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OOH-Kampagne aus Neuseeland: McDonald’s zeigt mal wieder, dass es für seine Werbung kein Logo braucht


Eine Headline, ein Claim, dazu die Farben der Marke – fertig ist die kreative OOH-Kampagne „You Know Where“ von McDonald’s Neuseeland

Es gibt nicht viele Marken, die es sich erlauben können, ohne Wort- und Bildmarke zu werben. McDonald’s kann es und hat schon häufiger gezeigt, wie man mit Minimalismus kreative Maßstäbe in der Außenwerbung setzt. Das jüngste Beispiel dafür liefert der Fastfood-Riese jetzt in Neuseeland.

Rote Plakate, darauf in weißer Schrift Begriffe wie „Cheeseburger“, „Fries“ und „Nuggets“. Ansonsten: Kein Markenlogo – die ikonischen „Golden Arches“ -, keine Wortmarke, keine Produktshots. Stattdessen unten rechts die knappe Message: „You know where.“ Mit diesen Out-of-Home-Motiven sorgt McDonald’s aktuell in Neuseeland für Aufsehen.

Mit dem Auftritt beweist der US-amerikanische Burger-Gigant einmal mehr, das es nicht viel braucht, um die Menschen an seine berühmten Produkte zu erinnern und so zu verdeutlichen, wer sich mit konsequenter Markenarbeit über mehr als ein halbes Jahrhundert zur bekanntesten Fastfood-Brand der Welt aufgeschwungen hat. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Assoziation zu McDonald’s bei den von McCann entwickelten OOH-Motiven neben dem Brandfont vor allem über die Markenfarben Rot und Gelb erleichtert wird. Ganz ohne visuelle Marken-DNA geht es also auch bei dem Fastfood-Riesen nicht.

Die Kampagne wurde von McCann New Zealand entwickelt

Die minimalistische Plakatkampagne ist an vielen Orten in Neuseeland zu sehen, insbesondere in ländlichen Abschnitten. So sollen den Menschen auf längeren Roadtrips Cheeseburger, Fries, Nuggets und Co. schmackhaft gemacht werden. Die Mediaplanung übernahm OMD.

Es ist nicht das erste Mal, dass McDonald’s im öffentlichen Raum ganz ohne oder nur teilweise mit seinem Logo wirbt. In den vergangenen Jahren nutzte die Marke ihre große Bekanntheit immer wieder für aufmerksamkeitsstarke und teils preisgekrönte OOH-Kampagnen. Eines der berühmtesten Beispiele ist „Follow The Arches“ aus dem Jahr 2018, das Unternehmen in Kanada gemeinsam mit der Agentur Cossette auf großflächigen Plakaten an Autostraßen Teile des goldgelben Markenlogos dazu nutzte, den Weg zum nächsten McDonald’s-Restaurant anzuzeigen. Einer ähnlichen Mechanik wie der jüngsten Kampagne aus Neuseeland folgten die „Iconic Stacks“ von 2020: Damals druckte Leo Burnett London die Bestandteile ikonischer Burger mit den passenden Farben auf die Motive und machte so Appetit auf Egg McMuffin und Co. Im selben Jahr sorgten die „Bitten Billboards“ von TBWA Paris ebenfalls ohne Verwendung des Markenlogos für Aufsehen. Und 2024 warb McDonald’s auf einfarbigen Out-of-Home-Installationen in Amsterdam vollständig ohne visuelle Reize – und ließ Passantinnen und Passanten stattdessen erschnuppern, um welche Marke es sich handelt (siehe alle Beispiele unten).

2018: Follow The Arches (Agentur: Cossette, Québec)

2020: Iconic Stacks (Agentur: Leo Burnett, London)

2020: Bitten Billboards (Agentur: TBWA, Paris)

2021: Lights On (Agentur: Leo Burnett, London)

2024: Smells Like McDonald’s (Agentur: TBWA/Neboko, Amsterdam)



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Maus, Keyboard, Screen: Claude bedient jetzt deinen Computer


Du kannst Claude jetzt vorgeben, auf deinem Computer Aufgaben selbst zu erledigen, in deinen Apps, im Browser oder in Spreadsheets. Aber Vorsicht ist geboten.

Stell dir vor, du sagst deinem Computer: „Fülle die geöffneten Spreadsheets aus und sortiere meine Mails!“ Dann wendest du dich anderen Dingen zu und kannst später auf die getane Arbeit des Computers zugreifen.

Das Zeitalter agentischer KI ist wahrlich angebrochen. Den nächsten Fingerzeig auf diese Entwicklung liefert Anthropic mit dem neuen Claude Computer Use Feature. Denn dieses kann deine Aufgaben auf dem Computer automatisierte übernehmen. Dabei geht es um verschiedene To-dos, die du normalerweise selbst vor dem Bildschirm abarbeiten würdest. Du kannst sogar Aufgaben via Mobilgerät zuweisen und den Computer arbeiten lassen. Dabei setzt Claude auf verknüpfte Apps wie Slack oder deinen Kalender. Bei Apps ohne Verknüpfung wird um eine Freigabe gebeten.

Vorteile, Warnungen und Verfügbarkeit

Dieser Computer User Mode für Claude reiht sich in die Neuerungen ein, die Anthropic zur einfacheren Aufgabenbewältigung mit AI einführt. Dazu gehören Channels, mit denen User Claude Code via Messenger bedienen können und zum Beispiele eine mobile Fernbedienung für Claude Code. Claude Code und das von Claude Code abgeleitete Claude Cowork sind auch die Umgebungen, für die der neue Computer User Mode bereitgestellt wird – zunächst aber in der Preview nur für macOS und nur für zahlende Max und Pro User. Die Windows-Version soll in den nächsten Wochen folgen.

Während Claude dank dieser Neuerung sogar für dich browsen und lästige Routineaufgaben übernehmen kann, mahnt Anthropic zur Vorsicht. Denn obwohl eine Abfrage zu den Kernnutzungen der KI erfolgt, wird nicht jeder Schritt überprüft. Und manche Aktionen könnten nicht umkehrbar sein. Außerdem könnten freigegebene Apps andere Apps öffnen, für die keine Freigabe erfolgt ist. Auch könnten besuchte Websites Malware enthalten. So rät Anthropic dazu, mit Aufgaben zu beginnen, bei denen etwaige Fehler einfach zu korrigieren sind. Und: Du solltest sensible Inhalte nicht geöffnet lassen, wenn der Computer Use Mode in Aktion ist. Er sieht seinen Screen und nutzt dein Keyboard sowie deine Maus.





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ChatGPT bekommt nützliche Upload Library


Wenn du auf ChatGTP eine Datei hochlädst oder kreierst, wird sie ab jetzt in der neuen Bibliothek für künftige Verwendung gespeichert.

Jede Woche greifen über 900 Millionen Accounts auf ChatGPT zu. Und jede Woche werden über zwei Milliarden Dateien auf ChatGPT hochgeladen. Gerade Power User, die viele Dateien hochladen oder kreieren, können da schon mal den Überblick verlieren, wenn es um die Weiterverarbeitung oder eine Referenz spezifischer Dateien geht. Deshalb liefert OpenAI den Usern jetzt eine hilfreiche Neuerung: die Update Library.

In dieser Bibliothek vereint ChatGPT alle hochgeladenen oder kreierten Dateien, die automatisch gespeichert werden. Das können Bilder sein, aber auf PDFs und Spreadsheets. So können User künftig auf kürzlich verwendete oder hochgeladene Dateien in der Toolbar zugreifen und darüber hinaus über die Sidebar den Library Tab nutzen, um alle bisherigen Uploads zu durchsuchen. Wie OpenAIs offizieller ChatGPT Account auf LinkedIn angibt, wird die Funktion aber zunächst nur für Business, Plus und Pro User ausgerollt. Der Roll-out erfolgt global, wird im Europäischen Wirtschaftsraum, der Schweiz und im Vereinigten Königreich aber erst etwas später ankommen.





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Sie berichtet an Kristina Bulle: Diese Managerin leitet das DACH-Mediageschäft von Procter & Gamble


Anna Sophie Frenzel

Wer diese Position bekleidet, muss mit viel Geld umgehen können: Procter & Gamble hat eine neue Bereichsleiterin Media für die deutschsprachige DACH-Region ernannt. Die Managerin, die künftig direkt an P&G-CMO Kristina Bulle berichtet, verwaltet damit den mit Abstand größten Mediaetat in Deutschland.

Mehr als 1,9 Milliarden Euro hat Procter & Gamble laut dem Hamburger Werbeforscher Nielsen im vergangenen Jahr allein in Deutschland für 

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