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Raspberry Pi: Mini-Tower-Gehäuse bekommt Touchscreen


Der chinesische Hersteller Sunfounder stellt die dritte Variante seines Mini-Tower-Gehäuses für den Raspberry Pi 5 vor. Das Pironman 5 Pro Max erscheint mit zusätzlichen Erweiterungen; am auffälligsten ist der seitliche Touchscreen. Das Gehäuse ist bei Amazon bereits in Deutschland für 146 Euro erhältlich.

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Der Touchscreen besteht aus einem 4,3 Zoll großen IPS-Panel, das 800 × 480 Pixel darstellt und per Display Serial Interface (DSI) mit einem Raspi verbunden wird. Auf den Produktbildern zeigt Sunfounder ähnliche Darstellungsmöglichkeiten wie auf dem bisherigen kleinen OLED-Display, aber ausführlicher, etwa mit Graphen zur Hardware-Auslastung. Nutzer können darauf aber alle möglichen Inhalte laufen lassen, für den Raspi ist das Display ein weiterer Monitor. Das kleine OLED-Display ist ebenfalls weiter im Paket enthalten.

Neu im Paket sind auch ein Kameramodul, das oben aus dem Gehäuse ragt, ein Mikrofon und zwei 3-Watt-Lautsprecher, die sich beide an der Rückseite befinden. Interessenten können so etwa KI-Software wie OpenClaw auf einem Raspi laufen lassen und ohne Headset mit Assistenten kommunizieren.


(Bild:

Sunfounder

)

Alle Erweiterungen des Pironman 5 Max sind auch beim Pironman 5 Pro Max dabei, darunter der Adapter für zwei M.2-Kärtchen. Interessierte können zum Beispiel zwei SSDs oder eine SSD und einen KI-Beschleuniger einbauen. Auch der CPU-Kühler und die Lüfter sind enthalten. Einen Raspberry Pi 5 und ein USB-C-Netzteil muss man getrennt kaufen. Ältere Raspis sind nicht kompatibel.

Sunfounder stellt eine Dokumentation bereit, wie alle Erweiterungen der Pironman-5-Gehäuse in Betrieb zu nehmen sind. Mit dem Raspberry Pi OS, Ubuntu, Kali Linux oder Homebridge lässt sich ein passendes Modul laden.

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(mma)



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CloudLand 2026: Last Call zum Cloud Native Festival


Wer sich für Kubernetes, Cloud-native Architekturen, Plattform Engineering oder Open Source aus dem CNCF-Ökosystem interessiert, sollte einen Blick auf das Line-up des CloudLand 2026 werfen. Das Cloud Native Festival öffnet vom 19. bis 22. Mai 2026 zum fünften Mal seine Pforten – erneut im Heide Park Soltau. Noch sind Tickets und Übernachtungsmöglichkeiten verfügbar – und mit einem Rabattcode lässt sich obendrein sparen.

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Das Organisationsteam der deutschsprachigen Cloud Native Community der DOAG hat fast 200 Programmpunkte zusammengestellt, die sich über vier Festivaltage auf bis zu zehn parallele Streams verteilen. Den Auftakt bildet am 19. Mai erneut das CloudCamp – ein Barcamp, dessen Agenda die Teilnehmenden spontan nach eigenen Interessen entwickeln. An den Folgetagen gliedert sich das Programm in Themenstreams zu Cloud-native Software Engineering, Architecture, AI & ML, Data & BI, DevOps, Public Cloud, Security & Compliance, Organization & Culture sowie Sovereign Cloud. Neu hinzugekommen sind die Bereiche Open Source und Platform Engineering. Ergänzt wird das Programm durch Kundenberichte, in denen Unternehmen Einblicke in laufende Projekte geben.

Statt klassischer Konferenzvorträge setzen die Organisatoren überwiegend auf interaktive Sessions, Hands-ons und Workshops. Begleitet wird das fachliche Programm von einem Rahmenprogramm im Freizeitpark, einer Gaming Night und der Summer Night.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet der zweite Festivaltag mit Workshops und Talks rund um Open Source und Projekte aus dem Ökosystem der Cloud Native Computing Foundation (CNCF). Contrib-Feste bieten Gelegenheit, live echte Einblicke in die Projektarbeit zu gewinnen. Die einführende Keynote halten Mario Fahlandt, Customer Delivery Architect bei Kubermatic und CNCF Ambassador, sowie Simon Schrottner, CNCF Ambassador und Maintainer von OpenFeature. Sie wollen ein Jahrzehnt CNCF Revue passieren lassen und auf die nächsten Schritte der Community blicken – einschließlich der Frage, welche Beteiligungsmöglichkeiten sich durch die Umstrukturierung der Technical Advisory Groups eröffnen. Im „CNCFLand“ können Besucherinnen und Besucher direkt mit Maintainern und Contributors ins Gespräch kommen.

Für AWS-Interessierte bündelt das Festival am 21. Mai einen eigenen AWS Day. Wer am Vortag den AWS Summit in Hamburg besucht, kann die dortigen Inhalte in Workshops und interaktiven Formaten vertiefen. Für die Anreise von Hamburg nach Soltau bieten die Veranstalter einen buchbaren Shuttle-Service an. Gruppen ab fünf Personen erhalten einen Rabatt auf die Tickets, AWS-Meetup-Leader bekommen ein kostenfreies Ticket für den AWS Day. Anfragen nimmt das CloudLand-Team unter info@cloudland.org entgegen.



(Bild: Moritz Rißmann / Enrico Bartz)

Beim Cloud Native Festival gehen konzentriertes Lernen, der intensive Austausch und gemeinsames Vergnügen Hand in Hand. Denn die CloudLand-Community will nicht nur zum Mitmachen herausfordern, sondern lädt auch zu Spiel und Spaß ein – vom Late Night Get-together über die Gaming-Night bis zur Summernight-Party darf jeden Abend auch ausgelassen gefeiert werden.

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Verschiedene Tickets – vom All-in-One Pass für den Zugang zu allen Festivaltagen bis zum Two-Day Pass für ausgewählte Tage – für das Festival vom 19. bis 22. Mai 2026 im Heide Park Soltau sind im Ticketshop auf der Website cloudland.org erhältlich.


Buntes Erdmännchen mit Irokesenkopf

Buntes Erdmännchen mit Irokesenkopf

(Bild: cloudland.org)

Jetzt noch schnell ein Ticket und ein Hotelzimmer im Shop buchen – und mit dem Code CL2026 sogar noch 15 Prozent auf den Ticketpreis sparen!

Wer über das Cloud Native Festival auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte regelmäßig auf der Event-Website vorbeischauen oder dem CloudLand-Team in den sozialen Medien folgen – bei LinkedIn, Mastodon, Bluesky oder auf X.


(map)



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Signal-Affäre: Angriffe halten an, Bundesanwaltschaft ermittelt


Im Zusammenhang mit einer Phishing-Kampagne unter anderem gegen deutsche Politikerinnen und Politiker über den Messenger-Dienst Signal ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Spionageverdachts. Das bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Demnach hat die oberste deutsche Strafverfolgungsbehörde die Ermittlungen schon Mitte Februar übernommen. Zunächst hatte der „Spiegel“ berichtet.

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Vor der andauernden Cyberattacke über Signal hatten das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits im Februar öffentlich gewarnt. Vergangene Woche veröffentlichten sie dann einen weiteren Sicherheitshinweis mit konkreten Handlungsanweisungen. Zuvor hatte sich herausgestellt, dass in Deutschland etliche Journalisten, aber auch Militärs, sowie Politikerinnen und Politiker betroffen sind. In dem Hinweis hieß es, die Kampagne werde „wahrscheinlich durch einen staatlich gesteuerten Cyberakteur durchgeführt“. Aktuelle Erkenntnisse zeigten, dass die Kampagne weiterhin aktiv sei und an Dynamik gewinne. Nach Informationen des Spiegel sollen Abgeordnete in praktisch allen Fraktionen des Bundestags von den Phishing-Angriffen betroffen sein. Auch Angehörige der Nato seien Ziel der großangelegten Kampagne gewesen.

In der Bundespressekonferenz bestätigte am gestrigen Freitag eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums auf Nachfrage erneut, dass die Angriffe „wahrscheinlich durch einen staatlich gesteuerten Cyberakteur“ durchgeführt würden. Aktuelle Erkenntnisse zeigten auch, dass die „Kampagne weiterhin aktiv ist und an Dynamik gewinnt.“

Um Zugriff auf die Adressbücher und Daten bestimmter Nutzer zu erhalten, schicken die Angreifer zunächst eine Nachricht, in der sie den Nutzer auffordern, eine PIN einzugeben beziehungsweise Links anzusteuern, auch über einen QR-Code. Das ermöglicht den Akteuren dann unter anderem, sich unter falscher Identität in internen Chat-Gruppen zu bewegen. Nach den bisherigen Veröffentlichungen handelt es sich nicht um eine Kompromittierung von Signal an sich, sondern offenbar um sorglosen Umgang mit den Sicherheitsfunktionen des Dienstes.

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Auch in Großbritannien und den Niederlanden sind seit dem vergangenen Winter entsprechende Angriffe via Signal festgestellt worden. Die Regierung der Niederlande sieht Russland hinter der Kampagne. Zu einem möglichen Auftraggeber äußerte sich die Bundesanwaltschaft zunächst nicht.


(nie)



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L-Mount wächst, Mexikanerin gewinnt Sony-Award – Fotonews der Woche 17/2026


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Manchmal wundert man sich, wie ein Bajonett, das einst nur an einer einsamen Leica T baumelte, plötzlich zum Quasi-Standard avanciert. Doch genau das passiert gerade mit dem L-Mount: Mit dem US-Spezialisten Freefly ist nun das elfte Mitglied der L-Mount-Allianz an Bord. Freefly ist vor allem für seine Mōvi-Gimbals, professionelle Drohnen und Hochgeschwindigkeitskameras bekannt. CEO Tabb Firchau verspricht, L-Mount-Optiken künftig dorthin zu bringen, „wo die Welt sie noch nie gesehen hat – von Raketenstarts bis zur Waldbrandbekämpfung“.

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Klingt nach Marketing, ist aber nur konsequent: Mit über 20 Kameras und 134 Objektiven im Ökosystem ist L-Mount inzwischen die offenste Plattform jenseits von MFT. Wer sich erinnert: 2018 belächelten viele die Allianz aus Leica, Sigma und Panasonic. Heute spielen DJI, Blackmagic, Samyang, Sirui, Viltrox – und jetzt eben Freefly – mit. Sony und Canon dürfte das nicht jucken, Nikon vielleicht ein wenig.


Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Ebenfalls aus Wetzlar kommt eine bemerkenswerte Sensor-Allianz: Leica entwickelt künftig gemeinsam mit dem chinesisch-belgischen Spezialisten Gpixel einen eigenen Bildsensor für kommende Leica-Kameras. Bisher kaufte Leica die Sensoren bekanntlich vorwiegend bei Sony ein. Dass Leica jetzt mit Gpixel ein eigenes Süppchen kocht, ist ein bemerkenswerter Schritt. Gpixel hat seine Wurzeln in industrieller, wissenschaftlicher und Hochgeschwindigkeitssensorik – also genau dort, wo es um Dynamikumfang, Rauscharmut und Detailwiedergabe geht. Leicas Aufsichtsratschef Andreas Kaufmann freut sich über „beste Ingenieursarbeit aus Wetzlar, Antwerpen und Changchun“. Wann der erste Leica-Gpixel-Sensor in einer M, SL oder Q steckt, verrät die Pressemitteilung wohlweislich nicht. Aber der Trend zur Sensor-Souveränität ist unverkennbar – wichtig und sympathisch.

Während die Branche über Megapixel und Bajonette streitet, gewinnt eine Frau mit einer Mittelformat-Filmkamera den wichtigsten Fotopreis der Welt. Citlali Fabián aus Mexiko ist Sony Photographer of the Year 2026 und nimmt 25.000 US-Dollar mit nach Hause. Ihre Schwarzweiß-Serie „Bilha, Stories of my Sisters“ porträtiert Aktivistinnen und Künstlerinnen aus indigenen Gemeinschaften in Oaxaca – über zwei Jahre hinweg, auf Film, mit Kollaboration statt Drive-by-Knipserei. Besonders bemerkenswert: Fabián gestand im Interview mit Amateur Photographer, sie habe im vergangenen Jahr beinahe mit der Fotografie aufgehört. „Wenn man Dinge mit Herz macht, sehen die Leute das“, sagt sie. Eine wohltuende Erinnerung daran, dass nicht jede gute Fotostory im KI-Generator entsteht. Über 430.000 Einreichungen aus mehr als 200 Ländern gab es – ausgestellt sind die Gewinnerbilder noch bis zum 4. Mai im Londoner Somerset House. Den Titel „Jugendfotograf des Jahres“ holte sich übrigens der 16-jährige Schwede Philip Kangas mit einem Bild von Feuerwehrleuten, die Kunstwerke aus einem brennenden Gebäude retten. Ikonisch.

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Apropos analog: Bei Harman im englischen Mobberley, jenem Werk, in dem Ilford- und Kentmere-Filme sowie die Harman-Phoenix-Reihe entstehen, wird gerade kräftig in die Zukunft des Films investiert. Geschäftsführer Greg Summers bringt das Dilemma der Branche auf den Punkt: Die Nachfrage wächst, doch die Produktionsmaschinen stammen oft noch aus den 1980er-Jahren, und Ersatzteile gibt es schlicht nicht mehr. Harmans Lösung: Die neuen Konfektionierungslinien für 35mm-Patronen werden von Grund auf selbst entworfen und gebaut. „Diese Maschinen kann man nicht kaufen“, heißt es im aktuellen Behind-the-Scenes-Video. Die Kapazität soll sich mehr als verdoppeln, mit eingebauter Redundanz – ein Begriff, den die Filmindustrie eigentlich nicht kannte. Dass parallel an Farbfilmen wie Phoenix experimentiert wird, für die es laut Harman „keine Rezepte“ mehr gibt, sondern alles im R&D-Labor neu entstehen muss, ist fast schon rührend. Wer hätte 2010 gedacht, dass Filmproduktion 2026 einer der spannendsten Forschungsbereiche der Fotobranche wird?

Für den ruhigen Sonntag empfiehlt sich dieses Mal ein Blick in ein Video von Pit Haupert. Haupert räumt darin gründlich mit dem ewigen „Vollformat ist immer besser“-Mantra auf. Sein Fazit: Wer auf APS-C lichtstarke Optiken einsetzt, kommt erstaunlich nah an Vollformat heran – mit einer überraschenden Pointe: APS-C-Objektive, die für „Äquivalenz“ konstruiert sind, werden mitunter größer und schwerer als ihre Vollformat-Pendants. Das passt zur Debatte, die Jon Stapley bei Amateur Photographer aufmacht: Der Markt der Kompaktkameras erlebt eine echte Renaissance, von der Fujifilm X100VI über die Ricoh GR IV bis zur viralen Kodak-Charmera. Vielleicht liegt die Zukunft der Fotografie ja gar nicht im immer Größer-Schneller-Mehr, sondern in der bewussten Beschränkung. Citlali Fabián würde wohl zustimmen.

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(tho)



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