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50 Millionen Mal Recht gegeben: Wie der DSA die Willkür der Plattformen bricht


In der digitalen Welt entscheidet oft ein Algorithmus in Millisekunden über die Sichtbarkeit von Meinungen oder die Existenz digitaler Identitäten. Doch das Bild des machtlosen Nutzers, der vor verschlossenen Support-Toren steht, hat sich gewandelt. Zwei Jahre nach dem Start des Digital Services Act (DSA) zieht die EU-Kommission eine beeindruckende Bilanz: Fast 50 Millionen Mal mussten Online-Plattformen ihre ursprünglichen Entscheidungen korrigieren und Inhalte oder Konten wieder freigeben. Die Brüsseler Regierungsinstitution sieht darin einen Beleg dafür, dass die Ära der unkontrollierten Plattform-Willkür in Europa endet.

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Dass Nutzer ihre Rechte so massiv einfordern, liegt an den neuen, gesetzlich erzwungenen Beschwerdewegen. Früher verhallte der Einspruch gegen eine Sperre oft ungehört. Heute sind Plattformen verpflichtet, jede Moderationsentscheidung transparent zu erläutern und ein internes Verfahren zur Überprüfung anzubieten.

Von den insgesamt 165 Millionen Fällen, in denen Nutzer diesen Weg gingen, gaben die Plattformen in rund 30 Prozent der Fälle klein bei, berichtet die Kommission. Das korrigiere ein schroffes Ungleichgewicht: Ein erheblicher Teil dessen, was Systeme als Verstoß markierten, stelle sich bei genauerer Prüfung als legitimer Content heraus. Bemerkenswert: Allein im ersten Halbjahr 2025 erfolgten fast alle Eingriffe (99 Prozent) nicht etwa wegen illegaler Inhalte und den DSA-Vorgaben, sondern weil Nutzer gegen die oft schwammig formulierten Hausregeln der Konzerne verstoßen haben sollen.

Für besonders hartnäckige Fälle haben sich außergerichtliche Schlichtungsstellen als Wendepunkt erwiesen. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurden dort über 1800 Konflikte mit Giganten wie TikTok, Instagram oder Facebook verhandelt. Dass die Nutzer in über der Hälfte dieser abgeschlossenen Verfahren (52 Prozent) Recht bekamen, zeigt laut der Exekutivinstanz, wie notwendig diese unabhängigen Instanzen sind. Statt jahrelanger und teurer Gerichtsprozesse erhalten Nutzer hier eine schnelle und oft kostenlose Korrektur ihrer digitalen Einschränkungen.

Diese Vermittlungsinstanzen fungierten als dringend benötigtes Gegengewicht zu den automatisierten Systemen der Konzerne, lobt die Kommission. Letztere träfen nämlich inzwischen die Hälfte aller Moderationsentscheidungen ohne menschliche Kontrolle.

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Der DSA greift dabei tief in die Architektur der Geschäftsmodelle ein und priorisiert den Schutz vulnerabler Gruppen. Als eine der bedeutendsten Errungenschaften feiert die Regierungsinstitution das strikte Verbot gezielter Werbeanzeigen für Minderjährige, das seit 2024 in der gesamten EU gilt. Jugendliche werden damit nicht mehr zum Zielobjekt datenhungriger Algorithmen, die ihr Verhalten analysieren, um passgenaue Kaufanreize zu setzen. Diese Maßnahme gilt als Baustein für das digitale Wohlergehen einer Generation, die vormals noch stärker dem kommerziellen Druck der Plattform-Ökonomie ausgeliefert war.

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Parallel hat die Gesetzgebung den Wilden Westen des Online-Handels gezähmt. Online-Marktplätze stehen nun in der Pflicht, aktiv gegen die Verbreitung illegaler oder gefährlicher Güter vorzugehen. Die Rückverfolgbarkeit von Händlern wurde verbessert. Das erschwert es dubiosen Anbietern, unter dem Radar zu agieren. Sollte ein Nutzer trotzdem ein illegales Produkt erworben haben, ist der Plattformbetreiber verpflichtet, diesen schnellstmöglich zu informieren und konkrete Möglichkeiten zur Wiedergutmachung anzubieten. Damit wird die Verantwortung dorthin verlagert, wo auch die Profite generiert werden: auf die Betreiber der Infrastruktur.

Ein weiterer DSA-Pfeiler ist der Zugang für die Wissenschaft. Forscher und die Zivilgesellschaft erhalten erstmals Einblicke in die internen Prozesse und Moderationspraktiken von Big-Tech-Konzernen wie Elon Musks X. Diese Transparenz ist kein Selbstzweck. Sie gilt als Voraussetzung dafür, Plattformen überhaupt effektiv zur Rechenschaft ziehen zu können. Durch den Zugriff auf Daten, die Betreiber früher als Geschäftsgeheimnisse hüteten, kann die Fachöffentlichkeit unabhängig prüfen, wie Algorithmen den öffentlichen Diskurs beeinflussen und wo systematische Fehlentscheidungen vorliegen.

Diese Überprüfbarkeit wird durch die zentrale DSA-Transparenzdatenbank technisch untermauert. Hosting-Anbieter müssen jede einzelne Moderationsmaßnahme begründen und in das System einspeisen. Mit mittlerweile über 3,6 Milliarden hinterlegten Darlegungen ist ein riesiges Archiv entstanden, das die Praktiken von 266 aktiven Plattformen fast in Echtzeit dokumentiert. Analysten können genau nachvollziehen, welche Verstöße – etwa Betrug oder der Verkauf nicht konformer Produkte – am häufigsten sanktioniert werden. Meist führt dies zur Löschung oder Sperrung des Zugangs, doch die schiere Datenmenge ermöglicht es, beispielsweise Fehlerquellen in der KI-Moderation aufzudecken.

Das „Plattform-Grundgesetz“ hat so eine weit über Europa hinausreichende Entwicklung angestoßen. Es beweist nach Interpretation der Kommission, dass eine demokratische Kontrolle des digitalen Raums möglich ist, ohne Innovationen im Kern zu ersticken. Die Trump-Regierung wirft dem Gesetz vor, ein Instrument für staatliche Zensur zu sein. Die Zahlen deuten das Gegenteil an: Der DSA scheint ein wirksames Mittel gegen private Zensur durch Tech-Konzerne zu sein.


(afl)



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Cloud-Ernüchterung: Zwei Drittel suchen neue Desktop-Virtualisierung


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Fast alle IT-Verantwortlichen befürchten eine zu starke Bindung an Cloud-Anbieter: 94 Prozent der Befragten in einer aktuellen Umfrage äußern Bedenken vor Vendor Lock-in bei Desktop-as-a-Service- und Virtual-Desktop-Infrastructure-Lösungen. Die Studie zeigt zudem, dass 66 Prozent der IT-Profis aktiv nach neuen DaaS/VDI-Anbietern suchen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 58 Prozent im Vorjahr.

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Die vom Virtualisierungsanbieter Parallels in Auftrag gegebene Untersuchung basiert auf Angaben von knapp 600 IT-Fachleuten, vorwiegend aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Mehr als die Hälfte der wechselwilligen Befragten plant die Implementierung einer neuen Lösung innerhalb von vier bis sechs Monaten, weitere 17 Prozent wollen sogar innerhalb der nächsten drei Monate handeln.

Als Hauptgrund für den geplanten Wechsel nennen 54 Prozent der Teilnehmer, dass ihre aktuelle DaaS/VDI-Infrastruktur zu viele IT-Ressourcen bindet. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) identifizieren den Zeitaufwand für Administration und Verwaltung als größten versteckten Kostenfaktor jenseits der reinen Lizenzkosten – dahinter folgen Security- und Compliance-Aufwände (44 Prozent) sowie Speicher- und Infrastrukturkosten (35 Prozent). Diese operativen Belastungen treffen besonders kleine und mittelständische Unternehmen hart.

Die Umfrage erfasste überwiegend Unternehmen im Mid-Market-Segment (301-1.000 Mitarbeiter, 48 Prozent) und Enterprise-Bereich (ab 1.001 Mitarbeiter, 45 Prozent). Die Branchenmischung reichte von klassischer Enterprise-IT über Softwarehersteller bis zu Managed Service Providern und Hardware-Herstellern. Details zu den Teilnehmern und ihren Unternehmen finden sich in den Ergebnissen der Studie.

Die Studie zeigt auch eine zunehmende Skepsis gegenüber der Public Cloud: 87 Prozent der Befragten planen, Teile ihrer Workloads aus der Public Cloud abzuziehen. Dabei bevorzugen 36 Prozent hybride Infrastrukturen aus lokalen Rechenzentren und Cloud-Diensten, während 13 Prozent komplett zurück zu On-Premises-Umgebungen wollen. Weitere 38 Prozent evaluieren entsprechende Optionen. In der aktuellen Praxis setzt die Mehrheit der befragten Organisationen auf verteilte Infrastrukturen: 43 Prozent betreiben Workloads in mehreren Cloud-Umgebungen, weitere 33 Prozent kombinieren lokale Rechenzentren mit Cloud-Diensten.

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Als wesentlicher Treiber dieser neuen Cloud-Skepsis erweisen sich Bedenken hinsichtlich der Datensouveränität: 84 Prozent äußern Sorgen bezüglich Compliance-Anforderungen, Datenresidenz und den Risiken ausländischer Rechenzentren. Diese Aspekte dürften insbesondere für europäische Unternehmen im Kontext der DSGVO relevant sein. Parallel dazu stieg die Zahl der Sicherheitsvorfälle: 49 Prozent der Befragten meldeten im vergangenen Jahr mindestens einen Breach – im Vorjahr waren es noch 42 Prozent.

Die Umfrage beleuchtet auch den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der IT-Administration. An erster Stelle der KI-Anwendungsfälle steht das Security Monitoring (58 Prozent), gefolgt von der Kostenoptimierung (50 Prozent) und der automatisierten Fehlererkennung (47 Prozent). Allerdings zeigen sich die befragten Unternehmen bei zusätzlichen Investitionen zurückhaltend: Nur 29 Prozent sind bereit, ihr Budget für KI-Funktionen im End-User-Computing-Bereich zu erhöhen.

Bei den Studienergebnissen ist zu beachten, dass Parallels selbst als Anbieter von DaaS- und VDI-Lösungen wie Parallels RAS am Markt aktiv ist. Die Ergebnisse des Vorjahres finden sich hier.


(fo)



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Spekulationen über KI-Anwendung: Rasanter Kursanstieg von Raspberry Pi


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Kursrallye des britischen Computerhardware-Herstellers Raspberry Pi. Die Aktien des Entwicklers von Einplatinencomputern legten am Dienstag an der Londoner Börse um bis zu 42 Prozent zu und verzeichneten damit seit Wochenbeginn einen Rekordanstieg.

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Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurde der Aufschwung befeuert durch Spekulationen in den sozialen Medien, wonach die Nachfrage nach den Geräten von Raspberry Pi steigen könnte, da sie zur Steuerung des beliebten KI-Chatbots OpenClaw verwendet werden können. Demnach haben Programmierer OpenClaw so angepasst, dass es effizient auf einem kleinen Cluster von Raspberry Pi-Minicomputern läuft.

Reuters verweist auf den X-Nutzer @aleabitoreddit (Serenity), selbst ernannter „Analyst für Materialien und Semi/AI/Fintech“, mit mehr als 58.000 Followern. Dieser behauptete am Montag in einem Post, dass Käufer seit Kurzem damit begonnen hätten, die Raspberry-Pi-Geräte zu horten, da sie weitaus günstiger seien als Apple-Produkte für über 500 US-Dollar. „Sie haben auch ihr eigenes Mini-NVDA-CUDA-Light-Utility-Ökosystem, das die Leute nutzen“, schrieb Serenity. Es stelle sich demnach heraus, dass diese extrem günstigen Geräte für 20 oder 200 US-Dollar perfekt für den massenhaften Einsatz isolierter Instanzen geeignet sind.

Früher hätten die Leute nur ein oder zwei Geräte für Hobby- oder Bildungszwecke gekauft, „(a)ber jetzt scheinen Start-ups und Einzelpersonen aus dem Silicon Valley anekdotisch Dutzende oder Hunderte dieser Geräte zu kaufen, um gleichzeitig OpenClaw-Agentenschwärme zu betreiben oder Dinge wie agentenbasiertes Marketing auf Reddit und anderen Plattformen zu betreiben“.

Damindu Jayaweera, Analyst bei der britischen Investmentbank Peel Hunt, sagte gegenüber der britischen Tageszeitung The Telegraph, dass Technikfans an der Idee interessiert seien, einen „radikal leichtgewichtigen“ KI-Assistenten auf „sehr kostengünstiger Hardware“ zu betreiben „Anstatt einen modernen Computer zu benötigen, kann er auf Geräten wie älteren Raspberry Pi-Boards mit einem Bruchteil des Speichers und der Leistung betrieben werden.“

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Zuvor hatte es zudem Meldungen gegeben, wonach der CEO von Raspberry Pi, Eben Upton, knapp 5.000 Aktien des angeschlagenen Unternehmens gekauft habe. Das stoppte den monatelangen Kursrutsch. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte gegenüber dem Online-Portal Sharecast, dass dies ihrer Meinung nach „möglicherweise zur Stimmung beiträgt“. Der Kurs der Aktie liegt aber immer noch etwa 50 Prozent unter ihrem Rekordhoch von vor einem Jahr. Seit letztem Sommer ist die Aktie aufgrund sinkender Gewinne und eines starken Anstiegs der Kosten für Speicherchips, die in vielen seiner Produkte verwendet werden, rückläufig.

Raspberry Pi stellt hauptsächlich leistungsstarke, kostengünstige Einplatinencomputer her. Anfang des Jahres erklärte das britische Unternehmen, dass seine Kerngewinne für 2025 über den Erwartungen liegen würden, und warnte, dass der Ausblick für 2026 durch die Ungewissheit bei der Versorgung und Preisgestaltung von Speicherchips getrübt werde.


(akn)



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Neues 3D-Druckverfahren ist schnell und präzise


3D-Druck kann ein langwieriges Geschäft sein: Ein Werkstück wird Schicht für Schicht aufgebaut. Ein Team aus China hat nun ein 3D-Druck-Verfahren entwickelt, bei dem ein Werkstück nach Angaben der Entwickler in Sekundenschnelle komplett aufgebaut werden kann.

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Digital Incoherent Synthesis of Holographic Light Fields (DISH) nennt das Team um Xukang Wang, Yuanzhu Ma und Yihan Niu von der renommierten Tsinghua University in Peking das Verfahren. Damit ließen sich Objekte im Millimeterbereich mit einer Auflösung von etwa 19 Mikrometern in nur 0,6 Sekunden drucken, berichtet das Team in der Fachzeitschrift Nature.

Das Verfahren ähnelt der Stereolithografie, bei der ein Harz durch Licht ausgehärtet wird. Allerdings handelt es sich um ein volumetrisches Verfahren. Hierbei wird ein Werkstück nicht schichtweise aufgebaut. Stattdessen wird ein Licht aus verschiedenen Winkeln in das Harz projiziert, sodass das Werkstück als Ganzes erstellt wird.

Das Tsinghua-Team nutzt zum Belichten einen kohärenten Laser mit einer Wellenlänge von 405 Nanometern, der durch ein digitales Mikrospiegelsystem mit einer Frequenz von 17 Kilohertz moduliert wird. Ein Periskopsystem, das bis zu zehn Mal pro Sekunde um den Harzbehälter rotiert, lenkt die Laserstrahlen in das Harz. So wird ein Muster in das Harz projiziert, damit in der richtigen Tiefe die Lichtenergie ankommt, die nötig ist, um das Harz zu härten.

DISH ist nicht das erste volumetrische 3D-Druck-Verfahren. Bei bisherigen Ansätzen wie der Computed Axial Lithography müssen jedoch Zugeständnisse bei der Präzision oder bei der Druckgeschwindigkeit gemacht werden.

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Die volumetrischen Verfahren erfordern, dass der Behälter mit dem Harz gedreht wird. Wird der Behälter zu schnell gedreht, kann das zu Vibrationen oder Bewegungen im Harz und damit zu Ungenauigkeiten beim Druck führen. Für langsame Drehungen ist ein sehr viskoses, also zähflüssiges Harz nötig, um die Positionsstabilität bei langsameren Belichtungen zu erhalten.

Das Team hat zudem gezeigt, dass sich mit dem DISH-Verfahren Objekte aus verschiedenen Materialien aufbauen lassen: Neben Harzen mit unterschiedlicher Viskosität druckten die Forscher auch mit biobasierten Hydrogelen wie Gelatinemethacrylat (GelMA) und Seidenfibroinmethacrylat (SilMA).

Anwendungen für ihr Verfahren sehen die Forscher beispielsweise in der Medizin oder in der Robotik. Langfristig soll es sich auch für den Einsatz in der Industrie eignen.


(wpl)



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