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Sinkflug der SPD: Gescheiterte politische Kommunikation beginnt nicht auf TikTok


Die SPD hat kein bloßes Kommunikationsproblem. Sie hat ein Identifikationsproblem, schreibt Strategie- und Kommunikationsberater Mathias Richel in seinem Gastbeitrag. Darin führt er aus, warum die Partei jüngst so schlecht performt und welche Strategie sie eigentlich bräuchte.

In der Politik reicht es nicht, etwas zu sagen. Die Leute müssen dir auch noch glauben, dass ausgerechnet du dafür stehst. Und genau da w

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BrandZ Ranking: Das sind die 50 wertvollsten deutschen Marken


Die deutsche Wirtschaft hadert mit sich – doch die deutschen Marken? Die wachsen einfach weiter. Zum zweiten Mal in Folge legen die Top 50 im BrandZ-Ranking von Kantar zweistellig zu. Wer wo steht und wer am meisten wächst.

Ein Plus von 13 Prozent, insgesamt 571 Milliarden US-Dollar Markenwert: ein bemerkenswerter Befund in einem Land, das sich selbst gern als verunsicher

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Adobe bringt AI Assistant für Photoshop und neue KI in Firefly


Schon im Februar 2025 brachte Adobe eine neue Photoshop App für Smartphones an den Start und senkte damit die Einstiegshürde für professionelle Bildbearbeitung. Zentrale Photoshop-Funktionen wanderten aufs Handy und plötzlich konnten auch Nicht-Profis ohne tiefes Tool-Wissen Designs mit einem der größten Creative Tools am Markt erstellen. Der Schritt ebnete den Weg für einfachere Bildbearbeitung auf Profiniveau im KI-Zeitalter und legte zugleich die Grundlage, um noch mehr User zu erreichen und den Vorsprung im Markt auszubauen. Jetzt geht Adobe mit dem neuen AI Assistant und dem KI-Upgrade von Firefly noch einen Schritt weiter.

Der neue AI Assistant steht Usern zunächst in Photoshop Web sowie in den mobilen Apps für iOS und Android zur Verfügung. Laut Adobe richtet sich das Feature an Kreative aller Erfahrungsstufen – von Studierenden über Illustrator:innen bis hin zu Marketing-Expert:innen.


Photoshop für die Hosentasche:
Adobe bringt die ikonische Bildbearbeitung aufs Smartphone

Adobe Photoshop App für das Smartphone
© Adobe via Canva

Photoshop reagiert auf Prompts: Bilder bearbeiten per AI Assistant

Der neue AI Assistant arbeitet direkt in der Photoshop-Oberfläche. User beschreiben einfach das gewünschte Ergebnis, die KI setzt die Bearbeitung automatisch um. Mögliche Änderungen sind unter anderem:

  • Personen oder Objekte aus Bildern entfernen
  • Farben und Beleuchtung anpassen
  • Schatten verstärken oder einen Glow hinzufügen
  • Bilder in bestimmte Formate zuschneiden
  • Hintergründe verändern oder ersetzen

Der Assistant kann Änderungen automatisch ausführen oder User Schritt für Schritt durch die Bearbeitung führen. In der mobilen Version lassen sich Änderungen sogar per Sprachbefehl anfordern.

Neu ist außerdem AI Markup, das aktuell als öffentliche Beta in Photoshop Web verfügbar ist. User können Bereiche im Bild markieren oder direkt darauf zeichnen und anschließend per Prompt festlegen, was dort passieren soll. Wer etwa einen Bereich markiert, kann dort per Anweisung neue Elemente wie Blumen oder Landschaften generieren lassen oder Objekte entfernen.

Zum Start ermöglicht Adobe zahlenden Photoshop Usern unbegrenzte KI-Generierungen bis zum 9. April. Free User erhalten zunächst 20 Generierungen. Damit sinkt die Einstiegshürde für professionelle Bildbearbeitung weiter. Statt Ebenen, Masken oder Auswahlwerkzeuge zu nutzen, beschreiben User künftig per Prompt, welche Änderung sie im Bild möchten. Photoshop übernimmt die Umsetzung automatisch.

Firefly wird zur AI-Plattform für Bildbearbeitung

Parallel zum Photoshop Assistant erweitert Adobe auch Firefly, das Tool für generative Medienbearbeitung. Mehrere bekannte Funktionen aus Photoshop wandern jetzt direkt in die Plattform. Neu sind diese Werkzeuge:

  • Objekte hinzufügen oder austauschen, indem die KI neue Bildinhalte passend zum Umfeld generiert
  • Unerwünschte Elemente automatisch entfernen, ohne sichtbare Spuren im Bild zu hinterlassen
  • Bilder erweitern oder neu zuschneiden, sodass sie zu anderen Formaten oder Seitenverhältnissen passen
  • Bildqualität hochskalieren, um Auflösung und Details zu verbessern
  • Hintergründe mit einem Klick freistellen, um Motive schnell zu isolieren
Screenshot der Photoshop-Oberfläche mit AI Assistant Funktion zum automatischen Entfernen und Ersetzen von Bildhintergründen.
Der Photoshop AI Assistant kann Bildhintergründe automatisch entfernen und neue Hintergründe generieren, © Adobe

Firefly entwickelt sich damit zunehmend zu einem zentralen Hub für generative Bildbearbeitung. User können aktuell beliebig viele Bilder mit KI erstellen und bearbeiten. Gleichzeitig öffnet Adobe die Plattform stärker für externe KI-Modelle. Inzwischen stehen mehr als 25 Bild- und Videogenerierungsmodelle von Drittanbieter:innen zur Verfügung, darunter Nano Banana 2 von Google, Image Generation von OpenAI, Gen-4.5 von Runway und Flux.2 Pro von Black Forest Labs sowie Adobes eigene, kommerziell nutzbare Modelle. Die Ergebnisse lassen sich anschließend direkt weiterbearbeiten – ohne den kreativen Workflow zu unterbrechen.

Mit der wachsenden Rolle generativer KI rücken auch Fragen rund um AI Governance stärker in den Fokus. Themen wie Datensicherheit, Transparenz und Kontrolle gewinnen an Bedeutung – besonders dann, wenn KI-Systeme automatisiert Inhalte erstellen oder bearbeiten. Für Unternehmen wird es deshalb wichtiger, nachvollziehen zu können, wie KI-Dienste arbeiten und welche Daten sie nutzen. Bei Adobe spielen solche Mechanismen laut Julian A. Kramer, AI Evangelism Leader EMEA, eine zentrale Rolle. Im Gespräch mit uns betonte er, dass Funktionen wie Explainability, Human-in-the-Loop und klare Einsatzgrenzen für KI-Systeme entscheidend sind, damit Unternehmen generative KI verantwortungsvoll einsetzen können.


„Du orchestrierst Agents wie ein Teamchef Aufgaben verteilt“:
Der Sprung von Gen AI zu Agentic AI

Julian A. Kramer hält einen Vortrag auf einer Bühne beim Adobe AI Forum 2026. Im Hintergrund ist ein großes, farbiges „A“-Visual zu sehen, daneben ein Rednerpult mit Adobe-AI-Forum-Logo. Publikum sitzt im Vordergrund.
© eigene Aufnahme





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Neuer Food-Trend?: Burger King geht in die Baby-Burger-Offensive


Bisher galt bei Burgern in der Fastfood-Gastronomie ganz klar das Motto: Größer ist besser. Burger King ruft nun den Gegentrend aus und will mit drei Baby-Burgern an den „Fun of Trying out“ (FOTO) der Kunden appellieren. Dahinter steckt auch ein klares Preiskalkül.

Die Lage an den Bestellschaltern ist dank der Inflation komplizierter denn je. Waren die Menüs bei McDonald’s, Burger King und Co. früher noch zum Snacking-Preis zu haben, stellen mittlerweile selbst die Standard-Optionen viele Kunden preislich vor eine echte Investitionsentscheidung. Um die Kunden trotzdem noch zu regelmäßigen Besuchen zu motivieren, investieren die Fastfood-Ketten in Preisaktionen und besonders große Burger mit einem gefühlt besseren Preis-Leistungsverhältnis.

Burger King Deutschland setzt nun auf den entgegengesetzten Trend und bringt ab sofort drei Burger-Klassiker der Marke im Mini-Format zusammen in eine Box: Baby Whopper, Baby Big King und Baby Steakhouse. Die neuen Baby Burger sollen direkt an die Freude am Probieren der Kunden appellieren, sagt Tim Lenke, Senior Manager Product Development & Innovation bei Burger King Deutschland: „Viele Menschen möchten beim Essen kombinieren und unterschiedliche Geschmacksrichtungen entdecken. Mit den Baby Burgern ermöglichen wir genau das.“

Aus einer Verkaufsperspektive bietet Burger King damit auch kleineren Kundengruppen eine attraktive Bestell-Option zum gemeinsam teilen und dürfte auch so manchen Kunden überzeugen, denen ein einzelner der Burger in Originalgröße schlicht zu mächtig wäre.

Burger King selbst gibt allerdings an, dass man hier vor allem auf ein Kundenbedürfnis reagieren wolle: Denn in einer eigens beauftragten Studie mit 1000 Teilnehmern hatten 49,3 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich nur schwer für nur ein Gericht entscheiden können. Wichtigster Treiber dieser mentalen Blockade ist die Angst, möglicherweise etwas zu verpassen (Fear of missing out = FOMO). Nur 34,9 Prozent der Befragten spüren dieses Gefühl nicht. Sechs von zehn Menschen in Deutschland würden laut Umfrage im Restaurant kleinere Portionen wählen, um dadurch mehr Optionen probieren zu können.

Das neue Burger-King-Angebot soll hier den Gegentrend etablieren: FOTO („Fun Of Trying Out“) – die Freude und Lust am Ausprobieren, ohne sich entscheiden zu müssen, sagt Yvonne von Eyb, CMO von Burger King Deutschland: „Die Umfrage zeigt eindeutig, dass es beim Essen um Entdeckungslust, Spontanität und Experimentierfreude geht.“

Den Launch des neuen Aktionsprodukts begleitet Burger King mit einer Werbekampagne, die den Bestellvorgang im Restaurant humorvoll als Quizshow mit zu vielen Optionen inszeniert (Kreation: Grabarz & Partner). Die Kampagne wird über TV und Digital Video gespielt. Aber ihre eigentliche popkulturelle Strahlkraft sollen die Baby Burger über Social Media (Tiktok, Instagram) und Influencer-Marketing entwickeln. Burger King arbeitet hier im Rahmen der Kampagne gleich mit zwei Social-Media-Spezialisten – Charles & Charlotte und Enkime – zusammen. Die Mediaplanung verantwortet Mediaplus.



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