Künstliche Intelligenz
Montag: Retro-Konsolen als Milliardengeschäft, NASA-Zeitplan neuer Raumstation
Noch ist der Klon von Nintendos N64 nicht ausgeliefert, da plant der Oculus-Gründer und Chef von ModRetro, Palmer Luckey, schon mit großen Geschäften. Denn jetzt wird berichtet, dass Luckey diese Branche für milliardenschwer hält und deshalb nach Investoren sucht. Dabei hatte er Retro-Konsolen bislang als „Hobby“ betrachtet. Geschäftspartner soll sich auch die NASA suchen, denn die ISS soll schließlich in rund fünf Jahren eingestellt und durch private Raumstationen ersetzt werden. Nun verlangt der US-Senat in diesem Jahr konkrete Perspektiven für die Zeit nach der ISS. Diese soll notfalls aber länger genutzt werden, eventuell bis 2032. Derweil verlässt eine OpenAI-Managerin das Unternehmen wegen Geschäften mit der US-Regierung. Als Grund nennt sie den überstürzten Deal mit dem Pentagon, nachdem sich Konkurrent Anthropic der Massenüberwachung von US-Bürgern und dem KI-Einsatz in autonomen Waffensystemen verweigert hatte. Daraufhin war OpenAI kurzfristig eingesprungen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Weiterlesen nach der Anzeige
Nach Oculus und dem Hersteller für militärische Drohnen Anduril Industries plant Palmer Luckey offenbar sein nächstes großes Unternehmen. Für seine bereits aktive Firma ModRetro sucht er einem US-Bericht zufolge Investoren. Das wäre eine Kehrtwende, denn bisher hatte Luckey die Entwicklung von neuen Konsolen für alte Spiele ausdrücklich als „Hobby“ bezeichnet. Jetzt führt er offenbar Gespräche mit mehreren Investoren, um die Geschäfte bei ModRetro anzukurbeln. Dabei soll es um eine „Bewertung von einer Milliarde US-Dollar“ gehen. Es ist also wahrscheinlich, dass diese Summe gar nicht ganz zur Verfügung gestellt werden muss. Vielmehr schätzt Luckey offenbar das geistige Eigentum der Firma und die Marktchancen entsprechend ein, so der Bericht: Palmer Luckey hält Retro-Konsolen für milliardenschwer.
Um Milliarden geht es auch bei der NASA, doch nun hat die US-Weltraumbehörde vom US-Senat einen strengen Zeitplan bekommen, um den Übergang von der ISS zu privaten Raumstationen sicherzustellen. Der Betrieb der ISS soll in knapp fünf Jahren eingestellt werden, und nach Ansicht von US-Senator Ted Cruz hat sich die NASA bislang nicht ausreichend um Nachfolger gekümmert. Jetzt wurde der Druck auf die Weltraumorganisation erhöht, sich dringend um kommerzielle Raumstationen zu kümmern. Denn die Mission der ISS soll erst beendet werden, wenn privater Ersatz im Orbit betriebsbereit ist. Das könnte zu einer Verlängerung der ISS-Laufzeit führen. Die bereits an Raumstationen arbeitenden Unternehmen begrüßen den Schritt: NASA unter Druck wegen privater Raumstation, aber ISS-Betrieb vielleicht länger.

Eine andere US-Behörde ist wohl dafür verantwortlich, dass sich OpenAIs Robotik-Chefin Caitlin Kalinowski aus dem Unternehmen zurückzieht. Grund ist der umstrittene Deal des KI-Herstellers mit dem Pentagon, gab die Managerin an. Mit den damit verbundenen Risiken hätte sich OpenAI vorher besser auseinandersetzen müssen, kritisiert sie. OpenAI war als KI-Dienstleister für das US-Verteidigungsministerium nachgerückt, nachdem dieses die Zusammenarbeit mit Anthropic beendet hatte. Anthropic wollte der Regierung bestimmte Verwendungszwecke beim Gebrauch seiner KI untersagen. Massenüberwachung von US-Bürgern und der Einsatz in autonomen Waffensystemen sollten vertraglich ausgeschlossen werden. Genau diese beiden Punkte hebt Kalinowski hervor: OpenAI-Managerin verlässt das Unternehmen nach Pentagon-Deal.
Der verschlüsselte E-Mail-Dienst Proton aus der Schweiz steht erneut im Zentrum einer Debatte über Anonymität und staatliche Zugriffe. Dem FBI sei es gelungen, die Identität einer Person hinter einem vermeintlich anonymen Konto aufzudecken, wird nun berichtet. Betroffen ist demnach ein Account der Protestbewegung „Stop Cop City“, die auch als „Defend the Atlanta Forest“ bekannt ist. Die Aktivisten nutzten die Adresse als offiziellen Kontakt für ihren Blog und soziale Medien. Proton wirbt offensiv mit Privatsphäre und dem Standort Schweiz. Doch der Fall illustriert, welche Realitäten der internationalen Strafverfolgung dem entgegenstehen. Zwar bleiben die E-Mails geheim, aber die Anonymität der Nutzer hat Grenzen, auch bei Proton: Nutzeridentifizierung durchs FBI bringt Schweizer Datenschutz ins Wanken.
Der Hersteller eQ-3 stockt das Smart-Home-System seiner Marke Homematic IP kräftig auf. Fünf Sicherheitskameras und eine Video-Türklingel behalten alles rund ums Haus im Blick. Bunt erleuchten kann man es mit smarten LED-Birnen. Weil diese Geräte nun erstmals aus eigenem Hause statt von Partnermarken stammen, lassen sie sich besser mit der System-App steuern als bisher. Um die Türsicherheit kümmert sich ein verbessertes Smart Lock. Überfluteten Böden soll ein Wasserstoppventil vorbeugen. Neue Unterputz-Schaltaktoren und Touchdisplays für die Wand machen wichtige Funktionen per Fingerdruck zugänglich. Zudem versteht das System bald MQTT und Modbus, wobei diese Konnektivität erst ab Herbst 2026 zur Verfügung stehen soll: Homematic IP guckt mit eigenen WLAN-Kameras und leuchtet mit smarten Glühbirnen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Auch noch wichtig:
- Die Diskussion um einen Tankrabatt hält weiter an – mit deutlichen Stimmen dagegen und einem abwartenden Kanzler. Und der Ölpreis klettert über 90 Dollar: Sprit immer teurer – Preisbremse überwiegend abgelehnt.
- Berlins Landesregierung hat endlich raus, wie sich Infrastruktur wirksam schützen lässt, nämlich mit Videoüberwachung in der Badeanstalt und mehr Intransparenz, heißt es im Missing Link: Auf der Spree schwimmt eine Infrastrukturschutz-Ente.
- Code und Architektur gelingt es oft nicht, Bedeutung verständlich zu vermitteln. An den Folgen scheitern nicht nur Menschen, sondern auch KI-Modelle. Hier dient KI als Spiegel: Fehlende Bedeutung in Code und Architektur.
- Für zivile Projekte könnte man Claude und Co. weiter verwenden, meinen Tech-Giganten: Amazon, Google und Microsoft stärken Anthropic den Rücken.
- Ein neues EU-Maßnahmenpaket zur Geldwäschebekämpfung verschiebt die Fahndung immer weiter in den privaten Sektor. Das hat drastische Folgen für Bürger und NGOs bei dieser Finanzüberwachung: Wie die EU-Geldwäsche-Regeln Grundrechte bedrohen.
- OLED-Spezialist LG hat seine neuen TVs gezeigt. Organische Display bekommen bessere Bildqualität, die meisten LCD-TVs werden billiger, eine Gruppe fällt raus bei den neuen LG-Fernsehern: Neben OLEDs nun auch TVs mit Micro-RGB-LEDs.
- Nikon verklagt chinesische Objektivhersteller und Z-Mount-Objektive verschwinden aus Shops. Fujifilm lässt abstimmen, welche Objektive gebaut werden sollen. Das sind die Fotonews der Woche 10/26: Nikon gegen die Welt – Fujifilm fragt nach.
- In der Galerie der c’t Fotografie sind auch viele Fotografinnen aktiv. Wir stellen einige mit einem Ausschnitt aus Ihrem Portfolio: Zum Weltfrauentag die schönsten Aufnahmen von Fotografinnen der c’t Fotogalerie.
- Zuvor wollten bereits OHB und Rheinmetall kooperieren, nun will auch Airbus dazustoßen. Das Satellitenprojekt der Bundeswehr soll dann schneller fertig werden, könnte aber mehr kosten: Jetzt will auch Airbus ein Konsortium mit Rheinmetall und OHB für SATCOMBw.
- Im Oktober versetzte Chinas Exportstopp von Nexperia-Chips Europas Industrie in Schrecken. Zunächst war der Streit beigelegt, doch nun droht neuer Ärger bei Nexperia: Streit um Nutzerkonten chinesischer Beschäftigter.
- Am Fraunhofer IESE wird derzeit Petra-AI entwickelt, eine KI-gestützte App für Frauen in der Perimenopause: KI soll Frauen in der Perimenopause mit Petra-AI unterstützen.
- Es geht um Konkurrenz statt Exklusivrechte. Warum Tankstellenbetreiber an Autobahnen nicht einfach Schnelllader bauen dürfen: Ausschreibung notwendig für Schnellladesäulen an Autobahnen.
(fds)
Künstliche Intelligenz
Humanoider Roboter für extreme Umgebungen: „Pemba“ besteigt Vulkan Chimborazo
Der humanoide Roboter „Pemba“, ein modifizierter Unitree G1-Roboter, hat den 6200 m hohen Gipfel des ecuadorianischen Vulkans Chimborazo bei einer Expedition erfolgreich bestiegen. Das berichtet Humanoids Daily am Montag. Der Versuch, humanoide Roboter so anzupassen, dass sie unter extremen Bedingungen eingesetzt werden können, hat den Zweck, dass sie eines Tages selbstständig Umweltdaten in entlegenen Gebieten sammeln sollen. Geplant ist, dass der Roboter an zwei weiteren Expeditionen teilnimmt. Bei einer davon soll er den Mount Everest besteigen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Initiator des „Pemba“-Projekts ist der Ingenieur Pablo Berlanga Boemare. Seine Vision ist es, dass humanoide Roboter etwa in abgelegenen Naturschutzgebieten Überwachungsaufgaben durchführen und dabei bisher verwendete umfangreiche Netzwerke aus stationären Kameras und Sensoren ersetzen. Denn das Aufrechterhalten dieser Infrastruktur ist sehr kostenaufwendig. Boemare, der als Gründer von Geologic Dome und davor an Naturschutzinitiativen des World Wildlife Fund (WWF) beteiligt war, weiß, wovon er spricht: Die Überwachung von Wildtieren, Umweltveränderungen, Wilderei und illegale Abholzung ist ein dauerhaftes Erfordernis. Roboter könnten diese Aufgabe langfristig autonom, womöglich flexibler mit ihren vielfältigen Sensoren und ihrer Künstlichen Intelligenz (KI) erledigen. Angebunden ist der Roboter dann etwa über Starlink, aufgeladen wird er mittels Sonnenenergie.
Bevor das losgehen kann, müssen humanoide Roboter jedoch den extremen Bedingungen trotzen, um länger autark ihre Aufgaben durchführen zu können. Das umfasst etwa das Aushalten von extremen Temperaturen und Temperaturschwankungen, vor denen die Elektronik und die Aktuatoren des Roboters geschützt werden müssen. Die Ingenieure bauen deshalb spezielle Thermomanagementsysteme und Belüftungskomponenten ein und schützen die Robotergelenke etwa vor Schnee und Kälte. Dass das klappt, hatte Unitree bereits mit seinem G1-Roboter im chinesischen Xinjiang in der Region Altay bei bis zu -47,4 °C demonstriert.
„Pemba“ hat mit der Besteigung des Chimborazo auf 6200 m ebenfalls bewiesen, was mit Modifikationen am humanoiden G1-Roboter möglich ist. Ganz autonom war der Roboter jedoch nicht unterwegs. Steigungen mit über 30 Grad kann der Roboter nicht autonom bewältigen und benötigte noch Unterstützung bei dem insgesamt 16-stündigen Aufstieg zum Gipfel. Denn an steilen Passagen musste der rund 35 kg schwere Roboter von menschlichen Expeditionsteilnehmern getragen werden. Entsprechend müsse der Roboter als Nächstes so angepasst werden, dass er auch steile Geländeabschnitte selbstständig bewältigen kann.
Expedition auf den Mount Everest
Die nächsten Expeditionen stehen bereits fest: Im Rahmen der „Triple Crown“-Roboterexpeditionen soll der G1 neben dem Chimborazo auch noch den Mount Everest besteigen. Der Plan ist, den Roboter zwischen dem Basislager auf 5364 m und dem Lager IV auf etwa 7920 m Höhe einzusetzen und dabei Batterie, Gelenkbelastung, Fortbewegungsleistung und den Schutz vor Umwelteinflüssen zu testen. Das Ziel ist es, den Roboter in solchen Umgebungen etwa zur Gletscherüberwachung, für Search&Rescue-Missionen und dem Einsammeln von Müll, ein besonderes Problem am Mount Everest, zu verwenden. Dabei muss der Roboter jedoch recht widrigen Umständen trotzen, denn neben der Witterung, den niedrigen Temperaturen und den anspruchsvollen Geländebedingungen kommen auch noch Herausforderungen in Form von eingeschränkter Kommunikation und Energieversorgung auf den Roboter zu.
Wann und ob „Pemba“ überhaupt den Mount Everest besteigen kann, ist jedoch noch ungewiss. Dabei stehen ihm aber keine technischen, sondern regulatorische Hürden im Weg. Bisher fehlt in Nepal noch der rechtliche Rahmen für Roboter-Expeditionen. Die zuständigen Behörden wollen deshalb erst neue Regelungen für nicht-menschliche Bergsteiger aufstellen, bevor ein Roboter auf den Mount Everest steigen kann, wie The Kathmandu Post schreibt.
Weiterlesen nach der Anzeige
Entsprechend verzögert sich das Vorhaben. Die Initiatoren des „Pemba“-Projekts arbeiten derzeit mit den Behörden zusammen, um schnellstmöglich entsprechende Richtlinien auf den Weg zu bringen. Angedacht ist ein möglicher Aufstieg vom „Pemba“ auf den Everest frühestens im Herbst oder Winter 2026.
(olb)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Hochverfügbares Proxmox VE-Cluster mit Ceph Storage
Virtualisierung und hochverfügbare Speichersysteme spielen in modernen IT-Infrastrukturen eine zunehmend zentrale Rolle. Proxmox VE bietet dabei eine offene, unabhängige und leistungsfähige Alternative zu proprietären Virtualisierungslösungen wie VMware oder Hyper-V.
Weiterlesen nach der Anzeige
In dem praxisorientierten Workshop Proxmox VE-Cluster mit Ceph-Speichersystem einrichten lernen Sie, wie Sie hochverfügbare Virtualisierungs- und Speicherarchitekturen mit Proxmox VE und Ceph aufbauen und betreiben. Sie erhalten einen fundierten Überblick über beide Technologien, verstehen deren Zusammenspiel und erfahren, wie Sie diese effizient in produktiven Umgebungen einsetzen.
Dabei machen Sie sich mit grundlegenden Konzepten, bewährten Vorgehensweisen und Methoden zur Fehlersuche vertraut. Sie erwerben umfassendes Wissen über die Einrichtung und Verwaltung eines hochverfügbaren Proxmox-Clusters und erfahren, wie Sie Ceph als skalierbare, verteilte Speicherlösung in Proxmox integrieren und für maximale Redundanz und Performance konfigurieren können.
Schritt-für-Schritt zur produktiven Cluster-Umgebung
Im praktischen Teil des Workshops wird eine vollständige Cluster- und Speicherumgebung aufgebaut – von der Grundkonfiguration über Netzwerkeinstellungen bis hin zu fortgeschrittenen Ceph-Konfigurationen.
Sie lernen dabei, typische Risiken wie Datenverlust oder Ausfallzeiten zu minimieren und erhalten konkrete Best Practices zur Stabilität und Fehlersicherheit im produktiven Betrieb. Ergänzend werden typische Fehlerbilder analysiert und praxisnahe Lösungsstrategien vermittelt.
|
Juli 21.07.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 23. Jun. 2026 |
|
September 16.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 19. Aug. 2026 |
|
November 17.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 20. Okt. 2026 |
Von Erfahrungen aus der Praxis lernen
Weiterlesen nach der Anzeige
Sie profitieren von der direkten Anleitung durch Ihren Trainer Yannick Haymann, Gründer und leitender Berater der Sysfacts AG. Seit über 15 Jahren begleitet er Unternehmen bei der Planung und Umsetzung komplexer Datacenter- und Virtualisierungsinfrastrukturen.
Im Workshop vermittelt er nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch die entscheidenden architektonischen Überlegungen aus realen Projekten. Sie erhalten konkrete Hinweise zur Auslegung, zum stabilen Betrieb sowie zur Vermeidung typischer Planungs- und Konfigurationsfehler.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an IT-Administratoren mit Erfahrung in Server- und Netzwerkadministration, die Proxmox VE und Ceph in ihrer Infrastruktur einsetzen möchten. Ebenso eignet er sich für Anwender mit ersten Proxmox-Kenntnissen, die den Aufbau und Betrieb hochverfügbarer Clusterlösungen in produktiven Umgebungen erlernen wollen.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Secure Boot: UEFI-Bootmanager unter Windows prüfen
Ob Windows oder Linux: Die UEFI-Firmware Ihres Computers erlaubt bei aktivem Secure Boot nur Bootmanager, die einem gültigen Zertifikat signiert wurden. Die für den Abgleich nötigen Zertifikate im UEFI-Speicher stammen meist von Microsoft, laufen allerdings bald ab. Zudem wurden in sehr vielen Bootmanagern ausnutzbare Schwachstellen gefunden, weshalb sie gesperrt werden müssen. Die nötigen Updates können schlimmstenfalls dazu führen, dass Ihr Betriebssystem von der eingebauten SSD nicht mehr bootet, obwohl es das am Tag davor noch tat. Dasselbe kann für bootfähige USB-Laufwerke gelten. Doch welche Bootmanager genau sind von den Problemen betroffen?
Unter Linux ist es kein großes Problem, mal eben das Zertifikat auszulesen, mit dem ein Bootmanager signiert wurde; der Befehl lautet # sudo sbverify –list /boot/efi/boot/bootx64.efi. Doch unter Windows ist es komplizierter.
- Secure Boot blockiert Bootmanager, deren Signatur-Zertifikate gesperrt oder abgelaufen sind.
- Unser PowerShell-Skript listet alle relevanten Bootmanager-Dateien auf internem Datenträger und USB-Laufwerken auf.
- Farbige Markierungen zeigen, welche Bootmanager nach den anstehenden Secure-Boot-Updates noch starten werden.
Also haben wir mit KI-Unterstützung ein weiteres PowerShell-Skript geschrieben. Es zeigt in einer übersichtlichen Tabelle alle für Secure Boot relevanten Dateien auf dem internen Datenträger sowie auf allen gerade angeschlossenen USB-Laufwerken. Die Liste ist in den meisten Fällen sehr kurz, denn auf einem reinen Windows-Rechner kommt es gerade mal auf zwei Dateien an, weil nur diese beiden von der UEFI-Firmware per Secure Boot geprüft werden. Länger wird die Liste, wenn Sie bootfähige USB-Laufwerke anstöpseln, denn die darauf enthaltenen Bootmanager untersucht das Skript ebenfalls. Farbige Markierungen helfen beim Einordnen der ausgelesenen Informationen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Secure Boot: UEFI-Bootmanager unter Windows prüfen“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop KRITIS: Zusätzliche Prüfverfahrenskompetenz für § 8a BSIG
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenOscars 2026: Was die heise‑Leser anders entschieden hätten
