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YouTube DMs kommen in Deutschland zurück
Erst ausgerollt, dann eingestellt, jetzt zurückgebracht: YouTube liefert Direct Messages jetzt auch wieder in Deutschland und weiteren Regionen. Außerdem wird die KI-Konversation auf der Plattform gefördert.
2017 führte YouTube Direktnachrichten in der App ein, damit User über Videos chatten und diese teilen können. Schon 2019 wurden sie aber wieder entfernt. Die Plattform wollte öffentliche Konversationen stärker in den Fokus rücken. Direct Messages gelten allerdings als wichtiger Kommunikations- und Distributionskanal für soziale Medien. Sie sind ein Bestandteil zahlreicher Plattformen, von Instagram bis zu TikTok. Um zahlreichen Usern auch im YouTube-Kosmos wieder ein Nachrichten-Feature für den persönlichen Austausch zu bieten, führte die Google-Tochter im Herbst 2025 einen Test ein. Dieser war zunächst stark beschränkt, erfährt jetzt aber ein Update, nach dem auch User in Deutschland wieder YouTube DMs erhalten.
Lange gewünscht, endlich im Test:
YouTube holt private Chats zurück

YouTube DMs als Experiment: Nicht alle dabei, nicht alles erlaubt
Im offiziellen Thread zu Experimenten auf dem Help Blog von YouTube kündigt das Unternehmen ein Update des Tests in der App an. Bei diesem konnten zunächst nur User über 18 Jahren mit Log-in in Irland und Polen Inhalte von YouTube privat teilen und darüber chatten. Dabei lassen sich im DM-Experiment sowohl Longform-Videos als auch Shorts und Live-Inhalte teilen. Wenn User andere zum Chat einladen möchten, können sie ihnen einen Link schicken. Akzeptieren User diese Einladung, gelangen sie in den privaten Chat. YouTube betont allerdings, dass die Nutzer:innen YouTube Content weiterhin über verschiedene andere Dienste teilen können; alles andere wäre kontraproduktiv für die Plattform und ihre Creator. Und YouTube überwacht die Nachrichten gegebenenfalls, um sie auf die Einhaltung der Community-Richtlinien hin zu überprüfen. Im Post heißt es:
[…] Our systems may scan for content that is against these policies, such as content that could cause real-world harm, and we may review flagged content[.]
Die Nachrichten sind also nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, was als Sicherheitsfaktor für YouTube gelten soll. Auch TikTok wehrt sich aktuell gegen eine entsprechende Verschlüsselung der DMs. Die YouTube DMs können indes nun aber von mehr Usern genutzt werden. Denn der Test wurde auf diverse europäische Länder ausgeweitet, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Trotzdem können vorerst noch nicht alle darauf zugreifen; in unserem Test sehen wir die DMs noch nicht. Nur User der Testgruppe mit Log-in erhalten die Funktion. Das ist bei Tests auf der Plattform nicht ungewöhnlich. Aktuell liefert YouTube beispielsweise in den USA ersten Usern die Option, mit dem schon in der App getesteten Conversational AI Feature in der TV App direkt Fragen zu Inhalten zu stellen und mit Support von Gemini Antworten zu erhalten. Wann diese Funktionen für alle User verfügbar sind, ist unklar. Möglich ist ebenso, dass sie nicht umfassend ausgerollt werden.
Damit User überhaupt erst über Videos sprechen und chatten möchten, müssen die Creator um die Aufmerksamkeit von Milliarden Nutzer:innen buhlen. Dabei unterstützt sie neuerdings das Videoelement namens Quiz. PPC News Feed berichtet, dass die ersten Creator beim Upload von Videos neben einem End Screen oder Untertiteln jetzt als Element ein Quiz integrieren können, um ihren Content interaktiver zu gestalten – und damit womöglich auch mehr Konversationen anzustoßen.

Smart TV wird zum Chat Screen:
YouTube bringt Frage-KI direkt ins TV-Erlebnis

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Neue Testimonials: Frederick Lau und Elyas M’Barek bekämpfen für Xiaomi den Winterfrust
Frederick Lau und Elyas M’Barek sind die neuen Testimonials von Xiaomi
Xiaomi geht hierzulande in die Werbeoffensive – und holt sich als Markenbotschafter zwei prominente deutsche Schauspieler ins Haus: Elyas M’Barek und Frederick Lau sind die Stars der neuen Markenkampagne des chinesischen Smartphone-Herstellers.
Das Unternehmen, das neben Smartphones auch weitere Unterhaltungselektronik herstellt, will im deutschsprachigen Raum bekannter werden – und startet dazu eine prominent besetzte Kampagne. Obwohl der Frühling vor der Tür steht, entführt Xiaomi gemeinsam mit der verantwortlichen Kreativagentur Anomaly bei dem Auftritt noch mal in den Winter: Im Mittelpunkt steht dabei die Erkenntnis: Ob kalte Hände, zugefrorene Autos oder dunkle Morgenstunden – deutsche Winter können hart sein. Hier setzt Xiaomi an und will mit dem „Winter Lab“ zeigen, wie seine smarten Produkte alltägliche Momente in einen reibungslosen Flow verwandeln können.
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Social-Media-Kampagne: Kununu bewirbt Gehaltscheck mit Ultramarathons
Für jeden Euro des Durchschnittsgehalts von München und Duisburg laufen die Creator einen Meter.
Wie bringt man ein trockenes Thema wie Durchschnittsgehälter erfolgreich auf Social Media? Arbeitgeber-Vergleichsplattform Kununu hat eine Lösung gefunden und bewirbt gemeinsam mit Gen-Up ihren Gehaltscheck mit Büro-Comedy und Ultramarathons.
Der Gehaltscheck der Arbeitgeber-Vergleichsplattform Kununu basiert auf über 1,13 Millionen Gehaltsdaten und untersucht, wie sich die Durchschnit
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OpenAI bringt GPT-5.4: ChatGPT zeigt Denkweg und klickt selbst
Darüber hinaus kann das Tool bestehende Arbeitsmappen analysieren. Nutzer:innen können Fragen zu Daten stellen, Trends über mehrere Tabellenblätter hinweg erkennen lassen oder sich Berechnungen erklären lassen. ChatGPT verknüpft Antworten dabei direkt mit den referenzierten Zellen und zeigt, auf welche Daten sich die Analyse bezieht. Fehler in Formeln, inkonsistente Beschriftungen oder doppelte Einträge lassen sich ebenfalls automatisch identifizieren und korrigieren.
Auch bei Änderungen bleibt der Prozess nachvollziehbar. Das System erklärt seine Schritte, erhält bestehende Formeln und Formatierungen und fragt vor größeren Anpassungen nach Bestätigung. So sollen Nutzer:innen nachvollziehen können, wie Ergebnisse entstehen und Änderungen bei Bedarf rückgängig machen.
Das Add-in ist derzeit als Beta für Plus-, Pro-, Business-, Enterprise- und Edu Accounts verfügbar und wird zunächst in den USA, Kanada und Australien ausgerollt. Die Integration fügt sich in OpenAIs Strategie ein, ChatGPT stärker als Werkzeug für reale und komplexe Arbeitsprozesse zu positionieren, etwa für Datenanalysen, Finanzmodelle oder Projektplanung direkt in bestehenden Office-Umgebungen.
Von Antworten zu Aktionen: GPT-5.4 steuert Programme und Tools
Der größere Sprung steckt allerdings hinter der ChatGPT-Oberfläche. GPT-5.4 ist laut OpenAI das erste Allzweckmodell des Unternehmens mit nativer Computernutzung. Agents können damit Software bedienen, Screenshots analysieren und mehrstufige Workflows über verschiedene Anwendungen hinweg ausführen. Auch Benchmarks zeigen laut OpenAI deutliche Fortschritte. Beim OSWorld-Test zur Computernutzung erreicht GPT-5.4 75 Prozent, während GPT-5.2 bei 47,3 Prozent lag.
Zusätzlich bringt das Modell eine Suche für große Tool-Ökosysteme. Agents können dadurch passende Werkzeuge effizienter auswählen, ohne jede Tool-Definition vollständig im Prompt zu laden. Unter der Haube integriert GPT-5.4 außerdem die Coding-Stärken von GPT-5.3-Codex. Laut OpenAI soll das Modell besonders bei komplexen Frontend-Aufgaben bessere Ergebnisse liefern. Auch die visuelle Verarbeitung wurde verbessert. GPT-5.4 kann hochauflösende Bilder mit bis zu 10,24 Megapixeln analysieren, etwa bei Dokumenten, Interfaces oder visuellen Inhalten.

Parallel baut OpenAI auch Codex weiter aus. Mit der neuen Windows App sollen Entwickler:innen mehrere Agents parallel einsetzen, Routineaufgaben automatisieren und Workflows direkt in ihrer Entwicklungsumgebung steuern können. OpenAI betonte in einer Mail an das Team von OnlineMarketing.de, dass sich die Zahl der wöchentlich aktiven Codex-Nutzer:innen inzwischen auf über 1,6 Millionen verdreifacht und die Nutzung mehr als verfünffacht hat. Die macOS App soll in der ersten Woche bereits mehr als eine Million Downloads erreicht haben. Für die Windows-Version haben sich außerdem schon mehr als 500.000 Entwickler:innen auf die Warteliste setzen lassen.

Noch lässt sich schwer abschließend beurteilen, wie stabil GPT-5.4 in allen realen Arbeitsumgebungen performt. Viele Leistungsversprechen basieren auf Benchmarks und Tests von OpenAI selbst. Wenn sich die angekündigten Fähigkeiten in der Praxis bestätigen, könnte das Modell vor allem für Entwickler:innen, Teams und Wissensarbeit einen neuen Standard setzen.
Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott
– mitten im Kriegstaumel

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