Künstliche Intelligenz
Rust Coreutils 0.7: Turbo für die Kommandozeile
Die Entwickler der Rust Coreutils haben Version 0.7 veröffentlicht. Der Fokus der Aktualisierung liegt auf Performance-Optimierungen, die sich über Dutzende Utilities erstrecken. Zu den Verbesserungen gehören schnellere Hash Maps, neue ASCII-Schnellpfade und reduzierte malloc-Aufrufe bei verschiedenen Befehlen. Zusätzlich haben die Entwickler Build-Fixes für NetBSD und PowerPC integriert.
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Ein weiterer Schwerpunkt der Version liegt auf der Reduzierung von unsicherem Code. Konkret haben die Entwickler unsicheren libc-Code durch sichere Rust-Abstraktionen ersetzt, was die Sicherheit der Implementierung weiter erhöht. Dies knüpft an die Arbeit der Vorgängerversion 0.6 an, die bereits Buffer Overflows und Use-After-Free-Fehler durch Rusts Ownership-System eliminiert hatte. Version 0.7 eliminiert zudem Panics beim Schreiben nach /dev/full in über 20 Utilities wie echo, date und sort, was die Produktionsreife weiter erhöht.
GNU-Kompatibilität sinkt prozentual
Bei der Kompatibilität zur GNU Test Suite verzeichnet Version 0.7 einen scheinbaren Rückschritt: Die Quote sank von 96,3 Prozent in Version 0.6 auf 94,6 Prozent. Dieser Rückgang erklärt sich jedoch durch die Integration von 19 neuen Tests aus GNU Coreutils 9.10. Die absolute Anzahl bestandener Tests ist trotz der gesunkenen Prozentquote gestiegen. Zudem sind sechs weitere Tests übersprungen worden und sieben zusätzliche Tests fehlgeschlagen.
Der prozentuale Rückgang ist normal angesichts der sich entwickelnden Referenz-Test-Suite. Die neuen Tests aus GNU Coreutils 9.10 sind schwieriger zu bestehen als die bisherigen, weshalb die Quote sinkt, während die Implementierung gleichzeitig absolut gesehen mehr Tests besteht. Trotzdem strebt das Rust-Coreutils-Projekt weiterhin eine vollständige GNU-Kompatibilität von 100 Prozent an. Dabei arbeiten die Entwickler eng mit dem GNU-Projekt zusammen und haben zahlreiche Patches zu den GNU Coreutils beigesteuert, was beide Projekte stärkt.
Performance-Verbesserungen im Detail
Die Performance-Optimierungen in Version 0.7 sollten für Systemadministratoren und Endnutzer besonders bei Batch-Operationen mit vielen Dateien, der Verarbeitung großer Datenmengen und wiederholten Aufrufen von Utilities in Skripten messbar sein. Konkret bringen zum Beispiel unexpand 14 Prozent Geschwindigkeitsgewinn, du zwischen drei und sechs Prozent und shuf rund vier Prozent. Die schnelleren Hash Maps beschleunigen Operationen, die auf Schlüssel-Wert-Zuordnungen angewiesen sind. Die neuen ASCII-Schnellpfade optimieren die Verarbeitung von ASCII-Zeichen, die in vielen Anwendungsfällen den Großteil der verarbeiteten Daten ausmachen.
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Reduzierte malloc-Aufrufe führen zu weniger Speicher-Fragmentierung und potenziell kürzeren CPU-Aktivitätszeiten, was sich positiv auf die Gesamtperformance auswirkt. Diese Optimierungen reihen sich in eine kontinuierliche Entwicklung ein: Bereits in Version 0.6 wurden die Base-Encoding-Utilities wie base32 und base64 beschleunigt, und Version 0.4 brachte spezifische Optimierungen für factor, cksum, tsort und mkdir.
Die Release Notes zu Version 0.7 stehen auf GitHub zur Verfügung.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Imagen Video: KI übernimmt Farbkorrektur
Color Grading gehört zu den zeitintensiven Aufgaben in der Videoproduktion, besonders bei unterschiedlichen Kameras und wechselnden Lichtverhältnissen. Imagen Video soll diesen Prozess mithilfe künstlicher Intelligenz automatisieren.
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Automatische Anpassung für jeden Clip
Die Software analysiert Videomaterial mithilfe künstlicher Intelligenz und passt jeden Clip individuell an. Dabei berücksichtigt die KI Faktoren wie Belichtung, Weißabgleich, Hauttöne und kamerabedingte Unterschiede. Ziel ist ein konsistenter Look über das gesamte Projekt hinweg.
Nach Angaben des Herstellers korrigiert das Programm Farben bis zu zehnmal schneller als mit manueller Bearbeitung. Die KI greift dabei auf trainierte Stilprofile zurück, unterstützt aber auch eigene Farbvorlagen der Nutzer.

Das Programm stellt verschiedene Farbprofile zur Wahl, die sich um eigene ergänzen lassen.
(Bild: Imagen)
Ein häufiges Problem in der Praxis ist das Angleichen von Aufnahmen aus verschiedenen Kameras. Selbst Modelle desselben Herstellers liefern oft unterschiedliche Farbergebnisse. Imagen Video gleicht diese Unterschiede automatisch aus – über Sensoren, Objektive und Einstellungen hinweg.
Export ans Schnittprogramm und Cloudverarbeitung
Das Programm lässt sich im Zusammenspiel mit Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve verwenden, arbeitet aber nicht als Plug-ins, sondern als eigenständige Software. Der Workflow bleibt dabei weitgehend erhalten: Sequenzen werden aus dem Schnittprogramm exportiert, in Imagen Video verarbeitet und anschließend wieder importiert.
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In Adobe Premiere erfolgt der Upload etwa über den Media Encoder. Nach der Verarbeitung erhalten Nutzer eine Benachrichtigung und können das Ergebnis mit den Farbeinstellungen im Schnittprogramm prüfen.
Das Programm überträgt die Videos in die Cloud. Der Hersteller speichert sie nach eigenen Angaben auf sicheren AWS-Servern und verwendet sie ausschließlich für die Projekte des Nutzers innerhalb von Imagen Video. Zudem sei die Plattform vollständig DSGVO-konform.
Preismodell mit Minutenabrechnung
Das Programm läuft unter Windows und macOS im Zusammenspiel mit den genannten Hostprogrammen Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve. Nutzer zahlen entweder pro Minute des fertig bearbeiteten Videos oder schließen ein Abonnement ab.
Aktuell liegen die Kosten laut Hersteller bei einem US-Dollar pro Minute des fertig gegradeten Projekts. Bei einem Grundpreis von 36 US-Dollar monatlich reduziert sich der Minutenpreis auf 0,60 US-Dollar. Mit der kostenlosen Testversion lässt sich ein Projekt von bis zu 20 Minuten Länge bearbeiten.
(akr)
Künstliche Intelligenz
Xiaomi Redmi Pad 2 im Test: Günstiges Tablet als Preis-Tipp
Ausdauernder Akku trifft auf Alu-Gehäuse und 90-Hz-LCD: Das Redmi Pad 2 bietet Couch-Surfen schon ab 135 Euro. Wo die Hardware Schwächen zeigt, klärt der Test.
Ein günstiges Tablet zur Unterhaltung auf der Couch muss nicht viel kosten – fürs Streamen und Surfen ist Top-Hardware nicht zwingend nötig. Mit dem Redmi Pad 2 hat Xiaomi Ende letzten Jahres ein Modell in den hart umkämpften Markt der günstigen Android-Tablets geschickt und tritt damit gegen Samsung und Lenovo an.
Im Vergleich zum Pro-Modell fällt das Redmi Pad 2 mit einer Diagonale von 11 Zoll deutlich kompakter aus. Dennoch bietet das Display eine hohe Auflösung und eine Bildwiederholrate von 90 Hz. Im Test stand uns die LTE-Version mit 8/256 GB zur Verfügung, die uns Xiaomi leihweise bereitgestellt hat. Wir zeigen, wie viel Tablet das Redmi Pad 2 für den schmalen Preis tatsächlich liefert.
Design: Hochwertig aus Metall
Mit 11 Zoll gehört das Redmi Pad 2 zu den eher kompakten Tablets und ist damit gut einen Zoll kleiner in der Diagonale als die größeren Modelle. Das Seitenverhältnis von 16:10 macht deutlich, wofür es gedacht ist: Medienkonsum im Querformat. Mit Abmessungen von 254,6 × 166,0 × 7,4 mm liegt es fast auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy Tab A11+. Mit 510 g wiegt es zudem fast 30 g mehr als der Koreaner.
Optisch macht das Redmi Pad 2 einiges her: Das Unibody-Gehäuse aus Aluminium wirkt hochwertig verarbeitet, Spaltmaße sind faktisch nicht zu erkennen. Verwindungssteif ist es ebenfalls. Der Druckpunkt der Tasten könnte etwas knackiger sein, geht insgesamt aber in Ordnung und liegt auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.
Die einzige Kameralinse sitzt in einem ovalen Element, das nur minimal aus dem Gehäuse herausragt. Der Power-Button befindet sich auf der kurzen Seite, die Lautstärkewippe auf der langen – das reduziert die Verwechslungsgefahr spürbar.
Display: 2560 × 1600 Pixel bei 90 Hz
Der Bildschirm misst exakt 11 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 16:10 und setzt auf IPS-Technologie. Mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln löst das Panel für die Preisklasse bemerkenswert hoch auf und sorgt für eine besonders scharfe Darstellung. Auch die Bildwiederholrate von 90 Hz wirkt sich positiv auf Animationen und Scrollen aus.
Insgesamt überzeugt die Bildqualität mit kräftigen Farben und gut abgestimmten Kontrasten. Typisch für IPS ist die hohe Blickwinkelstabilität. Lediglich Schwarz wirkt LCD-bedingt eher dunkelgrau, weshalb in dunklen Szenen von Filmen oder Serien Details nicht immer gut erkennbar sind.
Federn lassen muss das Redmi Pad 2 bei der Helligkeit: In unserer Messung erreichte das Display knapp 400 cd/m² – für den Außeneinsatz zu wenig. In der Sonne ist das Tablet nur bedingt ablesbar, zusätzlich erschweren starke Reflexionen die Sicht. Damit ist das Redmi Pad 2 primär ein Gerät für drinnen – Couch oder Bett statt Balkon oder Park.
Kamera: Nur das Nötigste
Typisch für ein günstiges Tablet bietet die Kameraausstattung nur das Nötigste: hinten 8 Megapixel, vorn sogar nur 5. Entsprechend mittelmäßig fallen die Bilder aus – wenig Details, mäßige Schärfe und ein geringer Dynamikumfang. Immerhin gibt es einen brauchbaren Dokumentenmodus, der ein abfotografiertes Blatt Papier sauber freistellt. Videos sind mit beiden Linsen maximal in Full-HD bei 30 fps möglich – für einen kurzen Videochat reicht das, mehr aber auch nicht.
Ausstattung: Einfache Hardware
Für ein günstiges Tablet fällt die Ausstattung gewohnt einfach aus. Als Antrieb dient ein MediaTek Helio G100-Ultra. Der Mittelklasse-Chip ist rund zwei Jahre alt und liefert nur das Nötigste, um Webseiten anzuzeigen, Videos abzuspielen oder einfache Apps auszuführen. Für die alltägliche Unterhaltung ist die Leistung ausreichend – man muss aber mit gelegentlichen Denkpausen leben.
Im PCMark erreicht das Redmi Pad 2 nur rund 9500 Punkte und liegt damit deutlich hinter Samsung Galaxy Tab A11+, Lenovo Idea Tab und dem Redmi Pad 2 Pro. Die Grafikleistung wirkt fast wie eine Reise in die Vergangenheit: Bei 3DMark Wild Life sind es gerade einmal 1200 Punkte, bei Wild Life Extreme nur 375 Punkte. Für mehr als Casual Games fehlt dem Gerät schlicht die Power.
Erhältlich ist das Tablet in zwei Speichervarianten: mit 4 GB RAM und 128 GB sowie mit 8 GB RAM und 256 GB. Wir raten dringend zur größeren Variante – sonst wird es mit Android und Multitasking schnell zäh.
Bei den kabellosen Schnittstellen ist das Tablet nicht auf der Höhe der Zeit: Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.3 müssen reichen. Eine Variante mit Mobilfunkmodem gibt es zwar, allerdings nur mit LTE (4G). GPS bietet nur das 4G-Modell. Im GPS-Test erreichte es nur eine mäßige Genauigkeit von rund 10 Metern.
Der USB-Anschluss arbeitet ebenfalls gemächlich nach USB-2.0-Standard. Immerhin: Eine Klinkenbuchse ist noch an Bord – echtes Oldschool-Feeling. Der Klang der vier Lautsprecher ist aber mehr als ordentlich.
Ein echtes Highlight ist die Unterstützung für den Redmi Smart Pen, der auch am Redmi Pad 2 Pro funktioniert. In dieser Preisklasse ist eine aktive Stifteingabe alles andere als selbstverständlich.
Software: Security-Patches für 7 Jahre
Ausgeliefert wird das Redmi Pad 2 mit HyperOS 2 auf Basis von Android 15. Mittlerweile steht ein Update auf HyperOS 3 mit Android 16 bereit. Der Sicherheits-Patch stammt zum Testzeitpunkt im April 2026 aus dem März 2026 – damit ist das Tablet hinreichend aktuell.
Deutlich nachgebessert hat Xiaomi bei der Update-Versorgung: Das Pad 2 erhält Sicherheits-Patches bis 2032. Hinzu kommen drei Android-Upgrades, voraussichtlich also bis einschließlich Android 18.
Wie üblich findet sich etwas Bloatware auf dem Tablet – allerdings nicht mehr so ausufernd wie bei früheren Modellen. Wer die Apps nicht braucht, kann sie deinstallieren. Mit HyperOS 3 lassen sich nun auch zwei Apps im Splitscreen darstellen – auf einem Tablet eine sinnvolle Ergänzung.
Akku: Lange Laufzeit
Mit 9000 mAh bringt das Redmi Pad 2 eine üppige Kapazität mit. In Kombination mit dem genügsamen Prozessor ergibt sich eine solide Ausdauer: Im PCMark Battery Test erreichte das Tablet bei 200 cd/m² eine simulierte Laufzeit von 10,5 Stunden. Damit liegt es im oberen Mittelfeld unseres Testfelds und übertrifft in dieser Disziplin das Redmi Pad 2 Pro deutlich. Vor dem Samsung Galaxy Tab A11+ hat es knapp die Nase vorn. Beim reinen Videokonsum dürfte die Laufzeit noch deutlich höher ausfallen.
Geladen wird hingegen gemächlich: Mit maximal 18 Watt dauert ein vollständiger Ladevorgang fast dreieinhalb Stunden. Kabelloses Laden bietet das Tablet nicht.
Preis
Die UVP startet bei 200 Euro für die Variante mit 4/128 GB (WLAN) und reicht bis 300 Euro für das Modell mit 8/256 GB und LTE. Die Straßenpreise liegen mittlerweile deutlich darunter: Die kleine WLAN-Version gibt es bereits ab 135 Euro auf Ebay, mit LTE ab rund 154 Euro (Galaxus). Das Modell mit 8/256 GB ist ab 160 Euro auf Ebay zu haben – unsere Empfehlung. Die LTE-Variante kostet 179 Euro (Ebay). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit ziemlich gut. Zur Auswahl stehen die Farben Dunkelgrau und ein metallisches Mintgrün.
Fazit
Das Redmi Pad 2 bietet ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und überrascht mit einem hochwertigen Aluminium-Gehäuse. Das Display löst für die Preisklasse hoch auf, liefert eine gute Bildqualität und unterstützt bis zu 90 Hz Bildwiederholrate. Auch der Sound überzeugt. Hinzu kommt eine mehr als ordentliche Akkulaufzeit, mit der man problemlos einen ganzen Tag auskommt.
Abstriche muss man bei der Display-Helligkeit machen – für den Einsatz im Freien reicht sie nicht aus. Die technische Ausstattung bei Schnittstellen, Kamera und CPU wirkt etwas wie ein Relikt aus der Vergangenheit und kann mit vielen aktuellen Geräten nicht mithalten.
Für Websurfen, Streaming und gelegentliches Binge-Watching reicht die Hardware des Redmi Pad 2 aber locker aus. Wer ein möglichst günstiges Android-Tablet im halbwegs kompakten Format sucht, bekommt hier eine preiswerte und solide Lösung.
Künstliche Intelligenz
heise meets … „Get them frustrated“
Wer in Unternehmen etwas verändern will, scheitere selten an der Technik, sondern sehr viel mehr an der Angst der Beteiligten. Diese These vertritt Mary Lynn Manns, langjährige Professorin an der University of North Carolina in Asheville und Autorin der Bücher „Fearless Change“ und „More Fearless Change“.
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Auf der Münchner Softwarekonferenz OOP gestaltete sie zusammen mit dem Softwareentwickler Thomas Ronzon einen Workshop zum Umgang mit Veränderungen. Im „heise meets …“-Podcast berichtet Manns von einem prägenden Interview Ende der 1990er-Jahre mit einer CIO, die sich selbst als machtlos beschrieb: Sie habe nicht mehr Einfluss auf die Köpfe der Beschäftigten als ein 19-jähriger Praktikant.

heise meets…. Der Entscheider-Talk – von Entscheidern für Entscheider – immer aktuell und nah am Geschehen.
Sie können uns auf allen Podcast Kanälen hören.
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Wandel lasse sich nicht verordnen. Stattdessen brauche es ein Umfeld, in dem Menschen sich verändern wollen. Schon eine kleine Kerngruppe reiche aus, um in kleinen Schritten – „baby steps“ – größere Veränderungen anzustoßen.
Werkzeugkasten mit 61 Mustern hilft beim Change Management
Manns‘ Ansatz funktioniere wie ein Werkzeugkasten. 61 Muster stehen zur Verfügung, um in unterschiedlichen Situationen die passende Strategie zu wählen.
Beim „Wake Up Call“ konfrontieren Veränderungswillige ihre Kollegen mit Problemen, die diese bislang gar nicht wahrgenommen haben. Das Muster „Imagine That“ lässt Beschäftigte zunächst über aktuelle Frustrationen sprechen, bevor sie sich selbst ausmalen, wie sich die vorgeschlagene Veränderung auswirken könnte. So entwickeln sie eigene Geschichten und verlassen den Raum mit dem Gefühl, dass Wandel möglich ist. Ronzon überträgt die Muster auf seinen Alltag in der Logistiksoftware.
Bei einem Lagerprojekt hatten Kommissionierer Angst, dass Optimierungen ihre Arbeitsplätze kosten würden. Eine Packung Kekse als Türöffner half, ins Gespräch zu kommen. Heraus kam eine simple Idee der Lagerkräfte: Statt nur einer Artikelnummer eben auch ein Produktbild anzuzeigen. Die Fehlerquote sank deutlich. Das zugrundeliegende Muster heißt „Involve Everybody“.
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Hardskills und Softskills sind zwei Seiten einer Medaille
Ronzon kritisiert die verbreitete Trennung zwischen technisch orientierten Fachkräften und Menschen, die sich um Softskills kümmern. Beide Seiten gehörten zusammen, sobald Software- oder Organisationsänderungen anstehen.
In seinem Team trage zum Beispiel jeder Sicherheitsschuhe, um direkt im Lager mitarbeiten zu können. Auch den First-Level-Support übernehmen die Entwickler selbst – das verkürze die Fehlerbehebung und schaffe Vertrauen auf beiden Seiten. Manns betont, dass jede Person eine Führungsrolle für Veränderung übernehmen könne. Man müsse sie dazu bringen, frustriert zu sein. Wenn man sie dann mit einem „Stell dir vor“-Muster konfrontiert, kämen sie von selbst darauf, dass Veränderungen möglich sind.
Ein vollständiges Transkript der aktuellen Podcast-Episode von heise meets gibt es unter den Shownotes bei Podigee zu lesen.
(mki)
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