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Sandisk Extreme Pro Dual Drive & Ultra Dual Drive Go im Test


Schon USB-C oder noch USB-A? Den Dual-USB-Sticks ist das egal, denn diese bieten beide Anschlüsse. ComputerBase hat nach dem PNY Duo Link V3 zwei Modelle von Sandisk im Test: das winzige Sandisk Ultra Dual Drive Go mit 128 GB und das schnellere Sandisk Extreme Pro Dual Drive mit 512 GB. Nur eines davon kann überzeugen.

Die beiden USB-Sticks im Überblick

Sandisk Ultra Dual Drive Go 128 GB

Das Sandisk Ultra Dual Drive Go ist mit knapp 4,5 cm Länge und lediglich 6,5 Gramm Gewicht besonders kompakt. Breit gefächert ist nicht nur die Farbauswahl mit Absinthe Green, Lavender, Navagio Bay oder Schwarz, denn die Modelle reichen von 32 GB über 64 GB, 128 GB, 256 GB und 512 GB bis hin zu 1 TB Speicherplatz. Doch erst ab 128 GB gibt es eine versprochene Leseleistung von 400 MB/s laut Hersteller. Die Herstellergarantie liegt bei 5 Jahren.

ComputerBase hat das Modell mit 128 GB in der Farbe Navagio Bay getestet, das Sandisk für 26,99 Euro anbietet. Weitere Informationen liefert das offizielle Datenblatt (PDF).

Oben das Sandisk Extreme Pro Dual Drive, unten das Sandisk Ultra Dual Drive Go
Oben das Sandisk Extreme Pro Dual Drive, unten das Sandisk Ultra Dual Drive Go

Sandisk Extreme Pro Dual Drive 512 GB

Das Sandisk Extreme Pro Dual Drive ist mit 8 cm fast doppelt so lang und auch dicker. Es bietet aber die gleiche Dual-Funktion mit Steckerwechsel per Rotation. Statt Kunststoff kommt beim Gehäuse Metall zum Einsatz. Das Gewicht liegt mit 23 Gramm entsprechend höher. Eine Farbauswahl gibt es nicht, jedes Modell „trägt“ Anthrazit. Aufmachung und Funktion sind dem zuvor getesteten PNY Duo Link V3 (Test) sehr ähnlich.

Links das Sandisk Extreme Pro Dual Drive, rechts der PNY Duo Link V3
Links das Sandisk Extreme Pro Dual Drive, rechts der PNY Duo Link V3

Die Speicherkapazitäten starten erst bei 256 GB und reichen über 512 GB und 1 TB bis hin zu 2 TB. Für alle Modelle nennt Sandisk maximale Transferraten von 1.000 MB/s beim Lesen und 900 MB/s beim Schreiben laut Datenblatt (PDF). Die Garantie wird mit „lifetime“ angegeben, gilt also demnach lebenslang. Allerdings wird eine solche Angabe nicht in allen Regionen akzeptiert, sodass für Deutschland stattdessen 30 Jahre gelten.

ComputerBase hat die Version mit 512 GB getestet, die bei Sandisk 108,99 Euro kostet.

Eckdaten im Vergleich

Testergebnisse

ComputerBase hat die USB-Sticks von Sandisk am üblichen SSD-Testsystem mit Asus B650E-F Strix Gaming Wifi und dem AMD Ryzen 9 7900 getestet. Das Mainboard bietet gleich mehrere USB-Anschlüsse nach USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s), wie sie der Stick maximal unterstützt. Als Betriebssystem dient Windows 11 Pro 22H2 22621.1413 – der vergleichsweise alte Build dient zur Wahrung der Vergleichbarkeit. Windows-Updates haben nämlich schon mehrfach bewiesen, dass sie einen großen Einfluss auf die Leistung von Massenspeichern haben können.

CrystalDiskMark

Im synthetischen Benchmark CrystalDiskMark erreichen die USB-Sticks von Sandisk mehr oder weniger die Herstellerangaben. Das Extreme Pro Dual Drive liegt mit 1.060 MB/s etwas darüber und nahezu am Limit der Schnittstelle. Beim Ultra Dual Drive Go liegen die 378 MB/s unter dem Herstellerwert (400 MB/s) und dem Schnittstellenlimit von etwa 450 MB/s.

Die Grenze zwischen externen SSDs und USB-Sticks ist zwar fließend. Beim Blick auf die sehr niedrige Leistung beim wahlfreien Lesen (RND4K) wäre das Label „SSD“ an dieser Stelle aber unangebracht. Das gilt insbesondere für das Ultra Dual Drive Go mit knapp 12 MB/s.

Während das Extreme Pro Dual Drive mit rund 1.000 MB/s beim Schreiben erneut die Herstellerangabe (900 MB/s) überbietet, wird deutlich, warum Sandisk beim Ultra Dual Drive Go keine Angaben zur Schreibleistung macht. Rund 80 MB/s sind im Vergleich zum restlichen Testfeld wirklich sehr wenig. Beim wahlfreien Schreiben gab es dann sogar eine glatte „Null“. Das Ergebnis war reproduzierbar.

Schreibleistung in der Praxis

In der Praxis fallen die maximalen Durchsatzraten stets niedriger als unter Idealbedingungen im CrystalDiskMark mit kleiner Datenmenge aus. Erst beim vollständigen Beschreiben am Stück im Praxistest zeigt sich die wahre sequenzielle Schreibleistung, wie sie ein Anwender im Alltag unter Windows 11 erwarten kann. Nur kurzzeitig erreicht das Sandisk Extreme Pro Dual Drive mehr als 500 MB/s, um sich rasch bei etwa 330 MB/s einzupendeln. Die Messungen deuten auf einen SLC-Cache von etwa 10 bis 15 GB hin.

Unter Einsatz von Kühlung über einen Lüfter verbessert sich die Dauerschreibrate leicht auf etwa 350 MB/s. Auch ungekühlt bleibt sie aber stabil. Der Stick von PNY kann zwar kurzzeitig viel schneller, schreibt sonst aber ähnlich schnell und verliert wegen hoher Temperaturen bei Dauerlast erheblich an Leistung.

Schreibleistung nach Füllstand

0200400600800Megabyte pro Sekunde (MB/s)

1357911131517192123252729313335373941434547Füllstand (x10 GB)


Beim winzigen Sandisk Ultra Dual Drive Go wird das isolierende Kunststoffgehäuse zum Verhängnis: Hier ist klar eine thermische Drosselung zu beobachten, denn die Schreibrate bleibt mit zusätzlicher Kühlung stabil bei 90 MB/s. Ungekühlt sinkt sie wiederum schon nach wenigen Gigabyte kontinuierlich ab, bis sie bei nur noch 50 MB/s verbleibt.

Zugriffszeiten

Für einen Flash-Speicher-Datenträger der Kategorie USB-Stick ist die Latenz des Sandisk Extreme Pro Dual Drive mit 182 µs sehr ordentlich. So manche externe „SSD“ ist deutlich langsamer und auch der direkte Konkurrent von PNY kann nicht mithalten.

Das Sandisk Ultra Dual Drive Go spielt in einer ganz anderen Liga und zwar der untersten! Die Latenz liegt mit 1.420 µs oder 1,42 Millisekunden weit abgeschlagen hinter allen bisher in diesem Benchmark getesteten SSDs und USB-Sticks. Selbst manche HDD ist schneller (sichtbar durch Ausklappen der vollständigen Liste über das „+“ oben rechts im Diagramm).

USB-Stick erstellen (bootbar)

Der Unterschied in der Schreibleistung und Latenz spiegelt sich abschließend im Praxistest beim Erstellen eines bootbaren USB-Sticks mit Fedora KDE Plasma 43 Live (Linux) oder Windows 11 25H2 über Rufus wider – sei es für die Installation oder im Falle von Linux das Testen der Distribution.

Der Sandisk Ultra Dual Drive Go liegt meilenweit hinter der Konkurrenz zurück. Der Stick von PNY profitiert in diesem Fall davon, ca. 30 GB – ausgehend vom frisch formatierten Zustand – besonders schnell schreiben zu können und setzt sich auf Platz 1.

USB-Boot-Stick mit Rufus erstellen

    • PNY DUO Link V3 256 GB
      USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)

    • Sandisk Extreme Pro Dual Drive 512 GB
      USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)

    • Sandisk Ultra Dual Drive Go 128 GB
      USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)

    • PNY DUO Link V3 256 GB
      USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)

    • Sandisk Extreme Pro Dual Drive 512 GB
      USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)

    • Sandisk Ultra Dual Drive Go 128 GB
      USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)

Einheit: Minuten, Sekunden

Temperaturen

Tools erkennen die USB-Sticks von Sandisk zwar, spucken aber keine Temperaturdaten aus, sodass dieser Abschnitt entfallen muss.

Fazit

Nur den doppelten USB-Stecker nach A- und C-Standard haben die Dual-USB-Sticks von Sandisk gemein. Die Unterschiede bei der Leistung sind hingegen noch deutlicher als die Unterschiede bei der Größe.

Das Sandisk Extreme Pro Dual Drive in der Ausführung mit 512 GB kann die Redaktion an dieser Stelle ausdrücklich loben. Die Leistung ist für einen USB-Stick lesend wie schreibend sehr hoch, auch wenn die Werte aus dem Datenblatt im Alltag unrealistisch sind, aber das gilt grundsätzlich für diese Form von Massenspeicher.

Das robuste Metallgehäuse leistet bei der Wärmeabfuhr gute Arbeit, sodass es (anders als beim PNY Duo Link V3) selbst nach über 500 GB am Stück geschriebenen Daten nicht zu einem Einbruch der Schreibrate kommt, die so stets bei über 300 MB/s liegt. Die Latenzmessungen sind ebenfalls gut für diesen Speichertyp, der sich mit mancher externen SSD messen kann. Wer einen flotten USB-Stick mit freier Wahl bei der USB-Buchse sucht, wird hier fündig – eine klare Empfehlung!

Der nicht minder schnelle PNY Duo Link V3 (Test) ist mit 512 (und 256) GB in Deutschland aktuell nicht mehr zu bekommen, mit 1 und 2 TB hingegen schon. Mit 1 TB kostet er mit einem Preis ab 125 Euro nur geringfügig mehr als der Stick von Sandisk mit 512 GB, dafür gibt es allerdings nur zwei Jahre Garantie. Beim robusten Alu-Wende-Chassis nehmen sich beide Konkurrenten nichts.

  • Für einen USB-Stick sehr schnell
  • Stabile Schreibrate von 330 MB/s
  • Keine thermische Drosselung
  • Geeignet für USB-C und USB-A
  • Robustes Metall-Gehäuse
  • 30 Jahre Garantie
Sandisk Extreme Pro Dual Drive und Sandisk Ultra Dual Drive Go im Test
Sandisk Extreme Pro Dual Drive und Sandisk Ultra Dual Drive Go im Test

Für den Sandisk Ultra Dual Drive Go spricht abseits der schicken Optik (im fragilen Kunststoff-Gehäuse) und der noch kompakteren Ausführung hingegen wenig, außer der potenziell niedrigere Preis. Immerhin: Unter 50 MB/s fielen die Schreibraten nicht. Dass Sandisk in diesem Fall nur die Lesetransferraten bewirbt, ist am Ende aber keine Überraschung.

Insgesamt erhalten Käufer mit diesem USB-Stick eine sehr niedrige Leistung über nahezu alle Disziplinen hinweg. Aufgrund extrem hoher Latenzen (teils auf HDD-Niveau) sind insbesondere wahlfreie Transfers schnarchlangsam – für den CrystalDiskMark war die Leistung teils nicht einmal mehr messbar, sodass „0,0 MB/s“ gemeldet wurden. Das rächt sich auch beim Erstellen eines Boot-Volumens mit Windows 11 oder Linux.

Nur sofern wirklich nicht mehr als „mal in Ruhe ein paar Dateien mitnehmen“ gewünscht ist, ist das Ultra Drive Dual Go mit 128 GB überhaupt einen Blick wert.

  • Sehr kompakt und federleicht
  • Schicke Farbauswahl
  • Geeignet für USB-C und USB-A
  • 5 Jahre Garantie
  • Sehr geringe Leistung
  • Schreibrate unter 100 MB/s …
  • … ohne Kühlung nur 50 MB/s
  • Sehr hohe Latenzen
  • Kunststoff-Gehäuse

ComputerBase hat die USB-Sticks leihweise von Sandisk zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.



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The Talos Principle 3: Teil 3 kommt bald und schließt die Puzzle-Serie ab


The Talos Principle kombiniert eine bildhübsche Reise in philosophische Überlegungen mit epischen Rätseln, die dazu ermutigten, Denkmuster und Annahmen in Frage zu stellen. Teil Drei soll die Serie nun endgültig abschließen.

Darum geht es

Erneut werden Spieler an eine andere Stelle verfrachtet. Sie wachen auf einer fremden Welt auf, die von fremden Gewächsen, verfallenen Tempeln und verlassenen Forschungsstationen bedeckt ist. Dort stoßen sie auf die „Anomalie“, an der physikalische Gesetze anders als sonst wirken. Was sie dort wollen, wissen Spieler nicht, ihre Erinnerungen sind bruchstückhaft.

Vor diesem Hintergrund gilt es im Spiel wie in den vorherigen Teilen, immer anspruchsvollere Rätsel zu lösen. Dazu versprechen die Entwickler von Croteam bekannte und neue Mechanismen – eine Stärke der Serie – sowie eine erneut freiere Vorgehensweise. Ob alle Rätsel oder nur die wichtigsten gelöst werden, liegt in der Hand des Spielers. Damit will das Autorenteam „eine philosophische, charakterorientierte Erkundung von Leben, Tod und dem Erhabenen“ verbinden, die eine Vision ferner menschlicher Zukunft entwerfe, verrät die Produktseite, bei der mehr als ein Dutzend verschiedener Welten bereist werden dürfen.

Systemanforderungen und Erscheinungstermin

The Talos Principle 3 versteht Croteam dabei tatsächlich als Ende der Reihe, das macht der Teaser klar: Eine Geschichte habe Anfang, Mitte und Ende. Für das Ende sorgt Teil 3, der für den PC und die PlayStation 5 angekündigt wurde. Einen Erscheinungstermin gibt es noch nicht, es solle aber „bald“ soweit sein.

Systemanforderungen gibt es schon jetzt. Zum Spielen werden mindestens vier Rechenkerne ab AMDs Ryzen-Generation, acht Gigabyte RAM und eine alte Mittelklasse-GPU mit vier Gigabyte Videospeicher benötigt. Dass die genannte GeForce GTX 970 0,5 Gigabyte nur sehr langsam adressiert, ist eine andere Geschichte.

Optimal ist die Hardware, die 2026 in der Mittelklasse erwartet werden kann: Sechs oder acht Kerne, 16 Gigabyte RAM und eine GeForce RTX 3070 oder Radeon RX 6800 sind recht zügig, aber eben keine High-End-Produkte.

Systemanforderungen The Talos Principle 3



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Forza Horizon 6 im Benchmark-Test


ComputerBase hat die PC-Version von Forza Horizon 6 im Test. Neben Grafikkarten-Benchmarks mit Nvidia GeForce, AMD Radeon und Intel Arc stehen Analysen zu DLSS 4 und FSR Upscaling 4.1 sowie Raytracing im Fokus. Die Technik des Rennspiels weiß zu gefallen. Wer die höchste Grafik haben möchte, braucht eine schnelle Grafikkarte.

Forza Horizon 6: Die Technik der PC-Version

Nach dem erfolgreichen Forza Horizon 5 (Test) steht nach nicht ganz fünf Jahren der Nachfolger an, der wenig verwunderlich auf den Namen Forza Horizon 6 hört. Mit Playground Games sind dieselben Entwickler für das Spiel zuständig, während das Gameplay selbst und auch die dazugehörige Technik einen ordentlichen Schritt nach vorne machen sollen.

Letzteres soll mit einer erweiterten Version der hauseigenen ForzaTech-Engine gelingen. Diese unterstützt nun direkt von Anfang an eine temporale Kantenglättung, sodass nun auch DLSS, FSR sowie XeSS inklusive Frame Generation mit dabei sind – teilweise zumindest. Darüber hinaus wird die Raytracing-Unterstützung deutlich ausgebaut: Neben den Reflexionen kann nun auch die globale Beleuchtung mittels der Strahlen erstellt werden.

Die Technik auf einen Blick

Und das funktioniert sehr gut, Forza Horizon 6 sieht eine ganze Ecke hübscher aus als der Vorgänger. Und nicht nur das, generell sieht das Spiel zu einem Großteil richtig gut aus. Die Autos liegen natürlich im Fokus des Spiels, hier ist viel Arbeit der Entwickler hineingeflossen. Doch auch die Umgebungen sehen nicht nur richtig schick aus, sondern sind sehr abwechslungsreich.

In den Rennen wirkt die Optik sehr dynamisch, es ist ordentlich etwas los auf dem Bildschirm. Die verschiedenen Tageszeiten sowie das dynamische Wetter kommen noch oben drauf, das wirkt schon richtig lebendig. Vor allem, wenn man sich im engen Zweikampf mit einem Duellanten befindet. Forza Horizon 6 gehört zu den aktuell schönsten Spielen. Und es ist zweifelsohne das schönste Rennspiel. Einziger Kritikpunkt sind die In-Game-Zwischensequenzen, in denen immer mal wieder Figuren gezeigt werden. Diese mag die Engine ja grundsätzlich darstellen können. Gut sehen diese aber nicht aus, diese sind viel mehr ein wenig gruselig. In einem Rennspiel ist das kein wirkliches Problem, das hätten die Entwickler aber anders lösen sollen.

Gut ausgestattet bei Super Resolution, eher schlecht bei Frame Generation

Upsampling ist essentiell für eine gute Framerate in Forza Horizon 6 und hier bietet das Spiel alles. Nvidia DLSS 4 und DLSS 4.5 ist mit an Bord, je nach Preset-Einstellung wird ein anderes DLSS-Modell genutzt. Hier halten sich die Entwickler an die Vorgaben von Nvidia, Preset K und damit DLSS 4 gibt es bei Quality sowie Balanced, Preset M und damit DLSS 4.5 bei Performance und Preset L (DLSS 4.5) bei Ultra Performance. Auch Radeon-Grafikkarten sind gut versorgt. Das Spiel nutzt zwar nicht das neueste SDK, aber mit FSR Upscaling 4.0.3 eine nach wie vor aktuelle Version. Mittels Treiber-App wird dieses problemlos zu FSR Upscaling 4.1 umgewandelt. Darüber hinaus ist XeSS in der Version 2.02 verfügbar.

Und nun wird es etwas merkwürdig: Für DLSS stehen Frame Generation und Multi Frame Generation bis hin zu DLSS MFG 4× zur Verfügung. DLSS MFG 6× und Dynamic MFG fehlen dagegen. Dazu wird die Nvidia-App benötigt, die zum Testzeitpunkt das Spiel aber noch nicht erkannt hat. Was es dagegen gar nicht gibt, ist Frame Generation für AMD oder Intel. Von FSR FG und XeSS FG gibt es keine Spur im Spiel, was schon selten ist. Das sollten die Entwickler schnellstmöglich ändern.

Widescreen im Kurz-Test

Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen um geht.

16:9-Format
16:9-Format

Die offiziellen Systemanforderungen

Die offiziellen Systemanforderungen
Die offiziellen Systemanforderungen (Bild: Microsoft)
Das Grafikmenü der PC-Version

Die Ladezeiten

Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.

Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.

So schnell lädt das Spiel

Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität

Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.

Aktuell hat Valve aber noch keine Einordnung zur Steam-Deck-Kompatibilität für Forza Horizon 6 bekanntgegeben.



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Pro Jahr nur 100 Stück?: Samsung tritt bei MicroLED-Fernsehern auf die Bremse


Pro Jahr nur 100 Stück?: Samsung tritt bei MicroLED-Fernsehern auf die Bremse

Die Fertigung der großen MicroLED-Displays für Fernseher lohnt sich für Samsung nicht. Quellen aus Südkorea sprechen von einem Herunterfahren der Produktion und sogar einem Ausstieg. Die extrem hohen Herstellungskosten bei sehr geringen Stückzahlen gelten als Grund.

Angeblich nur 100 MicroLED-TVs pro Jahr

Darüber berichtet die koreanische Website ET News und beruft sich auf verschiedene anonyme Quellen aus der Branche. „Samsung fährt sein Micro-LED-TV-Geschäft herunter“ heißt es in dem Bericht. Jährlich sollen nur rund „100 Stück“ von den teuren Micro-LED-Fernsehern verkauft worden sein. Die Preise lagen bei umgerechnet über 50.000 Euro pro Stück. Entsprechend klein ist der Markt.

Herstellung nicht profitabel

Da die Fertigung der winzigen MicroLEDs komplex und teuer ist, wurden die Fernseher auch nur auf Bestellung hergestellt, heißt es weiter. Die Produktion sei nun aber „bereits eingestellt“ worden, behauptet eine der Quellen, laut der die Panel-Fertigung nun stattdessen ausgelagert werde.

Das könnte also künftig Samsung-Fernseher mit MicroLED-Panels von einem anderen Hersteller bedeuten. Langfristig wolle Samsung aber voraussichtlich ganz aus dem Geschäft mit Micro-LED-Fernsehern aussteigen, vermutet ein „Display-Experte“.

Micro-RGB-Backlight im Fokus

Zuletzt hatte Samsung auf Messen im Fernseherbereich die Aufmerksamkeit auf die neue Micro-RGB-Backlight-Technik gelenkt. Bei dieser handelt es sich um eine Variante der lang etablierten und günstigen LCD-Technik, die mit winzigen Backlight-Dioden kombiniert wird.

Für Smartwatches ist MicroLED noch ein Thema

Eine völlige Abkehr von der Technik wird aber nicht erwartet, denn in deutlich kleinerem Format für Produkte wie Smartwatches oder AR-Brillen (Augmented Reality) gehöre der MicroLED-Technik die Zukunft. Garmin hatte mit der fenix 8 Pro Serie erst im vergangenen Jahr die erste Smartwatch mit MicroLED-Display eingeführt. Gerüchte über MicroLED-Displays für eine kommende Apple Watch wechseln sich immer wieder mit Gerüchten über eine Einstellung dieser Pläne ab. Letztlich dürften auch hier die Kosten eine Rolle spielen und die Umsetzung zumindest verzögern.

Auch LG soll MicroLED-Ambitionen gezügelt haben

Schon vor knapp zwei Jahren gab es Berichte, dass die Display-Sparten von Samsung wie auch LG ihre MicroLED-Ambitionen heruntergeschraubt hätten, da die Herstellung schlicht nicht profitabel sei. Zudem könne die Konkurrenz aus China wie TCL die Preise dank geringerer Lohnkosten weiter drücken.

Die Redaktion dankt Community-Mitglied „Suspektan“ für den Hinweis zu dieser News.



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