Creative of the Year-Finalistin Shirin Frangoul-Brückner: »Gestaltung ist gut, wenn daraus ein Erlebnis entsteht« › PAGE online
Die Jury hat getagt, sechs Finalist:innen für den Ehrenpreis »Creative of the Year«, den GBA und PAGE gemeinsam vergeben, stehen fest. Wer gewinnt, bestimmt ihr, die PAGE-Leser:innen – für das Voting stellen wir hier alle Kandidat:innen einzeln vor.
Shirin Frangoul-Brückner, Atelier Brückner
PAGE und der German Brand Award 2026 suchen den oder die »Creative of the Year« – eine Persönlichkeit, der es gelingt, die strategische DNA von Marken in überzeugende Auftritte zu übersetzen – mit klarer Differenzierung und nachhaltiger Wirkung. Wer gewinnt, bestimmen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting! Bis 15.06.2026 könnt ihr für euren Favoriten oder eure Favoritin abstimmen und Kreativität auf die große Bühne holen. Votet jetzt und sichert euch die Chance auf 3 x 2 Tickets für die Convention und Preisverleihung des German Brand Award am 25. Juni 2026 in Berlin!
Meet the Nominees
Um euch die Wahl leichter zu machen, stellen wie die Kandidat:innen in einzelnen Features ausführlich vor. Wir zeigen, was sie einzigartig macht, werfen einen Blick auf ausgewählte Arbeiten und geben Einblicke in ihre ganz persönliche Sicht auf Kreativität, Impact und das Leitmotiv des German Brand Award: »Brand Forward«.
Im Spotlight: Shirin Frangoul-Brückner
Shirin Frangoul-Brückner, Gründerin und Geschäftsführerin von Atelier Brückner, setzt weltweit mit multisensorischem, räumlichem Storytelling Maßstäbe in der Ausstellungs- und Museumsgestaltung. Mit einem klaren inhaltlichen Ansatz verwandelt sie komplexe Themen in immersive Erlebniswelten und prägt damit, wie kulturelle Identität im Raum erfahrbar wird. – wir haben nachgefragt:
Shirin, welche deiner letzten Arbeiten macht dich besonders stolz – und welchen konkreten Impact konntest du damit erzielen?
Besonders stolz macht mich das Grand Egyptian Museum in Kairo: Ein Projekt mit enormer öffentlicher Resonanz und bis zu 20.000 Besucherinnen und Besuchern am Tag. Es zeigt, wie kulturelles Erbe Identität stiften und Menschen weit über Ländergrenzen hinweg verbinden kann – kulturelles Erbe wird zu einer lebendigen Marke. Ebenso wichtig ist mir der usbekische Pavillon auf der Expo 2025 in Japan: Dort konnten wir Tradition und Kultur des Landes in eine zeitgenössische architektonische Sprache übersetzen. Die Ausstellung hat die Vielfalt und Tiefe der usbekischen Kultur auf sehr sinnliche Weise vermittelt. Das berührt – und bleibt.
Grand Egyptian Museum, Tutanchamun-Galerie: Mit einer Fläche von über 90.000 Quadratmetern ist das GEM das weltweit größte Museum ägyptischer Kultur. Herzstück des im November eröffneten Museums ist die 7.500 qm große Tutanchamun-Galerie, von ATELIER BRÜCKNER als immersive und narrative Erlebniswelt gestaltet. Erstmals nach dem Sensationsfund im Jahr 1922 ist der gesamte Grabschatz zu sehen. Bild: Josef Sindelka
Bild: Josef Sindelka
Was zeichnet deine Kreativität aus?
Sie beginnt bei mir nicht mit einer Form, sondern mit Zuhören. Ich versuche, Menschen, Orte und Aufgaben wirklich zu verstehen und das Briefing nicht einfach zu übernehmen, sondern es auf Konsistenz, Relevanz und Potenzial zu hinterfragen. Daraus entsteht eine neue Gewichtung der Aufgabe. Kreativität heißt für mich dann, mutig zu sein, etwas zu wagen, mich ständig weiterzuentwickeln – und gemeinsam mit inspirierenden Menschen im Team starke Ideen zu entwickeln.
Was bedeutet das Motto »Brand Forward« für deine eigene Arbeit und wie setzt du es um?
»Brand Forward« bedeutet für mich, den Kern einer Marke so in den Raum zu übersetzen, dass Menschen ihn spüren und verstehen können. Mich interessiert dabei nicht nur die äußere Form, sondern vor allem die Haltung, die Werte und die Geschichte dahinter. Gestaltung ist für mich die Verbindung von Inhalt, Raum und Nutzererfahrung – und dann gut, wenn daraus ein Erlebnis entsteht, das Menschen emotional erreicht und in Erinnerung bleibt.
Alle weiteren Finalist:innen findet ihr hier:
Stimmt jetzt ab und wählt gemeinsam mit der PAGE-Community, wer „Creative of the Year 2026“ wird.
PAGE und der German Brand Award 2026 vergeben gemeinsam den Ehrenpreis »Creative of the Year« an eine Persönlichkeit, die Marken strategisch präzise, kreativ stark und mit nachhaltiger Wirkung prägt. Der Preis zeichnet Menschen aus, die die strategische DNA von Marken in überzeugende, differenzierende Auftritte übersetzen und Verantwortung über einzelne Kampagnen hinaus übernehmen. Im Fokus: kreative Exzellenz, klare Haltung und spürbarer Impact für Marken und Branche.
Die Kriterien:
1. Markenstrategie: Die Persönlichkeit zeichnet sich durch eine konsequente Übersetzung von Markenpositionierung(en) in Kreativkonzepten aus.
2. Differenzierung: Die Persönlichkeit weist eine sich klar abzeichnende Handschrift in der Markenarbeit und/oder in der eigenen Kreation auf und sticht daraus im Branchenumfeld heraus.
3. Implementierung: Die gestalterische, konzeptionelle und technisch herausragende Umsetzung der Persönlichkeit erzielt messbare Wirkung und/oder sichtbaren Einfluss auf die Branche.
Den Sieger oder die Siegerin wählen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting. Die Preisverleihung mit Tagesprogramm und Gala-Abend findet am 25. Juni 2026 in der Uber Eats Music Hall Berlin statt und lädt mehr als 750 Markenverantwortliche aus Industrie, Mittelstand und Kreativwirtschaft zum Networking und Wissensaustausch ein.
Creative of the Year-Finalistin Claudia Fischer-Appelt: »Kreativität ist mein Mischpult« › PAGE online
Die Jury hat getagt, sechs Finalist:innen für den Ehrenpreis »Creative of the Year«, den GBA und PAGE gemeinsam vergeben, stehen fest. Wer gewinnt, bestimmt ihr, die PAGE-Leser:innen – für das Voting stellen wir hier alle Kandidat:innen einzeln vor.
Claudia Fischer-Appelt, Karl Anders
PAGE und der German Brand Award 2026 suchen den oder die »Creative of the Year« – eine Persönlichkeit, der es gelingt, die strategische DNA von Marken in überzeugende Auftritte zu übersetzen – mit klarer Differenzierung und nachhaltiger Wirkung. Wer gewinnt, bestimmen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting! Bis 15.06.2026 könnt ihr für euren Favoriten oder eure Favoritin abstimmen und Kreativität auf die große Bühne holen. Votet jetzt und sichert euch die Chance auf 3 x 2 Tickets für die Convention und Preisverleihung des German Brand Award am 25. Juni 2026 in Berlin!
Meet the Nominees
Um euch die Wahl leichter zu machen, stellen wie die Kandidat:innen in einzelnen Features ausführlich vor. Wir zeigen, was sie einzigartig macht, werfen einen Blick auf ausgewählte Arbeiten und geben Einblicke in ihre ganz persönliche Sicht auf Kreativität, Impact und das Leitmotiv des German Brand Award: »Brand Forward«.
Im Spotlight: Claudia Fischer-Appelt
Claudia Fischer-Appelt ist Founder & Executive Creative Director von Karl Anders sowie eine prägende Stimme der deutschen Designbranche, die seit Jahrzehnten kulturelle Marken und Institutionen gestaltet. Mit klarer Haltung und gesellschaftlichem Anspruch entwickelt sie visuelle Identitäten, die über Gestaltung hinausgehen und Marken als kulturelle und soziale Akteure positionieren – wir haben nachgefragt:
Claudia, welche deiner letzten Arbeiten macht dich besonders stolz – und welchen konkreten Impact konntest du damit erzielen?
Besonders stolz machen mich Projekte, die Veränderung in echte Energie übersetzen. Ob Congstar, Hamburger Verkehrsverbund, FC St. Pauli oder das Volkstheater Wien: Jedes Mal stand weit mehr als ein neuer Auftritt im Fokus. Es ging um Identität, Haltung und um die Frage, wie eine Marke so viel Kraft entwickeln kann, dass Menschen andocken, Teams begeistert sind und Komplexität sich in Klarheit verwandelt. Für mich bedeutet Impact: wenn echte Bewegung entsteht – wenn sich Haltungen im Inneren verschieben und das nach außen sichtbar wird.
Bild: Karl Anders Bild: Karl Anders
Was zeichnet deine Kreativität aus?
Sie ist weniger Muse und mehr Mischpult: Ich drehe Neugier auf, bringe Menschen zusammen und schaue Dinge gern aus verschiedenen Perspektiven an. Und auf dem Plattenteller liegt unser Motto: The brain runs on fun. Denn Begeisterung bringt das Gehirn in Bestform und so entstehen die tollsten Ideen. Meine Kreativität entsteht im Zusammenspiel aus Aufmerksamkeit, Spieltrieb und dem Willen, etwas wirklich in Bewegung zu bringen. Und das am liebsten mit meinem Team. Wenn alle ihre Kompetenzen voll einbringen und gemeinsam Freude am Gestalten empfinden, entsteht echte Magie. Das liebe ich.
Was bedeutet das Motto »Brand Forward« für deine eigene Arbeit und wie setzt du es um?
Brand Forward bedeutet für mich, Marken modern und verantwortungsbewusst zu führen. Wir nennen das bei uns Next/Now. Darunter verstehe ich die Verpflichtung, Marken zukunftsfest zu machen. Eine anschlussfähige Marke muss heute wie ein Betriebssystem funktionieren: stabil genug für den Alltag, aber immer offen für Updates. So bewegen wir Marken, die Menschen berühren, weil sie ihre Bedürfnisse verstehen. Echtes Zuhören und richtiges Hinsehen stehen für mich dabei im Zentrum. Gleichzeitig darf die Ästhetik nicht zu kurz kommen. Ich verstehe sie als eine Form der Wertschätzung: Sie steht für Sorgfalt, Respekt und den Anspruch, und sie macht deutlich, dass es nicht nur um Funktionalität geht, sondern auch darum, ein gutes Gefühl zu vermitteln. Love your audience!
Alle weiteren Finalist:innen findet ihr hier:
Stimmt jetzt ab und wählt gemeinsam mit der PAGE-Community, wer »Creative of the Year 2026« wird.
PAGE und der German Brand Award 2026 vergeben gemeinsam den Ehrenpreis »Creative of the Year« an eine Persönlichkeit, die Marken strategisch präzise, kreativ stark und mit nachhaltiger Wirkung prägt. Der Preis zeichnet Menschen aus, die die strategische DNA von Marken in überzeugende, differenzierende Auftritte übersetzen und Verantwortung über einzelne Kampagnen hinaus übernehmen. Im Fokus: kreative Exzellenz, klare Haltung und spürbarer Impact für Marken und Branche.
Die Kriterien:
1. Markenstrategie: Die Persönlichkeit zeichnet sich durch eine konsequente Übersetzung von Markenpositionierung(en) in Kreativkonzepten aus.
2. Differenzierung: Die Persönlichkeit weist eine sich klar abzeichnende Handschrift in der Markenarbeit und/oder in der eigenen Kreation auf und sticht daraus im Branchenumfeld heraus.
3. Implementierung: Die gestalterische, konzeptionelle und technisch herausragende Umsetzung der Persönlichkeit erzielt messbare Wirkung und/oder sichtbaren Einfluss auf die Branche.
Den Sieger oder die Siegerin wählen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting. Die Preisverleihung mit Tagesprogramm und Gala-Abend findet am 25. Juni 2026 in der Uber Eats Music Hall Berlin statt und lädt mehr als 750 Markenverantwortliche aus Industrie, Mittelstand und Kreativwirtschaft zum Networking und Wissensaustausch ein.
Die Pictoplasma 2026 startet und jeder kann dabei sein! › PAGE online
Am 7. Mai ist es so weit. Die 22. Pictoplasma beginnt! Mit Speakern wie Christoph Niemann, Form Play oder Saydan Celik, Head of Design bei Jung von Matt – und jetzt auch mit einem Livestream für alle, die in diesem Jahr nicht vor Ort sein können.
Wir betonen es unermüdlich, denn wir können einfach nicht anders: die Pictoplasma. International Conference and Festival of Character Creativity ist unsere Lieblingskonferenz.
Jedes Jahr aufs Neue steckt sie voller Überraschungen und Inspiration. Und das mit ihrem dreitägigen Konferenzprogramm mit seinen internationalen Speakern, mit Größen, Nachwuchs und Entdeckungen aus den unterschiedlichsten kreativen Bereichen.
Aus der Animation und Illustration, dem Grafikdesign und Game Development, der 3D-Art oder aus der Creative Direction, Kunst und Bildhauerei.
Sie alle führen auf der Bühne des ehemaligen Krematoriums Silent Green im Berliner Wedding durch ihre Arbeit, stehen für alle Fragen offen – und davon werden jedes Mal jede Menge interessante gestellt.
Wer einmal Star-Illustrator Christoph Niemann sprechen gehört hat, weiß, was für eine überbordende Freude das ist, da seine Talks genau die gleichen Twists wie seine Illustrationen haben. Er gehört zu den über 20 Speakern, ganz so wie das britische Illustrations- und Animations-Duo Form Play, das Ikea, Google oder Sephora mit seinen mitreißenden Characters versieht, der 3D-Artist Jack Sachs (Abb. ganz oben), der mit seinen unermüdlichen Experimenten eine ganz eigene, aufregende Sprache entwickelt hat.
Spannend, was die mexikanische »Indie Feminist«-Künstlerin Ilse Valfré von ihrer Arbeit erzählen wird, die Französin Marylou Faure, die für Netflix, Apple oder Nike illustriert, oder der Brasilianer Jun Ioneda (Abb. oben), der in leuchtenden Farben Science-Fiction, Queerness und japanische Einflüsse zusammenfließen lässt. Die preisgekrönte Illustratorin und Cartoonistin Gemma Correll wird ein Update ihres Werks geben, und Saydan Celik, Head of Design bei Jung von Matt, über seine Arbeit reden.
@Helga Stentzel
Worldwide live dabei sein
Das Line-up der Pictoplasma ist auch in diesem Jahr ist lang und illuster. Und wenn man schon nicht vor Ort sein kann, um die ganz besondere Atmosphäre zu genießen, das Networking, die Nachmittage auf der Wiese und die zahlreichen Come-together, so kann man jetzt der ausverkauften Konferenz per Livestream folgen.
Alle drei Tage lang und mit über 20 Speakern. Denn: »Wenn du nicht zur Pictoplasma kommen kannst, kommt die Pictoplasma zu dir!«, wie es heißt.
Für unter 10 Euro und in einer Online-Live-Übertragung aller Konferenzvorträge samt des kompletten Animationsprogramms.
Am Donnerstag, dem 7. Mai 2026 geht es los – täglich von 12:45 – ca. 20:30 Uhr (MESZ). In Echtzeit und mit einem anschließenden 24-Stunden-VoD-Angebot, um allen Zeitzonen gerecht zu werden.
Was man dafür braucht, ist eine PictoPRO-Mitgliedschaft, die für nur 5,75 Euro bzw. 8 Euro monatlich erhältlich ist und jederzeit verlängerbar oder kündbar ist.
Was gibt’s Neues zum Thema »Next Work«? › PAGE online
Die Reise geht weiter in Richtung Next Work, wo der Fokus auf Sinnstiftung liegt. Dafür braucht es aber mehr Vertrauen zwischen Freelancer:innen, Angestellten und Arbeitgebern, sagt Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling.
Dass die gut gemeinten, aber schon lange belächelten Obstkörbe im Sinne von »New Work« längst nicht mehr State of the Art in einer modernen Arbeitswelt sind, ist durch die KI-Entwicklungen noch deutlicher geworden. Nachdem die Corona-Pandemie das Schlagwort »Next Work« befeuert hatte, entwickelt sich das Buzzword nun stetig weiter. Aber was bedeutet das aktuell eigentlich für die Kreativbranche?
Kurzer Reminder: Next Work bezeichnet die radikale Neugestaltung der Arbeitswelt. Dabei verschiebt sich der Fokus weg von reiner Präsenz und Prozessoptimierung hin zu messbarem Impact, mentaler Gesundheit und der konsequenten Sinnstiftung für alle.
Man kann sagen, dass Next Work gemeinsam mit Künstlicher Intelligenz gewachsen ist – durch alle Arbeitsbereiche hindurch. In der Kreativbranche geht es weiterhin darum, die menschlichen Rollen in kreativen Arbeitsprozessen neu zu definieren, ohne dass menschliche Kreativität dabei flöten geht. Ohne, dass Jobs verloren gehen.
Impact over Profit?
Next Work nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, weil hier der Fokus im weitesten Sinne auf Wirkung, Wohlbefinden sowie Sinnstiftung liegt und auf Netzwerk-artigem Arbeiten in Hubs. Das Wort Home-Office wirkt da schon fast veraltet.
»In dieser neuen Welt ist Arbeit nicht mehr an Ort, Zeit oder Hierarchie gebunden, sondern an Sinn, Selbstbestimmung und Zusammenarbeit.«
Das kommentiert Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling, Gründer der Denkfabrik Institut für Zukunftspolitik, im Freelancer-Kompass 2026. Er ordnet den Begriff als ein neues Verständnis von Arbeit ein, nicht nur als ein Modewort.
Darüber, dass Kreative mit und in ihren Arbeiten Haltung zeigen und Sinn stiften möchten, haben wir zum Beispiel bei diesem B Corp-Projekt berichtet. Hier geht es also nicht mehr nur um eine Wohlfühlatmosphäre, sondern um Wirkung und Verantwortung. Dettling meint, dass Freelancer:innen das Prinzip heute schon viel mehr leben, weil sie bereits selbstbestimmt und Ergebnis-fokussiert arbeiten würden.
Das trifft zumindest in der Designszene aber auch auf diverse Designbüros oder Agenturen zu; viele suchen sich gezielt Projekte, die Sinn stiften.
Wir brauchen eine bessere Vertrauenskultur
Dettling sagt weiter, dass »Organisationen fluider werden und Grenzen zwischen intern und extern verschwimmen«. Dafür spricht er auch eine klare Forderung aus, weil es in Deutschland viel Bürokratie und Misstrauen gebe:
»Wir brauchen eine Kultur des Vertrauens.«
Bürokratie sei auch immer ein Zeichen von Angst und für Next Work müsse man zum einen diese überwinden beziehungsweise Kontrolle abgeben können und zum anderen Menschen mehr zutrauen.
Im Grunde genommen ist das für alle gültig, sagt er, für Freelancer:innen und für Angestellte sowie für die Arbeitgeber. Mit seinen Worten räumt er Selbstständigen eine Vorreiterrolle ein, die für Next Work eine wichtige Position einnehmen.
Auch wenn alle noch dabei sind, die menschlichen Rollen mit AI in kreativen Arbeitsprozessen neu zu definieren, kann Next Work helfen, »mehr Vertrauen zu wagen«.