Apps & Mobile Entwicklung
Wochenrück- und Ausblick: Innovation bei Logitech, weniger bei Samsung

Im wöchentlichen Rückblick auf die vergangenen sieben Tage stehen dieses Mal eine Maus von Logitech, die gar nicht klickt, und das Samsung Galaxy S26, das am 25. Februar Premiere feiert, im Fokus und der Gunst der Leser.
Innovative Maustasten bei der Logitech G Pro X2 Superstrike
Bei den Test dieser Woche interessierten sich die meisten Leser für den Test der Logitech G Pro X2 Superstrike. Das Besondere an Logitechs neuer Maus sind die Maustasten, denn der Hersteller verzichtet auf mechanische oder optomechanische Mikroschalter in der Maus. Stattdessen wird das Klick-Signal bei den beiden Primärtasten der G Pro X2 Superstrike per Induktion erzeugt. Auch ein mechanisches Klicken lösen die Tasten selbst deshalb zunächst gar nicht mehr aus.
Was Tastaturen über ein definiertes Magnetfeld (Hall Effekt) oder über Induktion einer zuvor definierte Spannung (RMT) schon länger können, hält somit nun auch bei den Mäusen Einzug. Auf das Klick-Feedback der Maustasten muss man auch bei Logitech neuer Maus nicht zwingend verzichten. Dieses wird (wie das Haptic Feedback aktueller Smartphones oder einiger Touchpads) künstlich erzeugt – und zwar genau dann, wenn das Klick-Signal ausgelöst wird. In diesem Punkt ist die Superstrike sogar Hall-Effekt-/TMR-Tastaturen, deren mechanisches Feedback fix definiert ist, voraus.
Mit einem Verkaufspreis von 179,99 Euro* ist die Logitech G Pro X2 Superstrike keine günstige Maus, doch dafür bietet Logitech mit ihr auch endlich wieder technische Innovation und im Test überzeugt die Maus bis auf wenige Kleinigkeiten.
Spezifikationen des Samsung Galaxy S26
Bei den Meldungen der letzten Woche liegen hingegen die vorab durchgesickerten Spezifikationen des neuen Samsung Galaxy S26 auf dem ersten Platz. Dass Samsung die neue Smartphone-Serie am 25. Februar offiziell vorstellen wird, hat das Unternehmen selbst bestätigt, die Spezifikationen, die erneut auf eine Änderung bei den Prozessoren sowie kleinere Anpassungen an den Kameras und Akkus hindeuten, hingegen noch nicht.
Nachdem Samsung für das Galaxy S25 die gesamte Serie auf den Snapdragon 8 Elite umgestellt hatte, sollen das Galaxy S26 und Galaxy S26+ jetzt auf den neuen Exynos 2600 setzen. Es handelt sich dabei um das erste SoC aus der 2-nm-GAA-Fertigung von Samsung. Der Chip nutzt die aktuellen C1-Kerne von Arm und eine in Kooperation mit AMD entwickelte Grafikeinheit mit RDNA-Unterbau. In Europa soll demnach nur das Galaxy S26 Ultra weiterhin auf Qualcomm und den Snapdragon 8 Elite Gen 5 setzen.
Überraschungen könnte es noch bei den Preisen geben, denn zumindest die größeren Speichervarianten sollen in diesem Jahr angesichts deutlich teurerer Speicherpreise teurer werden. Klarheit hierzu sowie zu allen Spezifikationen wird spätestens der 25. Februar bringen.
Podcast
Im Podcast dieser Woche geht es nicht nur um die Logitech G Pro X2 Superstrike, sondern unter anderem auch um CPU- und GPU-Gerüchte. Auch an dieser Stelle sei aber noch einmal der Aufruf zur Teilnahme am DLSS/FSR/Native-Blindtest gestattet, an dem noch bis zum 16. Februar 2026 um 12:00 Uhr teilgenommen werden kann.
Bevor es eine Woche später schon zum MWC 2026 geht, steht in der nächsten Woche die International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) an. Die ISSCC ist das weltweit führende Forum für die Präsentation von Fortschritten auf dem Gebiet der Solid-State Circuits und Systems-on-a-Chip (SoC). Sie gilt seit 1954 als eine der Chip-Konferenzen in der Halbleiterbranche mit Fokus auf Hardware im Jahr.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Wer ist Schuld? Der RAM!: Raspberry Pi 4, 5, 500+ und fast der ganze Rest werden teurer

Die Raspberry Pi Foundation hat eine Preiserhöhung für einen Großteil des aktuellen Portfolios angekündigt. Betroffen sind die Einplatinen-Computer Raspberry Pi 4 und 5, der Tastatur-Mini-PC Raspberry Pi 500(+) und die Compute Module. Hintergrund: Der teurere LPDDR4(X). Parallel wird ein Raspberry Pi 4 mit 3 GB eingeführt.
Nur 1- und 2-GB-Systeme sind sicher
Der Aufpreis beläuft sich bei den Raspberry Pi auf 25 US-Dollar je 4 GB Speicher, beim Raspberry Pi 500+ mit 16 GB LPDDR4X sind es mit 150 US-Dollar sogar 37,50 US-Dollar pro 4 GB. Ausgenommen sind die Varianten mit nur 1 oder 2 GB RAM. Dafür ist auch der neue Raspberry Pi AI HAT+ 2 betroffen.
Eine neue Wahl mit 3 GB
Ganz neu ist die Variante des Raspberry Pi 4 mit 3 GB LPDDR4-3200, er wird für 83,75 US-Dollar ins Programm aufgenommen und kann ab sofort bestellt werden.
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Intel Core 300: 6 Modelle von Wildcat Lake bringen 18A in den Massenmarkt

Nachdem sich zuletzt bereits die Vorzeichen für den baldigen Start verdichteten, sind nun sechs Modelle der neuen Serie Intel Core 300 (ohne Ultra) bekannt geworden. Diese werden die bisher ziemlich teuren Panther-Lake-CPU (Core Ultra 300) breiter in die Masse streuen, die Basis ist aber gleich: Intel 18A.
Schon zur CES 2026 war die CPU ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, vor wenigen Wochen zeigte MSI bereits erste Notebooks. Dass die darin verbauten Prozessoren längst bei allen OEMs und Herstellern bekannt sind, liegt folglich auf der Hand. Also war es auch nur eine Frage der Zeit, bis diese an die Öffentlichkeit gelangen. Nun ist dieser Punkt erreicht.
Dass es jedoch gleich sechs Modelle geben wird, überrascht dann doch. So groß sind die Unterschiede letztlich gar nicht beziehungsweise können sie gar nicht sein, denn aus einem 2P+4LPE-Design lassen sich eigentlich nicht viele Varianten erstellen.
Fünf der sechs Modelle werden auf die volle Kernanzahl setzen, lediglich der kleinste Core 3 304 wird ein 1P+4LPE-Design – aber alle werden 6 MByte L3-Cache nutzen können. Die Unterschiede bei den jeweiligen Taktraten für die CPU-Kerne, aber auch die Grafikeinheit sind minimal, Leistungsunterschiede bei den fünf Core 5 und Core 7 wohl nur in der Theorie vorhanden – das zeigt die Erfahrung im Notebookbereich.
Die Besonderheit bei Wildcat Lake ist, dass auch die Xe-Cores in dem CPU-Tile auf die Intel-18A-Fertigung setzen, nur der IO-Die ist separat in TSMC N6 gefertigt. Bei Panther Lake gibt es stets einen separaten GPU-Tile, der mit 12 Xe-Cores von TSMC, der mit 4 Xe-Cores stammt von Intel. Für Intel Foundry ist der Chip wichtig, da man hiermit zeigen kann und muss, dass man bei hoher Ausbeute kostengünstig ein Produkt für die Masse in modernster Fertigung produzieren kann. Davon könnten zukünftige Aufträge externer Kundschaft abhängen.
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Für kleinere Zen-6-Epyc-CPUs: AMDs neuer Sockel SP8 besitzt 5.572 Kontaktflächen

AMDs nächste großen Zen-6-Epyc-Prozessoren der Familie Venice sitzen im neuen Sockel SP7. Darunter wird es wie üblich aber auch eine Nummer kleiner zugehen, der passende Sockel ist SP8. Die beiden neuen Sockel folgen dabei dem Muster der aktuell genutzten Sockel SP5 und SP6.
SP7 und SP8 ersetzen SP5 und SP6
Mehrere Einträge bei verschiedenen Ausrüstern offenbaren AMDs neuen Sockel SP8, wie InstLatX64 entdeckt hat.
Dieser wird demnach 5.572 Kontaktflächen nutzen, klar weniger als der Sockel SP7 mit 7.536 Kontaktflächen. Beide zusammen ersetzen Sockel SP5 mit 6.096 Kontakten und Sockel SP6 mit 4.844 Auflageflächen im LGA-Format.
Mehr Bandbreite dank MRDIMM
Laut bisherigen Gerüchten wird nur der neue Sockel SP7 16 Speicherkanäle unterstützen, der für Workstation-Aufgaben (Stichwort Threadripper) gedachte kleinere Sockel SP8 wird bei 8 Kanälen bleiben – schon deshalb braucht es viel weniger Pins.
In beiden Fällen wird aber aller Voraussicht nach eine viel höhere Speichergeschwindigkeit von bis zu 12.800 MT/s bei Nutzung von MRDIMM umgesetzt. Gegenüber dem aktuell genutzten Standard von maximal DDR5-6400 entspricht dies im Sockel SP8 einer Verdoppelung der Bandbreite, im Sockel SP7 gegenüber dem Sockel SP5 kommt noch mehr Bandbreite hinzu, da 16 statt 12 Speicherkanäle verfügbar sind.
Auch im Sockel SP8 mit Dual-Die
Auch die Epyc/Threadripper-Prozessoren im Sockel SP8 sollen dabei auf das Dual-IO-Die-Design setzen, das AMD zu Beginn des Jahres erstmals auf der Bühne gezeigt hat.
Im Sockel SP8 bedeutet das gemäß Gerüchten ebenfalls sehr viele zur Verfügung stehende PCIe-Lanes und mehr. AMD hatte zuletzt auch PCIe 6.0 als Standard für die neuen Server-Prozessoren bestätigt, zuvor hatten Gerüchte das schon benannt.
Traditionell sind die Gerüchte wenige Monate vor dem Start schon sehr genau, da viele dieser Chips bereits bei OEMs zur Qualifizierung im Einsatz sind. Erwartet wird die offizielle Vorstellung im Sommer dieses Jahres. Der Fokus liegt dann aber erst einmal auf den größten Venice-CPUs im Sockel SP7, um das AMD Helios Rack bestücken zu können, welches ab Q3/2026 ausgeliefert werden und AMD einen größeren Anteil am KI-Markt sichern soll.
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