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HORIZONT Kongress: Wie exportiert man die BVB-Liebe, Herr Cramer?
BVB-Boss Casten Cramer: „Graue Maus, Mittelmaß, Durchschnitt, Gleichgültigkeit, Selbstgefälligkeit – das sind Begriffe, die nicht mit uns in Verbindung gebracht werden dürfen.“
Sportliche Erfolge, eine starke Marke und begeisterte Fans – dafür steht Borussia Dortmund seit Jahrzehnten. Aber wie groß ist die Strahlkraft im Ausland? Wie sich sein Verein international positioniert, erklärt BVB-Boss Carsten Cramer in seiner Keynote beim HORIZONT Kongress.
Carsten Cramer ist seit dem vergangenen November Sprecher der Geschäftsführung bei Borussia Dortmund – und damit mächtigster Mann beim ewigen Zweiten in der Fußball-Bundesliga. Der diesen Status aber auf Dauer nicht akzeptieren will: „Dafür müssen wir diese Gier, diese Besessenheit haben, Spiele zu gewinnen“, sagte Cramer in einem Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. „Im gesamten Verein. In jeder Abteilung. Auch ein Legendenspiel darf man in einem schwarz-gelben Trikot nicht verlieren.“
DER HORIZONT KONGRESS
Den notwendigen Tatendrang traut man Cramer zu. Er gilt als Macher, der sich gerne neuen Herausforderungen stellt. Gleichzeitig besteht kein Zweifel, dass sein Herz für den Fußball schlägt. Der gebürtige Münsteraner studierte zunächst Jura. Nebenbei arbeitete er unter anderem als Stadion- und später als Pressesprecher für den Fußballklub Preußen Münster. Noch vor Abschluss des Studiums stieg er hauptberuflich ein und wurde Marketingleiter und später Geschäftsführer von Preußen Münster. 2000 heuerte er beim Sportrechtevermarkter Ufa (später Sportfive) an, wo er zum Vice President Marketing & Sales aufstieg. 2010 wechselte er als Direktor für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Business Development zum BVB. Ab 2018 verantwortete er in der Geschäftsführung die Bereiche Vertrieb & Marketing, Internationalisierung sowie Digitalisierung. 2025, als neuer Sprecher das Gremiums, kamen noch Strategie und Kommunikation hinzu.
Bereichert den CMO-Talk: Susan Schramm, Marketingchefin der Motel One Group
Noch eine News zum HORIZONT Kongress. Der CMO-Talk bekommt noch prominente Verstärkung: Über die aktuellen Top-Prioritäten der Marketer wird auch Susan Schramm diskutieren, seit Oktober 2023 Chief Marketing Officer der Motel One Group. Mit ihr auf dem Podium: Laurence Besnard-Royes (Unilever), Jan Flemming (Penny), und Ulrich Klenke (Deutsche Telekom). Schramm prägte vor ihrem Amtsantritt bei der Motel One Group zwei Jahrzehnte das Marketing von McDonald’s in Deutschland. Nach ihrem Einstieg 2001 in die Konzernzentrale in Chicago übernahm sie ab 2003 leitende Marketingfunktionen in Deutschland. 2016 wurde sie als erste Frau in der Unternehmensgeschichte Vorstandsmitglied und CMO. Ihre Karriere hat Schramm nach dem BWL-Studium an der Universität Mannheim in Werbeagenturen begonnen, unter anderem bei Heye & Partner und Wächter & Wächter Advertising.
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OMR Festival: Wie TikTok-Tänzerin Zah1de zu ihrem Namen kam
Zah1de erzählt bei den OMR, wie sie zur erfolgreichen Tänzerin und Musikerin wurde
Sie ist erst 15 Jahre alt, hat rund 10 Millionen Follower:innen auf TikTok und seit anderthalb Jahren einen großen Deal mit dem Musiklabel Universal. „Ich bin Künstlerin, ich muss mich mal neu ausprobieren“, erzählt die Berliner Tänzerin Zah1de bei den OMR.
„Ich will die junge Generation ermutigen, zu machen, was sie will. Du musst jeden supporten“, empfiehlt Zah1de, die die Leidenschaft fürs Tanzen
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Model und „GNTM“-Moderatorin: Heidi Klum beim OMR Festival: „Ich bin das Entertainment“
Sie ist einer der Stars auf der diesjährigen OMR: Model und Showstar Heidi Klum plaudert mit OMR-Gründer Philipp Westermeyer über Karriere, Fleiß und Neugier.
Als Heidi Klum im knallroten, tief ausgeschnittenen Kleid und halsbrecherischen High Heels die Conference Stage betritt, ist fast Stille in der bre
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CMC PRINT MAILING STUDIE 2026 : Plus 25 Prozent im Warenkorb: So pushen Print-Mailings den Umsatz
Die neue CMC Print-Mailing-Studie 2026 beweist es mit Zahlen: Wer Bestandskunden per Werbebrief anspricht, steigert seinen Warenkorb um durchschnittlich 25 Prozent. Hier erfahren Werbungtreibende und E-Commerce-Marketer, was hinter diesem Effekt steckt – und was sich daraus lernen lässt.
Dies ist kein Einzelfall. Die CMC Print-Mailing-Studie 2026, die Collaborative Marketing Club (CMC) in Kooperation mit Deutsche Post erhebt, kommt zum neunten Mal zu einem klaren Befund: Print-Mailings sind ein starker Hebel für den Abverkauf. Über 35 Online-Shops hinweg steigert das physische Mailing den Wert im Warenkorb im Durchschnitt um knapp 25 Prozent. Der Return on Advertising Spend (ROAS) liegt studienübergreifend bei 961 Prozent.
Warum der Warenkorb über Kampagnenerfolg entscheidet
Im E-Commerce ist der Warenkorbwert (Average Order Value, AOV) eine der wichtigsten Kenngrößen überhaupt. Der AOV entscheidet, wie schnell Fixkosten – Lagerhaltung, Versand, Retourenmanagement – amortisiert werden. Und sie bestimmt, wie effizient Werbeausgaben sind. Ein durchschnittlicher ROAS von 961 Prozent wie in der CMC Print-Mailing-Studie klingt beeindruckend. Noch beeindruckender wird er, wenn man bedenkt, dass er auf Basis eines durchschnittlichen Warenkorbs von 118,79 Euro errechnet wird – einem Warenkorb, der durch das Print-Mailing um ein Viertel gesteigert wurde.
Das ist aus zwei Gründen relevant. Erstens wird Werbung in digitalen Kanälen teurer. Klickpreise steigen und organische Reichweite schwindet. Zweitens: Bestandskunden zu aktivieren ist günstiger als Neukunden zu gewinnen – vorausgesetzt, man tut es mit dem richtigen Instrument. Die Studie zeigt: Print-Mailings sind genau das.
Hemden.de: Der richtige Anreiz für jeden Kunden
Hemden.de versendet im Rahmen der Studie 35.000 Mailings an seine Bestandskundschaft und erzielt dabei einen ROAS von 759 Prozent und eine Steigerung des Warenkorbwertes von 24,66 Prozent. Der entscheidende Unterschied zur einfachen Massenmailing-Logik: Die Gutscheinhöhe ist nicht pauschal, sondern am individuellen Kundenwert ausgerichtet. High-Value-Kunden erhalten geringere Rabatte, um die Marge zu schützen. Kunden mit mittlerem oder niedrigem Kaufpotenzial werden mit stärkeren Anreizen aktiviert.
Am meisten überrascht hat uns, dass sich mit Print nicht nur Kunden reaktivieren lassen, sondern auch der Bestellwert deutlich steigt – mit einer Warenkorbsteigerung von 24,66 Prozent bei gleichzeitig hoher Effizienz.
Otto Gourmet: 43 Prozent mehr im Warenkorb – eine Überraschung
Beim Feinkost-Versender Otto Gourmet fällt die Steigerung des Warenkorbwertes noch spektakulärer aus: 43,25 Prozent mehr als bei der letzten Bestellung – das ist das Ergebnis nach Versand von knapp 19.200 Mailings. Der ROAS für Otto Gourmet liegt bei 2.020 Prozent, die CVR bei 4,53 Prozent. Head of Marketing Jill Herfs sagt dazu, dass das Ausmaß selbst das eigene Team überrascht habe.
Paul Schrader: Jeder fünfte Top-Kunde kauft
Paul Schrader ist ein Online-Shop für Tee, Kaffee und Feinkost. Der Anbieter erzielt im Rahmen der Studie mit 10.000 Mailings eine individuelle CVR von 9,98 Prozent. Das bedeutet: Nahezu jeder zehnte Angeschriebene bestellt. Unter den Top-Kunden ist die Quote sogar höher: Über 21 Prozent konvertieren. Auch die Steigerung des Warenkorbwertes und der Werbeertrag liegen weit über dem Durchschnitt der Studie: Der Warenkorbwert steigt um 28,9 Prozent, der ROAS liegt bei 1.412 Prozent. Bei den aktivsten Kunden sogar knapp 4.000 Prozent.
Die Kombination aus Haptik und persönlicher Ansprache schafft offenbar eine Verbindlichkeit, die digital schwer zu erreichen ist.
Was die Studie insgesamt zeigt
Die CMC Print-Mailing-Studie 2026 ist die neunte Ausgabe dieser Art. 35 Online-Shops haben dafür insgesamt 858.490 Print-Mailings an ihre Bestandskundschaft versandt – zwischen September 2025 und Februar 2026.
Dabei bestätigt sich auch eine wichtige Erkenntnis der vorangegangenen CMC Print-Mailing-Studien: Fast die Hälfte der durch Print-Mailings ausgelösten Bestellungen gehen erst ab der fünften Woche nach Versand ein. Das Mailing wirkt also lange nach – weit über den klassischen Kampagnenzeitraum hinaus.
Fazit: Physisch schlägt digital – zumindest beim Warenkorb
Briefe sind Umsatztreiber mit messbarer Wirkung. Konkret, wer Bestandskunden per Werbebrief anspricht, holt mehr aus jedem Kontakt heraus: mehr Conversion, mehr im Warenkorb, mehr Werbeertrag.
Für Marketingverantwortliche bedeutet das: Der Kanal ist nicht nur wirtschaftlich – er ist auch strategisch. Die Kombination aus langer Wirkungsdauer, hohem ROAS und der Möglichkeit zur individuellen Kundenansprache macht Print-Mailings zu einem starken Instrument im Bestandskundenmarketing.
Mehr erfahren: weitere Insights und Know-how zur Wirkung von Print-Mailings in der Bestandskundenaktivierung? Dann laden Sie hier die CMC Print-Mailing-Studie 2026 herunter.
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