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Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Test


Thunderbolt 5, DisplayPort 2.1 und ein interner M.2-Steckplatz für SSDs: Mit der Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station liefert Ugreen aktuelle Technik für aktuelle Notebooks, die sich mit bis zu 140 Watt bei 240 Watt Gesamtleistung laden lassen. Im Test offenbart das Dock nur eine einzige Schwachstelle.

Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist das neue Flaggschiff von Ugreen mit 17 Anschlüssen für Datenübertragung, Video, Netzwerk, Speicher und Stromversorgung und einer integrierten M.2-Speichererweiterung fürs Notebook. Die Docking Station ist also nicht mehr nur Bindeglied zwischen Notebook, Monitor, Peripherie und Speichermedien, sondern kann mit einer M.2-SSD selbst zum externen Speicher werden. Mit Thunderbolt 5 erreicht das Dock eine Bandbreite von bis zu 120 Gbit/s (unidirektional) beziehungsweise 80 Gbit/s (bidirektional). Um nicht nur das verbundene Notebook mit Energie zu versorgen, sondern auch alle angeschlossenen Geräte und Medien, liefert die Docking Station eine Gesamtleistung von 240 Watt.

Diese Leistung und Technik hat einen hohen Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station beträgt 459,99 Euro. Zum Verkaufsstart kostet sie allerdings mit 69 Euro Rabatt vorerst nur 390,99 Euro. Ugreen gewährt auf die Docking Station zwei Jahre Garantie.

Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Die Anschlüsse des Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5

Für die Verbindung zwischen der Ugreen Docking Station und dem Notebook kommt Thunderbolt 5 zum Einsatz. Ein passendes Kabel liefert Ugreen mit. Thunderbolt 5 liefert bis zu 120 Gbit/s in eine Richtung und bis zu 80 Gbit/s bei dem Datentransfer in beide Richtungen. Das ist eine Verdopplung der Bandbreite gegenüber Thunderbolt 4, das bis zu 40 Gbit/s übertragen kann.

Zu beachten ist, dass bei Windows-Notebooks keine Thunderbolt-3-Geräte unterstützt werden. Geräte mit Thunderbolt 5, Thunderbolt 4 und USB 4 werden hingegen unterstützt. Bei MacBooks können allerdings auch die M1-, M2- und M3-Modelle mit Thunderbolt 3 genutzt werden.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Zweifarbiges Design mit Lüftungsschlitzen an der Seite
Zweifarbiges Design mit Lüftungsschlitzen an der Seite
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Über den Thunderbolt 5 Upstream zum Notebook kann das verbundene Gerät auch mit bis zu 140 Watt geladen werden. Selbst stromhungrige Notebooks lassen sich so mit Energie versorgen, sofern sie das Laden über Thunderbolt unterstützen.

Anschlüsse der Docking Station

An der Vorderseite finden sich davon folgende Anschlüsse: Power-Taste, 3 × USB-C, TF- und SD-Kartenleser und der Audio-Combo-Anschluss für ein Headset mit Mikrofon. Der TF-/SD-Kartenleser unterstützt Karten bis zu 312 MB/s. An der Rückseite sind dementsprechend folgende Anschlüsse platziert: Audio-In und Audio-Out, 3 × USB-A, LAN mit 2,5 Gbit/s, DisplayPort 2.1, 2 × Thunderbolt 5 (Downstream), Thunderbolt 5 Upstream und der Stromanschluss für das externe Netzteil, das bis zu 240 Watt liefert.

Anschlüsse der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Anschlüsse der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)

Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 misst 13,3 × 13,3 × 5,5 cm und wiegt ohne externes Netzteil rund 870 Gramm.

Transferraten der Anschlüsse

Für einen Test der Transferraten der unterschiedlichen Anschlüsse greift ComputerBase auf eine externe Thunderbolt-3-SSD, eine an einem SATA-USB-A-Adapter betriebene Samsung 840 Pro und die Seagate Innov8, eine externe USB-3.1-HDD, zurück. Bei allen wird die Übertragungsgeschwindigkeit zum Notebook mit ihrem jeweiligen Anschluss ermittelt, wobei 10 GB übertragen werden.

Transferraten

Sowohl über Thunderbolt, USB-A als auch USB-C sind die Transferraten über das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nahezu identisch zu denen, die erzielt werden, wenn die jeweiligen Speichermedien direkt an das Notebook angeschlossen werden. Ob der externe Speicher langsam oder schnell ist, spielt dabei keine Rolle.

Der Netzwerkanschluss des Ugreen-Docks bietet 2,5 Gbit/s und ist somit auf schnellere Netzwerke ausgelegt, auch wenn noch keine 10 GbE geboten werden. Ein angeschlossenes Notebook muss so aber nicht auf WLAN zurückgreifen, sondern kann automatisch den schnelleren LAN-Anschluss nutzen. Um die Bandbreite des LAN-Ports zu testen, kommt die Thunderbolt-3-SSD zum Einsatz, die am Dock angeschlossen ist und auf die über das Netzwerk zugegriffen wird. Dafür ist das Ugreen-Dock an einen 10-Gigabit-Switch angeschlossen, mit dem auch ein PC verbunden ist, der über eine 10-Gigabit-Netzwerkkarte verfügt. Die Transferrate von der Thunderbolt-3-SSD zum Computer liegt bei rund 261 MB/s, womit das Schnittstellenlimit der 2,5-Gigabit-LAN-Verbindung des Docks erreicht wird.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Die Ladeleistung des Ugreen-Docks

Bis zu 240 Watt soll die Docking Station maximal bereitstellen können, wobei hierzu auch die Leistungsaufnahme des Docks selbst und der M.2-SSD gezählt werden muss, sofern eine verbaut wird. Die Docking Station allein benötigt rund 10 bis 15 Watt während des Betriebs – im eingeschalteten Stand-by ohne verbundene Geräte zeigt das Messgerät 0 Watt an.

Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station am MacBook Air
Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station am MacBook Air

Über die beiden linken USB-C-Anschlüsse an der Vorderseite werden 60 Watt unterstützt, die allerdings auf beide Anschlüsse aufgeteilt werden. Wird nur ein Gerät verbunden, kann dieses allein bis zu 60 Watt nach PD abrufen, was im Test zum Beispiel mit dem Aufladen der Ugreen Nexode Powerbank 20k 165W (Test) auch problemlos geklappt hat. Werden zwei Geräte verbunden, stehen diesen zusammen maximal 60 Watt zur Verfügung, jedem dann jedoch noch maximal 30 Watt. Es kann also nicht ein Gerät 50 Watt und das andere 10 Watt abrufen. Wie schnell der dritte USB-C-Anschluss Geräte lädt, gibt Ugreen nicht an. Die beiden hinteren Thunderbolt-5-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 15 Watt. Die USB-A-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 4,5 Watt.

Ausgangsleistung der Docking Station

Wer nur diese Leistungsaufnahmen addiert, kommt bereits auf 243,5 Watt Gesamtleistung. Alle Ports gleichzeitig liefern diese Leistung also nicht. Ugreen erklärt gegenüber ComputerBase, dass die Ladeleistung der Ports dynamisch dem Bedarf angepasst wird, sofern das Limit von 240 Watt überschritten wird – was in der Praxis sehr selten der Fall sein dürfte.

Externes Netzteil der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Externes Netzteil der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Bis zu 3 externe Displays

Bis zu drei Displays können über den DisplayPort 2.1 und die beiden Thunderbolt-5-Anschlüsse mit der Docking Station verbunden werden. Ob drei Displays auch angesteuert werden können, hängt vom Notebook und dessen Grafikchip ab. M4-MacBooks unterstützen beispielsweise zwei externe Displays mit bis zu 6K@60Hz. M1-, M2- und M3-MacBooks mit Thunderbolt 3 unterstützen hingegen maximal ein externes Display mit 4K@60Hz. Über das Ugreen-Dock kann ein einzelner Monitor theoretisch mit bis zu 8K bei 60 Hz angesprochen werden.

Auch schnelle Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz bei 4K-Auflösung sind mit dem Dock dank TB5 mit DP Alt Mode und DisplayPort 2.1 jedoch kein Problem.

Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)
Windows-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Windows-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)
Mac-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Mac-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)

HDMI wird am Gerät selbst nicht geboten, aber ein USB-C-zu-HDMI- oder DisplayPort-zu-HDMI-Adapter kann problemlos genutzt werden, wenn der Monitor dies erfordert.

M.2 für schnellen Speicher

An der Unterseite des Docks ist eine Abdeckung mit einer Schraube, unter der sich der M.2-Steckplatz verbirgt. In diesen kann eine M.2-NVMe-SSD eingesetzt werden. Als Formate werden 2230, 2242, 2260 und 2280 unterstützt. Bis zu 8 TB lassen sich so derzeit zusätzlich im Dock unterbringen, auf die von verbundenen Geräten jederzeit zugegriffen werden kann. So lässt sich theoretisch auch bei Notebooks, bei denen sich der interne Speicher nicht erweitern lässt, dieser einfach vergrößern, ohne dass eine externe SSD per USB verbunden werden muss.

Der M.2-Anschluss ist nach PCIe Gen4 x4 angebunden, unterstützt also in der Theorie einen Datendurchsatz von knapp 8 GB/s.

In der Docking Station installierte SSD mit passivem Kühler und Wärmeleitpad
In der Docking Station installierte SSD mit passivem Kühler und Wärmeleitpad

Für die Kühlung der eingesetzten M.2-SSD liegt ein Wärmeleitpad bei, das die Unterseite der Abdeckung mit der SSD verbindet.

Transferrate der internen M.2-SSD

Als interne M.2-NVMe-SSD kommt eine Samsung 980 Pro mit 1 TB (Test) zum Einsatz, die je nach Test 3.600 bis knapp 4.000 MB/s erreicht.

Mit einer realen Datenübertragungsrate im Test von 3.888 MB/s (lesend) wird diese Leistung auch beim Einbau der SSD in das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 beim Zugriff über das verbundene Notebook abgerufen. Beim Schreiben auf die SSD im Dock wird diese Geschwindigkeit mit knapp 2.000 MB/s im Test nicht ganz erreicht, aber im Alltag reicht das immer noch mehr als aus.

Unterseite der Docking Station mit geöffneter Abdeckung für den M.2-Steckplatz
Unterseite der Docking Station mit geöffneter Abdeckung für den M.2-Steckplatz
In der Docking Station installierte SSD
In der Docking Station installierte SSD

Aktive Kühlung

Bis zu 240 Watt Leistung und schnelles Thunderbolt 5 lassen sich trotz massivem Gehäuse nicht gänzlich passiv kühlen. Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nutzt deshalb einen kleinen Lüfter am hinteren Boden, der warme Luft nach hinten aus der Docking Station bläst und über die Seiten frische Luft einsaugt. Auf diese Weise soll aber auch ein dauerhaft stabiler Betrieb unter Maximalbelastung gewährleistet sein. Die Betriebstemperatur gibt Ugreen mit 0 bis 40 Grad Celsius an.

Schon bei geringer Leistungsaufnahme von nur rund 15 Watt, die erreicht wird, indem ein aufgeladenes MacBook Air M4, eine SSD im Dock, LAN und zwei Monitore verbunden sind, läuft der integrierte Lüfter nach kurzer Zeit an. In ruhiger Umgebung ist er hörbar, wenn es ansonsten still ist. Nicht störend laut, durchaus sehr leise, aber eben hörbar. Dafür dreht er auch bei 60 Watt Last nicht auf, sondern bleibt auf diesem leisen Niveau. Auch ohne installierte M.2-SSD zeigt sich dieses Verhalten. Hier hängt es vor allem davon ab, was für ein Notebook man nutzt. Hat dieses schon einen hörbaren Lüfter, wird dieser das Dock übertönen. Ist das Notebook hingegen im Alltag unhörbar leise und es auch ansonsten ruhig, wird man den Lüfter des Ugreen-Docks hören.

Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Dabei scheint durchaus noch Spielraum zu bestehen, den Lüfter erst später einzuschalten. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Docking Stations wird das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 im normalen Betrieb gerade einmal handwarm – an manch anderer Docking Station verbrennt man sich hingegen fast die Finger. Viele Nutzer dürften ein wärmeres Gehäuse mit lüfterlosem Betrieb vorziehen.

Fazit

Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist mit sehr vielen Anschlüssen und sogar einem internen M.2-Steckplatz für SSDs ausgestattet und verrichtet ihren Dienst im Test zuverlässig und problemlos. Angeschlossene Geräte werden jederzeit zuverlässig erkannt und mit dem Notebook verbunden und auch die interne SSD lässt sich als externe Speichererweiterung, die immer automatisch mit dem Notebook verbunden wird, schnell ansprechen.

Mit insgesamt bis zu 240 Watt Ausgangsleistung wird nicht nur das Notebook mit bis zu 140 Watt schnell geladen, sondern über USB-C lassen sich bei Bedarf bis zu 60 Watt für ein Smartphone oder Tablet abrufen.

Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5
Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5

Nutzt man die beiden Thunderbolt-Anschlüsse an der Rückseite für Displays, steht kein Thunderbolt-Port mehr für Peripherie zur Verfügung. Besitzt man ein externes Speichermedium, das über Thunderbolt angeschlossen werden soll, um maximale Leistung zu erzielen, sollte man deshalb den DisplayPort des Ugreen-Docks nutzen. Schnelle Bildwiederholraten externer Monitore sind dank der aktuellen Anschlüsse kein Problem für die Docking Station von Ugreen.

Nicht jedem gefallen wird, dass an der Vorderseite ausschließlich USB-C-Anschlüsse platziert sind und nicht wenigstens auch ein USB-A-Anschluss für klassische USB-Sticks. Da die Rückseite des Docks häufig mit Kabeln belegt und schlecht zugänglich ist, wird man für USB-A deshalb schnell wieder zu einem Adapter greifen.

Ein Manko und für viele wahrscheinlich ein entscheidendes, ist der integrierte Lüfter, der schon bei geringer Last nach kurzer Zeit anspringt und dann auch dauerhaft läuft. Er ist zwar sehr leise, auf dem Schreibtisch bei ansonsten lautloser Umgebung jedoch zu hören. Ärgerlich, zumal die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Betrieb selbst mit eingebauter SSD kaum warm wird. Hier hätte Ugreen also vielleicht noch etwas Spielraum gehabt, den Lüfter erst bei höheren Temperaturen drehen zu lassen.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Unterseite der Docking Station mit Abdeckung für den M.2-Steckplatz
Unterseite der Docking Station mit Abdeckung für den M.2-Steckplatz

An Technik und Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Sie fällt hervorragend aus. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station von 459,99 Euro hat die üppige Ausstattung allerdings auch ihren Preis. Zum Verkaufsstart kostet sie derzeit mit 69 Euro Rabatt 390,99 Euro*.

Die Anker Prime TB5 Docking Station mit 14 Anschlüssen kostet derzeit hingegen 419 Euro*. Die CalDigit TS5 Plus bietet mit 20 Anschlüssen zwar noch mehr, ist aber selbst für 600 Euro* schlecht verfügbar und soll zudem starke Probleme mit Überhitzung haben.

ComputerBase hat die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station leihweise von Ugreen zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Mozilla Firefox 151: Update bringt neue Start­seite und ver­besserten Schutz


Mit Firefox 151 rollt Mozilla zahlreiche Neuerungen für den Browser aus. Neben einer überarbeiteten Startseite verbessern die Entwickler den privaten Modus, erweitern die PDF-Funktionen und stärken den Schutz sensibler Daten. Aufgrund zahlreicher geschlossener Sicherheitslücken wird ein zeitnahes Update dringend empfohlen.

Neue Startseite und verbesserte Schutz sensibler Daten

So präsentiert sich die neue Startseite von Firefox laut Mozilla in einem „frischen, neuen Look“, zu dem unter anderem neue Hintergrundbilder gehören. Gleichzeitig schaffen die Entwickler damit die technische Grundlage für weitere Funktionen kommender Versionen, zu denen künftig auch Widgets zählen sollen.

Mit Firefox 151 führt Mozilla eine neu gestaltete Startseite ein
Mit Firefox 151 führt Mozilla eine neu gestaltete Startseite ein (Bild: Mozilla)

Auch beim Datenschutz und dem Schutz sensibler Daten hat Mozilla nachgebessert. Anwender können ihre Sitzungsdaten im privaten Modus künftig löschen, ohne das jeweilige Fenster schließen zu müssen. Dafür wurde die neue Schaltfläche „Private Sitzung beenden“ integriert. Nach deren Betätigung entfernt Firefox sämtliche privaten Browser-Daten sofort und startet automatisch eine neue private Sitzung. Laut Mozilla soll diese Neuerung die Nutzung des privaten Modus deutlich komfortabler gestalten.

Die Verbesserungen setzen sich auch an anderer Stelle fort: Firefox 151 integriert erstmals standardmäßig einen Schutz vor Finger-Printing in den erweiterten Tracking-Schutz. Durch die Begrenzung der möglichen Daten soll es Betreibern von Websites deutlich schwerer gemacht werden, Besucher verfolgen zu können. Laut Mozilla reduziert der neue Schutz die mögliche Identifizierung durch gängige Finger-Printing-Techniken im Durchschnitt um 14 Prozent, unter macOS soll sogar eine Verbesserung von bis zu 49 Prozent möglich sein.

Daten von privaten Sitzungen lassen sich jetzt per Knopfdruck löschen
Daten von privaten Sitzungen lassen sich jetzt per Knopfdruck löschen (Bild: Mozilla)

Neue PDF-Funktionen und verbesserter VPN

Auch die PDF-Funktionen erweitert Mozilla um kleinere Verbesserungen. Anwender können nun mehrere PDF-Dateien direkt im Firefox-Browser zusammenführen. Viele grundlegende PDF-Operationen lassen sich damit inzwischen ohne zusätzliche Software direkt im Browser erledigen, wodurch externe Programme in zahlreichen Fällen überflüssig werden.

Darüber hinaus wurde die mit der vorherigen Firefox-Version eingeführte VPN-Funktion erweitert. Nutzer können ihren Standort nun selbst auswählen und erhalten dadurch mehr Kontrolle darüber, wie und wo ihr Datenverkehr im Internet erscheint. Dabei lässt sich entweder manuell ein bestimmtes Land festlegen oder automatisch die beste Verbindung auswählen.

Profile können jetzt plattformübergreifend wiederhergestellt werden

Die ausführlichen Release Notes listen zudem zahlreiche kleinere Neuerungen auf. Nachdem Mozilla mit Firefox 150 die Profilverwaltung unter Windows 10 und Windows 11 verbessert hatte, folgt nun Linux. Dadurch lassen sich Profile künftig plattformübergreifend wiederherstellen.

Unter macOS können URLs, die über Apples Universal Clipboard von iOS-Geräten kopiert wurden, nun korrekt in Firefox eingefügt werden. Zusätzlich verwenden Dropdown-Menüs auf Web-Seiten jetzt den nativen macOS-Menüstil, wodurch sich Optik und Verhalten stärker an das restliche System anpassen.

Gefährliche Lücken geschlossen

Die neue Version nutzt Mozilla außerdem dazu, mehr als 30 Sicherheitslücken zu schließen. Sechs davon stufen die Entwickler als besonders kritisch ein. Diese Schwachstellen betreffen unterschiedliche Bereiche und reichen von einem möglichen Ausbruch aus der Sandbox über fehlerhafte Grenzwerte bis hin zu Zugriffen auf bereits freigegebene Speicherbereiche oder Integer Overflows. Aus diesem Grund wird ein schnelles Update auf Firefox 151 dringend empfohlen.

Auch ESR-Versionen mit Updates

Mozilla hat zudem die ESR-Versionen 140 und 115 mit Langzeit-Support aktualisiert. Neue Funktionen enthalten diese Varianten erwartungsgemäß nicht, stattdessen konzentrieren sich die Updates ausschließlich auf Fehlerbehebungen und Sicherheitskorrekturen.

In Firefox ESR 140.11.0 schließen die Entwickler insgesamt 20 Sicherheitslücken, von denen sechs als kritisch eingestuft werden. Die Security Notes zu Version 115.36 listen zwar lediglich sieben geschlossene Schwachstellen auf, allerdings besitzen auch hier sechs davon ebenfalls ein hohes Gefährdungspotenzial. Entsprechend wird auch bei beiden ESR-Versionen zu einem zeitnahen Update geraten.

Ab sofort verfügbar

Firefox 151 sowie Firefox 140.11.0 ESR und 115.36.0 ESR stehen ab sofort auf der Website von Mozilla zum Download bereit. Wie gewohnt lässt sich die Aktualisierung über die Update-Funktion im Browser direkt anstoßen, wobei die meisten Anwender mittlerweile auch eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben dürften. Alternativ können die neuen Versionen nach wie vor ebenso bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Mozilla Firefox

    4,7 Sterne

    Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.

    • Version 151.0 Deutsch
    • Version 140.11.0 ESR Deutsch
    • Version 115.36.0 ESR Deutsch



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Trotz Rekordeinnahmen: Adata, Team Group und Co. nehmen Kredite auf


Trotz Rekordeinnahmen: Adata, Team Group und Co. nehmen Kredite auf

Aus Taiwan kommt die Meldung, dass örtliche Unternehmen wie Adata, Team Group oder Transcend über Kredite und Anleihen insgesamt 28 Milliarden Taiwan-Dollar beschafft haben, um die wachsenden Kosten für Speicherchips zu decken. Bisher verdienten die Unternehmen aber auch ordentlich an der Krise.

Die Summe von 28 Milliarden New Taiwan Dollar entspricht nach aktuellen Wechselkursen umgerechnet gut 760 Millionen Euro oder fast 890 Millionen US-Dollar. Laut dem Bericht der Commercial Times aus Taiwan hat vor allem Adata viel neues Kapital aufgenommen. Es werden aber auch andere global agierende Unternehmen wie Apacer, Transcend und Team Group genannt.

Diese Unternehmen bieten Endprodukte wie RAM-Module und SSDs an, benötigen dafür aber die entsprechenden Speicherchips, also DRAM und NAND-Flash. Diese haben sich durch den globalen KI-Boom bekanntlich verknappt und deutlich verteuert, sodass Endkunden für DDR5-RAM aktuell etwa das Vierfache von dem bezahlen müssen, was die Produkte vor dem Beginn der Preissteigerungen kosteten. Auch SSDs kosten inzwischen mehr als das Doppelte – Tendenz steigend.

  • HDD, SSD und RAM teurer: Ein „historischer“ Speicher­engpass bahnt sich an

Selbstverständlich zahlen die Modulhersteller andere Preise als Konsumenten, doch auch bei den Vertragspreisen ging die Kurve in den letzten Monaten steil nach oben. Marktforscher gehen davon aus, dass sich DRAM für Consumer-Produkte im ersten Quartal 2026 um 75 bis 80 Prozent verteuert hat. Für das laufende zweite Quartal wird von weiteren Preissteigerungen von bis zu 50 Prozent ausgegangen.

Modulhersteller verdienten allerdings sehr gut

Bislang haben Unternehmen wie Adata allerdings sehr gut an der Krise verdient und nicht nur die Umsätze, sondern vor allem auch die Gewinne gesteigert.

Im vierten Quartal 2025 konnte Adata den Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 60 Prozent steigern. Der Nettogewinn wuchs sogar um satte 1.000 Prozent. Ein vollständiger Bericht zum ersten Quartal 2026 liegt allerdings noch nicht vor.

Auszug aus dem Geschäftsbericht von Adata zum 4. Quartal 2025
Auszug aus dem Geschäftsbericht von Adata zum 4. Quartal 2025 (Bild: Adata)

Bei diesem beachtlichen Wachstum verwundert es schon fast, dass laut dem Bericht jetzt Kredite aufgenommen werden müssen. Die Hersteller müssen allerdings auch langfristig planen und sich mit möglichst vielen Speicherchips auch zu inzwischen horrenden Preisen eindecken.

Jüngste Umsatzsteigerungen bei Transcend
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Transcend (Bild: Transcend)
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Team Group
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Team Group (Bild: Team Group)
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Apacer
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Apacer (Bild: Apacer)



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SandboxAQ: Claude erhält Modelle zur Wirkstoffforschung


SandboxAQ: Claude erhält Modelle zur Wirkstoffforschung

Bild: SandboxAQ

Künstliche Intelligenz hat sich in der medizinischen Forschung längst etabliert und bereits eine Vielzahl neuer Wirkstoffe wie bislang unbekannte Antibiotika hervorgebracht und dabei die Kosten gesenkt. Ein großes Problem blieb bislang jedoch die komplizierte Bedienung vieler KI-Modelle für technisch weniger versierte Forscher.

Kein Problem der KI, sondern der Oberfläche

Zahlreiche KI-Startups in diesem Bereich haben es sich zum Ziel gesetzt, die kostenintensive Suche nach neuen Wirkstoffen nicht nur günstiger zu gestalten, sondern zugleich die Dauer der Forschung erheblich zu verkürzen. Dass dies technisch möglich ist, hatten zahlreiche Ergebnisse in der Vergangenheit bereits gezeigt. Das eigentliche Problem lag bislang jedoch häufig in der Bedienung der eingesetzten KI-Modelle. Manche Forscher vertraten sogar die Ansicht, dass für deren sinnvolle Nutzung praktisch ein Doktortitel in Informatik erforderlich sei.

Dieses Problem will SandboxAQ nun laut einem Bericht von TechCrunch gelöst haben. Dafür hat sich das Unternehmen mit Anthropic zusammengeschlossen. SandboxAQ wurde vor rund fünf Jahren als Teil von Alphabet gegründet, Vorstandsvorsitzender ist der frühere Google-CEO Eric Schmidt.

Eines der Tätigkeitsfelder des Unternehmens ist die Entwicklung großer quantitativer Modelle, sogenannter LQMs. Diese proprietären Modelle gelten als physikalisch fundiert, da sie nicht auf Mustern in Texten, sondern auf den Gesetzen der physikalischen Welt basieren und dadurch unter anderem quantenchemische Berechnungen durchführen können. Die Erforschung neuer Wirkstoffe lässt sich mit diesen nicht nur beschleunigen, sondern auch kostengünstiger gestalten, da viele Erkenntnisse bereits vorab aus Simulationen gewonnen werden können und ein erheblicher Teil der Arbeit nicht mehr in teuren Laborumgebungen erfolgen muss.

Zeiten und Kosten sollen gesenkt werden

Um den eigenen KI-Modellen eine leicht verständliche und zugleich praktikable Oberfläche bereitzustellen, hat das Startup seine wissenschaftlichen KI-Modelle mit Anthropics Claude kombiniert. Dadurch soll ein leistungsfähiges Werkzeug für Wirkstoffforschung und Materialwissenschaft entstehen, das hinter einer dialogorientierten Benutzeroberfläche arbeitet. Für dessen Einsatz sei weder spezielle IT-Infrastruktur erforderlich, noch müssten Forscher die Systeme kompliziert bedienen, da die Nutzung vollständig in natürlicher Sprache erfolgen kann.

Die Arbeit von Forschern soll dadurch deutlich vereinfacht werden. Bislang mussten Nutzer der LQMs von SandboxAQ eine eigene digitale Infrastruktur bereitstellen, um die Modelle überhaupt ausführen zu können, was zusätzliche Kosten verursachte. Diese Verbindung soll künftig Claude übernehmen. Die Nutzerbasis des Startups bestand bislang überwiegend aus Computer- und Forschungswissenschaftlern oder Experimentalphysikern, die meist bei großen Pharma- oder Industrieunternehmen beschäftigt waren und dort nach neuen Materialien suchten.

Bisherige Lösungen nicht praktikabel

Auch Nadia Harhen, General Manager für KI-Simulation bei SandboxAQ, sieht in der Zusammenarbeit erhebliche Vorteile: „Zum ersten Mal haben wir ein bahnbrechendes Modell auf einem bahnbrechenden LLM, auf das man in natürlicher Sprache zugreifen kann“. Viele Kunden des Unternehmens, das in mehreren Finanzierungsrunden bereits mehr als 950 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln konnte, hätten in der Vergangenheit zahlreiche auf dem Markt verfügbare Software-Lösungen ausprobiert. Aufgrund ihrer hohen Komplexität hätten diese jedoch entweder nicht funktioniert oder keine brauchbaren Ergebnisse geliefert, erklärt Harhen weiter.



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