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Markenstrategie bei Douglas: Warum Marketer Konsistenz nicht mit Langeweile verwechseln dürfen
FMCG-Konzerne kalkulieren ihre Marketingstrategie neu
Die Ergebnisse des jüngsten Kreativrankings haben wieder gezeigt: Die Werbebranche liebt nach wie vor den großen Auftritt und die ungewöhnlichen Ideen. Aber wie das Beispiel Douglas zeigt, entdecken immer mehr Marketer den Wert eines konsistenten Auftritts und maximaler Wiedererkennbarkeit. Die Strategie gewinnt gerade durch das digitale Marketing zusätzlich an Bedeutung.
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Kino per Knopfdruck: Seedance 2.0 lässt Hollywood durchdrehen
Das AI Tool Seedance 2.0 generiert in Kürze aus Prompts und Input filmreife Szenen – auch mit bekannten Figuren. Disney wirft TikTok-Mutter ByteDance Content-Diebstahl vor. Jetzt reagiert der Konzern.
Wenn es für die Produktion von Filmszenen in erstaunlicher Bildqualität nur noch wenige Prompts und etwas Input braucht, haben Hollywood und Filmemacher:innen ein Problem. KI-Video-Tools wie OpenAIs Sora, Runway 4 und Googles Veo 3.1 erlauben es Usern bereits, in kurzer Zeit aus Prompts und Bild- oder Videobeispielen ganze Videosequenzen zu kreieren. Jetzt sorgt das Tool Seedance 2.0 von TikTok-Mutter ByteDance für Furore. Im Handumdrehen können User damit KI-Szenen erstellen und laut ByteDance auf die „umfassendsten multimodalen Referenz- und Editing-Optionen der Branche“ zugreifen. Allerdings sind diese sogar so umfassend, dass Nutzer:innen bekannte und eigentlich geschützte Charaktere wie Spider-Man, Darth Vader und Co. in ihre AI-Videos integrieren konnten. Daher schickte Disney eine Unterlassungsaufforderung und warf ByteDance Produktpiraterie vor, als seien die geschützten Charaktere „frei verfügbare Clip Art“. ByteDance reagiert.
Seedance 2.0 verzückt Creator und bringt bekannte Figuren ins Spiel
In den sozialen Medien kursieren derzeit diverse Kurzvideos, die mithilfe von Seedance 2.0 erstellt wurden. Das AI Tool von ByteDance ist erst seit einigen Tagen für die Öffentlichkeit verfügbar, hat aber schon für viel Wirbel gesorgt. Zum einen zeigen sich viele User erstaunt über die Fähigkeiten. User können mit Text-, Bild-, Audio- und Video-Input AI-Videos kreieren. ByteDance verspricht eine „ultrarealistische immersive Erfahrung“. Dabei können User auch Einstellungen zu Licht und Schatten, Kamerabewegungen und Co. verwalten.
Zum anderen zeigt sich die Branche aber ebenso überrascht, weil die Seedance 2.0-Videos vielfach bekannte und geschützte Charaktere hervorbringen können – oft sogar einfach per Prompt. Einige Beispiele, die User auf Threads teilen, offenbaren das.
Deshalb schlägt Disney Alarm. Der Medienkonzern hat nach Angaben von Axios schwere Vorwürfe gegen ByteDance erhoben. Demnach soll der chinesische Tech-Konzern das Tool mithilfe der geschützten Content-Bibliothek Disneys trainiert haben. Eine Unterlassungserklärung hat Disney ByteDance ebenfalls geschickt – wie vor Kurzem auch Google. OpenAI wiederum darf beim KI-Video-Tool Sora auf Disneys Figuren zugreifen, da ein Deal zwischen Disney und OpenAI für lizenzierte AI-Inhalte mit Mickey Mouse, Elsa und Co. sorgt.
Mickey, Elsa und Co. bei Sora:
Disneys OpenAI Deal verhandelt Kreativität und Rechte neu

ByteDance sicher Disney und Co. Schutz der Charaktere zu
ByteDance aber darf nicht auf diese und andere Figuren zurückgreifen und den Usern deren Ebenbilder zur Verfügung stellen, wenn sie bei Seedance 2.0 prompten. Daher reagiert der Konzern jetzt mit neuen Schutzmechanismen. Gegenüber CNBC erklärte ein Mitglied des Presse-Teams:
ByteDance respects intellectual property rights and we have heard the concerns regarding Seedance 2.0. We are taking steps to strengthen current safeguards as we work to prevent the unauthorized use of intellectual property and likeness by users.
Nicht nur vonseiten Disneys hatte ByteDance Kritik und Vorwürfe erhalten. Auch Netflix, Sony, Universal und Co. haben dem Konzern Copyright-Verstöße vorgeworfen und eine sofortige Einstellung gefordert. Wie schon bei anderen Tools entbrennt mit Seedance 2.0 erneut die Diskussion um den Schutz von Inhalten im Rahmen der KI-Content-Produktion. Zwar beteuert ByteDance, nun auf die Nutzung geschützter Figuren und Inhalte verzichten zu wollen. Für das Training sind diese offensichtlich aber miteinbezogen worden. Diese problematische Herangehensweise haben andere Big Player wie Google, OpenAI und Character AI ebenfalls zur Schau gestellt und sie untermauert ein Problem für die Kreativbranche.
Derweil könnte sich Seedance 2.0 zu einer relevanten Konkurrenz für Veo 3.1, Sora und Co. entwickeln, auch ohne die Möglichkeit, Darth Vader und Co. kämpfen zu lassen. Auf der ByteDance-Plattform TikTok tummeln sich zumindest schon jetzt zahlreiche Videos, die mit dem Tool erstellt wurden und noch immer mit bekannten Charakteren daherkommen.
„ChatGPT-Moment für Videos“:
OpenAI launcht Sora 2 und KI-only Social App

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WhatsApp bringt Music in Channels
Im One-to-many-Nachrichtenformat auf WhatsApp können erste User jetzt direkt Musik integrieren.
Über drei Milliarden monatlich aktive User hat WhatsApp. Die Meta Messaging App ist aber längst weit mehr als ein Ort, um zu kommunizieren. Inzwischen ist WhatsApp eine Art soziales Medium, das sich in vielerlei Hinsicht an der Schwester-Plattform Instagram orientiert. Das beste Beispiel liefert wohl der Status, der im Grunde eine Kopie der Instagram Stories darstellt. Seit 2025 können Creator in diesem nach Likes und Mentions beispielsweise auch Musik integrieren.
Um Musik auf WhatsApp geht es neuerdings ebenso in den Channels. Diese fungieren als Pendant zu den Instagram Broadcast Channels und dienen als One-to-many-Kommunikationsumfeld für Creator und Marken. Die ersten User können in Channels jetzt via Sticker Musik einfügen. Dabei dürften die Songs aus der lizenzierten Meta-Bibliothek als Grundlage dienen. Der App Researcher und Social-Media-Experte Radu Oncescu hat diesen Test entdeckt und auf einer weiteren Meta-Plattform, Threads, geteilt.
Wann die Funktion umfassend für alle ausgerollt wird, ist noch unklar. Die Musikintegration in Channels kann aber die Discovery stärken und so Künstler:innen und Labels unterstützen – oder schlichtweg als musikalische Untermalung von Content-Elementen dienen.
Wie bei Facebook:
WhatsApp-Titelbild im Profil für alle

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Kooperation mit Streamingriese: Paypal trommelt für Probemonat-Angebot bei HBO Max
Paypal wirbt mit HBO-Erfolgsserien für einen kostenlosen Probemonat bei HBO Max
Vor einem Monat ist HBO Max in Deutschland gestartet. Um noch mehr Menschen von seinem Angebot zu überzeugen, startet der US-Streaminganbieter jetzt eine Kooperation mit Paypal samt aufmerksamkeitsstarter Kampagne von Leo. Im Mittelpunkt steht ein kostenloser Probemonat bei HBO Max.
Mit Amazon und RTL ist HBO Max zum Deutschlandstart am 13. Januar bereits reichweitenstarke Vertriebspartnerschaften eingegangen. Was die Angebote jedoch nicht umfassten, war die Möglichkeit eines kostenlosen Probemonats. Den können Neukundinnen und -kunden jetzt bekommen – via Paypal. Der Zahlungsanbieter bewirbt die Kooperation dabei als exklusvies „Cashback“-Angebot, das Interessierte über die Paypal-App aktivieren können. Nach Abschluss des Deals können die Userinnen und User das Basis-Paket von HBO Max mit dem kompletten Angebot an Serien und Filmen einen Monat lang kostenlos testen.
Launchkampagne
So feiert Dojo den US-Streamingriesen HBO Max zum Deutschlandstart
In dieser Woche ist HBO Max in Deutschland gestartet. Um das üppige Angebot an berühmten, viel gefeierten Serien und Filmen hierzulande bekannt zu machen, setzt der US-Streamingriese auf die Unterstützung von Dojo. Zusammen legen Kunde und Agentur eine Launchkampagne vor, die auffallen wird. …
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