Apps & Mobile Entwicklung
März-Update von Windows 11: Bug kann zu Login-Fehler bei Teams und OneDrive führen

Ein Bug im März-Update von Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5079473) kann zu Anmeldeproblemen bei Microsoft-Apps wie Teams (Free) und OneDrive führen. Beeinträchtigt sein können zudem Microsoft Edge, Excel, Word und Microsoft 365 Copilot.
In der Dokumentation für bekannte Fehler hat Microsoft den Bug bestätigt. Wenn betroffene Nutzer sich bei den Apps anmelden wollen, erhalten sie den Hinweis, dass keine Internetverbindung besteht: „You’ll need the Internet for this. It doesn’t look like you’re connected to the Internet.“ Das tritt auf, selbst wenn eine Internetverbindung vorhanden ist.
Laut Microsoft ist es ein bestimmter Netzwerk-Verbindungstatus, der den Fehler verursacht. Wie viele Geräte betroffen sind, teilt Microsoft nicht mit.
Bereits ein Neustart kann das Problem lösen
Möglich ist, dass sich das Problem in manchen Fällen von selbst löst. Betroffenen Nutzern wird empfohlen, dass Gerät neu zu starten, während die Internetverbindung bestehen bleibt. Dann sollte sich ein funktionaler Netzwerk-Verbindungsstatus wiederherstellen. Sollte der Neustart aber ohne aktive Internetverbindung erfolgen, kann der Fehler weiterbestehen.
Betroffen sind Anmeldungen mit regulären Microsoft-Konten. Bei Unternehmenskunden, die sich über Entra ID authentifizieren, taucht der Bug nicht auf. Einen Fix, der das Problem behebt, will Microsoft in den nächsten Tagen nachreichen.
Microsoft kämpft mit der Bug-Welle von Windows 11
Nachdem es im Februar ruhig war, ist es nun der zweite Bug in kurzer Zeit. Vor einer Woche bestätigte Microsoft, dass auf Samsung-Geräten der Zugriff auf Laufwerk C gesperrt sein kann, wenn Nutzer die Galaxy Connect App oder den Samsung Continuity Service installiert haben. Mittlerweile gibt es eine Lösung. Die Schuld sieht man in diesem Fall ohnehin bei Samsung, mit dem März-Update hatte dieser Bug nichts zu tun.
Windows 11 wird mit Blick auf Bugs dennoch derzeit besonders kritisch beobachtet. Anfang des Jahres musste Microsoft bereits zwei Notfall-Fixes verteilen, um etwa Stabilitätsprobleme bei Outlook zu beseitigen. Im letzten Jahr wurden zudem mehr als 20 gravierende Update-Probleme registriert. Es ist eine Entwicklung, die zum derzeit schlechten Ruf von Windows 11 beigetragen hat.
Apps & Mobile Entwicklung
Produktion von Apple-Chips: Intel Foundry und Samsung Foundry erneut in Apples Blick

Alle wollen mehr Chips! Apple sieht sich dabei auf dem Weg in den Hintergrund und evaluiert, Produkte bei Samsung und Intel zu fertigen. Das ist nicht automatisch der Abgesang von TSMC, denn an wirkliche Verfügbarkeit und vor allem große Mengen kommt ohnehin keiner heran. Das Vorhaben dürfte, wenn überhaupt, eher klein starten.
Fabless Unternehmen brauchen Foundries
So viel gleich vorab: Die sogenannten fabless companies, also Chip-Entwickler ohne eigene Herstellung wie Apple, AMD, Nvidia, Broadcom, Qualcomm und dutzende weitere Branchenriesen, sprechen stets mit vielen Firmen, die Chips dann wirklich produzieren – schließlich würden sie sonst kein eigenes Produkt auf den Markt bringen können. Das heißt jedoch niemals auch automatisch, dass daraus Aufträge erwachsen und eine Partnerschaft für Jahre oder Jahrzehnte entsteht. Dass letztlich alle dieser Konzerne auch mal bei Intel und Samsung vorsprechen, ist durchaus der Normalfall.
Apple will Alternativen zu TSMC – es gibt nur Zwei
Und so dreht sich zu Beginn der Woche einmal mehr vieles um Apple. Nach Jahrzehnten als Nummer-1-Kunde bei TSMC bekommt Apple in den letzten Jahren starke Konkurrenz durch nahezu jeden anderen Hersteller, der Chips benötigt. Denn nur TSMC kann in den gefragten Mengen modernste Chips nahezu perfekt skalieren und mit maximaler Ausbeute liefern. Sich davon vollständig zu trennen, ist für kein Unternehmen in der Branche derzeit vorstellbar, denn die Kapazität kann nicht aufgefangen werden.
Die Meldungen, dass sich Apple erneut bei Intel Foundry und Samsung Foundry umsieht, dienen der Erkundung, ob sich einer davon als zweite Lösung neben TSMC eignet. Die zuvor genannten Problemstellen kommen dabei aber direkt zum Vorschein, berichtet Bloomberg.
Wünschenswert wäre beispielsweise für Intel Foundry die Übernahme eines der Haupt-Chips, also beispielsweise der für das iPhone. Realistisch ist aber wohl eher erst einmal ein Testlauf aus einer anderen, kleineren Serie. Denn wenn Apple schon bei TSMC nicht so viele Chips bekommen kann, wie sie haben wollen, wie soll das dann bei Intel klappen? Intel schafft es aktuell nicht einmal, für sich selbst genug zu produzieren und rennt nun Milliarden an potenziell verlorenen CPU-Verkäufen und Umsatz hinterher.
Keine Entscheidung getroffen
Und was kam dabei heraus? Noch nichts. Also so, wie im Februar dieses Jahres schon einmal, und in Gerüchten davor auch im November des letzten Jahres.
Apps & Mobile Entwicklung
CCP Games: Eve-Online-Entwickler kauft sich von Pearl Abyss frei
Vor fast 8 Jahren hatte das koreanische Studio Pearl Abyss das isländische Entwicklerteam CCP Games, das hinter dem Weltraum-MMO-Dauerbrenner Eve Online steht, übernommen. Jetzt trennt sich Pearl Abyss wieder davon. Der Käufer ist CCP Games selbst und macht dabei noch Gewinn.
Darüber berichten verschiedene Medien aus Südkorea. Zudem liegt eine öffentliche Mitteilung von Pearl Abyss vor, die am 30. April erschienen ist. In dieser heißt es, dass sämtliche Anteile an CCP Games von Pearl Abyss gegen eine Zahlung in Höhe von 120 Millionen US-Dollar, in den Besitz von CCP Games unter Leitung von Hilmar Veigar Petursson übergehen sollen. Stichtag ist der 6. Mai 2026, also diesen Donnerstag.
Warum wird verkauft?
In der Mitteilung heißt es, dass Pearl Abyss durch den Verkauf sowohl seine Finanzstruktur als auch die Effizienz des Managements verbessern will. In einer zitierten Stellungnahme des Studios heißt es, man sei „nach Abwägung mittel- bis langfristiger Wachstumsstrategien zu dem Schluss gekommen, dass ein Verkauf an das derzeitige Management für beide Unternehmen von Vorteil wäre“. Eine künftige Zusammenarbeit sei aber denkbar.
Während Pearl Abyss aktuell auf der Erfolgswelle des neuen Action-Adventures Crimson Desert schwimmt, das sich inzwischen weltweit über 5 Millionen Mal verkauft hat, soll CCP Games seit der Übernahme im Jahr 2018 stets Verluste gemacht haben.
CCP Games kauft sich mit Gewinn frei
Im September 2018 war die Übernahme von CCP Games zu einem Kaufpreis von bis zu 425 Millionen US-Dollar vereinbart worden. Darin enthalten waren allerdings nur 225 Millionen US-Dollar als direkte Zahlung, während bis zu 200 Millionen US-Dollar als leistungsabhängige Zahlung für die Zukunft fließen sollten. Aufgrund der schlechten Resultate dürfte letztere Zahlung gering bis gar nicht zustande gekommen sein.
Doch auch ein Verkaufspreis von „nur“ 225 Millionen US-Dollar bedeutet für CCP Games beim jetzigen Rückkauf für 120 Millionen US-Dollar einen satten Gewinn. Im Gegenzug war die Übernahme für Pearl Abyss ein reines Verlustgeschäft.
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Gigantisches Modding-Projekt: Künstlerin Soda Baka steht in ihrem „Gaming-PC“

Die TechTuberin Soda Baka hat einen gigantischen „PC“ konstruiert, in dem die Künstlerin selbst stehen kann. Der überdimensionale Gaming-Rechner ist allerdings nur Kulisse und dient als Gaming-Raum. Das Display des nachgebildeten AIO-CPU-Kühlers ist der Monitor für den eigentlichen PC.
Gaming-PC in übergroß nachgebaut
Schon zuvor hat Soda Baka in China für Aufmerksamkeit gesorgt, indem sie PC-Komponenten in gigantischem Maßstab nachgebaut hat. Bei ihrem aktuellen Projekt hat sie nun aus riesigen Komponenten einen ganzen Gaming-PC nachgebaut, der allerdings nicht als solcher funktioniert, sondern vielmehr als Gaming-Raum und Kulisse für künftige Videos dient.
Der Korpus wurde aus Aluminium-Streben und viel Plexiglas erstellt. Er erinnert an einen typischen Midi-Tower mit großflächigem Sichtfenster, nur dass eine Person darin problemlos stehen kann. Selbst an ein I/O-Panel mit großem Power-Knopf und Slots für einen übergroßen USB-Stick wurde gedacht. Viel Liebe zum Detail gab es auch beim Mainboard mit Kühlkörpern und RAM-Riegeln, die aufgrund der Größe mit zwei Händen montiert werden mussten.
Ein All-In-One-CPU-Kühler wurde derart nachgebaut, dass eine symbolische Kühlplatte mit dem Ausmaß einer Autofelge zu sehen ist. Nach der Montage sitzt auf dem Pumpengehäuse ein Display, das im kleinen Original Dinge wie zum Beispiel die CPU-Temperatur anzeigt. In diesem Fall hat der Kühler aber keine Funktion und das Display dient als Monitor für einen echten PC in Originalgröße.
Klimaanlage sorgt für Belüftung
Auch wenn sich die riesigen Gehäuselüfter im Video drehen, sind sie ebenfalls mehr Schein als Sein. Zur Klimatisierung des „Gehäuses“ dient nämlich eine Klimaanlage mit 12 Kilowatt Leistung. Demonstriert wurde der Einsatz des offensichtlich vom Hersteller gesponserten Klimageräts, indem eine Art Saunaofen den Innenraum auf etwa 38 °C aufheizte. Mit seinem Luftdurchsatz von 820 m³/h wurde die Temperatur wieder schnell auf 25 °C abgekühlt.
Das vollständige Video ist auf Bilibili abrufbar.
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