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Office ohne Microsoft | c’t uplink


Zu den Microsoft-Office-Programmen gibt es eine Reihe Alternativen, doch gerade im Firmenkontext setzen sie sich offenbar nicht so recht durch. Trotz Preiserhöhungen, fehlender Quelloffenheit und Datenschutz- und Abhängigkeitsbedenken ist Microsoft 365 offenbar für viele die bessere Wahl.

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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …

Im c’t uplink sprechen wir über mögliche Gründe. Es liegt weniger an der Formatkompatibilität, sondern mehr an der starken Integration von Microsofts Office in ein fix-und-fertiges Cloud-Ökosystem mit Teams, Exchange, Sharepoint & Co. Doch auch in diesem Feld ist die Konkurrenz zumindest nicht untätig, wie man etwa an Collabora Online sehen kann.

Zu Gast im Studio: Stefan Wischner, Christian Wölbert
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer

► Unsere Artikel zu Office-Alternativen sind bei heise+ erschienen (€)

► sowie in c’t 1/2026 (€).

In unserem WhatsApp-Kanal sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.

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(jss)





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„Replaced“: Cyberpunk-Blues in Pixel-Optik | heise online


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

„Replaced“ sorgte mit seinem einzigartigen Grafikstil schon bei der Ankündigung im Jahr 2021 für Aufsehen. Jetzt ist der Action-Plattformer endlich da und kann die meisten Versprechen sogar einlösen – ein ungewöhnliches SciFi-Abenteuer auf den Spuren von „Another World“ und „Inside“.

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Stellen wir uns mal vor, dass alles ganz anders gelaufen wäre. Dass es schon in den 1980er Jahren künstliche Intelligenzen und Supercomputer gab. Dass Autos fliegen können. Und dass Mensch sein noch lange nicht heißt, Mensch zu sein. Wo liegen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine? Wofür lohnt es sich zu lieben, zu leben und zu kämpfen?

In dieser Sinnkrise steckt Wissenschaftler Warren Marsh. Der wacht nach einem missglückten Experiment auf und hat einen künstlichen Gast in seinem Körper: R.E.A.C.H. oder ausführlicher „Research Engine for Altering and Composing Humans“. Beide sind mit der Gesamtsituation nicht glücklich und wollen so schnell wie möglich die Trennung. Doch leichter gesagt als getan. Ein nahezu faschistischer Politik- und Polizeiapparat, gierige Konzerne und eine ziemlich triste Lebensperspektive machen den beiden ihren Plan beinahe zunichte.


Ein Pixeltraum: Dank ungewöhnlichem Stil und spannender Story wird „Replaced“ zu einem Genre-Hit für Science-Fiction-Fans. (Bild:

heise medien

)

Was vielleicht wie Satire klingt, ist eine zutiefst bedrückende Retro-Dystopie, die ein wenig an William Gibsons Roman „Neuromancer“ oder Ridley Scotts „Blade Runner“ erinnert. Die Welt ist dunkel und trist. Aber selbst in diesem Szenario der Hoffnungslosigkeit findet das Entwicklungsstudio Zeit und Ideen, sie zum Leben zu erwecken. Gemalt im Pixellook finden sich überall kleine Details und die Synthie-Musik dröhnt wie zu besten John-Carpenter-Zeiten aus den Boxen. Das ist stilistisch ein nahezu perfekter Neo-Noir-Traum.

Spielerisch wandelt das Abenteuer in den rund 12 Spielstunden auf Pfaden großer Vorbilder. Hauptfigur Warren bewegt sich in einer 2.5D-Welt in der Seitenansicht durch dunkle Tunnel, neonleuchtende Städte und verwirrende Forschungskomplexe. Die Perspektive spielt mit uns, dreht sich manchmal oder wechselt die Blickwinkel. „Replaced“ mag zwar nur ein Sidescroller sein, sorgt aber für Tiefe und Raumgefühl.

Meist muss Warren von einer Kante zur nächsten springen. Dafür krallt er sich an Wände oder verschiebt Container, um höher zu klettern. Manchmal weicht er Überwachungskameras aus oder hackt die Sicherheitsanlagen auf seinem tragbaren Handcomputer, indem er Symbole anordnet. Simpel, mit ein bisschen Zeitdruck, aber mit endlosen Versuchen.

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Immer wieder trifft Warren auf ein paar Gegner, die er ordentlich vermöbeln darf. Zwei Nahkampfattacken, ein bisschen ausweichen und kontern. Später bekommt er noch eine Pistole, die sich bei jedem Treffer auflädt. Das wirkt in Aktion ein wenig wie „Batman: Arkham City“ in 2D. Da es oft Gegnerwellen sind und sie alle nur Geld für graue oder dunkle Klamotten haben, fällt der Überblick ein wenig schwer. Frust kommt aber selten auf. Selbst die Bosskämpfe gegen aufgepumpte Schlägertypen sind leicht zu meistern. Den Gegnern fehlt es an anspruchsvollen Angriffsmustern, die Spieler auf dem normalen Schwierigkeitsgrad fordern.

Warren ist auch ein Sammler. Überall finden sich, manchmal auch versteckt, Lebens- und Waffenupgrades. In kleinen Text- und Audiofiles wird die Hintergrundgeschichte erzählt. Wenn er dann auf einem Bahnhof für andere Ausgestoßene ein paar Aufgaben erfüllt, wird es emotional: einem Sterbenden die Bilder seiner Familie bringen, einen Hund füttern oder das Drama hinter einem ungewöhnlichen Zwillingspaar aufdecken. Witzig: An Spielautomaten darf er auch den Highscore in „Frogger“ oder „Space Invaders“ inspirierten Spielen knacken.

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So entsteht langsam das dystopische Bild einer zerstörten Gesellschaft, am Ende sogar ziemlich blutig und derb. Das ist trist und ganz bestimmt kein „Feel-Good“-Game, auch wenn am Ende Hoffnung aufkeimt. Die Geschichte erzählt von Verlust, Einsamkeit und der Menschwerdung einer Maschine. Es ist ein existenzielles Science-Fiction-Abenteuer, das Spieler mit seiner ungewöhnlichen visuellen Umsetzung anzieht und mit seiner Story zum Nachdenken anregt.

„Replaced“ ist ein wahr gewordener Pixel-Traum. Detailverliebt spielt das Entwicklungsstudio Sad Cat mit Genre- und Spielelementen. Hektische Action-Phasen wechseln sich mit besinnlichen Momenten ab und sorgen für ein spannendes wie nachdenklich machendes Cyberpunk-Abenteuer.

Sicher gibt es auch Ecken und Kanten. Manchmal steht der Pixel-Stil der Übersicht im Weg, und die Bewegungsanimationen der Hauptfigur könnten flüssiger sein. Auch fehlt es den Gegner-Typen an Abwechslung. Wer in eine stilistisch nahezu perfekte Retro-Dystopie der 1980er eintauchen will, liegt bei diesem Indie-Abenteuer aber genau richtig.

„Replaced“ ist für Windows und Xbox Series X/S erschienen. USK ab 16. Es kostet ca. 20 €. Für unseren Text haben wir die Windows-Version durchgespielt.


(dahe)



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Terahertz-Scanner untersucht aktive Halbleiter kontaktlos


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Die Veränderung der Ladungsträgerdichte in Halbleitermaterialien beeinflusst die Eigenschaften von elektromagnetischer Strahlung im Terahertz-Frequenzbereich. Diesen Zusammenhang nutzt eine Forschergruppe des australischen Terahertz Engineering Lab, um p-n-Übergänge von Dioden und Transistoren im laufenden Betrieb zu untersuchen. Das gelang ihnen durch das Gehäuse der vier untersuchten Dioden und Transistoren hindurch.

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Das ist ein erster Schritt zu einer kontaktlosen und zerstörungsfreien Messmethode, die Aufschlüsse über die Funktion von Chips liefert. Eine solche Methode wäre für manche Chips ein Sicherheitsrisiko, etwa für Secure Elements oder Smartcard-ICs, die geheimes Schlüsselmaterial verarbeiten.

Bisher erzielt die Methode allerdings eine relativ geringe Auflösung und die Untersuchung dauert zu lange, um Schaltvorgänge bei höheren Taktfrequenzen zu erfassen.

Das Team um Bryce Chung vom Terahertz Engineering Laboratory der Uni Adelaide arbeitet mit Terahertz-Signalen im Frequenzbereich um 275 GHz, also 0,275 THz. Obwohl die Frequenz also nur ein Bruchteil von 1 Terahertz beträgt, spricht man von Terahertz-Wellen.

Dass sich Strahlung in diesem Frequenzbereich zur Untersuchung von Halbleiterbauelementen eignet, ist schon seit vielen Jahren bekannt. Zum Beispiel untersuchte ein anderes Forscherteam schon 2008 das Dotierungsprofil eines Transistors mittels Terahertz-Nahfeld-Nanoskopie.

Laut seiner Veröffentlichung bei IEEE Xplore gelang es dem australischen Team nun erstmals, die p-n-Übergänge von Standardbauteilen im laufenden Betrieb durch die jeweiligen Gehäuse hindurch abzubilden.

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Zwei Dioden und zwei Transistoren und ihre Terahertz-Scans

Zwei Dioden und zwei Transistoren und ihre Terahertz-Scans

Zwei Dioden und zwei Transistoren (oben) und ihre Terahertz-Scans (unten).

(Bild: Bryce Chung / Terahertz Engineering Laboratory)

Als Testmuster wählten die Forscher allerdings diskrete Bauelemente, die schon seit Jahrzehnten hergestellt werden und im Vergleich zu modernen Chips riesige interne Strukturen haben: Dioden der Typen 1N4007 und 1N4148, den N-Kanal-JFET 2N5485 sowie den NPN-Transistor BC548B.

Die Forscher lösten jedoch ein wesentliches Problem: Eigentlich hat das Signal mit 275 GHz eine zu große Wellenlänge, um die winzigen p-n-Übergänge abzubilden. Daher werteten die Experten mit einer speziellen Empfängertechnik zusätzliche Informationen aus dem reflektierten Signal aus.

Dabei tasten sie den untersuchten Halbleiter in Schritten von je 0,25 Millimetern ab. Der komplette Scan einer quadratischen Fläche mit 1 Zentimeter Kantenlänge dauerte rund 30 Minuten.

Damit kann der bisherige Versuchsaufbau also die Funktionsweise kompletter Chips mit feinen Strukturen, Millionen Transistoren und höheren Taktfrequenzen nicht analysieren.


(ciw)



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Tiefsee-Kabelschneider: China feiert, Westen fürchtet


Ein chinesisches Forschungsschiff hat erfolgreich das Durchtrennen eines Kabels in 3500 Metern Tiefe mittels eines elektro-hydrostatischen Aktuators (EHA) getestet. Auf diese Weise ist es mit deutlich niedrigerem Aufwand möglich, zum Beispiel eine Reparatur vorzunehmen. Was chinesische Staatsmedien als großen Fortschritt beim Bau und der Unterhaltung von Kabeln und Pipelines feiern, löst in westlichen Ländern und Taiwan Besorgnis aus. Denn die Technologie könnte auch leicht für die Sabotage von Unterwasser-Datenkabeln genutzt werden, fürchten sie.

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Die „Haiyang Dizhi 2“ hat laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua in einer 30-tägigen Mission neben der Erprobung des Schneidwerkzeugs auch ein autonomes Tauchgerät namens „Hai Ma“, die Bergung von 16 selbst entwickelten Messsonden und die erste chinesische Tiefseewinde mit 11.000 Meter Koaxialkabel erprobt.

Was den Schneider besonders macht, ist der Verzicht auf eine externe Ölleitung, wie sie bei konventionellen Systemen nötig ist. Stattdessen integriert der EHA Hydrauliksystem, Elektromotor und Steuereinheit in einem kompakten, selbst versorgten Gerät, was ihn vor allem in größeren Tiefen besser einsetzbar macht. Das Gerät könne potenziell auch auf kleinen, unbemannten Unterwasserfahrzeugen montiert werden. Bis vor einigen Jahren benötigte das Durchschneiden einer Offshore-Pipeline in großer Tiefe noch mehrere Stunden. Die neue Technik reduziere die Zeitspanne auf einen Bruchteil, heißt es.

Experten befürchten ein Dual-Use-Potenzial der neuen technischen Errungenschaft. Während China betont, das Gerät nur für zivile Zwecke einsetzen zu wollen, versetzt es den Staat zugleich auch in die Lage, nahezu die gesamte Unterwasserinfrastruktur des Südchinesischen Meeres zu sabotieren. Taiwan hatte China in der Vergangenheit mehrfach verdächtigt, Seekabel-Ausfälle verursacht zu haben. So wurde erst kürzlich ein chinesischer Kapitän wegen der Beschädigung eines Unterseekabels vor Taiwan zu einer Haftstrafe verurteilt. Ohne die Kabel wäre die Inselrepublik, die von China beansprucht wird, weitgehend von internationalen Datennetzen abgehängt. China bestritt jede Beteiligung.

Das Durchtrennen von Seekabeln in großer Tiefe würde Reparaturen deutlich aufwendiger machen, sodass Ausfälle länger andauern. Zudem versetze ein schnelles Schneidewerkzeug einen Staat in die Lage, die begrenzte Zahl von Reparaturschiffen weltweit mit Aufträgen zu überfordern. Neben China sollen auch die USA und Russland über die Fähigkeit verfügen, Seekabel in großer Tiefe zu durchtrennen oder anderweitig zu sabotieren. Insgesamt gibt es 1,7 Millionen Kilometer Seekabel weltweit. Um diese Infrastruktur zu schützen, berieten Experten auf einem Gipfel über Maßnahmen für resilientere Seekabel-Verbindungen. Die meisten Störungen entstehen freilich durch Naturkatastrophen und Unfälle mit Ankern.

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Die Gefahr von Seekabelsabotage war in den letzten Jahren auch in Europa in den Fokus gerückt, als bei mehreren Gelegenheiten in der Ostsee Daten- und Stromkabel unterbrochen wurden. In diesen Fällen war vor allem Russland verdächtigt worden, mit seiner Schattenflotte an Schiffen beteiligt gewesen zu sein. So wurde etwa das russische Spionageschiff Yantar beim Kartieren europäischer Unterseekabel identifiziert. In einigen Fällen wurde aber auch eine Beteiligung Chinas vermutet. Ein EU-Bericht warnte in diesem Zusammenhang bereits vor der Abhängigkeit von außereuropäischen Akteuren bei der Seekabel-Infrastruktur. Rechtlich bewegen sich Staaten in Grauzonen, wenn sie Unterseekabel in internationalen Gewässern durchtrennen. Angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen von Internetausfällen gilt die Sabotage von Seekabeln als ein Mittel der hybriden Kriegsführung. Als Reaktion darauf investiert die EU 347 Millionen Euro in die Sicherheit von Seekabeln, um die Resilienz gegen Sabotage zu erhöhen.

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(mki)



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