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Mittwoch: Altersprüfungen führen zu Reddit-Millionenstrafe & Discord-Kurswechsel


Aufgrund mangelhafter Altersverifikation soll Reddit persönliche Daten von Kindern unrechtmäßig verarbeitet haben, sagt die britische Datenschutzbehörde. Zwar hat die Plattform Mitte 2025 eine Altersprüfung in Großbritannien eingeführt, doch die Strafe von 14,5 Millionen Pfund wurde für den Betrieb der Vorjahre verhängt. Reddit beabsichtigt, Einspruch einzulegen. Um Altersverifikation geht es auch bei Discord. Die Social-Media-Plattform erklärt, dass ein „begrenzter Test“ von Persona in Großbritannien zur Altersprüfung beendet wurde. User hatten sich über die Handhabung von Gesichtsscans und ID-Uploads beklagt. Jetzt hat sich Discord von seinem damit beauftragten Partner distanziert. Derweil wirft der chinesische Drohnenhersteller DJI der US-amerikanischen FCC Überschreitung ihrer Befugnisse vor und bemängelt „schweren Schaden“ durch das verhängte US-Einfuhrverbot. Dieses würde gegen die US-Verfassung verstoßen, sei damit rechtswidrig und müsse aufgehoben werden – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Die britische Datenschutzbehörde hat Reddit mit einer Strafe in Höhe von 14,47 Millionen Pfund (umgerechnet fast 16,6 Millionen Euro) belegt, weil die Online-Plattform die Daten von Kindern von Mai 2018 bis Juli 2025 aufgrund mangelnder Altersverifikation unrechtmäßig verarbeitet haben soll. Eine Altersprüfung hat Reddit in Großbritannien erst im Juli letzten Jahres eingeführt, aufgrund neuer britischer Jugendschutzgesetze, die sich vornehmlich an Porno-Anbieter richten. Reddit hat bereits angekündigt, gegen die Millionenstrafe vorzugehen. Die Online-Plattform wehrt sich dagegen, mehr private Informationen über jeden britischen Nutzer herauszugeben. Das widerspreche der Online-Privatsphäre und -Sicherheit der Nutzer: Millionenstrafe für Reddit in Großbritannien wegen fehlerhafter Altersprüfung.

Auch bei den Altersprüfungen von Discord hält der Ärger an. Nach einer Flut negativer Reaktionen von Nutzerinnen und Nutzern distanziert sich die Social-Media-Plattform nun von Persona, einem Anbieter für Altersverifikationen. Anfang Februar hatte Discord bekannt gegeben, im März auf seiner Plattform eine Altersüberprüfung einzuführen. Für den vollständigen Zugriff auf alle Inhalte der Plattform sei möglicherweise ein Gesichtsscan oder die Vorlage eines Ausweises nötig. Zwar ruderte Discord nach Protesten von Usern nur wenige Tage später zurück, doch der Ärger kochte weiter. Nutzer werfen Discord und Persona vor, bei der Handhabung von Gesichtsscans und ID-Uploads gelogen zu haben: Nach Nutzerprotesten distanziert sich Discord von Partner zur Altersüberprüfung.

Der chinesische Drohnenhersteller DJI hat Einspruch gegen eine Entscheidung der US-amerikanischen Telekommunikationszulassungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) eingelegt, die aus Sicherheitsgründen den Import aller neuen Modelle und kritischer Komponenten des Herstellers in die USA verbietet. In dem Antrag auf Überprüfung einer Entscheidung der FCC behauptet DJI, die Behörde habe mit ihrem Verdikt „ihre gesetzliche Befugnis überschritten“. DJI wirft der Zulassungsbehörde vor, gegen den 5. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten verstoßen zu haben, der verschiedene Rechte eines Angeklagten sicherstellt und Bestandteil der Bill of Rights ist. Deshalb sei die Entscheidung der FCC rechtswidrig: DJI klagt gegen das US-Importverbot für seine neuen Modelle.

Der Wegfall seines größten Kunden macht dem Mobilfunkanbieter O2 Telefónica schwer zu schaffen. Die Deutschlandtochter des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica teilte in München mit, dass ihr Umsatz im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent gesunken sei. Ihr bereinigtes Betriebsergebnis sackte um 8,8 Prozent ab. Jahrelang hatte sich Konkurrent 1&1 auf dem O2-Netz eingemietet und seine Kunden mit den O2-Antennen verbunden. Dafür zahlte 1&1 viel Geld an den etablierten Netzbetreiber. Doch inzwischen ist 1&1 zu Vodafone gewechselt und hat rund zwölf Millionen Kunden auf dessen Netz umgebucht. Dadurch bekommt O2 deutlich weniger Geld in die Kasse. Zudem gilt der Privatkunden-Mobilfunkmarkt als gesättigt: Mobilfunkfirma O2 schwächelt – Verlust von 1&1 wiegt schwer.

Unter einem Halbleiterchip stellen sich viele Leute einen Prozessor oder einen Speicherchip vor. Weiterhin kommen aber auch vermeintlich simple Transistoren und Dioden in Milliardenstückzahlen zum Einsatz. E-Autos, E-Bikes, kompakte USB-Ladegeräte, Powerbanks, Balkonkraftwerke – sogar die gesamte Energiewende wäre ohne immer bessere und billigere Leistungshalbleiter undenkbar. Viele dieser allgegenwärtigen Bauelemente verstecken sich tief in geschlossenen Gehäusen. Die unscheinbaren Chips machen große Fortschritte, die immer effizientere, kompaktere und billigere Geräte ermöglichen – und Innovationen wie KI-Rechenzentren und Batterie-Großspeicher. Was diese Leistungshalbleiter können und wo sie stecken, erklären wir im Bit-Rauschen, dem Prozessor-Podcast: Das können Leistungshalbleiter.

Auch noch wichtig:

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  • Nachdem Anthropic ein Werkzeug für die Automatisierung der zeitaufwendigen COBOL-Modernisierung vorgestellt hat, ist die IBM-Aktie über 13 Prozent abgestürzt: Schwarzer Tag für IBM-Aktie wegen Claude Code für Modernisierung von COBOL-Systemen.
  • Innerhalb weniger Monate hat sich der Aktienkurs von PayPal fast halbiert und die Aussichten sind nicht rosig. Jetzt gibt es wohl Interesse an einer Übernahme, weil sich der Aktienkurs halbiert: Immer mehr Interesse an einer PayPal-Übernahme.
  • Ein kleines Analysehaus veröffentlicht ein düsteres Szenario, wie KI die Wirtschaft abstürzen lässt. Darauf fallen die Kurse zahlreicher Techwerte. Es sind nervöse Börsen: Gedankenexperiment über KI lässt Techaktien sacken.
  • Skodas RS-Linien sind weniger sportlich, als sie klingen, dafür aber top ausgestattet und sehr alltagstauglich. Im tiefsten Winter haben wir den Skoda Elroq RS im Test: Wie schlägt sich der Bestseller im Winter?
  • Ein F-22-Pilot hat eine autonome MQ-20-Avenger-Drohne im Flug angewiesen, verschiedene taktische Aufgaben zu übernehmen und Luftbedrohungen abzuwehren: F22-Pilot der U.S. Air Force arbeitet im Flug mit autonomer MQ-20-Drohne zusammen.
  • Aktuell macht eine Meldung die Runde: Microsoft Edge Secure Network ist gar kein VPN. Es macht jedoch das, was angekündigt war: Tumult um VPN-Funktion vom Microsoft Edge.
  • Belichtungssysteme von ASML sollen 2030 rund 50 Prozent mehr Wafer belichten können als bisher. Das erfordert komplexe Technik der EUV-Lithografie: ASML beschießt Zinntropfen künftig 300.000-mal pro Sekunde.
  • Microsofts Secure-Boot-Zertifikate laufen im Juni aus und müssen ersetzt werden. Microsoft gibt Server-Admins eine Handreichung: Microsoft-Anleitung für Secure-Boot-Zertifikate von Windows Servern.
  • Windows-Versionen aus 2016 erhalten in Kürze keinen Support mehr. Erweiterte Sicherheits-Updates (ESU) sind jedoch in Planung: Microsoft beendet Unterstützung für Windows-Versionen aus 2016.
  • Eigentlich muss Binance gründlich prüfen, dass auf der Plattform keine US-Sanktionen verletzt werden. Als ein Team fündig wurde, folgten aber Entlassungen: Binance-Angestellte finden Hinweise auf illegale Transaktionen – werden gefeuert.
  • Weil Akkus überhitzen können, ruft Volvo mehr als 40.000 Elektroautos vom Typ EX30 zurück. Der Hersteller empfiehlt, die Akkus nicht vollständig zu laden: Volvo muss 40.000 Elektroautos wegen Akkuproblemen zurückrufen.


(fds)



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Apple bietet Ersatzteile für neue Produkte zur Selbstreparatur – auch Displays


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Wer sich für die Selbstreparatur von Apple-Produkten interessiert, sollte einen Blick in den offiziellen Self-Service-Repair-Store des Konzerns werfen: Dort sind nun nicht nur Reparaturhandbücher für die neuen Geräte, die in den vergangenen Wochen erschienen waren, zu finden, sondern auch reichlich neue Ersatzteile. Das Angebot ist in vielen EU-Ländern, Kanada und den USA verfügbar, außerdem verkauft Apple auch passendes Werkzeug für Spezialreparaturen, das sich teilweise auch mieten lässt.

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Im Rahmen des Self-Service-Repair-Programms (SSRP) reparierbar sind nun auch iPhone 17e, MacBook Neo, MacBook Air M5, MacBook Pro M5 Pro und M5 Max, iPad Air M4 sowie Studio Display 2026 und Studio Display XDR. Für die Modelle werden die wichtigsten Ersatzteile angeboten, darunter Gehäuse, Platinen, Displays und mehr. Alle sind „genuine“, stammen also von Apple und seinen Lieferanten. Verfügbar gemacht wird unter anderem die Tastatur des MacBook Neo ohne Topcase, was sehr viel Müll spart.

Beim Studio Display XDR geht Apple bis ins Detail. So kann man etwa einzelne Lüfter samt Kabel oder Umgebungslichtsensoren erwerben. Derzeit fehlen im Self-Service-Repair-Store an vielen Stellen noch Bilder, was die Auswahl nicht leicht macht – man muss das gewünschte Bauteil über die Textsuche finden. Teilweise rückt Apple keine Informationen heraus, wenn man nicht zuvor eine Seriennummer eingibt. Dazu gehört etwa das eigentliche Display beim Studio Display XDR.

Die Preise sind wie üblich teils gesalzen. Ein komplettes Topcase eines MacBook Pro samt Tastatur kostet knapp 700 Euro. Es blieb zunächst unklar, ob die Batterie dabei ist – an einer Stelle benennt Apple diese, an einer anderen nicht. Grundsätzlich gelten Reparaturen im Rahmen des SSRP als nicht wirklich günstig – neben den Ersatzteil- und Mietkosten für Spezialhardware kommt ja noch die Arbeitszeit hinzu.

Teilweise kann es sich durchaus lohnen, bei Apple nach einem Reparaturkostenvoranschlag zu fragen. Die neuen Geräte, für die nun Ersatzteile bereitstehen, befinden sich zudem derzeit noch allesamt in der Gewährleistung, bei nicht selbst verschuldeten Hardwareproblemen dürfte Apples Service der erste Ansprechpartner sein.

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(bsc)



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heise jobs IT Tag am 15. April in München


Am 15. April ist es wieder soweit: Der erste heise jobs IT Tag im Jahr 2026 findet im Nemetschek Haus in München statt.

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Viele Unternehmen aus der Region sind auf der Suche nach neuen IT-Talenten und bieten exklusive Karrierechancen. Nutze die Gelegenheit, diese Unternehmen kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Zudem erwartet dich unser kostenloses Rahmenprogramm:

  • Speed-Talk: Lerne potenzielle Arbeitgeber in kurzen Gesprächen kennen und nutze die Gelegenheit, deine Fragen zu stellen.
  • Lebenslaufcheck: Optimiere gemeinsam mit den Profis von Jobware deinen Lebenslauf.
  • Bewerbungsfoto: Lass von unserem professionellen Fotografen ein Bewerbungsfoto anfertigen.

Wir freuen uns, dass folgende Aussteller vertreten sind:
ALTEN GmbH, BWI GmbH, Coachingschmiede Plettenberg, Jobware, Rohde & Schwarz

Weitere Informationen und die kostenlose Anmeldung gibt es unter:

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(niki)



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Stellantis plant weiteren Personalabbau in der Opel-Entwicklung in Rüsselsheim


Der Autokonzern Stellantis will das Entwicklungszentrum am Opel-Stammsitz Rüsselsheim erneut verkleinern. Von derzeit rund 1650 Ingenieurinnen und Ingenieuren sollen künftig noch 1000 an der Entwicklung von Opel-Modellen sowie in verschiedenen Themenfeldern für den Gesamtkonzern arbeiten, teilte das Unternehmen mit. Bei der Übernahme durch die Peugeot-Mutter PSA im Jahr 2017 waren bei Opel noch rund 7000 Entwickler beschäftigt. Seitdem haben etliche Experten den Autobauer verlassen, ganze Abteilungen wurden geschlossen. Ein Teil der Beschäftigten wechselte auch zum Ingenieurs-Dienstleister Segula.

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Der nun geplante Personalabbau ist offenbar nicht mehr über die bis ins Jahr 2029 vereinbarten Ausstiegsprogramme möglich. Das Unternehmen hat daher nach eigenen Angaben den Betriebsrat informiert und strebt einvernehmliche Lösungen an. Denkbar sind hier etwa zusätzliche Abfindungsprogramme. Wörtlich heißt es in einer Mitteilung: „Selbstverständlich werden organisatorische Maßnahmen erst umgesetzt, nachdem der Betriebsrat detailliert informiert und angehört wurde sowie ein konstruktiver Dialog mit dem Sozialpartner stattgefunden hat.“

Das neu strukturierte „Tech Center“ werde fest im Entwicklungsnetzwerk von Stellantis verankert bleiben, teilte das Unternehmen mit. Die Transformation sei Teil des strategischen Bekenntnisses für den Standort Rüsselheim, erklärte Opel-Personalchef Ralph Wangemann. Die Ingenieure der deutschen Abteilung sollen künftig Fahrzeuge der Marken Opel und Vauxhall entwickeln. Konzernweit zuständig sind sie zudem unter anderem für Beleuchtung, den Einsatz von KI in der Produktion, Fahrerassistenzsysteme und Batterieentwicklung.

Mögliche Konkurrenz erwächst zudem in China. Laut Medienberichten sollen kommende Elektro-SUV für Opel größtenteils bei der Stellantis-Beteiligung Leapmotor entwickelt werden. Der Konzern bestätigt dazu lediglich Verhandlungen mit seiner chinesischen Marke.

Wangemann verwies auf Investitionen in die neue Unternehmenszentrale „Green Campus“ auf dem Rüsselsheimer Opel-Gelände. Neben Forschung, Entwicklung und Design sind am Stammsitz noch ein Produktionswerk sowie die Verwaltung von Stellantis Deutschland angesiedelt. Maßnahmen zur Kompetenzerweiterung im Tech Center sollen unter anderem von Trainingsangeboten für die Mitarbeitenden flankiert werden. Angestrebt wird in diesem Zuge auch der Ausbau strategischer Kompetenzen, etwa durch gezielte Neueinstellungen oder Kooperationen mit Hochschulen.

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Mehr über den globalen Multimarkenkonzern


(fpi)



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