Neue M5-Macs kommen bald
Bereits in gut vier Wochen wird die Vorstellung neuer Macs erwartet. Am 8. Juni 2026 beginnt Apples Entwicklerkonferenz WWDC, wo nach unbestätigten Angaben unter anderem Mac mini und Mac Studio mit den aktuellen M5-Chips gezeigt werden sollen. Häufig sind solche neuen Generationen direkt nach Vorstellung schnell ausverkauft, das Angebot erholt sich aber in der Regel schnell wieder. Ob das diesmal angesichts von Apples ungewöhnlich deutlichen Warnungen anders laufen könnte, ist bisher nicht klar abzusehen.
(nie)
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Nach Drohnenangriff: AWS schwört Nahost-Kunden auf lange Ausfallzeit ein
Der Iran-Krieg beeinträchtigt weiterhin den Betrieb von Amazon Web Services (AWS) in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten: Bis die Dienste wieder regulär laufen, werden noch mehrere Monate vergehen, informierte Amazon jetzt seine Kunden. Drohnenangriffe auf zwei AWS-Rechenzentren Anfang März hatten verheerende Schäden verursacht. Betroffen ist die sogenannte AWS-Region „ME-CENTRAL-1 (UAE)“.
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Nach zwei Monaten informierte Amazon nun öffentlich auf einer Statusseite über die aktuelle Situation. Aufgrund der Schäden „infolge des Konflikts im Nahen Osten“ könne die Cloud-Infrastruktur die Kundenanwendungen derzeit zuverlässig zu unterstützen. „Obwohl einige Workloads weiterhin normal funktionieren, empfehlen wir unseren Kunden dringend, alle zugänglichen Ressourcen so schnell wie möglich in andere Regionen zu migrieren und nicht zugängliche Ressourcen aus Remote-Backups wiederherzustellen.“ Während AWS den Betrieb in der Region wiederherstellt, ist die Abrechnung bei den Kunden ausgesetzt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich noch mehrere Monate dauern.
Zwei verschiedene Rechenzentren waren in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt von Drohnen getroffen worden, eine weitere Anlage in Bahrain ist durch einen Drohneneinschlag in der Nähe beeinträchtigt. Amazon sprach damals von „strukturellen Schäden“ durch die Einschläge. Demnach war die Stromversorgung zu dem Zeitpunkt eingeschränkt. Die Bekämpfung von Bränden habe teilweise Wasserschäden nach sich gezogen.
Auch anderswo wirkt sich der Iran-Krieg auf Amazons Geschäft aus. Online-Händler, die ihre Waren über Webseiten des Konzerns verkaufen, haben nun höhere Kosten. In den USA und Kanada erhebt Amazon seit 17. April einen Aufschlag von 3,5 Prozent auf seine Dritthändler-Gebühren für Verpackung und Zustellung von Waren (Fulfilled by Amazon, FBA). Grund sind die durch den Iran-Krieg gestiegenen Treibstoffpreise. In der Europäischen Union fallen die Amazon-Fulfillment-Gebühren aufgrund gesenkter Kraftstoffsteuern bei vielen Mitgliedsstaaten deutlich moderater aus.
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