Künstliche Intelligenz
OpenAI-Managerin verlässt das Unternehmen nach Pentagon-Deal
OpenAIs Robotik-Chefin Caitlin Kalinowski zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Grund sei der umstrittene Deal des KI-Herstellers mit dem Pentagon, gab die Managerin an. Mit den damit verbundenen Risiken hätte sich OpenAI vorher besser auseinandersetzen müssen, kritisiert sie.
Weiterlesen nach der Anzeige
OpenAI war als KI-Dienstleister für das US-Verteidigungsministerium nachgerückt, nachdem dieses die Zusammenarbeit mit Anthropic beendet hatte. Anthropic wollte der Regierung bestimmte Verwendungszwecke beim Gebrauch seiner KI untersagen. Massenüberwachung von US-Bürgern und der Einsatz in autonomen Waffensystemen sollten vertraglich ausgeschlossen werden.
Kritik an überstürztem Deal
Genau diese beiden Punkte nennt Kalinowski auch in ihrem Statement auf X. Die Überwachung von US-Bürgern ohne gerichtliche Kontrolle und tödliche Autonomie ohne menschliche Autorisierung seien Themen, die mehr Bedacht verdient hätten, als ihnen zuteilwurde, schreibt Kalinowski. Für sie bestehe das Problem darin, dass die Verkündung überstürzt stattgefunden habe, ohne vorher die Sicherheitsleitplanken zu definieren. Dies sei in erster Linie ein Problem der Unternehmensführung. Kalinowski war Ende 2024 zu OpenAI gewechselt, zuvor hatte sie die Hardware-Entwicklung für den Bereich Augmented Reality bei Meta geleitet.
OpenAI verwies gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag erneut auf die eigenen „roten Linien“, die den Einsatz seiner Technologie für die Überwachung im Inland oder für autonome Waffen ausschließen. „Wir sind uns bewusst, dass die Menschen zu diesen Themen eine klare Meinung haben, und wir werden weiterhin mit Beschäftigten, Regierungen, der Zivilgesellschaft und Gemeinschaften auf der ganzen Welt in Dialog treten“, erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme.
(nen)
Künstliche Intelligenz
Verschleißmelder für Maschinen mit ESP32 selber bauen
In einer Maker-Werkstatt bewegt sich so einiges – der Bohrer dreht sich, die Bandsäge rüttelt und der Lötkolben wird vor Schreck fallen gelassen, weil man sich wieder die Finger verbrannt hat. All diese Maschinen mit beweglichen Teilen verbindet eines: Die Vibration. Vor allem an sich selbst, und das kann dazu führen, dass sich nach jahrelangem treuen Dienst auf einmal eine Schraube verabschiedet und man Einzelteile in der Hand hält.
Um das zu verhindern, gibt es das Konzept der sogenannten „Predictive Maintenance“ (vorausschauende Instandhaltung). In der Industrie wird dabei der Zustand einer Maschine oder Anlage kontinuierlich überwacht, um Probleme frühzeitig zu erkennen – also bevor eine Störung der Maschine / Anlage auftritt – und diese zu beheben.
- Vibrationswerte errechnen
- Tiefpassfilter anwenden
- Alarmschwelle aus Normalbetrieb ableiten
Nach diesem Vorbild bauen wir uns in diesem Artikel mit einem ESP32-Mikrocontroller und einem Beschleunigungssensor ein Überwachungssystem, das die Vibration von Maschinen feststellt. Damit können wir eine Unwucht, lockere Teile und Lagerprobleme erkennen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Verschleißmelder für Maschinen mit ESP32 selber bauen“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
Künstliche Intelligenz
Nuki und Tedee bauen Smart-Lock-Technik direkt in Elektro-Türen ein
Die Smart-Lock-Hersteller Nuki und Tedee haben unabhängig voneinander Komponenten vorgestellt, die sich unauffällig direkt in die Tür integrieren. Bei Nukis Smart Module handelt es sich um eine Funk- und Schalteinheit, die in der Zarge steckt und Steuerbefehle an einen motorisierten Schließzylinder schickt. Das Tedee Biometric Module ist eine Griffstange mit integriertem Fingerabdrucksensor fürs Türblatt. Er steuert einen innen nachgerüsteten Türschlossantrieb von Tedee.
Weiterlesen nach der Anzeige
Ein außen an der Wand montiertes Lesefeld ist dank Tedees integriertem Scanner nicht nötig. Bei Nukis Lösung entfällt ein Motorgehäuse an der Türinnenseite. Beide Produkte sind interessant, wenn man sich im Neubau eine elektromechanische Tür ohne ästhetische Störfaktoren durch Smart-Lock-Technik wünscht.
Gleiche App-Funktionen wie bei „sichtbaren“ Nachrüstkits
Nuki hat das Smart Module im Zusammenspiel mit Rehau Window Solutions, einem Hersteller von Fenstern und Türen, entwickelt. Es soll ab Oktober dieses Jahres als Komplettpaket bei diversen Anbietern, nicht nur Rehau, erhältlich sein.
Weil das Smart Module an der Stromversorgung der Tür hängt, braucht es keine Akkus oder Batterien, anders als die nachrüstbaren Smart Locks von Nuki. Von ihnen übernimmt das Smart Module allerdings die gleichen Software-Funktionen. Per Nuki-App regelt man den Fernzugriff, managt digitale Schlüssel und automatische Türöffnungen oder koppelt Nuki-Zubehör wie Keypads mit und ohne Fingerabdrucksensor.

Das Tedee Biometric Module ist ein Fingerabdruckscanner, der unauffällig in eine Griffstange eingebaut ist und von dort aus ein Smart Lock auf der Innenseite aufschließt.
(Bild: Tedee)
Das Tedee Biometric Module ist ein Fingerabdruckscanner, der unauffällig in eine Griffstange eingebaut ist und von dort aus ein Smart Lock auf der Innenseite aufschließt. Genau auf solche sichtbaren Scanner kann man bei Tedees Biometric Module verzichten. Der Hersteller hat es für Anbieter hochwertiger Türen konzipiert, nennt aber noch keine Partner oder einen Marktstart. Tedees Fingerabdruckgriffstange lässt sich optional mit Niederspannung versorgen, ist aber anders als Nukis Schließmodul nicht auf die Türelektrik angewiesen. Ein Batteriepack mit bis zu zehnjähriger Laufzeit ermöglicht eine kabellose Energieversorgung.
Über die Tedee-App lassen sich bis zu 100 Fingerabdrücke speichern und individuelle Zugangsrechte vergeben. Das Tedee Biometric Module ist mit den Nachrüst-Schlossantrieben Tedee Go und Go 2 kompatibel. Diese haben mit Nuki-Locks gleichgezogen und lassen sich via Thread-Funk mit Matter-Plattformen etwa von Amazon, Apple und Google verknüpfen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Lesen Sie auch
(afl)
Künstliche Intelligenz
secIT 2026: Ein LKA-Cyberermittler plaudert aus dem Nähkästchen
Bereits kommende Woche öffnet die secIT 2026 ihre Türen. Das von c’t, heise security und iX ausgewählte redaktionelle Programm ist garantiert werbefrei. In diesen Vorträgen und Workshops steht verständlich vermitteltes Fachwissen im Fokus, das Teilnehmer direkt in ihren Unternehmen für mehr IT-Sicherheit umsetzen können. Mehrere Workshops sind bereits ausgebucht, sodass Interessierte jetzt Tickets für noch freie Slots buchen sollten.
Weiterlesen nach der Anzeige
Die secIT 2026 findet vom 17. bis 19. März im Hannover Congress Centrum (HCC) statt. Tickets und Workshopplätze bucht man direkt im Onlineshop. Wer am secIT-Glücksrad dreht, kann sogar Frei-Tickets gewinnen.

Im zweitägigen „Crashkurs IT- und Informationssicherheit – Bedrohungen und Maßnahmen heute“-Workshop für IT-Security-Einsteiger holt Steffen Gundel zum Rundumschlag aus und vermittelt praktische Grundlagen anhand von praxisnahen Beispielen.
Programm-Highlights
Wie schätzt man die Bedrohung durch Sicherheitslücken für die eigene Firma am besten ein? Diese und weitere Fragen klärt der Halbtagsworkshop „1×1 des Schwachstellen- und Patchmanagements“. Im Ganztagsworkshop „API-Sicherheit nach OWASP API Security Top 10“ lernen Teilnehmer unter anderem, wie sie Web-Schnittstellen effektiv absichern. Dabei spielt auch die Angreiferperspektive eine Rolle, um sinnvolle Schutzkonzepte zu besprechen.
Beim Workshop „Einblick in den OSCP – Hacking lernen wie die Profis“ ist der Name Programm und er richtet sich nicht nur an Pentester. Heutzutage arbeitet man an vielen Stellen mit Webapplikationen. Umso wichtiger, dass diese wirksam vor Cyberattacken geschützt sind. Dabei hilft der Ganztagsworkshop „Einführung in das Hacking und Pentesting von Webapplikationen“.
In den Keynotes und Vorträgen erzählen unter anderem ein LKA-Cyberermittler und ein Pentester spannende Erlebnisse aus ihrem Berufsalltag. Natürlich gibt es auch bei diesen Programmpunkten hilfreiche Fakten, um etwa KI-Attacken einschätzen und abwehren zu können. Außerdem gibt es konkrete Tipps, wie man M365 absichert.
In der Podiumsdiskussion „Europas Cybersicherheit – ein Spielball geopolitischer Konflikte?“ diskutieren die Teilnehmer unter anderem darüber, wie Europa seine Demokratie und seine – nicht nur – digitale Zukunft schützen kann. Das komplette Programm der secIT 2026 ist auf der Website einsehbar.
Weiterlesen nach der Anzeige
(des)
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 4 WochenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Social Mediavor 7 TagenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Wochen
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenDigital Health: „Den meisten ist nicht klar, wie existenziell IT‑Sicherheit ist“
-
Social Mediavor 3 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
