Apps & Mobile Entwicklung
shapez 2: Automatisierungsspiel geht mit viel Lob in die Version 1.0
Das Automatisierungs-Strategiespiel shapez 2 ist nach einer längeren Early-Access-Phase in Version 1.0 erschienen. Die positiven Rezensionen der Spieler sind weiterhin überwältigend. Das Spiel von tobspr Games, einem Indie-Entwickler aus Deutschland, bietet eine Kombination aus Fabrikbau und Puzzlespiel à la Factorio.
Spielversion 1.0 nach knapp zwei Jahren Early Access
shapez 2 ist der Nachfolger des 2020 erschienenen shapez, das sich durch seine minimalistische 2D-Grafik und einfache Mechaniken auszeichnete. In der neuen Version wurde das Spiel auf eine 3D-Umgebung erweitert und bietet nun unter Windows, macOS und Linux die Möglichkeit, mehrstöckige Fabriken im Weltraum zu errichten.
Es geht darum, komplexe Fabriken zur Produktion von Formen und Farben zu errichten. Spieler werden dazu angehalten, ihre Maschinen so zu konfigurieren, dass sie die gewünschten Formen in den richtigen Farben herstellen und diese in den zentralen Vortex befördern, der im Zentrum der Spielkarte liegt. Anders als in vielen anderen Spielen des Genres gibt es keine begrenzten Ressourcen, was den Fokus auf die Optimierung und Effizienz der Produktionsprozesse legt. Spieler können Gebäude ohne Einschränkungen platzieren und müssen stattdessen ihre Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten einsetzen, so die Entwickler, um die zunehmend komplexeren Formen herzustellen.
Mit dem Schritt zur Version 1.0 erweitert Shapez 2 den bisherigen Early-Access-Stand vor allem um neue Inhalte, Spielmodi und zahlreiche Verbesserungen. Im Zentrum steht dabei der neue „Manufacture Mode“, der einen stärker langfristig ausgelegten Aufbau großer, permanenter Fabriken in den Vordergrund rückt. Statt einzelne Produktionsziele abzuarbeiten, geht es hier verstärkt um den Aufbau skalierender Systeme und den Austausch von Formen über sogenannte Trade Stations.
Ergänzt wird die Vollversion durch ein umfangreiches Achievement-System mit über 80 Aufgaben sowie erstmals offiziellen Mod-Support über den Steam Workshop. Auch der bestehende „Classic Mode“ wurde überarbeitet und um zusätzliche Endgame-Ziele sowie neue Formen und Qualitätsverbesserungen erweitert. Dazu kommen zahlreiche Komfort- und Balancing-Anpassungen, etwa bei Upgrades, Vorschauen und der Bedienbarkeit von Logistiksystemen.
Visuell wurde das Spiel ebenfalls weiter verfeinert, unter anderem durch überarbeitete Effekte bei Leitungen, neue Darstellungen für Flüssigkeits- und Drahtsysteme sowie allgemeine Verbesserungen bei Shadern und Detailgrad. Ziel der 1.0-Version ist laut Entwickler vor allem, die während der Early-Access-Phase aufgebaute Grundlage zu erweitern und zu polieren, statt das Spielkonzept grundlegend zu verändern. Der vollständige Changelog verrät weitere Details, während ein Einsteiger-Guide Hilfestellung für Interessierte bietet.
Spieler sind begeistert
Shapez 2 kombiniert Elemente von Puzzle- und Strategiespielen in einer beruhigenden, aber dennoch fordernden Umgebung, berichten Spieler. Gerade dieser Ansatz prägt auch die Wahrnehmung in der Community. In den mittlerweile über 12.000 Nutzerbewertungen wird insbesondere die klare Struktur, die hohe Planbarkeit der Systeme sowie die zugängliche, aber dennoch fordernde Spielmechanik hervorgehoben. Trotz zunehmender Komplexität bleibt das Spiel weitgehend frei von Frustmechaniken und setzt stattdessen auf kontinuierliche Optimierungsschleifen.
Damit knüpft Shapez 2 an den Erfolg des Vorgängers an und erweitert dessen Konzept um eine deutlich größere räumliche und systemische Tiefe. Auch nach dem Übergang zur Version 1.0 bleibt der Titel auf Steam in einem durchgehend sehr positiven Bewertungsbereich weit über 90 Prozent Zustimmung und zählt damit weiterhin zu den am besten aufgenommenen Genre-Vertretern der jüngeren Zeit.
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Galaxy S25 macht den Anfang: Samsung startet Rollout von One UI 8.5

Nach mehreren Monaten in der Beta-Phase hat Samsung seine hauseigene Android-Oberfläche One UI 8.5 offiziell in die Freiheit entlassen. Den Anfang macht, wie bereits in der Testphase, die Galaxy-S25-Reihe, weitere Geräte mit ebenfalls bereits gestarteten Beta-Programmen sollen in den kommenden Wochen folgen.
Deutschland folgt in wenigen Tagen
Die Veröffentlichung hat zunächst in Südkorea begonnen, ab dem 11. Mai soll die Verteilung auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Dann dürfte das Update auch in Europa beziehungsweise Deutschland für Nutzer eines Galaxy-S25-Smartphones einschließlich der Edge- und FE-Modelle bereitstehen. Anschließend soll One UI 8.5 auf die Galaxy-S24-Serie inklusive des Galaxy S24 FE sowie auf die sechste und siebte Generation des Galaxy Z Fold und Galaxy Z Flip ausgeweitet werden. Ebenfalls vorgesehen ist die Verteilung für die Galaxy-Tab-S9, -S10- und -S11-Serie. Ältere Flaggschiff-Modelle sowie mehrere Smartphones der Mittelklasse wie Galaxy A56, A55 und A36 sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Künstliche Intelligenz und weitere neue Funtkionen
One UI 8.5 basiert auf Android 16 QPR2 und bringt zahlreiche Neuerungen mit, wobei Samsung insbesondere Produktivität, Systemleistung und Sicherheit in den Fokus rückt. So werden die genannten Modelle die neuen Galaxy-AI-Funktionen erhalten, für die Samsung im Februar dieses Jahres die Erweiterung um mehrerer Agenten angekündigt hatte. Dafür hat das Unternehmen im Juni des letzten Jahres größere Investition in das KI-Unternehmen Perplexity AI unternommen.
Die von Samsung-Smartphones bekannte App „Photo Assist“ wurde in mehreren Bereichen überarbeitet und soll neben einer vereinfachten Bedienung auch neue Möglichkeiten bieten, das Erstellen und Bearbeiten von Bildern soll dadurch einfacher und vor allem intuitiver erfolgen. Besonders die nicht destruktive Bildbearbeitung dürfte für viele Nutzer interessant sein. „Quick Share 2“ hingegen soll das Teilen von Bildern vereinfachen, indem die Anwendung auf Fotos übereinstimmende Personen in den eigenen Kontakten erkennt und passende Vorschläge zum Teilen unterbreitet. Darüber hinaus sollen neue geräteübergreifende Funktionen die Verwaltung mehrerer Mobilgeräte erleichtern.
Auch im Audiobereich führt Samsung mit One UI 8.5 neue Funktionen ein. Mit der auf Bluetooth LE Audio basierenden Broadcast-Technologie Auracast soll sich über „Audio Broadcast 3“ unkompliziert eine Verbindung zu LE-Audio-fähigen Geräten in der Umgebung herstellen lassen. Nutzer können dabei nicht nur Medieninhalte übertragen, sondern auch ihre Stimme über das integrierte Mikrofon des Galaxy-Smartphones senden. Laut Samsung soll sich die Funktion insbesondere für Führungen oder vergleichbare Veranstaltungen eignen. Mit „Storage Share 4“ soll zudem der Dateiaustausch zwischen verschiedenen Geräten innerhalb des Galaxy-Ökosystems vereinfacht werden.
Eine ausführlichere Vorstellung der neuen Funktionen von One UI 8.5 bietet ein früherer Artikel zur Einführung der Beta-Phase.
Mehr Sicherheit und Kontrolle für Nutzer
Auch die Sicherheitsfunktionen wurden mit der neuen One-UI-Version erweitert, bei denen Samsung Nutzern vor allem mehr Kontrolle über sicherheitsrelevante Einstellungen ermöglichen will. Zu den neuen Schutzmechanismen zählt unter anderem ein neuer Diebstahlschutz, der Geräte und Daten bei Verlust oder Diebstahl vor unbefugtem Zugriff schützen soll. Die Funktion „Failed Authentication Lock“ sperrt den Bildschirm zudem automatisch nach zu vielen fehlgeschlagenen Identitätsprüfungen. Darüber hinaus wurde die Identitätsprüfung auf weitere Einstellungen ausgeweitet.
Verbesserter DeX-Modus und neue Stile
Ebenso soll Samsung die Arbeit mit Tastatur und Maus sowie den DeX-Modus deutlich verbessert haben. Neben neuen Funktionen wurden laut Hersteller auch bestehende Funktionen optimiert. Transparente Elemente, verfeinerte App-Symbole und im 3D-Stil gestaltete UI-Komponenten sollen die Bedienung zusätzlich vereinfachen und zugleich für ein ansprechenderes Erscheinungsbild sorgen.
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Einstellbare Taster mit Klick: Keychrons Ultra-Fast Lime sind analog mit Druckpunkt

Einstellbare Taster haben normalerweise keinen Druckpunkt. Bei Keychrons neuen Ultra-Fast Lime Magnetic Switch ist das anders. Zwei von vier Varianten machen spürbar „klick“. Ob das wirklich sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.
Die Ultra-Fast-Serie für die Keychron HE-8K-Serie, Lemokey L0 HE und L5 HE nutzt einen rechteckigen „Box“-Stempel mit universeller Kreuzaufnahme für Tastenkappen und wird von Werk ab geschmiert. Das soll Nebengeräusche, Kratzigkeit und Spiel im Stempel reduzieren. Zu den verbauten Materialien, die erste Rückschlüsse über die akustische Charakteristik der Taster zulassen würden, gibt Keychron keine Auskunft.
Gebaut werden zwei Grundtypen in je zwei Versionen. Konstant ist stets der Hub von 3,5 Millimetern. Lineare Taster der Serie haben einen Widerstand zwischen 30 und 55 Gramm. Die Banana-Modelle mit deutlich ausgeprägtem Druckpunkt liegen zwischen 30 und 50 Gramm an Start- und Endpunkt. Beide werden in einer normalen und einer Silent-Variante angeboten. Die ruhige Version besitzt zusätzliche Silikonpuffer am Anschlag, die das Geräusch beim Aufkommen am Tastergehäuse stark reduzieren. Damit verändert sich zugleich auch das Feedback, es wird weicher und wirkt weniger „klar“.
Magnetische Taster erklärt
Lineare Abstimmungen sind der Standard für analoge Tastentechnik, taktile Varianten äußerst selten. Das liegt an der Natur magnetischer Taster. Hierbei wird ein Magnet im Stempel verbaut, der sich beim Eindrücken einem Sensor auf dem PCB nähert. Erfasst wird entweder eine Veränderung des Magnetfeldes (Hall-Effekt-Taster) oder induzierte Spannung (TMR-Taster). Dadurch lässt sich exakt berechnen, wie weit eine Taste eingedrückt wurde und somit beliebig per Firmware definieren, wann ein Signal übertragen wird. Das unterscheidet analoge Taster von herkömmlichen mechanischen Modellen, die beim Eindrücken an einer festen Stelle durch Trennen von Metallkontakten einen Stromkreis unterbrechen und damit die Signalübertragung auslösen.
Keychrons Ultra-Fast-Taster können zwischen 0,1 und 3,35 Millimeter Eindrücktiefe auslösen. Dass der Hersteller verschiedene Features wie Rapid Trigger bewirbt, hat keine Relevanz für die Taster selbst, derartige Features sind nicht an sie gebunden, sondern werden durch die Firmware der Tastatur ermöglicht.
Für die Nische
Die Einstellbarkeit betrifft allerdings nur den Auslösepunkt. Der Druckpunkt ist festgelegt, er wird durch die Position und Form eines Metallclips mechanisch fest vorgegeben. Man kann damit zwar den Auslösepunkt auf einen Wert von 0,5 Millimetern legen, hat den Druckpunkt aber erst weit später. Sinn ergibt das bedingt und nur in Randszenarien, etwa beim Vergeben von zwei Funktionen pro Taste an zwei verschiedenen Stellen des Hubs oder wenn man den Auslösepunkt nur geringfügig verschieben möchte. Lösungen wie sie jüngst Logitech in der Gaming-Maus G Pro X2 Superlight (Test) eingeführt hat, gibt es für Tastaturen nicht.
Auch deshalb ist Keychron neben etwa Glorious einer von sehr wenigen größeren Anbietern, die taktile Taster für ihre Magnettastaturen ins Programm nehmen. Auch die Vertriebsart spiegelt das. Aktuell gibt es die Taster nur in Sets aus 110 Stück für rund 30 US-Dollar über die Keychron-Homepage* zum Nachrüsten. Auch das macht klar: Zielgruppe sind Enthusiasten, die genau wissen was sie wollen.
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Anno 117: Verheißung des Vulkans: Entwickler entschuldigen sich und liefern erste Hot-Fixes

Das war gleich in mehrfacher Hinsicht nichts: Zuerst musste Ubisoft den DLC „Verheißung des Vulkans“ für Anno 117: Pax Romana (Test) um einige Tage verschieben. Dann hat das dazugehörige Spiel-Update 1.5 große Probleme bereitet. Und dann gab es auch noch eine Falschaussage im Marketing.
Beim Insel-Vergleich wurden verschiedene Eigenschaften verglichen
Und zwar haben die Entwickler des Spiels damit geworben, dass es sich bei der neuesten Insel von Verheißung des Vulkans um die größte Anno-Insel aller Zeiten handeln würde – noch größer als die bereits riesige Insel „Crown Falls“ des Anno-1800-DLCs „Gesunkene Schätze“. Vor einigen Tagen haben Fans dann aber festgestellt, dass die neue Insel „Cinis“ keinesfalls größer ist als Crown Falls; ganz gleich, wie gerechnet wird.
Das hat Ubisoft auf Anno Union nun auch bestätigt: Cinis ist kleiner als Crown Falls. Die Aussage, dass Cinis 13 Prozent größer als Crown Falls ist, stammte daher, dass Ubisoft die gesamten Felder der neuen Insel gegen die bebaubaren Felder der alten Insel miteinander verglichen hat. Bei dieser Rechnung ist Cinis größer als Crown Falls, jedoch werden natürlich auch Äpfel mit Birnen verglichen. Bezüglich der reinen Fläche und der Baufläche ist die neue Insel jedoch kleiner, wie nun auch offiziell bestätigt wurde. Crown Falls hat 7 Prozent mehr bebaubare Fläche als Cinis, das ist die neue offizielle Zahl. Die Entwickler bitten für diesen Fehler um Entschuldigung.
Ein zweiter Hotfix soll weitere kritische Fehler beseitigen
Doch nicht nur dieser Fehler wird in einem Blogeintrag auf Anno Union adressiert, sondern auch die Probleme des Updates 1.5. Hier haben die Entwickler bereits einen ersten Hotfix veröffentlicht, im Laufe der nächsten Woche wird noch ein zweiter folgen. Das Update mit der Bezeichnung „1.5.1.1“ soll das Problem beheben, dass sich Amphitheater-Spiele nicht mehr starten lassen. Darüber hinaus kann es aktuell passieren, dass sich Filter im Handelsmenü nicht mehr nutzen lassen. Auch das soll behoben werden. Ebenso soll behoben werden, dass sich Schiffsnamen beim Provinzwechsel ändern und Schiffe bei der Aktivierung des DLCs aus ihren aktiven Schiffsrouten entfernt werden.
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