Apps & Mobile Entwicklung
50 GB Datenvolumen inklusive: Kostenloser VPN ab sofort direkt in Firefox 149 verfügbar
Mit Firefox 149 zieht ein kostenloser VPN-Dienst von Mozilla in den Browser ein – ohne extra Installation und mit 50 GB Datenvolumen monatlich. Im Gegensatz zur Mozilla VPN deckt er allerdings nur den Browser-Traffic ab. Auch an anderen Stellen haben die Entwickler Hand angelegt, etwa bei der Fehlerbereinigung.
Kostenlos bis 50 GB/Monat, aber Konto erforderlich
Anwender in Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie den USA können mit Firefox 149 ab sofort auf ein direkt im Browser integriertes VPN zugreifen, das laut den Entwicklern künftig kostenpflichtige separate Anbieter – inklusive des eigenen Angebots – teilweise überflüssig machen soll. Damit das VPN auch in einem realistischen Maße genutzt werden kann, umfasst das kostenlose Angebot ein monatliches Datenvolumen von 50 GB. Das Inklusivvolumen wird jeweils zu Monatsbeginn zurückgesetzt. Ein Mozilla-Konto ist zur Nutzung erforderlich.
Schrittweise Einführung für alle Nutzer
Mozilla wird den neuen Dienst sukzessive ausrollen, nicht jeder Nutzer von Firefox 149 kann möglicherweise direkt nach dem Update darauf zugreifen. Auf einer Installation in der Redaktion ist es zur Stunde noch nicht verfügbar.
Mit der neuen Funktion soll es Anwendern noch einfacher gemacht werden, ihre Daten ohne zusätzlichen Kosten zu schützen, egal ob sie gerade online einkaufen oder sich in fremden Netzwerken befinden.
Manuell und automatisch aktivierbar
Um die neue Funktion nutzerfreundlicher zu gestalten und damit nicht vergessen wird, die sichere Verbindung einzuschalten, lässt sich diese für bestimmte Seiten optional auch automatisch aktivieren. Einmal eingeschaltet, werden die Daten laut Mozilla anschließend über einen sicheren Proxy-Server geleitet. Sollten sich Anwender ihrem Volumenlimit nähern, erhalten sie hierüber rechtzeitig eine Benachrichtigung. Darüber, ob die Möglichkeit von zusätzlichem Volumen bei Erschöpfung des freien Kontingents geplant ist, macht Mozilla keine Angaben.
Kein Ersatz für separaten Mozilla VPN
Das neue Feature soll Mozilla VPN nicht ablösen. Im Gegensatz zu diesem, das das gesamte System des Anwenders schützt, maskiert das integrierte VPN ausschließlich den Datenverkehr, der von Firefox ausgeht.
Nicht alles wird über den VPN geleitet
Einige wichtige Mozilla-Dienste sind dabei vom VPN-Routing ausgeschlossen, um sicherzustellen, dass Segmente wie die Anmeldung, die Wiederverbindung mit dem VPN und die für die Anmeldung bei öffentlichen WLAN-Netzwerken erforderlichen Bildschirme ordnungsgemäß funktionieren. Alle anderen Browsing-Aktivitäten in Firefox bleiben geschützt, wenn das VPN aktiviert ist.
Mozilla betont zudem, dass ausschließlich technische Daten erfasst werden, die zur Bereitstellung, Wartung und Gewährleistung der Leistung und Stabilität des Dienstes erforderlich sind. So wird unter anderem protokolliert, ob eine Verbindung erfolgreich war oder ob sie fehlgeschlagen ist. Auch der Datenverbrauch wird zur Abrechnung festgehalten. Die besuchten Websites oder die Inhalte der Verbindungen werden hingegen zu keiner Zeit protokolliert.
Teilbare Tabs und mehr Sicherheit
Eine andere und für viele Anwender nützliche Funktion dürfte die geteilte Ansicht für Tabs darstellen, mit der sich ab Firefox 149 zwei Tabs nebeneinander darstellen lassen. Hierfür müssen lediglich bis zu zwei Tabs markiert werden, damit die entsprechende Option im Kontextmenü auswählbar wird. Wird allerdings nur ein Tab markiert, werden im zweiten Fenster alle ebenfalls geöffneten Tabs zur Auswahl angeboten. Die Breite der Fenster lässt sich zudem frei festlegen.
Dies ist aber nicht die einzige Neuerung, die die Tabs bei Firefox 149 erhalten haben. Ebenso lassen sich in einer noch experimentellen Funktion nun Notizen an die jeweilige URL eines Tabs anhängen – auch wenn diese Notizen nicht direkt an das Tab gebunden sind. Damit kann beispielsweise vermerkt werden, wofür die Inhalte in den Tabs benötigt werden oder was später noch einmal genauer angesehen werden soll. Zur Nutzung muss die neue Funktion zunächst in den Optionen unter „Firefox Labs“ aktiviert werden.
Auch beim Thema Sicherheit wurden neue Funktionen eingeführt: So besitzt Firefox 149 ab sofort die Fähigkeit, Benachrichtigungen automatisch blockieren zu können. Darüber hinaus entzieht der Browser künftig Websites, die von SafeBrowsing als bösartig eingestuft wurden, dauerhaft ihre Berechtigungen für Benachrichtigungen. Damit will Mozilla verhindern, dass unsichere Websites Hintergrundbenachrichtigungen an Anwender senden, die häufig für Werbung, Spam oder Phishing missbraucht werden.
Darüber hinaus wurde das Datenschutz- und Sicherheits-Panel in der Adressleiste überarbeitet, bei dem die bisher einzelnen Schaltflächen zu einem gemeinsamen und neu gestalteten Panel zusammengeflossen sind. Weiter gelten nun auch strengere Anforderungen an JavaScript-Dateien, die in einem übergeordneten Prozess geladen werden können, was einen zusätzlichen Schutz vor potenziellen Bedrohungen bieten soll.
Weitere kleinerer Verbesserungen
Durch die Zuhilfenahme der Hardwarebeschleunigung werden PDF-Dateien nun deutlich schneller in Firefox geladen. Weiter kann über die optional zur Symbolleiste hinzufügbare Schaltfläche „Teilen“ der aktuelle Tab über die Freigabeoption des Windows- oder macOS-Systems geteilt werden.
Das bereits seit Längerem verfügbare automatische Ausfüllen von Adressen hat nun ein zweites Feld für die Hausnummer erhalten, womit entsprechende Formulare noch akkurater ausgefüllt werden sollen. Zudem ist die Funktion nun auch für Anwender in Österreich verfügbar.
Alle weiteren Details sind den wie immer sehr ausführlichen Release Notes zu entnehmen.
Fast 50 Sicherheitslöcher gestopft
Auch auf die Beseitigung von Schwachstellen hat Mozilla in der neuen Firefox-Version den Fokus gelegt. So wurden mit der neuen Iteration 47 Sicherheitsprobleme behoben, bei denen die Sicherheitsexperten bei Mozilla allein bei 20 von einem hohen Gefährdungspotenzial ausgehen. Angreifer können über die Lücken unter anderem mittels präparierter Webseiten schadhaften Code einschleusen und darüber nicht nur sensible Daten abgreifen, sondern im schlimmsten Fall ebenso die Kontrolle über das System erlangen. Daher wird eine Aktualisierung auf die neue Version von Firefox von den Entwicklern dringend angeraten.
Weiter Informationen halten die Security-Notes bereit.
Auch ESR-Versionen mit Updates
Updates haben ebenso die ESR-Versionen 140.9 und 115.34.0 mit Langzeit-Support erhalten, bei denen 39 beziehungsweise 18 Lücken geschlossen wurden. Neue Funktionen haben die Versionen aufgrund ihres ESR-Status nicht erhalten.
Das Totgesagte länger leben, ist allseits bekannt. Das trifft auch auf Firefox ESR 115 zu. Nachdem Mozilla das Support-Ende nach mehrmaliger Verlängerung nun mit neuem Termin 24. März 2026 hatte auslaufen lassen wollen, war nicht sicher, ob Mozilla nun ernst machen würde. Die Auflösung folgte nun: Firefox ESR 115 hat noch einmal eine Verlängerung bis August 2026 erhalten. Auch hier gibt Mozilla erneut an, dass eine endgültige Entscheidung über das Ende der Unterstützung kurz vorher, in diesem Fall im Juli 2026, erfolgen wird.
Für Nutzer von virtuellen Maschinen ist diese Nachricht durchaus von Bedeutung, stellt Firefox 115 doch die letzte Windows 7 bis 8.1 sowie macOS 10.12 bis 10.14 unterstützende Version des Browsers dar.
Ab sofort verfügbar
Firefox 149 sowie Firefox 140.9 ESR und 115.34.0 ESR stehen ab sofort auf der Website von Mozilla zum Download bereit. Ebenso lässt sich die Aktualisierung über die Update-Funktion im Browser anstoßen, wobei die meisten Anwender mittlerweile auch eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben dürften. Alternativ können die neuen Versionen auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,7 Sterne
Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.
- Version 149.0 Deutsch
- Version 150.0 Beta 1 Deutsch
- +2 weitere
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FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 im Test

Lange Zeit hat es gedauert, aber nun ist endlich FSR Upscaling 4.1 für RDNA-3-Grafikkarten erschienen. ComputerBase wirft einen Blick auf die Bildqualität und vergleicht diese mit RDNA 4. Darüber hinaus gibt es in dem Artikel Benchmarks mit der Radeon RX 7900 XTX, RX 7800 XT sowie der RX 7600 im Vergleich zu FSR Upscaling 3.1.
FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 mit einem Frühstart
Das war eine schwere Geburt. AMDs deutlich verbessertes FSR Upscaling 4.0, das mittlerweile ein Update auf FSR Upscaling 4.1 (Test) erhalten hat, war ursprünglich nur für die aktuelle RDNA-4-Generation verfügbar. Ob AMD das KI-Upsampling auch auf älteren Grafikkarten bringen wollte, ließ man bewusst offen. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
Bis jetzt standen alle Zeichen eigentlich auf „nicht“ – kaum noch jemand hat mit einer Umsetzung für ältere Grafikkarten gerechnet. Doch die Forderungen der Radeon-Besitzer waren offenbar so vielfältig und stetig, dass AMD vor etwas mehr als einem Monat mit einer Ankündigung für eine Überraschung sorgte: RDNA 3 wird FSR Upscaling 4.1 im Juli erhalten, RDNA 2 dann später Anfang 2027.
Der Adrenalin 26.6.2 bringt FSR Upscaling 4.1 für RDNA 3
Es ist noch nicht einmal Juli, doch AMD hat mit dem Adrenalin 26.6.2 FSR Upscaling 4.1 für RDNA 3 bereits freigeschaltet. Dabei gilt dies ausschließlich für diskrete RDNA-3-GPUs, also zum Beispiel die Desktop-Grafikkarten der Radeon-RX-7000-Serie – iGPUs auf Basis von RDNA 3.5 benötigen noch mehr Zeit, aufgrund der deutlich geringeren Rechenleistung wird ein angepasstes, einfacheres („lightweight“) neuronales Netzwerk benötigt.
Apropos neuronales Netzwerk: Dieses musste AMD auch für RDNA 3 anpassen. Denn FSR Upscaling 4.1 nutzt eigentlich das Datenformat FP8, das jedoch nur RDNA 4 mit voller Performance unterstützt. Für RDNA 3 wird dagegen eine Version mit INT8 genutzt, die laut AMD eine vergleichbare Bildqualität zur FP8-Variante aufweisen soll. Im Vergleich zur im letzten Jahr geleakten INT8-Variante soll die offizielle INT8-Version sichtbar besser sein, denn diese hatte noch mit sichtbaren Grafikfehlern zu kämpfen.
FSR-4.1-Benchmarks mit RX 7900 XTX, RX 7800 XT und RX 7600
Wie gut FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 funktioniert, wird ComputerBase in diesem Artikel herausfinden. Unter anderem gibt es einen Qualitätsvergleich zur FP8-Variante auf RDNA 4. Zudem gibt es Benchmarks von neun Spielen, in denen sich die Radeon RX 7900 XTX und die Radeon RX 9070 XT mit FSR Upscaling 4.1 und FSR Upscaling 3.1 stellen müssen. Darüber hinaus gibt es weitere Testreihen mit der Radeon RX 7800 XT und der Radeon RX 7600.
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Open Source Software Stack: Qualcomm übernimmt Modular für Datacenter-Projekte

Wenige Stunden vor ihrem Analyst Day hat Qualcomm offiziell das Startup Modular übernommen. Es könnte im Datacenter helfen, denn wirkliche Erfahrung und passende Software hat Qualcomm dort kaum. Modular wiederum war zuletzt bei Nvidia auf der GTC 2026 und noch vor wenigen Wochen beim AMD AI DevDay dabei – das dürfte nun enden.
Bisher bietet Modular als AI-Startup so etwas wie ein komplettes Software-Stack für jeden an. Sie nutzen hierbei Nvidia-GPUs, das Produkt funktioniert aber auch mit AMD, Intel, ARM und Apple Silicon. Der Ansatz ist, den Zugang zu vielen AI-Modellen und Neuerungen plattformübergreifend zu vereinfachen.
Dass Qualcomm dies gefallen könnte, hatten Gerüchte erst vor wenigen Tagen vermeldet. Am Montag hieß es dabei beispielsweise bei Reuters, Qualcomm würde Interesse an einem Kauf zeigen, bis zu vier Milliarden US-Dollar waren im Gespräch. Der Kauf ist heute offiziell angekündigt worden und soll im zweiten Halbjahr dieses Jahres offiziell vollzogen sein, die Kaufsumme nennen beide Parteien heute aber nicht.
Für Qualcomm geht es dabei am heutigen Tag um viel. Das Unternehmen präsentiert in New York am Abend und in der Nacht deutscher Zeit im Rahmen seines Financial Analyst Days den lange erwarteten Ausblick auf das Datacenter-Geschäft. Dafür hat Qualcomm viele Journalisten und Analysten eingeflogen – einige blieben auch deshalb der ISC 2026 in Hamburg fern, obwohl Server ihr Fokusthema ist. Die Erwartungen an Qualcomm könnten also kaum höher sein.
Qualcomm agierte im Bereich Datacenter in den letzten Jahren und Jahrzehnten eher unglücklich. Kein Projekt wurde durchgezogen, es wirkte stets alles nur halbherzig, um es dann wieder einzustellen. Nun will der Konzern aber den Neuanfang wagen. Und dass es dabei nicht mit Hardware allein getan ist, ist spätestens seit Nvidia CUDA klar: ohne Software geht absolut gar nichts. Der Kauf von Modular als ein Teil dieser möglichen Lösung passt letztlich gut ins Bild. Offiziell nennt sich Modular dann „a Qualcomm company“. Inwiefern sie unabhängig arbeiten und mit anderen Herstellern kooperieren können, bleibt abzuwarten.
Qualcomm wurde zuletzt auch mit dem möglichen Kauf von Tenstorrent in Verbindung gebracht. Das Unternehmen von Ex-AMD/Apple/Intel-Ingenieur Jim Keller baut aber bereits eigene AI-Hardware auf Basis von RISC-V.
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NSA und weitere US-Behörden: Claude Mythos knackt vertrauliche Systeme binnen Stunden
Unruhe in der US-Administration. Testläufe mit Claude Mythos im Rahmen des Project Glasswing zeigten, dass Anthropics Modelle in der Lage sind, innerhalb von Stunden Schwachstellen in hochsensiblen Regierungssystemen zu entdecken. Betroffen ist auch die NSA.
Von den Vorgängen berichtet aktuell die Associated Press und beruft sich auf interne Quellen. Dem Bericht zufolge gehen die Tests über einzelne Behörden hinaus.
Einbruch in NSA-Systeme „nur“ in Testumgebung
Dass Mythos NSA-Systeme binnen Stunden knacken konnte, wird schon seit einigen Tagen gemeldet. Grundlage für die Berichte war der Demokratische US-Senator Mark Warner, der im Economist mit der Aussage zitiert wurde: „Dieses Tool brach in fast alle unsere klassifizierten Systeme ein. Nicht in Wochen, sondern Stunden.“ Er berief sich dabei auf die Führungsriege der NSA sowie auf das Cyber Command der US-Streitkräfte.
In dem Kontext wurde diskutiert, dass diese Testläufe einer der Gründe sein könnten, warum Anthropic den Zugang zu Mythos 5 und Fable 5 sperren musste. Der Economist-Journalist Shashank Joshi stellte mittlerweile aber klar, dass das Zitat korrekt ist, es aber nicht wörtlich gelesen werden dürfe. Mythos wurde demnach gemeinsam mit anderen Tools unter bestimmten Umständen getestet. Es war also ein Red-Team-Prozess, den reguläre Angreifer so nicht einfach wiederholen könnten.
Nur weil jemand Zugang zu Mythos hat, kann dieser also nicht binnen Stunden die Systeme der NSA hacken.
Five-Eyes-Geheimdienste warnen vor IT-Sicherheitsrisiken
Die Sicherheitsdebatte bleibt dennoch angespannt. Die Five Eyes – also der Geheimdienstverbund der USA sowie von Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland – fordern Regierungen zum Handeln auf. „Während KI uns helfen wird, die Cyber-Sicherheit im Laufe der Zeit zu verbessern, beschleunigt sie auch die Geschwindigkeit, das Ausmaß und die Raffinesse von Cyber-Angriffen“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme, die am Wochenende veröffentlicht worden ist.
Daher wären Anpassungen nötig und Risiken müssten verstanden werden. Ebenso sei es nötig, Secure-by-Design und Secure-by-Default zum Standard zu machen und die Resilienz zu stärken – diese dürfe nicht von einer einzelnen Lösung oder Technologie abhängen.
- Interview mit Manuel „HonkHase“ Atug: Wie gefährlich sind KI-Modelle wie Claude Mythos?
Zu den praktischen Vorschlägen der Geheimdienste zählen Maßnahmen wie ein beschleunigter Patching-Prozess und ein sensiblerer Umgang mit Legacy-Systemen. Wenn solche Systeme nicht mehr unterstützt werden, seien das nicht nur „technische Schulden“, sondern ein strategisches Problem.
Exportbann der Trump-Administration und die Suche nach Antworten
Inwieweit die Testläufe zur Sperranordnung von Fable 5 und Mythos 5 beigetragen haben, lässt sich von außen kaum einschätzen. Öffentlich drehte sich die Diskussion vor allem um Jailbreaks, nach wie vor fehlt aber eine klare Antwort.
Bemerkenswert bleibt zudem, dass die Anordnung als Exportkontrolle erfolgte: Grundsätzlich muss Anthropic die Modelle nur für ausländische Staatsbürger sperren, US-Nutzer könnten theoretisch weiter zugreifen. Weil Anthropic aber nicht zwischen US-Bürgern und ausländischen Nutzern unterscheiden kann, wurde der Zugang für alle blockiert.
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