Apps & Mobile Entwicklung
Wie gut ist Lego Batman?: Legacy of the Dark Knight liefert Lego und Batman ab

Kann Lego Batman: Legacy of the Dark Knight die Erwartungen erfüllen? Wenn man nicht mehr erwartet als im Namen steckt, dann schon, sagen Tests. Dann hält das Spiel sogar mit den ganz Großen mit. Ein Fragezeichen bleibt allerdings die Technik.
Lego Batman gelingt es, ein gutes Lego- und ein gutes Batman-Spiel zu sein. Es nimmt also alles mit Humor und Augenzwinkern, steckt voller Anspielungen und liebevoller Details. So entstehe eine „endlose Parade von Referenzen und Gags, der man sich schwer entziehen kann“, notiert Eurogamer.
Lego Batman gelingt aber auch das Kunststück, Batman-Geschichten verschiedener Epochen zu verdichten und zusammenzuführen. Je größer der Fan, der den Test schreibt, desto größer die Wertungs-Begeisterung. Selbst ohne Fan-Bonus bleibt die Story aber eine wunderbar funktionierende Ansammlung von Referenzen.
Kinder-Arkham-Formel
Das Spielprinzip mischt das Lego-Plattforming mit Kämpfen im Stile der Arkham-Serie: Prügeln und Ausweichen. Für Push Square werden die Kämpfe irgendwann lästige Pflicht und Button Mashing, das Schleichen wie in der Vorschau als teils zu simpel kritisiert. Mit Ausnahme von PC Gamer finden Tester zudem die Lego-Version von Gotham bezaubernd, sowohl als Kulisse als auch als Schauplatz unzähliger unterhaltsamer Nebenaufgaben. Riesigen Tiefgang braucht man jedoch nicht erwarten. Das Spiel ist, so beschreiben die Tests, vor allem Lego und Batman, kein echtes Arkham.
Insgesamt bleibt Legacy of the Dark Knight aber ein recht einfaches Spiel. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, findet Game Informer, werde es lediglich „ein wenig anspruchsvoll“. Und dennoch: In jedem Test wird hervorgehoben, wie viel Spaß das Spiel insgesamt und auch in diesen Abschnitten macht. Es bleibt schlicht interessant.
Das größte Fragezeichen schwebt über der Technik. Die Systemanforderungen lassen hohen Hardware-Hunger oder schlechte Optimierung befürchten. Die meisten Rezensionen sind allerdings auf der PlayStation 5 entstanden, wo die Bildrate recht solide ausfiel. Auf dem PC hat nur PC Gamer gespielt, dass dort Details reduziert werden musste, mahnt zum Abwarten auf Benchmarks und Technik-Analysen. ComputerBase hatte einen Technik-Test geplant, allein fehlte dafür die letzten Tage die Kapazität.
Fazit
Berichte über die finale Version von Lego Batman: Legacy of the Dark Knight belegen am Ende, dass der Titel in der Vorschau fast noch zu verhalten betrachtet wurde. Stärken und Schwächen bleiben, als Gesamtpaket und in Gänze begeistert das Spiel aber noch einmal mehr als in der Betrachtung eines Ausschnitts. Batman macht schlicht viel Spaß, lässt sich auch bei kritischeren Stimmen vernehmen. Es sei „gerade zu unmöglich keinen zu haben“ (Push Square). Auf dem PC mahnt Erfahrung aber eher zur Vorsicht und zum Abwarten auf Technik-Analysen.
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Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt
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Ich leihe es mir aus
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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16″-Notebook: Asus ExpertBook P5 G2 mit vollschlanken 1,78 Kilo
Asus bringt mit dem ExpertBook P5 G2 ein neues Business-Notebook auf den Markt. Das Modell mit der Bezeichnung P5605CCA richtet sich vor allem an professionelle Anwender, Lehrkräfte und Unternehmen, die ein robustes Arbeitsgerät für Büro, Homeoffice und mobile Einsätze suchen.
Hardware-Spezifikationen auf Umwegen
Im Inneren setzt Asus mit einem Intel Core Ultra 7 aus der aktuellen 300er-Serie auf aktuelle Hardware. Genauere Angaben, zum Beispiel zum Display liefert der US-Webauftritt von Asus, da die deutsche Seite gesperrt ist – für Asus besteht in Deutschland für Notebooks nämlich weiterhin ein Verkaufsverbot.
Das ExpertBook P5 G2 ist laut Asus US mit einem Intel Core Ultra 7 356H ausgestattet, dazu gesellen sich 32 GB Arbeitsspeicher, der auf 64 GB aufgestockt werden kann, und eine 1 TB große PCIe 5.0 SSD, zwei weitere M.2-SSDs können optional hinzugefügt werden. Standardmäßig enthält das Notebook einen 50-Wattstunden-Akku (optional 64 Wh). Das Display hat das Format 16:10 und löst mit 2.560 × 1.600 Pixeln auf. Touch oder OLED werden nicht geboten. Wi-Fi 7 ist mit an Bord. Damit zielt das Notebook auf typische Business-Szenarien wie Multitasking, große Dateien, Videokonferenzen und produktives Arbeiten mit mehreren Anwendungen gleichzeitig.
Für den deutschen Markt gibt es eine erste unsortierte Listung auf Geizhals, diese ergänzt noch 144 Hertz für das Display. Für das Bundle mit 32 GB Arbeitsspeicher werden 1.700 Euro aufgerufen. Die Verfügbarkeit wird mit 3 Wochen angegeben, allerdings bei nur einem einzigen Händler. Diese können das Verkaufsverbot so umgehen, indem sie Ware von Asus aus dem Ausland beziehen.
Sicherheit im Fokus
Beim Thema Sicherheit fährt Asus eine umfangreiche Liste an Funktionen auf. Das ExpertBook P5 G2 unterstützt „Windows 11 Secured-core“-Technologien und wird mit Asus ExpertGuardian beworben. Das BIOS soll dem NIST-SP-800-193-Standard entsprechen, was vor allem für IT-Abteilungen interessant sein dürfte. Für viele Anwender ist diese Norm allerdings eher ein sperriger Begriff als ein greifbarer Vorteil. Vereinfacht gesagt geht es dabei um Schutzmechanismen gegen Firmware-Manipulationen und für die Integrität des Systems. Ergänzt wird das Paket durch eine Webcam-Abdeckung, optionalen IR-Login, einen Nano-Kensington-Lock-Slot und eine einjährige McAfee+ Premium-Mitgliedschaft.
KI darf nicht fehlen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt, wie so häufig, auf KI-Funktionen. Asus bündelt diese unter anderem in der Software-Suite MyExpert und ExpertMeet. Dazu gehören Funktionen wie automatische Meeting-Zusammenfassungen, Echtzeitübersetzungen, To-do-Listen und eine Suche über lokale sowie Cloud-Dateien. Das klingt in der Pressemitteilung erwartungsgemäß nach einem großen Produktivitätssprung, wie stark der Nutzen im Alltag tatsächlich ausfällt, dürfte aber maßgeblich davon abhängen, wie gut die Tools in bestehende Arbeitsabläufe eingebunden werden – wenn überhaupt.
Kein Leichtgewicht
Beim Gehäuse verweist Asus auf ein robustes Aluminiumdesign in der Farbe Misty Grey und die Erfüllung des MIL-STD-810H-Standards. Das Gerät soll damit für den anspruchsvollen Geschäftsalltag gerüstet sein. Interessant ist allerdings die Einordnung des Gewichts: Asus spricht von einem schlanken und leichten Design, nennt aber ein Gewicht ab 1,78 Kilogramm. Für ein 16-Zoll-Business-Notebook ist das nicht ungewöhnlich, aber auch nicht unbedingt ein Wert, den man ohne Weiteres als besonders leicht bezeichnen würde. Immerhin gibt es auch von Asus Notebooks in der 16-Zoll-Klasse, die einiges leichter sind und trotzdem den MIL-STD-810H-Standard unterstützen.
Zur Ausstattung gehören außerdem eine spritzwassergeschützte Tastatur, ein als „robust“ beworbener RJ45-LAN-Anschluss und ein Kühlsystem mit „Asus ExpertCool“-Label, das bei geschlossenem wie geöffnetem Deckel stabile Leistung ermöglichen soll. Für Unternehmen (außerhalb von Deutschland) dürfte zudem der beworbene Businesssupport relevant sein, mit Vor-Ort-Reparatur, technischer Unterstützung und 24/7-Kundendienst.
Preis und Verfügbarkeit
Auf der in zwei Wochen startenden Computex in Taipeh ist mit weiteren Einzelheiten zu rechnen. Neben der bereits erwähnten, unsortierten Listung nennt Asus für die Schweiz einen Einstandspreis von 2.799 Schweizer Franken (rund 2.500 Euro) – Unterschiede bei der Ausstattung sind je nach Modellvariante möglich. Aufgrund des besagten Verkaufsverbots wird kein Preis für Deutschland genannt.
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Linux-Distribution: Debian 13.5 „Trixie“ erschienen, Fokus auf Sicherheitsupdates

Debian GNU/Linux 13.5 „Trixie“ steht ab sofort zum Download bereit. Die Entwickler haben fast 150 Fehler behoben und etwas mehr als 100 Sicherheitslücken geschlossen. Auch für Debian 12 gibt es ein neues Update in Form von Version 12.14.
Mit Debian 13.5 steht zwei Monate nach dem letzten Punktrelease ein weiteres Update für die bekannte Linux-Distribution bereit. Dabei liegt bei der fünften Aktualisierung von Debian 13 „Trixie“ das Hauptaugenmerk auf Behebungen von Sicherheitsproblemen sowie allgemeinen Bugfixes, wie die Entwickler mitteilen.
Debian 13.5 behebt zahlreiche Fehler
Im Detail umfasst Debian 13.5 hierbei 144 Fehlerbehebungen und 103 Sicherheitsupdates. Anwender, die regelmäßig Updates von security.debian.org einspielen, werden einen Großteil der Patches jedoch bereits im Vorfeld installiert haben. Neue Funktionen bietet das jüngste Minor-Update zudem nicht, wie es beim Stable-Zweig von Debian üblich ist.
Unter anderem haben OpenSSH, der Apache-Webserver, sudo, rsync und systemd Updates erhalten, die Sicherheitslücken schließen. Zudem haben auch Desktop-Anwendungen wie Chromium, Firefox ESR, Thunderbird und LibreOffice im Rahmen des aktuellen Minor-Updates dieser Linux-Distribution Patches bekommen. Einen umfassenden Überblick der Änderungen von Debian 13.5 „Trixie“ liefert ein Beitrag auf der Projektwebsite.
Es stehen bereits aktualisierte ISO-Dateien für Neuinstallationen von Debian 13.5 zum Download bereit, die neben dem regulären Installations-Images auch ISO-Dateien mit einem Live-System umfassen. Bereits bestehende Installationen von Debian 13 „Trixie“ können bekanntlich über die Kommandozeile mit dem Befehl sudo apt update && sudo apt upgrade auf den neusten Stand gebracht werden.
Debian 12 „Bookworm“ erhält auch ein Update
Zeitgleich mit der Veröffentlichung von Debian 13.5 erhält auch Debian 12 „Bookworm“ ein Minor-Update in Form der Version 12.14. Auch hier liegt der Fokus auf Sicherheits- und Fehlerbehebungen, wobei dieses Update im Detail 145 Sicherheitspatches und 99 Bugfixes umfasst, wie aus der Releaseankündigung auf der Projektwebseite hervorgeht.
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Crystaldiskinfo 9.9.0: Tool markiert gefälschte Samsung-SSDs als „Fake“

Zuletzt mehrten sich Berichte über gefälschte Samsung-SSDs. Der Entwickler des Tools CrystalDiskInfo trägt dem Umstand Rechnung und führt ein „Fake“-Label für solche Fälschungen ein. Nach welchen Kriterien dabei geprüft wird, ist allerdings unklar.
In Zeiten extrem hoher SSD-Preise, die inzwischen gut doppelt so hoch wie im vergangenen Herbst ausfallen, wittern Betrüger das große Geschäft. Sie bringen gefälschte SSDs, gerne vom Marktführer Samsung, in den Umlauf, die auf den ersten Blick oftmals nicht als solche zu erkennen sind. Auch einen Leser von ComputerBase hatte es jüngst erwischt. Seine Fotos zeigen eine täuschend echt wirkende Verpackung einer Samsung 990 Pro. Nur die blaue statt sonst schwarze SSD-Platine stimmte misstrauisch. Letztlich lieferten Tools eindeutige Hinweise auf die Fälschung, die in diesem Fall allerdings nicht einmal funktionierte.
CrystalDiskInfo führt Fake-Label ein
Bei weniger deutlichen Anzeichen einer Fälschung ist es hilfreich, wenn Überwachungstools direkt Alarm schlagen. Das will jetzt die neue Version 9.9.0 des beliebten Datenträgertools CrystalDiskInfo leisten. Laut Entwickler sollen gefälschte Samsung-SSDs nun deutlich mit dem Label [FAKE] markiert werden. Ein auf X geteilter Screenshot zeigt die neue Funktion in Aktion.
Bei der oben erwähnten Fälschung einer Samsung 990 Pro meldete das Tool diese mit korrektem Namen. Lediglich seltsame Angaben zur Speicherkapazität sowie eine unübliche Firmware-Version lieferten konkrete Hinweise auf den Betrug.
Nach welchen Kriterien CrystalDiskInfo nun prüft, ob es sich um eine Fälschung handelt, verraten die Release Notes nicht. Es ist aber denkbar, dass solche Unstimmigkeiten in der Software quasi einen Alarm auslösen und der Datenträger folglich als „Fake“ markiert wird. Ein solcher Hinweis ist dann auch für weniger versierte Anwender zu erkennen.
Wünschenswert wäre sicher ein herstellerübergreifender Fake-Alarm. Doch insbesondere SSDs von Samsung geraten immer wieder ins Visier der Betrüger. Auch das Hersteller-Tool Samsung Magician liefert indirekte Hinweise auf eine Fälschung, wenn zum Beispiel einige Funktionen nicht unterstützt werden. Ein Fake-Label wäre beim Hersteller-Tool aber auch nicht verkehrt.
Was bringt Version 9.9.0 noch?
Flash-Controller der Serie JMicron JMS59x werden von der neuen Version nun unterstützt. Ein Problem mit dem JMS586 sei wiederum behoben. Zudem sei die Sicherheit beim Ladevorgang der DLL verbessert worden.
- Added: [FAKE] label support for counterfeit Samsung SSDs
- Added: Support for JMicron JMS59x
- Fixed: JMS586 New was not working properly
- Improved: Security of DLL loading process
Im Anschluss kann die aktuelle Version CrystalDiskInfo 9.9.0 über den Download-Bereich von ComputerBase heruntergeladen werden.
Downloads
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4,9 Sterne
CrystalDiskInfo ist ein umfangreiches Analyse-Tool für Festplatten und SSDs sämtlicher Hersteller.
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