Apps & Mobile Entwicklung
20 Jahre ROG: Asus bringt Jubiläumsedition der Crosshair-Mainboards

Die Marke „Republic of Gamers“ (kurz ROG) feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Asus widmet diesem Anlass eine Sonderedition: Inspiriert vom allerersten ROG-Mainboard der Reihe Crosshair Extreme, soll es eine 20th Anniversary Edition geben. Vor der Enthüllung gibt es erste Ausschnitte zu sehen.
Auf Instagram hat Asus ROG ein kurzes Teaser-Video mit der Beschreibung „A Legend Reborn, Coming Soon…“ veröffentlicht. Zu sehen sind Teile des Jubiläums-Mainboards der Crosshair-Serie. Die Farbe der Kühlkörper erinnert zumindest an Kupfer, wie es damals beim Original aus dem Jahr 2006 zum Einsatz kam. Auch das alte ROG-Logo ist zu sehen.
Erst gestern hatte Asus in einem Tweet das allererste Mainboard der ROG-Familie gezeigt. ComputerBase hat die Marke von Anfang an begleitet und im Jahr 2006 das erste Crosshair-Mainboard getestet.
Dass Asus anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Marke eines oder sogar mehrere spezielle Mainboards herausbringt, hatte sich zuvor bereits angedeutet. In der EEC-Datenbank waren die Namen „ROG Crosshair X870E Edition 20“ sowie „ROG Crosshair 2006“ aufgetaucht.
Alles deutet darauf hin, dass Asus die Jubiläumsedition im Rahmen der Computex 2026 Anfang Juni enthüllen wird.
Apps & Mobile Entwicklung
Schnellere App-Starts in Windows 11: CPU-Boost laut Microsoft-Entwickler kein „Cheating“

Mit der „Low-Latency-Profile“-Funktion will Microsoft unter Windows 11 den Start von Apps beschleunigen, indem das Betriebssystem kurzzeitig die CPU hochtaktet. In sozialen Netzwerken wurde der Performance-Boost kontrovers diskutiert. Prominente Microsoft-Entwickler wehren sich nun gegen den „Cheating“-Vorwurf.
Der Kern der Diskussion ist die Frage: Sind solche Hardware-Boosts ein sinnvoller Ansatz oder lediglich ein Hack, um sich aufwändige Optimierungen zu sparen? Die Seite Neowin titelte etwa, Microsoft beschleunige Windows 11 auf die bequeme Tour. Entsprechende Vorwürfe äußern auch Nutzer.
Auf X reagierte nun Scott Hanselman. Der Microsoft-Entwickler erklärte angesichts kritischer Beiträge: „Alle modernen Betriebssysteme machen es, inklusive macOS und Linux.“ Dass man die CPU kurzzeitig hochtakte und Aufgaben priorisiere, sei keine Form von Cheating, sondern ein zeitgemäßer Ansatz.
Vorteile von bis zu 70 Prozent
Dass Microsoft das Low Latency Profile testet, wurde letzte Woche bekannt. Es handelt sich um eine versteckte Funktion, selbst im Insider Program ist der CPU-Boost noch nicht freigeschaltet. Der Code steckt aber bereits in Windows 11. Mit Apps wie ViVeTool ist es daher möglich, die Funktion zu aktivieren. Der bekannte Windows-Beobachter phantomofearth teilte die entsprechenden ID-Nummern.
Microsofts interne Messungen haben ergeben, dass Microsoft-Apps wie Outlook und Edge um bis zu 40 Prozent schneller starten sollen, wenn die CPU beim Öffnen für 1 bis 3 Sekunden auf das Maximum hochtaktet. Bei Windows-Elementen wie dem Startmenü sind es sogar 70 Prozent. Auch Drittanbieter-Apps sollen profitieren.
Externe Tests bestätigen Vorteile
Testläufe bestätigen, dass die Funktion tatsächlich Vorteile bringt. In der Analyse von Windows Latest heißt es, vor allem für Low-Budget-Systeme könnten die CPU-Boosts einen bedeutenden Unterschied machen. Das gilt bislang vor allem für Microsoft-Apps wie Outlook und Copilot. Bei Drittanbieter-Software funktioniert es demnach noch nicht. Derzeit befindet sich die Funktion aber noch in einer frühen Testphase.
Teil der Windows-11-Erneuerung
Dass Microsoft die Performance von Windows 11 steigern will, ist Teil der Rundumerneuerung, die intern unter dem Codenamen Windows K2 läuft. Ob der Einsatz von zusätzlichen Hardware-Ressourcen der richtige Weg ist, wird auch beim Preloading für den Datei-Explorer diskutiert. In diesem Fall kündigte Microsoft aber auch eine Vielzahl von Optimierungen an, um zentrale Bausteine des Betriebssystems geschmeidiger laufen zu lassen.
Dass Hardware-Boosts und Optimierungen keine Entweder-Oder-Frage sind, bestätigte Hanselman indes auch auf X. Das Ziel von Microsoft sei demnach, sowohl klassisch den Code zu entschlacken als auch die Hardware-Nutzung zu verbessern.
Apps & Mobile Entwicklung
Finanzportal: Google Finance mit KI-Unterstützung in Europa gestartet
Google Finance, das Finanzportal des Tech-Riesen, ist ab dieser Woche offiziell auch in mehreren europäischen Ländern in der neuen KI-gestützten Version verfügbar. Bisher lag der Fokus des Portals auf dem US-Markt, nun sollen auch Anleger in Deutschland und weiteren EU-Staaten mehr von den Tools und Echtzeitdaten profitieren.
Jetzt auch mit Künstlicher Intelligenz
Seit seiner Einführung 2006 hat Google Finance die Bereitstellung von Finanzinformationen kontinuierlich erweitert. Die Plattform bietet Zugriff auf Aktienkurse, Börsennachrichten, Unternehmensanalysen und Portfolio-Tracking. Mit der neuen KI-Integration sollen Anleger nun noch effizienter Entscheidungen treffen können. Google nutzt maschinelles Lernen, um Trends in Echtzeit zu erkennen und Marktprognosen zu erstellen. Nutzer erhalten beispielsweise Hinweise, wenn Aktien in ihrem Portfolio signifikante Veränderungen zeigen, oder Vorschläge für alternative Investments basierend auf ihrem bisherigen Verhalten.
Die KI-Funktionen sollen auch die Recherche vereinfachen. Mit einem neuen KI-gestützten Finanzassistenten können Anleger komplexe Fragen in natürlicher Sprache stellen, etwa: „Wie hat sich die DAX-Performance im Vergleich zum MSCI Europe entwickelt?“, oder „Welche ESG-geprüften Unternehmen in meinem Portfolio haben zuletzt starkes Wachstum gezeigt?“ Die KI liefert daraufhin aufbereitete Antworten inklusive Diagrammen und historischen Daten – eine Funktion, die besonders für Privatanleger ohne große Finanzexpertise interessant sein kann.
Spezielle Funktionen für Europa
Darüber hinaus bringt der europäische Start spezifische Anpassungen an den regionalen Markt. Nutzer können jetzt Aktien europäischer Indizes wie DAX, FTSE 100 oder CAC 40 analysieren, Währungsumrechnungen in Echtzeit durchführen und lokale Unternehmensnachrichten abrufen.
Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle. Die KI kann Investoren auf Unternehmen aufmerksam machen, die in Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) besonders gut abschneiden. So können Anleger nicht nur Renditen, sondern auch ethische Kriterien in ihre Entscheidungen einbeziehen.
Konkurrenz für die etablierten Portale
Die europäische Expansion von Google Finance ist ein strategischer Schritt, um im wachsenden Markt für Online-Finanzdienste Fuß zu fassen. Durch die Kombination aus umfangreichen Daten, intuitiver Bedienung und KI-gestützten Analysen könnte Google Finance zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten etablierter Plattformen wie Bloomberg, Yahoo Finance oder finanzen.net werden.
Für europäische Nutzer bedeutet der Start vor allem eines: Zugang zu intelligenten Finanzinformationen, die sowohl Transparenz als auch Entscheidungshilfe bieten. Ob sich Google Finance langfristig als zentrale Anlaufstelle für Anleger in Europa etabliert, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedoch, dass Google mit der Integration von KI neue Maßstäbe für digitale Finanzportale setzt.
Apps & Mobile Entwicklung
Coding-Assistent: OpenAI soll Codex um Fernsteuerung erweitern

OpenAI soll Berichten zufolge an einer Remote-Funktion für Codex arbeiten, über die sich der Coding-Assistent künftig direkt über ChatGPT steuern lassen soll. Die geplante Funktion erinnert stark an Claude-Code-Dispatch von Anthropic und könnte Codex erstmals komfortabel vom Smartphone aus bedienbar machen.
Codex vom Smartphone aus steuern
Darüber berichtet das in der Vergangenheit immer gut informierte Portal Testing Catalog unter Berufung auf einzelne Nutzer, die in der ChatGPT-App kurzzeitig eine neue Option zur Verbindung mit Codex entdeckt haben wollen. Begleitet wurde diese von einem Hinweis, laut dem Nutzer Codex künftig direkt über ChatGPT steuern können sollen. Damit könnte OpenAI seine Bemühungen weiter intensivieren, den zuletzt gewachsenen Abstand zum direkten Konkurrenten Anthropic wieder zu verkleinern.
Die neue Funktion erinnert dabei deutlich an Claude-Code-Dispatch, mit dem sich agentische Programmiersitzungen auf einem Desktop-Rechner direkt über ein Smartphone überwachen und steuern lassen. Eine vergleichbare Lösung könnte damit eine seit Langem bestehende Lücke bei Codex schließen, deren Fehlen von Nutzern wiederholt kritisiert wurde. Vor allem die bislang fehlende native Smartphone-Steuerung wurde dabei immer wieder als Grund genannt, stattdessen bei Konkurrenzprodukten zu bleiben.
OpenAI will anscheinend Boden gutmachen
Laut Testing Catalog würde eine solche Veröffentlichung zugleich die Pläne von OpenAI unterstreichen, Codex zu einer plattformübergreifenden Kommandozentrale auszubauen. Die neue Funktion würde sich damit nahtlos in das bereits im vergangenen Monat angekündigte Update einfügen, das Entwicklungsassistenten erlaubt, den Rechner im Hintergrund aktiv für eigene Aufgaben zu verwenden. Zum Start hatte OpenAI zudem mehr als 90 zusätzliche Plugins angekündigt, die Fähigkeiten, App-Integrationen und MCP-Server bündeln sollen. Ebenso soll mit dem Update die Steuerung per SSH-Zugriff möglich sein. Die neuen Funktionen stehen derzeit allerdings ausschließlich macOS-Nutzern zur Verfügung.
Zeitpunkt für eine Einführung ungewiss
Wann die neue Funktion tatsächlich eingeführt wird, bleibt bislang unklar. In den vergangenen Tagen sorgte OpenAI bereits mit einem Bild für Aufmerksamkeit, das neben einem Planeten ein dahinter eingeblendetes Eingabefeld mit der Aufschrift „message ChatGPT“ zeigte. Gleichzeitig sollen laut dem Bericht mehrere OpenAI-Mitarbeiter auf den Donnerstag als den Tag, auf den geachtet werden sollte, hingewiesen haben.
Das Bild löste daraufhin umfangreiche Spekulationen aus, wonach OpenAI möglicherweise ein seit Längerem vermutetes eigenes Smartphone ankündigen könnte. Andere Beobachter halten eine solche Vorstellung rund um die am morgigen Dienstag startende Android-Show 2026 von Google jedoch für unwahrscheinlich.
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