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Model Council und Critique: Microsofts Multi-Model-KI-Tools
Microsoft lässt dich mit dem Model Council und Critique verschiedene KI-Modelle simultan nutzen, um reichhaltigere Reports für die Recherche zu erhalten.
Die AI Answering Machine Perplexity verzückte AI User im Februar mit der Möglichkeit, gleich drei KI-Modelle gleichzeitig für die Suche einzusetzen. Mithilfe des sogenannten Model Council können User die umfassenden Fähigkeiten verschiedener KI-Instanzen für sich nutzen und die Erkenntnisse gegeneinander abgleichen. Ein Model Council führt jetzt auch Microsoft für den Bereich M365 Copilot ein, um facettenreiche Reports zu generieren, die Insights aus mehreren Modellen heranziehen. Für den Deep Research-Kontext im M365 Copilot gibt es zusätzlich das Multi-Model-System Critique.
3 KI-Modelle gleichzeitig für die Suche nutzen mit Perplexitys Model Council

Was Model Council und Critique für M365 Copilot zu bieten haben
Kein Geringerer als Microsoft CEO Satya Nadella hat auf Threads die neuen Multi-Model-Optionen für den Bereich M365 Copilot vorgestellt. Der M365 Copilot ist als Allround-KI mit dem Intelligenz-Layer Work IQ in 365-Dienste wie Word, Excel, Teams und dergleichen mehr integriert. Du kannst dich mit konkreten Prompts an das KI-Tool wenden, um deine Prozesse zu optimieren. Diese können von der Datenvisualisierung über die Textverbesserung bis hin zur Visual-Kreation reichen. Auch die Recherche kann M365 Copilot für dich übernehmen. Und dabei unterstützen neuerdings die Funktionen Model Council und Critique.
Das Model Council bietet vergleichbare Reports mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Mit dem Model Council kannst du einen Prompt zeitgleich über je eins der neuesten Modelle von OpenAI und von Anthropic laufen lassen. Dazu musst du nur das Model Council im Model Picker anwählen.
Daraufhin erstellen beide KI-Modelle jeweils einen vollständigen Standalone Report. Dabei können verschiedene Zitate, Fakten oder inhaltliche Schwerpunkte zutage treten, wie Gaurav Anand im Blog Post erklärt. Anschließend ermittelt ein Bewertungsmodell die Überschneidungen und Unterschiede und listet sie für die User von Researcher – Microsoft 365 auf. In der Übersicht mit einer Zusammenfassung finden diese dann die konkreten Vorteile der einzelnen Modelle abgebildet.

Critique lässt Modelle zusammenarbeiten und sich gegenseitig prüfen und ergänzen
Das Multi-Model-System für Deep Research Critique wiederum eignet sich besonders für komplexe Rechercheaufgaben.
Dabei werden die Phasen der Generierung des Reports und der Evaluierung der Ergebnisse getrennt. Ein Model, zum Beispiel von OpenAI, plant den Report und erstellt eine erste Version. Ein anderes, dann von Anthropic, setzt die Recherche um und Finetuning ein, agiert quasi wie eine prüfende Instanz mit Expertise. Dabei wird zum Beispiel darauf geachtet, ob Behauptungen mit Quellen untermauert sind, ob der Report komplett ist und ob die Quellen und Erläuterungen überhaupt eine belastbare Autorität besitzen. Gaurav Anand erklärt:
[…] Our evaluations show that this architecture exceeds traditional single model approaches and delivers best in class deep research quality. This design provides clear optionality across generator and reviewer roles, with the ability to support and expand these roles over time as the system evolves.
Die Ergebnisse des Critique Features sind laut DRACO Benchmark für die Qualität von Deep Research – basierend auf OpenAIs GPT-5.2 als LLM Judge – besser als jene vergleichbarer Deep Research Tools wie Perplexity Deep Research, Gemini Deep Research und OpenAI Deep Research.

Die Multi-Model-Ansätze für M365 Copilot werden jetzt im Frontier-Programm von Microsoft bereitgestellt. Noch mehr Informationen dazu findest du im Blog Post des Unternehmens. Derweil können User von Microsofts 365 Apps inzwischen auch eine Copilot Cowork-Funktion nutzen, um mehrere Aufgaben an die zugrunde liegende KI zu delegieren.
Copilot Cowork:
Diese Microsoft 365 Tasks kannst du jetzt an die KI delegieren

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TikTok Mini Dramas: Entertainment meets Social meets Business
Wachstum dank episodischen Storytellings: TikTok Mini Dramas eröffnen Brands und Marketern neue Reichweitenchancen und können auch Creatorn Vorteile verschaffen. Das neue Werbeformat TikTok Growth Max unterstützt dabei.
Minidramen haben sich in den Video-Feeds auf TikTok, Instagram und YouTube längst zu einem populären Format entwickelt. Creator und Medienhäuser setzen bereits darauf und es gibt sogar Produktionsfirmen, die einzig die sogenannten Mini Dramas erstellen. Instagram testet aktuell ein Serien-Feature für Reels, um dem Trend gerecht zu werden. TikTok wiederum hat schon Anfang des Jahres die dedizierte App PineDrama für solche Miniserien gestartet. Jetzt haben auf TikTok auch Marken und Marketer die Chance, mit Minidramen relevante Zielgruppen zu erreichen.
TikTok startet PineDrama:
Neue Serien-App mit Suchtfaktor

Das sind die Tiktok Mini Dramas: Snackable Episoden für mehr Watchtime, Engagement, Werbeumsatz
Die neuen Mini Dramas auf TikTok eröffnen jetzt Marken und Marketern die Chance, ihre gebrandeten Inhalte in einem fragmentierten Storytelling-Format bereitzustellen, das viele Viewer bereits kennen. Sie können mehrere Episoden einstellen, um eine Geschichte wie in einer Art Staffel einer Serie zu erzählen. Das kann zum Beispiel eine Reihe von Clips zur Fußball-WM der Herren sein, die ein Medienunternehmen begleitet. Oder eine Fashion Brand kreiert eine Miniserie zur Inspirationsfindung, Kreation und Vorstellung einer neuen Kollektion. Den kreativen Ideen sind kaum Grenzen gesetzt. Eine ganze Serie verspricht im Idealfall mehr User-Bindung, Verweildauer, Engagement und neben potentiellen neuen Followern die Hoffnung auf zusätzliche Werbeeinnahmen.
Brands und Marketer können die Mini Dramas im dedizierten TikTok Minis Center veröffentlichen, wo User sie suchen und finden können. Über die Suche und den For You Feed wären sie dann zu finden.

Allerdings ist diese Option bisher nur in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Indonesien, Thailand, Südkorea, Japan, Brasilien und Mexiko verfügbar. Dort aber können die Brands auch finanziell profitieren, wenn sie zum Beispiel zur Freischaltung neuer Folgen eine Gebühr veranschlagen. Alternativ können sie Ads in die Folgen integrieren. Wenn User diesen sehen, schalten sie damit quasi neue Episoden frei.
Doch es gibt ebenso eine Option, um die Mini Dramas weltweit einzusetzen. Dabei können User diese als Serien via TikTok Drama Center nativ auf dem TikTok Account hosten. Dort können dann ohnehin integrierte Monetarisierungsoptionen wie Ad-Integrationen für Umsatz sorgen, wenn Viewer die Serien rezipieren.

TikTok Growth Max hilft beim Wachstum dieser Serien
Wer seinen Mini Dramas einen werblichen Push verpassen möchte, kann auf TikToks neue Lösung TikTok Growth Max zurückgreifen. Diese nutzt Signale der Seite sowie Automatisierungsfunktionen, um relevante Zielgruppen zu erreichen. Nach TikTok-eigenen Daten liefern Kampagnen mit TikTok Growth Max ein Wachstum von 52 Prozent bei der inkrementellen Zielgruppenreichweite, was Akquisitionskampagnen außerhalb der Plattform überflügelt.
Und so können Brands und Marketer die Mini Dramas nicht nur zum Storytelling einsetzen, sondern auch, um die damit generierte Reichweite über Ads und Conversion-Mechanismen in Umsatz zu übertragen.
Meta springt auf den Microdrama-Trend auf und testet Series Feature für Reels

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Neue Produktrange „Cold Spice“: Teddy Teclebrhan bleibt ganz cool für Old Spice
Tedros „Teddy“ Teclebrhan wirbt wieder als gut riechender Pirat für Old Spice
Die erste Hitzewelle hierzulande ist halbwegs überstanden, da kündigt sich für Ende nächster Woche schon die nächste an. Da passt die neue Produktserie von Old Spice perfekt in die Zeit: Die Marke aus dem Hause Procter & Gamble führte bereits im Juni die Antitranspirant- und Duschgel-Range „Cold Spice“ ein, die für einen sofortigen Cooling-Effekt auf der Haut sorgen soll. Jetzt startet die begleitende Launchkampagne – mit Testimonial Teclebrhan wieder in der Hauptrolle.
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Pinterest erweitert Shopping Tools für den internationalen Handel
Von automatischen Übersetzungen bis hin zu länderübergreifenden Werbekampagnen, wir stellen dir die neuen Funktionen vor, mit denen Pinterest den internationalen Online-Handel einfacher machen möchte und von denen viele Marken profitieren können.
Pinterest baut seine Shopping-Funktionen weiter aus und richtet den Fokus stärker auf den internationalen Online-Handel. Mit mehreren neuen Tools sollen Händler:innen ihre Produkte einfacher in verschiedenen Ländern anbieten und grenzüberschreitende Werbekampagnen effizienter verwalten können.
Länder- und Sprach-Feeds sollen die Lokalisierung erleichtern
Eine der wichtigsten Neuerungen sind die sogenannten Länder- und Sprach-Feeds. Sie ermöglichen es Händler:innen, Produktinformationen wie Preise, Währungen oder Beschreibungen an einzelne Märkte anzupassen, ohne den gesamten Produktkatalog mehrfach anlegen zu müssen. Das dürfte vor allem Unternehmen entgegenkommen, die ihr Sortiment in mehreren Ländern anbieten und den Pflegeaufwand möglichst gering halten möchten.

Auf Pinterest kannst du das Setup wählen, welches zu deiner aktuellen Arbeitsweise passt:
- Verwende primäre Länder-Feeds, wenn jeder Markt über eine eigene vollständige Datenquelle verfügt. Das ist eine gute Lösung, wenn du je nach Land mehr Kontrolle möchtest, etwa bei unterschiedlichen Sortimenten, Preisregeln oder Merchandising-Strategien für die verschiedenen Länder.
- Nutze zusätzliche Länder- und Sprach-Feeds als extra Ebene zu deiner Hauptdatenquelle. Länder-Feeds enthalten lokalisierte Preise und Währungen, Sprach-Feeds hingegen lokalisierte Titel und Beschreibungen. Dies ist ein einfacherer Ansatz für die Lokalisierung, wenn der Großteil deines Sortiments in mehreren Märkten gleich ist.
Länderübergreifende Shopping-Kampagnen
Mit der Funktion automatische Lokalisierung übernimmt Pinterest künftig einen Teil der Anpassungsarbeit. Produkttitel und -beschreibungen können automatisch übersetzt und Preise in die jeweilige Landeswährung umgerechnet werden. Dadurch sollen Händler:innen neue Märkte testen können, ohne zunächst umfangreiche lokalisierte Produktdaten erstellen zu müssen.

Auch das Kampagnen-Management wird erweitert. Mithilfe länderübergreifender Shopping-Kampagnen lassen sich Anzeigen künftig für mehrere Zielmärkte gleichzeitig aus einer einzigen Anzeigengruppe steuern. Unternehmen müssen ihre Shopping-Kampagnen damit nicht mehr zwingend für jedes Land separat aufsetzen und verwalten. Das spart Zeit und sorgt für eine übersichtlichere Kampagnenstruktur. Gleichzeitig können ähnliche Märkte gebündelt werden, wodurch mehr Leistungsdaten zusammenlaufen. Das soll dabei helfen, Kampagnen schneller zu optimieren und ihre Performance besser auszuwerten.
Neue Marktübersicht im Shopping-Katalog
Ergänzt werden die neuen Funktionen durch die Ansicht „Märkte“ im Bereich „Kataloge“. Dort erhalten Händler:innen einen zentralen Überblick darüber, in welchen Ländern ihre Shopping-Angebote bereits aktiv sind und wie sie sich entwickeln. Neben Kennzahlen wie Impressionen oder Klicks können Unternehmen auch erkennen, welche Märkte besonders viel Potenzial bieten. Darüber hinaus lassen sich neue Zielmärkte direkt hinzufügen und bei Bedarf automatische Übersetzungen sowie Währungsumrechnungen aktivieren. Statt Informationen aus verschiedenen Kampagnen zusammenzutragen, sollen Händler:innen ihre internationalen Aktivitäten künftig an einer zentralen Stelle im Blick behalten können.

Mit den neuen Shopping Tools reagiert Pinterest auf die wachsende Bedeutung des internationalen Online-Handels. Ziel ist es, die Verwaltung grenzüberschreitender Produktkataloge und Werbekampagnen zu vereinfachen. Ob die neuen Funktionen den Arbeitsalltag tatsächlich spürbar erleichtern, wird sich allerdings erst im praktischen Einsatz zeigen, insbesondere mit Blick auf die Qualität der automatischen Übersetzungen und Lokalisierungen.
Von Ask Pinterest bis Shopping App:
So baut Pinterest seine Plattform um

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