Künstliche Intelligenz
Zwischen Mond und Makro: Die Bilder der Woche 15
Die c’t Foto-Community zeigt in dieser Woche eindrucksvoll, wie vielseitig Fotografie sein kann. Bekannte Motive erscheinen in neuem Licht, während einfache Objekte durch ungewöhnliche Techniken überraschend wirken. Mal stehen klare Formen und starke Kontraste, mal weiche Übergänge und reduzierte Farben im Vordergrund. Licht wird gezielt eingesetzt, um Strukturen sichtbar zu machen oder Stimmungen zu erzeugen.
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Auffällig ist das Spiel mit Perspektive und Nähe. Enge Ausschnitte holen Details heran, während grafische Kompositionen den Blick lenken. Auch experimentelle Ansätze finden ihren Platz und erweitern den klassischen fotografischen Blick. So entsteht eine abwechslungsreiche Auswahl, die Technik, Gestaltung und Idee gleichermaßen verbindet.
Der Mond von SonyAlpha380

Der Mond
(Bild: SonyAlpha380)
Ein bekanntes Motiv, das hier jedoch ganz neu entdeckt wird. Krater reiht sich an Krater über die Oberfläche des Mondes. Feine Strukturen und helle Ebenen treten klar hervor, während der Rand hart ins schwarze All abfällt. Das seitliche Licht modelliert jede Vertiefung und bringt die raue Landschaft deutlich zur Geltung. Die schräge Aufteilung verstärkt den Kontrast zwischen Licht und Dunkel. Der enge Ausschnitt holt den Mond überraschend nah heran und lenkt den Blick über seine vielen Details.
Aus gegebenem Anlass von der Onkel Werner

Aus gegebenen Anlass
(Bild: der Onkel Werner)
Ein Bild, das Raum für Gedanken über Glaube, Geschichte und Gegenwart lässt. Eine Christusfigur am Kreuz hebt sich sanft aus einem gelben Hintergrund hervor. Die Konturen verschwimmen und die Arme und der Körper wirken, als seien sie in Bewegung. Feine Linien im Hintergrund setzen klare Kanten und geben dem Bild Halt. Die Mischung aus Unschärfe und klaren Flächen zieht den Blick sofort an. Durch die reduzierte Farbwelt wird die Wirkung noch verstärkt und alles bleibt bewusst schlicht.
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Siegel-Ei von vicia-faba

Siegel-Ei
(Bild: vicia-faba)
Ein einfaches Motiv wird hier zum visuellen Experiment. Die Aufnahme entsteht als Scan-Art direkt mit dem Scanner. Das Ei zerfließt, wobei die zeilenweise Abtastung die typischen horizontalen Verschiebungen erzeugt. Helles Gelb trifft auf tiefes Schwarz, weiche Verläufe auf harte Kanten.
Fotografin Erika Weber-Lange berichtet ausführlich: „Ich betreibe die Technik, mit dem Flachbett-Scanner Bilder anzufertigen, seit 26 Jahren und habe dabei diverse Vorgehensweisen entwickelt, die ich aber im Detail nicht preisgeben will. Das Bild Siegel-Ei entstand mit einem echten Ei auf der Glasplatte, das ich im Rüttel-Verfahren einscannte. Dies genau zu beschreiben wäre ohnehin kaum machbar, man muss da von Hand experimentieren, bis ein gutes Ergebnis entsteht.“
Bernadette von Thomas Ruppel

Bernadette
(Bild: Thomas Ruppel)
Eine Frau blickt ruhig in die Kamera und hat eine Hand locker auf der Stirn. Weiches Licht fällt auf ihr Gesicht und hebt Augen und Haut sanft hervor. Unscharfe Elemente im Vordergrund rahmen das Porträt und lenken den Blick in die Bildmitte. Die enge Perspektive schafft Nähe. Der gezielte Fokus auf das Gesicht sorgt für Klarheit und Ruhe, während Licht und Schatten für Tiefe sorgen.
Viele Gipfel von Lightpix84

Thomas Ruppel
(Bild: Lightpix84)
Das Foto spielt mit der Idee von Landschaft in der Stadt. Die markante Glasfassade der Elbphilharmonie ragt wie ein Gebirgszug aus Glas und Stahl in den Himmel. Ihre geschwungene Dachlinie bildet mehrere klare Gipfel, die sich gegen den hellen, beinahe leeren Hintergrund abzeichnen. Der minimalistische Eindruck wird durch die reduzierte Farbgebung verstärkt und lenkt den Blick auf Form und Struktur. Die klare Perspektive betont die Höhe und lässt die Architektur fast grafisch wirken.
bedröppelt von uschi1956

bedröppelt
(Bild: uschi1956)
Eine noch geschlossene Küchenschelle im Tau. Wassertropfen sitzen auf den feinen Härchen von Knospe und Blättern und heben jede Struktur klar hervor. Die Makroaufnahme zeigt die Pflanze formatfüllend, der ruhige, unscharfe Hintergrund trennt sie deutlich vom Umfeld. Die Mitte bleibt der visuelle Anker, während die Tropfen die Details liefern.
pozdrav suncu, zadar, croatia, 2022 von Marie Himmel

pozdrav suncu, zadar, croatia, 2022
(Bild: Marie Himmel)
Sandalen auf Glas, darüber ein leichtes, rosafarbenes Kleid. Die spiegelnde Fläche verdoppelt die Szene und verwandelt einen einfachen Moment in ein grafisches Spiel. Die klaren Linien der Platten treffen auf die weichen Stoffstrukturen. Die tiefe Perspektive zieht den Blick direkt in die Reflexion. So verschmelzen Realität und Spiegelbild zu einer ruhigen, fast schwebenden Szene.
(vat)
Künstliche Intelligenz
CISA warnt vor Malware durch Supply-Chain-Attacken
Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA hat eine Warnung vor den kürzlich entdeckten Supply-Chain-Angriffen auf mehrere Produkte veröffentlicht. IT-Verantwortliche sollten das zum Anlass nehmen, zu prüfen, ob sie unwissentlich mit Malware verseuchte Pakete einsetzen.
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Insgesamt warnt die CISA vor drei Vorfällen. An erster Stelle stehen die Daemon Tools, die zwischen dem 8. April und 5. Mai 2026 mit Malware infizierte Installer von Daemon Tools Lite ausgeliefert haben. Die Version 12.6 und neuere der Daemon Tools Lite enthalten keinen Schadcode mehr, versichert der Anbieter. Der Vorfall hat einen CVE-Schwachstelleneintrag erhalten (CVE-2026-8398, CVSS 9.8, Risiko „kritisch“). Ungewöhnlich ist die Dringlichkeit, die die CISA zum Fixen vorgibt: Statt der üblichen zwei Wochen haben US-amerikanische Behörden lediglich bis zum 30. Mai Zeit, die bereinigte Software zu verteilen.
Ein weiterer Lieferkettenangriff erfolgte auf TanStack. Dabei haben die bösartigen Akteure 42 Pakete kompromittiert, mit 84 kompromittierten Versionen. Nach nur 20 Minuten sind die infizierten Pakete aufgeflogen (der CVE-Eintrag spricht gar nur von 6 Minuten am 11. Mai 2026, von 19:20 bis 19:26 Uhr UTC) und seitdem als „deprecated“ markiert, es ist jedoch unklar, wie oft sie installiert wurden. Betroffene sollten ihre Zugangsdaten auf jeden Fall erneuern. Der zugehörige CVE-Schwachstelleneintrag hat die Nummer CVE-2026-45321 erhalten (CVSS 9.8, Risiko „kritisch“).
Dritte Supply-Chain-Attacke
Auch das Entwickler-Tool Nx Console wurde im Mai 2026 Opfer eines Supply-Chain-Angriffs. Die Version 18.95.0 war betroffen, zwischen 12:30 und 13:09 Uhr UTC stand kompromittierte Software zum Download bereit. Das Problem ging offenbar von einer vereinzelten Entwickler-Maschine aus, die eine Woche zuvor ein manipuliertes TanStack-Paket gezogen und dann eingebaut hat. Ein Postmortem-Bericht der Nx-Console-Maintainer geht in die Details. Der Schwachstelleneintrag lautet CVE-2026-48027 (CVSS 9.8, Risiko „kritisch“).
Der letzte Vorfall zeigt, dass eine Kompromittierung durch die Lieferkette rasch und zunächst unbemerkt erfolgen kann. Entwickler sollten gegebenenfalls die eingesetzten Pakete einmal prüfen, ob dort bekannt kompromittierte Pakete hereingerutscht sind.
(dmk)
Künstliche Intelligenz
„Lego Batman“ angespielt: Ein BLOCKbuster, den man nicht unterschätzen sollte
Superhelden sind immer noch ein großes Thema, sei es jetzt im Kino oder auf der heimischen Konsole. Nachdem Marvel zuletzt Spider-Man auf ein Videospiel-Abenteuer geschickt hat, ist diesen Herbst sein weniger zimperlicher Klingen-Kollege „Wolverine“ dran. Währenddessen hält sich der andere Lizenz-Gigant Warner Bros. DC etwas zurück: Auf den großen Live-Service-Flop mit „Suicide Squad: Kill the Justice League“ folgt lediglich ein neues Lego-Spiel mit Batman-Lizenz.
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Ein schwacher Trost für alle Fans, die auf ein „richtiges“ Game warten? Keineswegs. Denn der britische Entwickler Traveller’s Tales präsentiert mit „Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters“ ein Spiel, das sich nicht auf dem seichten Gameplay der jüngsten Blöckchenspiele ausruht, sondern stattdessen ein überraschendes Best of Batman arrangiert.
Das habe ich aber anders in Erinnerung!
Nach einem Kinobesuch macht sich Familie Wayne auf den Heimweg. Als sie eine Gasse als Abkürzung nutzen will, wird sie von einem Gangster überfallen. Die Eltern sterben, nur Sohn Bruce bleibt zurück und schwört seit diesem Tag, seine Heimatstadt Gotham von jeglichem Verbrechen zu beschützen.
So weit, so bekannt ist die legendäre Entstehungsgeschichte des Fledermaus-Rächers, mit der auch „Lego Batman“ beginnt. Das Spiel orientiert sich dabei klar an Tim Burtons Filmversion von 1989 – bis es plötzlich ins Christopher-Nolan-Universum von 2005 springt und zeigt, wie der mittlerweile erwachsene Bruce in den Himalaja reist, um dort in einem Kloster zum Ninja ausgebildet zu werden. Als die Kampfmaschine zurückkehrt, findet sie sich auch schon in der Filmhandlung von „The Batman“ aus dem Jahr 2022 wieder, in der Batman einem mächtigen Mafiaboss das Handwerk legen muss.

heise medien
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Das Erste, was „Lego Batman“ ganz meisterhaft gelingt, ist die Fusion aller Batman-Geschichten, als hätte es immer nur diese eine gegeben. Ohne ins Chaotische abzudriften. Ohne wichtige Dinge zu unterschlagen. Während frühere Lego-Spiele ihre Vorlagen Eins zu Eins abgebildet haben, nur eben im Blöckchen-Look, besteht der große Spaß in „Lego Batman“ darin, auf Vertrautes zu treffen und dann doch wieder von Neu-Interpretationen überrascht zu werden. Nichtkenner bekommen dagegen eine spannende Comic-Handlung präsentiert, die kein Vorwissen erfordert, aber eine gewisse Toleranz gegenüber Gummienten und Fledermaus-Kaka.
Denn er ist auch immer mit dabei: Der typische Lego-Humor, der sich seit jeher durch genauso trockene wie charmante Albernheiten, Übertreibungen und Erwartungsbrüche definiert. In den meisten Fällen zündet der Humor, vor allem wenn korrupte Polizisten in Donuts bezahlt werden oder Batman einen Club nur betreten darf, wenn er zuvor ein Dance Battle gewinnt. An anderer Stelle spielen Gangster im Bällebad und benutzen Kinderrutschen, um mal richtig zu entspannen. Nicht jede Stelle braucht Jokes, aber auch nicht jeder Humor muss jeden zum Lachen bringen. Wie gut, dass „Lego Batman“ aus unterschiedlichen Konfetti-Kanonen feuert.
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Sammelspaß, Kämpfe und ein bisschen „GTA“
Aber egal welches Fledermaus-Abenteuer nun erzählt wird, stets findet sich der Spieler in einer Lego-Version bekannter Batman-Schauplätze wieder, die er erkunden, bestaunen und (teilweise) zerstören kann, um Unmengen an Lego-Steinen einzusammeln. Mal muss ein simples Rätsel gelöst und ein anderes Mal eine Schar von Gegnern überwältigt werden. Dieser Spaß ist entweder allein oder im Koop spielbar – der zweite Spieler übernimmt hierfür den immer wechselnden und nicht weniger sympathischen Sidekick, der Batman begleitet. Wiederspielwert erhalten die Levels vor allem durch das Suchen nach versteckten Schätzen und Geheimgängen. Das ist im Grunde das Konzept, das Entwickler Traveller’s Tales seit seinen ersten Lego-Spielen anwendet. Doch mit „Lego Batman“ überwindet er diese Grenzen – abermals durch sein Fusionstalent.
Anstatt nur wild auf die Angriffstaste zu hämmern, kann der Spieler Batman wie einen agilen Wirbelwind durch ganze Gruppen steuern, hier kontern, da austeilen, dort ausweichen und hier einen finalen Hieb landen. Dieses Kampfsystem ist nicht neu, sondern perfekt aus einer anderen Batman-Spielereihe übernommen worden, nämlich der Arkham-Trilogie. Die fesselnde Erfahrung bleibt die Gleiche und jeder neue Kampf lädt dazu ein, den eigenen Flow zu perfektionieren und den Kombo-Zähler höher zu treiben. Über einen Skillbaum werden neue Attacken und Manöver freigeschaltet. Hin und wieder kann Batman die Kämpfe auch meiden und durch die Schatten schleichen. Dann ist es ihm möglich, die Gegner leise auszuschalten, hinterrücks oder von einer erhöhten Position aus. Das lockert das Gameplay nicht nur auf, sondern passt auch perfekt zum maskierten Rächer. Auch hier lässt Arkham grüßen.
Doch die wohl größte Überraschung erwartet den Spieler, wenn er die Ausbildung im Himalaja abgeschlossen hat: Denn Batman schwingt mit seinem Greifhaken nicht nur von Dach zu Dach, sondern darf auch in sein legendäres Batmobil steigen, mit dem er durch die Straßen von Gotham düst. Hier eröffnet „Lego Batman“ seine eigene kleine Open World, so wie man es aus „GTA“ kennt: mit Verkehr und Passanten, mit vielen Schauplätzen zum Erkunden und vielen Kurven zum Driften. Dabei steuert sich das Batmobil so elegant und rasant, dass es fast egal ist, wo es überhaupt hingeht, ob man der Haupthandlung folgt oder sich von den vielen Mini-Aufgaben ablenken lässt.
Fazit: Ein kurzweiliges und einfaches Erlebnis
Eine Kletterpassage, eine Verfolgungsjagd, ein Verhör, ein Bosskampf, eine neue Mechanik und dann wieder eine Sequenz, die zum Schmunzeln einlädt. Ist der eine Schurke besiegt, taucht schon der nächste auf. Die Bat-Höhle dekorieren. Mit dem Batmobil dutzende Wagen durch die Gegend kicken. Und für ein Riddler-Rätsel ist immer noch Zeit. Bevor überhaupt Langeweile aufkommen kann, hat „Lego Batman“ bereits die nächste Überraschung unter dem Cape hervorgeholt. Während die liebevoll gestalteten und detailreichen Lego-Schauplätze bei all der durchgepeitschten Action sogar etwas untergehen.
Es sind eben nicht nur Steine: Entwickler Traveller’s Tale nutzt die Chance, alle Welt mit ihrer neuen Formel zu überraschen und poliert dabei das gesamte Batman-Repertoire auf, von der Story bis zum Gameplay. Zwei Dinge sind zu bemängeln: In früheren Spielen gibt es mehr Charaktere zum Sammeln und Spielen, da bleibt „Lego Batman“ mit unter zehn Figürchen schon sehr sparsam. Gleichzeitig ist das Spiel zwar für eine Eltern-Kind-Konstellation oder eine Casual-Couch-Coop-Session perfekt ausbalanciert, für den erfahrenen Singleplayer aber viel zu einfach – selbst auf dem höchsten von drei Schwierigkeitsgraden. Wer weder für den Lego-Charme noch für den Batman-Fanservice gekommen ist, ist hier falsch. Alle anderen sollten sich schon mal in die Fledermaus-Kluft werfen.
„Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters“ erschien am 22. Mai für Windows, PS5, Xbox Series und Nintendo Switch 2. Es kostet 69,99 Euro. USK ab 12 Jahren.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Smart-Home-Aktoren von Wago im Test: Mit 16 Ampere und Matter
Mit gleich acht Produkten, die ab Ende Mai 2026 bei den ersten Händlern im Sortiment sind, meldet sich Wago im Smart-Home-Geschäft an. Allen gemein ist der Smart-Home-Standard Matter. Jeden Aktor gibt es sowohl mit WLAN als auch mit dem Funkprotokoll Thread, das bei 2,4 GHz arbeitet und von Smart-Home-Basisstationen wie Ikea Dirigera oder dem Apple Homepod gesprochen wird. Die Produkte sind für Smart-Home-Beitreiber gedacht, die bereits eine Matter-Basis mit oder ohne Thread haben oder eine solche anschaffen wollen. Wago baut keine eigene Basis.
Insgesamt gibt es Aktoren für vier Anwendungsfälle, alle in derselben Bauform mit den Maßen 46 × 46 × 22 Millimeter: einen Rollladenaktor mit zwei geschalteten Kanälen (für auf und ab) und zwei Tastereingängen, einen Aktor mit zwei Relais für je 6 Ampere (1,3 kW bei 230 Volt) und zwei Schaltereingängen; außerdem einen Einkanaldimmer sowie einen Aktor mit einem 16-Ampere-Relais und einem Eingang. Zum Test haben wir die 16-Ampere-Aktoren mit Thread und WLAN ins Labor geholt.
Die Verbindungsklemmen mit den organgefarbenen Klemmhebeln haben Wago bekannt gemacht, daher dürfen sie auch bei Wagos Smart-Home-Produkten nicht fehlen. Durch sie geht die Installation schnell von der Hand, denn einerseits entfällt das Schrauben, andererseits nehmen sie auch feindrähtige Leitungen (Litze) ohne Aderendhülse sicher auf. Von diesem Komfort profitiert der Elektriker, der die Aktoren normgerecht hinter Lichtschalter oder Steckdose verbaut – fluchen wird er womöglich über die Abmessung des Gehäuses oder über die fehlende Tiefe der Unterputzdose. „Das Produkt passt in eine Unterputzdose“, steht zwar im Datenblatt, doch das dürfte im Altbau hin und wieder Wunschdenken bleiben. Wagos Konkurrenz, allen voran Shelly, baut Einkanal-Aktoren deutlich kompakter – der Shelly 1 ist nur 16 Millimeter hoch.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Smart-Home-Aktoren von Wago im Test: Mit 16 Ampere und Matter“.
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