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Datenschutz & Sicherheit

Spielehersteller Hasbro: Einschränkungen nach IT-Vorfall


Hasbro, weltbekannter Hersteller von Spielzeugen wie Transformers oder Furbies, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Der Geschäftsbetrieb läuft derzeit eingeschränkt.

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Das hat Hasbro Inc. in einer FORM 8-K-Meldung an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) mitgeteilt. Am 28. März 2026 hat Hasbro demnach nicht autorisierte Zugriffe auf das Unternehmensnetzwerk festgestellt. Daraufhin habe das Unternehmen umgehend die Protokolle zur Reaktion auf IT-Sicherheitsvorfälle aktiviert und Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen. Das umfasse auch, vorsorglich bestimmte Systeme offline zu nehmen. Untersuchungen laufen unter Einbeziehung von externen Cybersecurity-Experten.

Die Analyse laufe noch und man arbeite gewissenhaft daran, das Problem zu lösen und das volle Ausmaß zu erfassen. Business-Continuity-Pläne seien in Kraft gesetzt worden, damit die Aufnahme von Bestellungen sowie das Versenden von Produkten und weitere Schlüsselfunktionen weiterhin möglich bleiben. Die Nutzung dieser Übergangslösungen sei womöglich für mehrere Wochen nötig, bis das Problem gelöst werde, und könne in Verzögerungen münden.

Das Unternehmen schreibt in der Mitteilung an die Börsenaufsicht, dass es daran arbeite, die potenziell betroffenen Dateien zu identifizieren und zu prüfen. Hasbro will basierend auf den Ergebnissen angemessene zusätzliche Maßnahmen ergreifen, darunter auch nötige Benachrichtigungen an Betroffene. Der Aktienkurs von Hasbro gab am 1. April, dem Tag der Bekanntgabe des IT-Vorfalls, um etwa 5 Prozent nach, von in der Spitze rund 94 US-Dollar je Anteil auf etwa 89 US-Dollar je Aktie.

Zuletzt war etwa der Medizingerätehersteller Stryker Mitte März von einer signifikanten Cyberattacke betroffen. Das hat zur Unterbrechung von Geschäftsprozessen geführt, etwa bei der Bestellbearbeitung, Produktion und Versand.


(dmk)



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Datenschutz & Sicherheit

Sperre von Anthropics KI-Modellen: China soll Zugriff auf Mythos gehabt haben


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die US-Regierung hat die Abschaltung der KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 von Anthropic unter anderem angeordnet, weil es den Verdacht gibt, dass eine Gruppe mit Verbindungen zur chinesischen Regierung Zugriff auf letzteres hatte. Das berichtet das US-Magazin Semafor unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Das könnte erklären, warum nicht nur das beschränkte Fable 5, sondern auch Mythos 5 gesperrt werden musste. Der Zugriff auf letzteres war eigentlich streng reglementiert. Sollte die Volksrepublik Zugriff darauf haben, könnte das ein Risiko für die nationale Sicherheit der USA darstellen, schreibt Semafor. Eine Bestätigung steht aber aus. Bislang hieß es, dass es eine Möglichkeit gegeben hat, Schutzmechanismen von Fable 5 zu umgehen, weshalb die Sperre angeordnet wurde.

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Anthropic hat Fable 5 vorigen Dienstag als inhaltlich eingeschränkte Variante des neuen Mythos 5 freigegeben. Erste Tests hatten die merklich höhere Leistungsfähigkeit des KI-Modells bestätigt, aber auch zu Kritik an den Sicherheitsmaßnahmen geführt. Stufte ein sogenannter Classifier eine Anfrage als heikel ein, beantwortete nicht Fable die Frage, sondern das ältere Modell Claude Opus 4.8. Damit wollte Anthropic verhindern, dass Angreifer die Fähigkeiten des Modells für Cyberattacken oder andere schädliche Zwecke ausnutzen. Das konnte aber auch bei „sicheren, normalen Inhalten“ passieren, heiß es in einem Hinweis. Das Vorgehen hat für viel Kritik gesorgt.

Am Freitag hat Anthropic dann unerwartet den Zugriff auf Fable 5 und Mythos 5 gesperrt – für alle Nutzerinnen und Nutzer weltweit. Auslöser war angeblich eine Exportkontrolldirektive der US-Regierung, die ausländischen Staatsangehörigen den Zugriff auf beide Modelle untersagt – auch ausländischen Anthropic-Angestellten innerhalb der USA. Am Wochenende hieß es dann, dass Amazon-CEO Andy Jassy vorher US-Finanzminister Scott Bessent von einem mutmaßlichen Jailbreak berichtet habe. Grundlage soll ein Bericht der Cybersicherheits-Abteilung seines Konzerns gewesen sein, in dem der angebliche Jailbreak erklärt wurde. Dass die Volksrepublik China Zugriff auf Mythos gehabt haben soll, wurde erst später bekannt. Die genauen Hintergründe bleiben deshalb unklar.


(mho)



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Datenschutz & Sicherheit

phpBB: Kritische Sicherheitslücke ermöglicht Kompromittierung


IT-Forscher haben in der populären Forensoftware phpBB Sicherheitslücken entdeckt, die etwa die Anmeldung mit jedem Nutzerkonto ermöglichen. Das ganze Board lässt sich damit übernehmen. Ein Update steht bereit, das Admins zügig anwenden sollten.

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Das Leck finde sich seit zehn Jahren in der Software, schreibt der Anbieter des genutzten KI-Pentesting-Tools in einer Analyse. Wie Mitarbeiter von Aikido erklären, ist die Standardkonfiguration anfällig, mithin tausende Foren für Angriffe verwundbar. Unabhängig davon hat Dan Stefan Alexandru die Lücke und eine weitere ebenfalls aufgespürt.

Das phpBB-Team hat die Version 3.3.17 „Young Bertie“ veröffentlicht, die diese und weitere Lücken schließt, und bittet Foren-Admins um rasches Update der Software. Insgesamt stopft das Release vier Sicherheitslücken. Als kritisches Risiko gilt eine Umgehung der Authentifizierung, durch die Angreifer einen gültigen Session-Token als beliebiger aktiver Nutzer erhalten können. Mit einer einzigen HTTP-Anfrage, ohne vorherige Anmeldung. Damit lassen sich fremde Nutzerkonten übernehmen (CVE-2026-48611, CVSS 9.8, Risiko „kritisch“). Diese Sicherheitslücke haben die beiden Entdecker unabhängig aufgedeckt und gemeldet.

Die zweite erwähnte Schwachstelle betrifft die Prüfungen in der OAuth-Implementierung, sie bedingt eine Schwachstelle vom Typ „Cross Site Request Forgery“ (CSRF). Wenn Opfer auf einen präparierten Link der Angreifer klicken, ermöglicht es die Übernahme des Kontos (CVE-2026-48612, CVSS 8.0, Risiko „hoch“).

Details zu den Lücken will Aikido noch nicht veröffentlichen, damit Admins Zeit zum Updaten haben. Allerdings ist die gepatchte Version veröffentlicht und mit einem einfachen diff gelangen Kriminelle an die nötigen Informationen, welcher Code verändert wurde. Angriffe sind daher in Kürze zu erwarten.


(dmk)



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Datenschutz & Sicherheit

Präparierte PDF-Datei kann Avira Antivirus gefährlich werden


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Angreifer können an mehreren Sicherheitslücken in Avira Antivirus ansetzen und im schlimmsten Fall Schadcode ausführen, um das System vollständig zu kompromittieren. Überdies ist Avira Password Manager unter bestimmen Bedingungen verwundbar.

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In der US-amerikanischen National Vulnerability Database vom National Institute of Standards and Technology (NIST) sind vier Sicherheitslücken in Antivirus (CVE-2026-6676hoch“, CVE-2025-9033hoch“, CVE-2025-9032hoch“, CVE-2025-14098hoch“) und eine in Password Manager (CVE-2026-12068hoch“) aufgelistet. Im Sicherheitsbereich der Website von Gen Digital, zu der Avira gehört, tauchen die Sicherheitslücken bislang nicht auf. Von den Lücken sind die Linux-, macOS- und Windows-Version betroffen.

Bei Antivirus können Angreifer in allen vier Fällen mit präparierten Dateien an den Lücken ansetzen. Werden manipulierte OSIX-Tar-Archive, PDF-, Windows-PE- oder ausführbare MS-DOS-Dateien verarbeitet, kommt es zu Speicherfehlern (out-of-bounds). So etwas sorgt in der Regel für Abstürze. Oft gelangt in so einem Kontext aber auch Schadcode auf Systeme.

Aus den CVE-Beiträgen geht hervor, dass die Schwachstellen offensichtlich die Scan-Engine betreffen und nicht den Client. Als früheste vollständig gepatchte Scan-Engine-Version nennen die CVE-Einträge 8.3.70.104. Wer Antivirus nutzt, sollte sicherstellen, dass mindestens diese Ausgabe installiert ist.

Es ist derzeit unklar, wann die reparierte Ausgabe erschienen ist. In der Regel genehmigen sich jedoch die AV-Hersteller unter der Gen-Digital-Führung um die drei Monate Zeit, bis sie geschlossene Sicherheitslücken benennen.

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Password Manager ist nur in Kombination mit Firefox angreifbar. Ist das gegeben, können Angreifer auf einem nicht näher ausgeführten Weg im Kontext von Autofill-Feldern Zugangsdaten abgreifen. An dieser Stelle nennt der CVE-Eintrag keine dagegen gerüstete Versionsnummer.


(des)



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