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Künstliche Intelligenz

Magic Keyboard vom Mac: iPadOS 26.5 sorgt für leichtere Verbindung


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Apple ist leider nicht bekannt dafür, auskömmliche Beipackzettel zu seinen neuen Betriebssystemenen zu veröffentlichen. Oftmals werden nur einzelne neue Features publiziert, manchmal sogar gar keine – dann heißt es sinngemäß nur, es gebe „Fehlerbehebungen und Verbesserungen bei der Sicherheit, die allen Nutzern empfohlen werden“. In iPadOS 26.5, erschienen vor einem guten halben Monat, versteckt sich nun eine praktische neue Funktion, die die Anbindung von Apple-Tastaturen an Tablets des Herstellers vereinfacht. Es geht dabei um den schnellen Wechsel zwischen Kabel- und Funknutzung, wie man sie bereits von macOS seit vielen Jahren kennt.

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Entdeckt wurde das Feature vom Apple-Blog 9to5Mac. Es betrifft neben für den Mac gedachten Magic Keyboards auch Apple-Trackpads und Apple-Mäuse (Magic Trackpad und Magic Mouse). Auf dem Mac ist es so, dass man sich nicht um das Bluetooth-Set-up kümmern muss, sofern man das „Magic“-Gerät erstmals mittels USB-C-Kabel (oder bei älteren Modellen, USB-C-nach-Lightning-Strippe) mit dem Rechner verbunden hat. Die erste physische Verbindung initialisiert, wenn der Rechner entsperrt ist, gleichzeitig auch die Funkverbindung.

Das merkt man spätestens, wenn man Tastatur, Maus oder Trackpad vom Rechner abzieht, denn macOS zeigt dann an, dass es drahtlos weitergeht. Wer das nicht möchte, muss die Bluetooth-Verbindung wieder löschen. In iPadOS 26.5 ist es laut 9to5Mac nun auch auf Apple-Tablets so. Aufzufinden war das Feature bereits in der ersten Beta von iPadOS 26.5. Die Beschreibung ist einfach: Steckt man ein „Magic“-Zubehör per Kabel ins Tablet, wird Bluetooth automatisch nach der Verbindungstrennung aktiviert. Die Funktion soll auch auf dem iPhone vorhanden sein.

Wer also Apple-Zubehör an Apple-Tablets und iPhones betreiben will, sollte zumindest einmal ein Kabel nutzen. Bei der Magic Mouse funktioniert das ebenfalls, auch wenn diese – berühmt-berüchtigt – nicht bei Kabelverbindung verwendet werden kann.

Auch hier reicht es, die Maus einmal anzustecken und dann wieder zu lösen, damit die Bluetooth-Verbindung hergestellt wird. Wichtig ist, dass das alles nur mit Apple-Zubehör funktioniert, nicht jedoch mit Tastaturen, Trackpads und Mäusen anderer Hersteller.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Erster Test: Samsungs neue Einstiegs-SSD heißt 990


Samsung stellt die SSD 990 als neues Einstiegsmodell vor. Wie schon die 980er-Vorgängerin fehlt ein Anhängsel wie Pro oder Evo. Unter der Haube hat sich einiges getan: Der Controller wechselt von PCI Express (PCIe) 3.0 auf 4.0, was in etwa mit einer Geschwindigkeitsverdoppelung einhergeht. Vierstellige Modellnummern bleiben bei Samsung bis auf Weiteres PCIe-5.0-Topmodellen vorbehalten.

Auf dem Papier weniger erfreulich ist der Wechsel der NAND-Flash-Speicherbausteine. Kamen bisher Typen zum Einsatz, die drei Bit pro Zelle speichern (Triple Level Cells, TLC), sind es jetzt vier Bit pro Zelle (Quadruple Level Cells, QLC). Das senkt die Schreibleistung beim Kopieren großer Dateien, dürfte sich im alltäglichen Gebrauch bei den meisten aber nur selten bemerkbar machen.

Auf Seiten der Kapazität fallen die Varianten unter einem Terabyte weg. Stattdessen bietet Samsung die SSD 990 neben der 1-TByte-Version jetzt auch eine mit 2 TByte an.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Erster Test: Samsungs neue Einstiegs-SSD heißt 990“.
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Künstliche Intelligenz

Mozilla: Open-Source-KI fast so gut wie ChatGPT & Co.


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Open-Source-KI hat nach Einschätzung von Mozilla einen Wendepunkt erreicht. Der Browserhersteller sieht offene Sprachmodelle nicht länger als technologisch deutlich unterlegen gegenüber proprietären Angeboten wie ChatGPT oder Claude. Laut dem ersten „State of Open Source AI“-Report beträgt der Leistungsabstand zu den führenden geschlossenen Modellen auf Basis der LMSYS Chatbot Arena nur noch rund 3,3 Prozentpunkte. Gleichzeitig seien die Inferenzkosten innerhalb von drei Jahren von rund 20 US-Dollar auf etwa 40 Cent pro Million Token gesunken.

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Trotz dieser Entwicklung profitiert das Open-Source-Ökosystem wirtschaftlich bislang kaum. Mozilla zufolge kommen offene Modelle inzwischen auf etwa ein Drittel der realen KI-Nutzung, erzielen aber lediglich rund vier Prozent der Umsätze. Der Report basiert auf einer eigenen Analyse sowie einer weltweiten Umfrage unter mehr als 950 Entwicklern, die Mozilla gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen SlashData durchgeführt hat.

Nach den Umfragedaten setzen 79 Prozent der befragten Entwickler offene KI-Modelle ein. In produktiven Umgebungen landen sie jedoch deutlich seltener: 51 Prozent haben Open-Source-Modelle produktiv eingeführt, während der Anteil bei proprietären Modellen 63 Prozent beträgt.

Mozilla führt diese Lücke weniger auf die Qualität der Modelle als auf fehlende Infrastruktur zurück. Die Autoren sehen Defizite vor allem bei Werkzeugen für den produktiven Betrieb, Standardisierung und Enterprise-Support. Als häufigste Hürden nennen die Befragten Infrastruktur- und Rechenkosten, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen sowie den Aufwand für Betrieb und Skalierung. Auffällig sei zudem, dass der produktive Einsatz offener Modelle mit zunehmender Unternehmensgröße kaum zunehme – anders als bei proprietären Angeboten.

Nach Auswertung verschiedener Benchmarks haben offene Modelle in Bereichen wie Programmierung, allgemeinem Wissen und dem Befolgen von Anweisungen weitgehend zu proprietären Systemen aufgeschlossen. Vorteile sehen die Autoren für geschlossene Modelle weiterhin bei komplexen Reasoning-Aufgaben, langen Kontextfenstern und agentischen Anwendungen.

Regional sieht Mozilla Ostasien und insbesondere China bei der Einführung offener KI-Modelle vorn. Dort sei Open Source inzwischen Teil der nationalen KI-Strategie. Zugleich würden immer mehr Staaten ihre KI-Infrastruktur als strategische Ressource betrachten. Nach Angaben des Berichts wurden 2024 zwölf neue nationale KI-Strategien verabschiedet. Zudem hätten inzwischen 47 Staaten Einschränkungen für die Verarbeitung kritischer Daten im Ausland eingeführt.

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Als wichtigste Entwicklung beschreibt Mozilla den Bedeutungsgewinn der Software rund um die eigentlichen KI-Modelle. Entscheidend sei zunehmend die sogenannte agentische Steuerungsschicht (Agentic Harness). Sie legt fest, auf welche Daten ein KI-Agent zugreifen darf, welche Werkzeuge er verwendet, welche Informationen er dauerhaft speichert und welche Aktionen er selbstständig ausführen kann.

Nach Einschätzung von Mozilla beeinflusst diese Schicht das Verhalten eines KI-Systems teilweise stärker als der Wechsel des zugrunde liegenden Sprachmodells. Wer diese Software kontrolliere, bestimme damit maßgeblich die Fähigkeiten und Grenzen von KI-Agenten.

Der Report warnt zugleich vor Sicherheits- und Governance-Problemen. Nutzer würden Anfragen von KI-Agenten in bis zu 93 Prozent der Fälle standardmäßig bestätigen. Mozilla sieht darin Anzeichen für eine zunehmende „Consent Fatigue“: Häufige Zustimmungsabfragen führten dazu, dass Nutzer Berechtigungen kaum noch kritisch prüfen.

Mozilla fordert deshalb stärkere Investitionen in Infrastruktur, Werkzeuge und Governance für offene KI. Zu den konkreten Empfehlungen des Reports zählen unter anderem der Aufbau eines offenen Agentic Harness, die Abkehr von proprietären Metering-Systemen sowie die Schaffung portabler Berechtigungsstandards für KI-Agenten. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass sich zwar offene Modelle technisch etablierten, skalierbare KI-Plattformen aber dauerhaft von proprietären Anbietern dominiert würden.


(fo)



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Wikimedia-Projekte: Wikidata als Datenquelle nutzen


Welche berühmten Filme stehen unter freier Lizenz? In welchen Ländern liegen die größten Wüsten? Und welche Tech-CEOs sitzen in den Aufsichtsräten welcher anderen Unternehmen? Antworten auf solche Fragen liefern heute in erster Linie Suchmaschinen, Reise-Apps oder Sprachassistenten. All diese Tools haben dieselbe Anforderung: Daten müssen zuverlässig, strukturiert und maschinenlesbar sein, damit Anwendungen sie automatisiert aggregieren, analysieren und bereitstellen können. Eine zentrale Datenquelle ist Wikidata. Dieser Artikel erklärt, warum das Projekt mehr als eine gewöhnliche Datenbank ist und wie Entwicklerteams einfach auf die Daten zugreifen können.

Ursprünglich 2012 von Wikimedia Deutschland als strukturierte Datengrundlage für Wikipedia gestartet, hat sich Wikidata zu einer eigenständigen offenen Wissensinfrastruktur entwickelt. Heute enthält das Projekt über 120 Millionen Einträge und mehr als 1,6 Milliarden Aussagen, gepflegt von rund 24.000 Freiwilligen weltweit. Alle Inhalte sind in über 600 Sprachen verfügbar und stehen, genau wie die Daten, unter der Lizenz CC0, der permissivsten Creative-Commons-Lizenz. Es werden keine Rechte vorbehalten.

  • Wikidata sammelt alle Daten von Wikimedia-Projekten wie Wikipedia, Wiktionary oder Wikisource.
  • Die Daten stehen in der Public Domain unter der Lizenz Creative Commons 1.0 Universal und sind damit frei verfügbar.
  • Da sie als Wissensgraph organisiert sind, ermöglichen sie komplexe Abfragen von Beziehungen zwischen Daten.
  • Der Wikidata Query Service, die MediaWiki Action API, die Wikibase REST API, Wikidata Data Dumps, ein Wikidata MCP und Wikibase GraphQL sind Zugangsmöglichkeiten.

Anders als klassische Datenbanken organisiert Wikidata Wissen als Graph aus Entitäten und deren Beziehungen. Entitäten stehen für eindeutig identifizierbare Dinge wie Personen, Orte, Organisationen, Konzepte oder Werke und sind durch stabile IDs eindeutig gekennzeichnet – Berlin hat beispielsweise die ID Q64. Statements bilden die Verbindungen zwischen Entitäten ab, wodurch ein Wissensgraph entsteht. Entwickler und Software nutzen die Wissensgraphen, um Netzwerke zu analysieren, Beziehungen über mehrere Ebenen herzustellen und indirekte Verknüpfungen oder neue Zusammenhänge zu entdecken.


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