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Künstliche Intelligenz

Last Call zur Mastering Observability: OpenTelemetry, KI und Agenten-Systeme


Die Mastering Observability steht 2026 unter dem Leitgedanken, den Fokus von massenhafter Datenerhebung auf zielgerichtete Erkenntnisgewinnung zu verschieben. Statt in Terabytes an Logs, Metriken und Traces zu versinken, sollen Ops- und Entwicklungsteams lernen, proaktives Reliability Engineering zu betreiben. Das Programm gliedert sich in zwei Schwerpunkte: zum einen Observability für KI- und agentenbasierte Systeme, zum anderen Übergang von reaktiven zu vorausschauenden Operations für mehr Resilienz, Sicherheit, Compliance und Kostenkontrolle.

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Den Auftakt gestalten Severin Neumann (Causely) und Juraci Paixao Kroehling (OllyGarden) mit einem gemeinsamen Vortrag darüber, wie sich der Schwerpunkt von der reinen Datensammlung hin zu gezieltem Verstehen verschieben lässt. Der Titel „Weniger Sammeln, mehr Verstehen – hin zu proaktivem Reliability Engineering“ gibt die Stoßrichtung vor.


Mario-Leander Reimer

Mario-Leander Reimer

Mario-Leander Reimer

Anschließend widmet sich Mario-Leander Reimer von QAware dem Thema „Agentic Observability“. Sein Vortrag zeigt auf, wie sich Observability-Konzepte mithilfe von OpenTelemetry auf Multi-Agenten-Architekturen übertragen lassen – ein Feld, das angesichts des wachsenden Einsatzes autonomer KI-Agenten in der Softwareentwicklung zunehmend an Relevanz gewinnt.

Kroehling betritt die virtuelle Bühne ein zweites Mal und nimmt sich in „The Hidden Cost of Bad Telemetry“ die versteckten Kosten mangelhafter Telemetriedaten vor. Der Talk soll praxisnah vermitteln, wie sich fehlerhafte oder überflüssige Daten identifizieren und beseitigen lassen, bevor sie die gesamte Observability-Strategie untergraben.

Nach der Mittagspause richtet sich Kasper Borg Nissen von Dash0 an Plattform-Teams. Sein Vortrag „OpenTelemetry for Platform Engineers“ behandelt den Aufbau von Self-Service-Observability als Plattform-Dienst. Severin Neumann kehrt danach mit „AI für SRE richtig einsetzen: Von klassischer Automation bis LLMs“ zurück und geht der Frage nach, welche Rolle KI-Werkzeuge – von regelbasierter Automatisierung bis hin zu großen Sprachmodellen – im Site Reliability Engineering spielen können.

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Kasper Borg Nissen

Kasper Borg Nissen

Kasper Borg Nissen

Den Abschluss des Vortragsteils übernimmt Sophia Solomon von Elastic. In „From Diagnosis to Action: Building AI Agents That Fix Problems“ demonstriert sie, wie sich KI-Agenten konstruieren lassen, die nicht nur Probleme diagnostizieren, sondern eigenständig Gegenmaßnahmen einleiten. Danach folgt ein Panel unter dem Titel „Observability in the age of AI delivery speed – are machines outpacing humans?“, moderiert von Bastian Spanneberg.

Das Ticket für die Mastering Observability kostet 299 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.). Gruppen ab drei Personen erhalten im Ticketshop automatisch mindestens 10 Prozent Rabatt.

Die Online-Konferenz richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, Ops-Fachleute, DevOps- und Plattform-Teams. Wer über den Fortgang der Mastering Observability auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich auf der Website für den Newsletter registrieren oder den Veranstaltern auf LinkedIn (iX; dpunkt) folgen – der aktuelle Hashtag lautet #masteringobs.


(map)



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Künstliche Intelligenz

Umfrage: Jedes zweite Rathaus nutzt oder testet KI


Viele Rathäuser in Deutschland nutzen oder testen einer Umfrage zufolge für Verwaltungsaufgaben mittlerweile Künstliche Intelligenz. In einer repräsentativen Forsa-Befragung von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern von Gemeinden mit mindestens 1000 Einwohnern für den Softwareanbieter Meister gab gut die Hälfte (52 Prozent) an, dass KI in ihrer Verwaltung bereits produktiv eingesetzt oder derzeit erprobt wird.

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16 Prozent setzen demnach schon konkret auf KI, weitere 36 Prozent testen entsprechende Anwendungen. Bei 43 Prozent der Befragten ist KI aktuell noch kein Thema. Am häufigsten wird die Technologie dabei zur Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten eingesetzt, gefolgt von Übersetzungen und Texterstellung, der Zusammenfassung und Analyse von Akten und zur Protokollierung von Sitzungen.

KI wird vor allem als Chance für Effizienzsteigerung und Zeitersparnis sowie eine schnellere Bearbeitung von Bürger-Anliegen gesehen. Knapp die Hälfte der Befragten sieht zudem eine Chance in der Abmilderung des Fachkräftemangels.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

3D-gedruckte, autonome VTOL-Drohne bekämpft Drohnen-Schwärme mit bis zu 560 km/h


Das US-amerikanische Unternehmen SkyDefense hat eine autonome VTOL-Drohne mit der Bezeichnung CobraJet entwickelt (Vertical Take-Off and Landing – VTOL), die Angriffe von Drohnenschwärmen selbstständig abwehren können soll. CobraJet ist in unterschiedlichen Versionen erhältlich, die elektrisch oder zusätzlich von Turbinen angetrieben bis zu 560 km/h erreichen. Die Hülle der Abfangdrohne stammt aus dem 3D-Drucker.

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Fünf Varianten des CobraJet will SkyDefense anbieten, sobald die Flächen-Drohne alle Tests bestanden hat. CobraJet V4, V6, V8 und V10 sind vollelektrisch angetrieben. Sie unterscheiden sich in Größe und Flugzeit voneinander. Die Größe reicht von rund 116 cm bis 293 cm Spannweite. Allen gemeinsam ist ihre Geschwindigkeit. Die Drohnen erreichen mit ihren elektrischen Impeller-Triebwerken Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 260 km/h. Die Energie dafür kommt aus Solid-State-Batterien mit hoher Energiedichte. Die Drohnen können außerdem senkrecht starten und landen, sind also auf kleinstem Raum einsetzbar. Die Flugzeit beträgt zwischen 30 Minuten und einer Stunde.

V4 und V6 können von einem Menschen transportiert werden. Die Tragflächen sind dazu demontierbar. Für die V8 und V10 werden zwei Menschen zum Transport benötigt. Die V10 kann zudem als Drohnenmutterschiff eingesetzt werden, um mehrere kostengünstige Hochgeschwindigkeitsdrohnen autonom in Kampfgebiete zu schaffen.

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Das Video zeigt einen CobraJet im VTOLBetrieb.

CobraJet VT10 besitzt dagegen zwei Hybrid-Triebwerke aus Turbine und batterieelektrischem Propeller-Antrieb (electric duct fan – EDF). Die VT10 hat eine Spannweite von 293 cm und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 560 km/h. Die Tragflächen sind ebenfalls abnehmbar und die Drohne kann als Drohnenmutterschiff verwendet werden.

Alle fünf CobraJets sind aus Karbonfaser 3D-gedruckt. Die Drohnen sollen so bei geringem Gewicht schnell und kostengünstig hergestellt werden können. Die Oberfläche ist mit einer Radar-absorbierenden Graphene-Schicht ausgestattet, um weitgehend unerkannt im Operationsgebiet agieren zu können.

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Dort können die Drohnen autonom fliegen und Missionen selbstständig erledigen. Die Drohnen werden dabei ständig von einer Basis (Visual Realtime Area Monitoring – VRAM) kontrolliert, die bei autonomen Flügen eingreifen kann. Missionen können auch komplett manuell oder mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) absolviert werden. Dabei helfen EO/IR-Kameras und weitere Sensorik, die einen Betrieb bei Tag, Nacht und extremen Wetterbedingungen ermöglichen sollen. Auch der Einsatz in elektronisch gestörten Gebieten sei möglich.

Die CobraJets sind als Abfangjäger und damit allein für Kampfaufgaben gegen angreifende Drohnenschwärme der Gruppen 1, 2 und 3, glasfasergesteuerte FPV-Drohnen und jetgetriebene Drohnen konstruiert. Entsprechend nehmen die CobraJets verschiedene Luft-Luft-Abfangkörper auf. Über den elektromechanischen Phyton-Werfer können etwa 18-mm-Copperhead-Geschosse abgeschossen werden. Zusätzlich sind Träger für 40-mm-Cuda-Lenkgeschosse (Mach 0,5) und 45-mm-Viper-Lenkflugkörper mit Feststoffantrieb (Mach 1) vorhanden, sodass auch schnellere Drohnen bekämpft werden können.

Praxistests zur Drohnenabwehr sollen mit den CobraJets und VRAM im vierten Quartal auf einem nicht näher genannten Testgelände für Unmanned Aerial Vehicles (UAV) erfolgen. Nach erfolgreichen Tests ist ein Produktionsstart im ersten Quartal 2027 vorgesehen. SkyDefense betont, dass beim Bau der CobraJets ausschließlich Teile aus den USA verwendet werden.


(olb)



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Investieren in die Rüstungsbranche: Aktien, ETFs & Fonds im Check


Verteidigung und militärische Schlagkraft galten in Deutschland und anderen europäischen Ländern aus Sicht der Politik lange Zeit nur als ungeliebter Kostenblock. Schließlich herrschte auf dem Kontinent jahrzehntelang Frieden – und im Zweifelsfall würden die USA schon helfen. Zwei Einschätzungen, die sich seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sowie der erratischen Haltung des US-Präsidenten gegenüber der NATO als nicht mehr gültig erwiesen haben. Seitdem ist das Interesse an Rüstungsgütern stark gestiegen, was sich in den Kursen der entsprechenden Unternehmen widerspiegelt. Wir zeigen, was Sie vor einem Investment in die ethisch fragwürdige Branche beachten sollten.

Zu den wichtigsten Punkten für potenzielle Anleger gehört die Bandbreite an Rüstungsgütern. Denn Panzer, Kampfflugzeuge und Marineschiffe spielen längst nicht mehr die große Rolle wie noch vor zwei Jahrzehnten, wie unser Überblick zeigt. Stattdessen rücken vermehrt neue Aspekte in den Mittelpunkt – und damit auch andere Unternehmen als die etablierten Konzerne. Auch das führt zu künftig deutlich höheren Verteidigungsetats. So sind unter den Bezeichnungen ReArm Europe und Readiness 2030 bis zu 800 Milliarden Euro zusätzlich für entsprechende Güter vorgesehen.

  • Investitionen in Rüstungsgüter sind längst mehr als der Kauf von Panzern, Raketenabwehrsystemen oder Munition. Eine moderne Verteidigungsstrategie umfasst auch Drohnen, Cybersecurity und KI-Tools.
  • Im ersten Halbjahr 2026 wurde deutlich, dass große Rüstungsaufträge nicht automatisch an den Branchenprimus gehen müssen. Anleger sollten das bei der Wahl von Einzelaktien berücksichtigen.
  • Trotz der jüngsten – teils deutlichen – Kurskorrekturen sind viele Titel nach wie vor nicht günstig bewertet.

Derartige Summen verändern den Markt massiv. Die Auftragsbücher vieler Rüstungsunternehmen sind über Jahre hinweg gefüllt, neue Produktionskapazitäten geplant oder teilweise bereits im Bau. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem europäische Anbieter. Denn das neu geweckte Interesse an Aufrüstung geht einher mit dem Wunsch nach weniger strategischer Abhängigkeit von anderen Staaten und deren Unternehmen. Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Unternehmen, ihre Schwerpunkte sowie die jeweilige Kursentwicklung mitsamt der jüngsten Verluste ein. Zudem erklären wir, wie Sie mit Aktien, ETFs und aktiven Fonds in die Branche investieren können.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Investieren in die Rüstungsbranche: Aktien, ETFs & Fonds im Check“.
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