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Trump-Administration: KI-Firmen wie OpenAI, Google und Co. sollen für Energiekosten zahlen


Die amerikanischen KI-Konzerne sollen selbst für die Energieressourcen der modernen Rechenzentren sorgen. Entsprechende Pläne kündigte US-Präsident Trump am Dienstag bei der „State-of-the-Union“-Rede im Kongress an. Nächste Woche sollen die Konzerne nun eine Absichtserklärung unterschreiben, berichtet Fox.

Vertreter von Amazon, Google, Meta, Microsoft, xAI, Oracle und OpenAI sollen demnach nächste Woche im Weißen Haus eine Absichtserklärung unterschreiben. Im Rahmen der Initiative sollen die Konzerne versichern, selbst die Energieversorgung für die KI-Rechenzentren zu stellen. Somit will man verhindern, dass die Strompreise für private Haushalte aufgrund der enorm erhöhten Nachfrage weiter ansteigen.

Enormer Energiehunger der AI-Konzerne

Der Energiebedarf der neuen AI-Infrastruktur ist enorm. Lokal und in den USA gesamt führt der zusätzliche Energiebedarf zu steigenden Strompreisen. Im September 2025 vermeldete die Energy Information Administration einen Anstieg um 7,4 Prozent, berichtete CNBC. Die Werte unterscheiden sich je nach Region, manche fallen höher aus als andere.

Ökonomen sprechen in diesem Kontext von einem „Rechenzentrenrausch“, bei dem Energie mittlerweile eine der begrenzenden Ressourcen ist. Microsoft-CEO Satya Nadella erklärte im November 2025, es sei mittlerweile herausfordernd, die Energieversorgung für Rechenzentren rechtzeitig zu gewährleisten. Das hat auch Konsequenzen für die Mega-Deals in der Branche. So belaufen sich OpenAIs Abkommen auf eine Leistung, die Kapazitäten von 26 Gigawatt umfassen.

Es handelt sich aber um gestaffelte Verträge. Laut einem Bericht der Financial Times von Ende 2025 muss OpenAI etwa bestimmte Chipmengen bei Nvidia oder AMD erst abnehmen, wenn auch die Rechenkapazitäten dafür bereitstehen.

Mobile Kraftwerke mit enormer Umweltbelastung

Abzuwarten bleibt, wie sich der Trump-Deal auf den Alltag auswirkt. Bei der Suche nach Strom ist Big Tech ohnehin umtriebig, praktisch alle Konzerne arbeiten mittlerweile an Kooperationen mit Atomkraft-Betreibern.

Um schnell an Energie zu kommen, nutzen die Konzerne zudem mobile Kraftwerke. Dazu zählen etwa Gasturbinen, die auf Lkw betrieben werden. Speziell Elon Musks KI-Firma xAI wird nun vorgeworfen, gegen Auflagen der Umweltschutzbehörde EPA zu verstoßen.

Das zeigt eine Analyse der Organisation Floodlight. Bei einer Anlage in Southaven im Bundesstaat Mississippi betreibt xAI über ein Dutzend Gasturbinen ohne Genehmigung. Laut der Aufsichtsbehörde in dem Bundesstaat soll diese auch nicht nötig sein, weil es sich bei den auf Sattelschleppern abgestellten Turbinen nicht um permanente Einrichtungen handele.

Genau daran zweifelt aber Floodlight. Die Organisation kritisiert, dass auf diese Weise dauerhafte Provisorien geschaffen werden, die enorme Mengen an Emissionen produzieren – das betrifft sowohl den Ausstoß von Schadstoffen als auch die Lautstärke. Erschwert werden die Probleme, weil Tech-Konzerne wie xAI zum Teil auch alte und anderweitig bereits ausgemusterte Turbinen verwenden.

xAI betreibt mobile Gasturbinen in Southaven
xAI betreibt mobile Gasturbinen in Southaven (Bild: Floodlight)

xAI benötigt die Energie für die Colossus-Rechenzentren, die in Memphis unmittelbar an der Grenze zum Bundesstaat Mississippi stehen. Floodlight wirft xAI vor, Umweltauflagen bewusst und mehrfach zu missachten.

Leidtragende seien die Anwohner. „Dass sie in einem so dicht besiedelten Gebiet so viele Schadstoffe ausstoßen – ganz zu schweigen davon, dass sich mindestens zehn Schulen im Umkreis von drei Kilometern um die Anlage befinden – ist wirklich besorgniserregend“, sagte eine langjährige Anwohnerin laut dem Floodlight-Bericht.

AI und AI-Infrastruktur als potenzielles Wahlkampfthema

Lokale Protestbewegungen formieren sich nun in den betroffenen Regionen, zu denen auch Virginia und Ohio zählen. Das Thema hat auch das Potenzial, eine Rolle im Wahlkampf für die Kongresswahlen im November zu spielen. Innerhalb der Demokratischen Partei wird derzeit diskutiert, inwieweit sich die Unbeliebtheit der Tech-Konzerne als Wahlkampfthema eignet.

Die Trump-Administration verteidigt bislang die Interessen der amerikanischen KI-Unternehmen. Angesichts ohnehin steigender Lebenshaltungskosten steht aber auch die aktuelle US-Regierung unter Druck; das Thema ist sensibel.

Interessant wird, welche Position die AI-Firmen einnehmen. Im Oktober 2025 forderte etwa OpenAI eine modernisierte Regulierung und mehr Unterstützung von Regierungen, um den Ausbau der Energieversorgung deutlich zu beschleunigen.



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Keychron V6 Ultra 8K: 100%-Tastatur mit Extratasten will cremig klingen


Keychron V6 Ultra 8K: 100%-Tastatur mit Extratasten will cremig klingen

Bild: Keychron

Die Keychron V6 Ultra 8K ist eine Vollformat-Tastatur mit Extratasten, neuen Tastern für cremigen Klang in drei Varianten und Schalldämpfung. Preislich liegt sie im Mittelfeld. Darüber hinaus soll neue Firmware die Laufzeiten im kabellosen Betrieb erhöhen. Kleinere Layouts liefern andere Varianten, weniger Ausstattung ebenfalls.

Die V6 Ultra bietet alle normalen Tasten einer Tastatur sowie zusätzlich vier Extratasten über dem Nummernblock und einen Drehregler, für den die F-Reihe etwas dichter zusammenrücken muss. Drei normale Funktionstasten werden zudem umbelegt, sie schalten nun etwa das Mikrofon stumm. Wer das nicht mag, kann Tastenbelegungen über eine Web-App ändern.

Andere Open Source Firmware für die Laufzeit

Unterbau der Tastatur ist die quelloffene ZMK-Firmware, die mehr Laufzeit im kabellosen Betrieb über Bluetooth 5.3 oder 2,4-GHz-Funk mit maximal 8.000 Hz verspricht. Hier soll ein 4.000-mAh-Akku für Laufzeiten von maximal 660 Stunden ohne Tastenbeleuchtung sorgen. Tastenbeleuchtung verringert auch hier die Laufzeit: Mit LEDs auf niedrigster Stufe sinkt die Laufzeit bereits auf 200 Stunden.

Für klangliche Optimierungen sollen insgesamt sechs Materialschichten sorgen. Neben dem Spitzenmodell „Ultra“ gibt es die V6 auch als 8K ohne Akku und mit vereinfachter Geräuschdämpfung sowie Tastern und als Basismodell „Max“ mit Gateron-Tastern, dreilagiger Geräuschdämpfung, aber kabellosem Betrieb mit 1.000 Hz.

Keychron V6 Ultra
Keychron V6 Ultra (Bild: Keychron)
Keychron V-Serie im Vergleich
Keychron V-Serie im Vergleich (Bild: Keychron)

Signale erfassen Keychrons neue Silk-POM-Taster. Ihre wichtigste Eigenschaft steckt im Namen: Alle Kunststoff-Teile bestehen aus Polyoxymethylen, das für cremigen, tiefen Klang und gute Gleiteigenschaften sorgen soll. Verfügbar sind sie in roter, brauner und gelber Banana-Version, die einen besonders klaren Druckpunkt besitzt. Dazu kommen verbesserte Stabilisatoren für größere Tasten, die sich besser eindrücken und weniger Spiel haben sollen.

Keychron V6 Ultra (Bild: Keychron)

Varianten und Verfügbarkeit

Aktuell ist die V6 Ultra 8K nur im Keychron-Webshop auf Amazon* im deutschen Layout zur Preisempfehlung von rund 140 Euro gelistet. Im Keychron-Store gibt es das Modell nur in US-ANSI-Ausführung. Dort finden sich zudem weitere Varianten im 96%-, 80%- und 75%-Layout. Daneben bietet Keychron die Tastatur auch in Schwarz oder Weiß als Teil der Q-Reihe an, die andere Materialien zur Geräuschdämpfung und ein Aluminiumgehäuse einsetzt.

Preise starten zwischen 85 und 95 Euro für die V-Modelle in der Ultra-Ausführung, die Q-Tastaturen kosten zwischen 270 und 280 Euro. Die Preisdifferenz zur ISO-Variante ist damit erheblich, aber normal und auch bei anderen Tastaturen in ähnlichen Bereichen: für das amerikanische Tastenlayout gibt es einen riesigen Markt, die deutsche Variante ist regionsspezifisch.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Treiber + Patch: Jetzt läuft Crimson Desert auch auf Intel Arc


Treiber + Patch: Jetzt läuft Crimson Desert auch auf Intel Arc

Wie versprochen haben die Entwickler von Crimson Desert die Unterstützung von Grafikkarten der Familie Intel Arc nachgereicht. Mit dem Patch 1.03.00 hält diese Einzug. Intel hatte zuvor seinen Treiber für das Spiel angepasst.

Auch wenn Grafikkarten von Intel einen sehr geringen Marktanteil besitzen, war die fehlende Unterstützung im Open-World-Actionspiel Crimson Desert eine große Überraschung. Das Spiel wollte zu Beginn nicht einmal starten, wenn Intel Arc im System steckte.

Vor rund drei Wochen kündigten die Entwickler an, dass Support für Intel Arc bald nachgereicht wird. Mit dem kürzlich veröffentlichten Patch 1.03.00 ist dies nun passiert. Die Kompatibilität wie auch die Performance sollen im Laufe der Zeit noch verbessert werden.

[PC] Unterstützung für Intel Arc-GPUs wurde hinzugefügt. Die Kompatibilität und Leistung auf verschiedenen Intel-GPUs werden schrittweise weiter optimiert.

Aus den Patch Notes 1.03.00 von Pearl Abyss

Den Grundstein dafür legte allerdings bereits ein neuer Treiber von Intel. Der Grafiktreiber 32.0.101.8629 WHQL für Intel Arc (Download am Ende der Meldung) ermöglichte sogar noch vor dem Patch das Spielen von Crimson Desert auf Intel-Grafikkarten wie User auf Reddit berichteten. In den Release Notes (PDF) zum neuen Intel-Treiber wird das aber nicht einmal mit einer Silbe erwähnt. Allerdings kam es zu einigen Darstellungsfehlern. Ob diese mit dem Patch behoben sind, ist unklar.

Ohnehin schien die Kooperation zwischen den Entwicklern des Spiels und Intel im Vorfeld nicht optimal zu laufen. Ein Sprecher von Intel meldete sich zwischenzeitlich zu Wort und gab Pearl Abyss die Schuld daran, dass Crimson Desert zum Start kein Intel Arc unterstützte, während Intel angeblich mehrmals seine Hilfe angeboten hatte.

Das bringt der Patch außerdem

Die Unterstützung von Intel Arc ist nur einer von vielen Punkten in den Release Notes zum Patch 1.03.00. Als wichtigste Neuerung hervorgehoben werden unter anderem neue Optionen für die Anzeige der Waffen und die minimale Schriftgröße. Hinzu kommen Optimierungen für Steuerung und User-Interface sowie neue Fähigkeiten für den Charakter.

ComputerBase hatte sich die technische Seite von Crimson Desert direkt zum Start am 18. März im Detail angesehen. Neben der seinerzeit fehlenden Unterstützung von Intel Arc gab es diverse grafische Probleme, die nun hoffentlich nach und nach mit Patches behoben werden.

  • Crimson Desert im Test: Benchmarks, Analysen & Tipps für hohe oder hübsche FPS

Die Redaktion dankt Community-Mitglied „GUN2504“ für den Hinweis zu dieser News.

Downloads

  • Intel Arc & Xe Grafiktreiber

    4,1 Sterne

    Grafiktreiber für Intel-CPUs, dedizierte Grafikkarten und ältere Mainboards mit integrierter Grafik.

    • Version 32.0.101.8629 WHQL Deutsch
    • Version 31.0.101.2141 WHQL Deutsch
    • +5 weitere



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Extraction-Shooter von Epic: Disney-Figuren sollen Erfolg zurückbringen


Extraction-Shooter von Epic: Disney-Figuren sollen Erfolg zurückbringen

Bild: Epic / Disney

Es läuft nicht mehr alles rosig bei Epic Games, denn Spiele und Initiativen, das zeigt die jüngste Entlassungswelle, verfehlen Erwartungen. Ein Extraction-Shooter mit Disney-Lizenz soll das Blatt wenden, weitere Disney-Spiele folgen.

Insbesondere bei Fortnite zündete zuletzt nicht jedes Update. Wieder aufwärts gehen soll es bei Epic laut einem Bericht von Bloomberg mit einem Spiel, das in Kooperation mit Disney entsteht. Der Medienkonzern hatte vor gut zwei Jahren 1,5 Milliarden US-Dollar in Epic investiert.

Dabei handele es sich um einen Extraction-Shooter, der bereits Ende des laufenden Jahres erscheinen solle. Beim Gameplay orientiert sich Epic demnach am aktuellen Steam-Hit Arc Raiders, das das Genre in leicht zugänglicher Form präsentiert. Das erscheint logisch, um eine Vielzahl und jüngere Nutzer anzusprechen. Auftreten werden im Spiel aber Disney-Figuren.

Strukturelle Schwierigkeiten

Intern seien allerdings Bedenken geäußert worden, die „nicht besonders originellen Spielmechaniken“ und dem knappen Zeitrahmen entspringen. Einige Mitarbeiter, die mit Bloomberg sprachen, zeigten sich jedoch zuversichtlich, dass das Spiel bis zum Start Spaß machen werde. Grundsätzlich, heißt es in dem Bericht, sei ein Teil der Epic-Misere aber auch darauf zurückzuführen, dass aktuelle Trends und Launen in kürzestmöglicher Zeit zu folgen versucht wird, bevor Produkte wirklich überzeugend gewesen wären.

Das gehört allerdings auch zur Firmenkultur. Offiziell spricht das Unternehmen von „aggressiven Zeitplänen“, intern nennen Mitarbeiter sie allerdings „unrealistisch“, schreibt Bloomberg, was zur aktuellen Unternehmens­situation geführt habe. Veröffentlicht werde in „Version 0.5“, also etwas, das nur halb fertig sei. Dazu gehöre der Epic Games Store, der zum Start nicht einmal einen Warenkorb hatte, aber auch Fortnite-Updates wie der „Ballistic“-Modus, dem tiefergehende Mechaniken gefehlt hätten.

Mehr Disney als Lösung

Die Zusammenarbeit mit Disney habe sich hingegen als erfolgreich erwiesen und alle Erwartungen übertroffen, berichtet Bloomberg. Sowohl Disney+-Abonnements als auch die Fortnite-Spielerzahlen seien angewachsen. Auf dieser Basis erscheint ein Ausbau der Kooperation als nächster logischer Schritt, selbst wenn das Spiel in einem umkämpften Genre Fuß fassen muss. Hilfestellung gibt hier die Disney-Lizenz, die die Aufmerksamkeit einer erschlossenen Zielgruppe sichern kann.

Neben dem Extraction-Shooter sollen zudem zwei weitere Disney-Spiele in Arbeit sein, von denen eines intern allerdings mäßig bewertet wird. Ressourcen des dritten Projekts seien aktuell auf die anderen beiden Spiele verlagert worden, um die Zeitvorgaben einhalten zu können, es steht also noch in weiter Ferne. Um welche Art Titel es sich dabei handelt, geht aus dem Bericht nicht hervor.



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