Künstliche Intelligenz
Logseq für Einsteiger: Persönliches Wissen sammeln und vernetzen
Was man sich alles merken muss! Schnell füllen sich Zettel, Notizbücher und To-do-Apps. Das Chaos ist vorprogrammiert, an ein rasches Wiederfinden einzelner Ideen nicht zu denken. Spezielle Apps helfen, persönliches Wissen wesentlich effizienter zu organisieren: Logseq etwa bietet ein offenes System, um Informationen zu sammeln und miteinander zu verknüpfen. Einen festen Weg gibt die App dabei nicht vor: Das Tool passt sich flexibel den eigenen Denkmustern an.
- Logseq ist keine gewöhnliche Notizen-App: Mit ihrem Konzept fördert sie vernetztes Denken.
- Es gibt keine Ordner, denn die Struktur ergibt sich „ganz von selbst“.
- Notizen, Ideen und Informationen landen in einer Art Tagebuch, wo man sie mit anderen Inhalten vernetzt.
- Logseq ist komplett Open Source und noch in der Entwicklung.
Einsteiger mögen zunächst überfordert sein, doch wer sich auf Logseq einlässt, lernt die Vorteile rasch zu schätzen. Grundsätzlich landen sämtliche Notizen, Ideen und Daten zuerst an einem zentralen Ort. Die Organisation folgt erst später – Hauptsache, das Wissen ist gesichert und das Hirn entleert. Anschließend lassen sich in Logseq auch ergänzende Seiten anlegen, damit aus vagen Ideen konkrete Projekte entstehen.
Die Software ist komplett kostenlos und quelloffen, sämtliche Daten bleiben auf der eigenen Festplatte. Alternativ ist aber auch ein Abgleich über die Cloud möglich, damit man von überall auf das gesammelte Wissen zugreifen kann. Wie der Einstieg mit Logseq leicht gelingt und welche Hürden es derzeit gibt, erklärt unser Ratgeber. Als Basis dient die Version 0.10.15.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Logseq für Einsteiger: Persönliches Wissen sammeln und vernetzen“.
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Künstliche Intelligenz
God Game: Peter Molyneux veröffentlicht „Masters of Albion“ im Early Access
„Das ist das bedeutendste Ereignis meines Lebens“, schreibt Peter Molyneux auf X. „Abgesehen von der Geburt meines Sohnes“. Die britische Entwicklerlegende hat mit dem Studio 22cans eine neue Göttersimulation namens „Masters of Albion“ in den Early Access veröffentlicht. Als Frühversion soll das Spiel bis zum finalen Release reifen und vom Feedback der Spieler profitieren.
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Molyneux hatte „Masters of Albion“ auf der Gamescom 2024 angekündigt, nachdem er zuvor länger von der Videospielbildfläche verschwunden war – von ein paar fehlgeleiteten NFT-Eskapaden mal abgesehen. „Masters of Albion“ ist also Molyneuxs Rückkehr auf den Videospielmarkt, wo er einst bekannt war wie nur wenige andere Entwicklerpersönlichkeiten.
65 Prozent empfehlen „Masters of Albion“
„Masters of Albion“ ist ein God Game, das sich nicht ganz ernst nimmt. Gespielt wird aus der Perspektive einer übermächtigen Götterfigur, die im Spiel als Hand dargestellt wird und mit Figuren und Umwelt interagieren kann. Spieler bauen nicht nur kleine Städte und Häuser, sondern stecken auch einzelne Items individuell zusammen. So kann man etwa Schwerter aus Brot basteln, Sandwiches schmieren oder Ratten in die Pastete hauen. Selbst die Kleidung und Rüstung der Dorfbewohner darf man individuell zusammenstellen.
Die Steam-Seite von „Masters of Albion“ verspricht außerdem eine Geschichte mit moralischen Entscheidungen, Quests und Abwehrschlachten gegen einfallende Bestien. Erste Nutzer-Reviews auf Steam fallen durchwachsen aus: Seit dem Launch am 22. April wurden knapp 200 Reviews geschrieben, von denen 65 Prozent das Spiel in seinem jetzigen Zustand empfehlen.
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12 Monate Early Access
Eine häufig vorkommende Kritik: Der aktuelle Zustand des Spiels sei selbst für einen Early-Access-Release noch recht schlecht. Die Entwickler schreiben, das Spiel soll voraussichtlich 12 Monate im Early Access bleiben, bevor eine Vollversion veröffentlicht wird. Die Arbeit an „Masters of Albion“ soll aber auch danach weitergehen.
Peter Molyneux gehört zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten Entwicklerpersönlichkeiten der Branche. Molyneux war für die Entwicklung von „Populous“ verantwortlich und gilt als Schöpfer des Götterspielgenres. Später entwickelte er etwa „Black & White“ und arbeitete als Designer bei den Lionhead Studios an den „Fable“-Spielen. Bekannt wurde er durch seine abgedrehten Ideen, aber auch durch große Versprechen, die seine Spiele oft nicht einhalten konnten.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
MacBook Neo: Der Schrecken der Windows-Welt
Der langjährige Apple-Kunde freut sich über den Preis: Ein neues MacBook für knapp 700 Euro – das gab es noch nie. Als mobile Alternative zum Desktop-Mac, als Reiserechner neben dem großen und schweren MacBook Pro, als Laptop für Filius und Filia oder schlicht als Einstieg in die Apple-Welt: Das Neo füllt eine Lücke, die Apple jahrelang ignoriert hat. Verarbeitung und Bildschirm sind für diese Preisklasse bemerkenswert, die Ausstattung reicht für den Alltag, resümiert unser Test.
Doch warum hat Apple mit dem A18 Pro einen iPhone-Chip verbaut? Warum nicht einen älteren M-Chip? Werfen wir zunächst einen Blick auf seine Leistung. In unserem Test lag der iPhone-Chip im Single-Core-Benchmark mit dem M3 weitgehend gleichauf, in Multi-Core-Tests allerdings leicht hinter dem M1. Für die Praxis bedeutet das: Videos rendert der A18 in derselben Zeit wie ein M1-MacBook; bei Spielen kommt er fast an den M2 heran, was aber dennoch (zu) langsam ist.
Der Clou mit dem iPhone-Chip
Obwohl der A18 Pro schon eineinhalb Jahre auf dem Buckel hat, handelt es sich im Vergleich zum M1 und M2 um den moderneren Chip: Gefertigt im 3- statt 5-Nanometer-Prozess, was für eine gute Leistung pro Watt sorgt. Ein wichtiger Aspekt für das Neo, dessen Akku mit 36,5 Wattstunden deutlich kleiner als der eines MacBook Airs ist (53,8 Wattstunden). Weitere Vorzüge sind das hardwarebeschleunigte Raytracing und die schnellere Neural Engine für KI.
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Künstliche Intelligenz
EU-Automarkt wächst: E-Autos und BYD legen stark zu
Der Automarkt in der Europäischen Union ist im März deutlich gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Neuzulassungen von Pkw um 12,5 Prozent auf 1,158 Millionen Autos, wie der Herstellerverband ACEA mitteilte. Im ersten Quartal ergab sich damit ein Plus von 4 Prozent auf 2,823 Millionen Autos. Der Anteil von batterieelektrischen Autos zog im Jahresvergleich von 15,2 auf 19,4 Prozent an. In Deutschland allein wurden im März fast 71.000 reine Elektroautos neu zugelassen – der höchste Stand seit August 2023. Im ersten Quartal 2026 wurden in der EU 546.937 E-Autos erstmals zugelassen. Die Zahl der Erstzulassungen von Plug-in-Hybriden stieg auf 268.344.
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(Bild: ACEA)
Im März gab es auf den großen Märkten Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien insgesamt Zuwächse. Marktführer in der EU blieb der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken, die zusammengenommen ein Plus von 7,8 Prozent erzielten. Weltweit kämpft der Konzern allerdings mit Gegenwind: BMW, VW und Mercedes meldeten im ersten Quartal global schwache Verkaufszahlen, vor allem wegen einbrechender China-Geschäfte. Unter den Volkswagen-Marken gab es bei Porsche einen Rückgang um 14,5 Prozent. Insgesamt konnte Volkswagen mit all seinen Marken im ersten Quartal 489.081 Autos absetzen. In den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres waren es 450.809. Den größten Anteil am Zuwachs hat die Marke Skoda, die ihre Verkaufszahlen von 163.880 auf 191.657 steigern konnte.

(Bild: ACEA)
Stellantis insgesamt im Plus
Stellantis konnte mit 6,8 Prozent nicht ganz so deutlich zulegen wie der Volkswagen-Konzern. Für Peugeot, die absatzstärkste Marke von Stellantis in der EU, ging es um 7,2 Prozent nach unten. Statt 158.619 Neuwagen konnte die Marke in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur 147.147 Erstzulassungen verbuchen. Deutlich besser lief es bei Fiat (plus 36 Prozent) und Opel (plus 24,2 Prozent). Auch Lancia/Chrysler und Citroën konnten zulegen. Auf Platz drei landete die Renault Group, die Verluste von 8,4 Prozent hinnehmen musste. Das geht vor allem auf das Konto von Dacia, deren Verkaufszahlen um 18,7 Prozent einbrachen. Auch Toyota konnte weniger Autos verkaufen. Verluste gab es hauptsächlich bei der Marke Lexus.
Hyundai nur noch knapp vor BMW
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Einen leichten Rückgang musste auch der Hyundai-Konzern hinnehmen. Mit 194.359 Erstzulassungen landeten die Koreaner nur noch knapp vor der BMW Group, die mit den Marken BMW und Mini insgesamt auf 189.268 Verkäufen ein Plus von 5,2 Prozent erreichte. Erheblich mehr Zulassungen erzielten im ersten Quartal Tesla (plus 59,6 Prozent) und vor allem BYD mit einer Steigerung von 169,7 Prozent. Statt 18.782 im ersten Quartal 2025 waren es in diesem Jahr 50.646 Neuwagen. Geht das so weiter, könnte die chinesische Marke als nächstes Volvo, Saic Motor, Tesla, Nissan und Ford überholen. All diese Marken lagen im ersten Quartal unter 70.000 Erstzulassungen in der EU und sind damit in Schlagdistanz zu BYD. Suzuki, Mazda, Honda und Mitsubishi hat BYD bereits mehr oder weniger deutlich überholt.
Mehr zum Pkw-Markt
(mfz)
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