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Streaming während Olympia: So vermeidet Ihr Ruckler
Die Olympischen Winterspiele laufen und viele Wettbewerbe kannst du nur im Stream sehen. Doch was, wenn der Stream ruckelt? Der Grund liegt selten bei ARD, ZDF oder HBO Max, sondern meist bei dir. Wir helfen Euch.
Anders als bei einzelnen Großereignissen schauen bei den Olympischen Winterspielen meist nicht so viele Zuschauer auf einmal zu, als dass der Streaming-Anbieter ins Stottern gerät. Die Wettkämpfe verteilen sich über den ganzen Tag, Wiederholungen laufen zeitversetzt, Highlights werden on demand gestreamt. Überlastete Server sind deshalb bei den öffentlich-rechtlichen Angeboten kaum zu erwarten. Streams von ARD und ZDF gelten technisch als stabil. Wenn das Bild trotzdem unscharf wird oder stehen bleibt, liegt die Ursache fast immer im eigenen Zuhause. Doch wo?
Warum das Heimnetzwerk beim Streaming zum Flaschenhals wird
Videostreaming stellt hohe Anforderungen an die Verbindung – vor allem dann, wenn es live ist. Im Gegensatz zu Mediatheks-Inhalten kann der Stream nicht einfach vorgeladen werden. Jede kurze Unterbrechung im WLAN führt deshalb sofort zu Rucklern oder Nachladepausen. Typisch ist das bei ungünstig platzierten Routern, alten WLAN-Standards oder überlasteten Funknetzen. Viele Haushalte nutzen weiterhin das 2,4-GHz-Band, das zwar eine hohe Reichweite hat, aber störanfällig ist. Nachbarnetze, Bluetooth-Geräte oder Mikrowellen können das Signal zusätzlich beeinträchtigen.
Auch Repeater sind eine häufige Fehlerquelle. Sie sorgen zwar für besseren Empfang in entfernten Räumen, halbieren aber je nach Technik die verfügbare Datenrate. Für einen stabilen Livestream reicht das oft nicht mehr aus.
Wenn zu viele Geräte gleichzeitig online sind
Ein weiteres Problem: Während Olympia läuft, ist das Heimnetz selten exklusiv für den Fernseher reserviert. Smartphones synchronisieren Fotos, Laptops laden Updates, Tablets streamen parallel Videos. All das teilt sich dieselbe Internetleitung – und vor allem dieselbe WLAN-Funkzelle.
Besonders kritisch wird es, wenn mehrere Personen gleichzeitig hochauflösend streamen oder Cloud-Dienste im Hintergrund aktiv sind. Selbst ein schneller Internetanschluss hilft dann wenig, wenn der Router die Daten nicht sauber verteilt. Nicht, dass wir Euch zum Olympia-Gucken während der Arbeit animieren wollen, aber wenn das zu viele Eurer Kollegen machen, kann das Firmen-WLAN schon mal überlastet sein.
Was Ihr tun könnt, um Ruckler zu vermeiden
Die wirksamste Maßnahme – zumindest zu Hause – ist simpel: Verbindet den Fernseher oder Streaming-Stick per LAN-Kabel mit dem Router. Eine kabelgebundene Verbindung ist deutlich stabiler als WLAN. Falls das nicht möglich ist, solltet Ihr im Router das 5-GHz-WLAN aktivieren und bevorzugt nutzen. Hier sind deutlich mehr Kapazitäten vorhanden. Dafür ist die Reichweite etwas geringer. Wenn es trotzdem hakt, kann eine manuell reduzierte Streaming-Auflösung helfen. Ein flüssiges Bild in Full HD ist im Zweifel besser als ein ständig abbrechender 4K-Stream.
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NVMeDisk.sys: Microsoft blockiert Registry-Hack für nativen NVMe-Support

Der von Microsoft eingeführte native NVMe-Support bringt messbar mehr SSD-Leistung. Nur per Registry Hack konnte das Feature auch unter Windows 11 ausprobiert werden. Doch dem schob Microsoft jetzt einen Riegel vor. Dieser lässt sich aber leicht wieder umgehen. Die Nutzung bleibt riskant.
Der neue Microsoft-Treiber NVMeDisk.sys ersetzt Disk.sys und sorgt so erstmals für nativen NVMe-Support, ohne dass vom betagten SCSI-Protokoll auf NVM Express (NVMe) der modernen PCIe-SSDs übersetzt werden muss. Tests unter Windows Server 2025 waren vielversprechend, zumindest bei den Benchmarks in Serverumgebung mit vielen SSDs und vielen CPU-Kernen. Dort wurden vor allem beim wahlfreien Lesen (4K Random Read) große Vorteile bei Durchsatz und Latenz verzeichnet. Schreibend blieb die Leistung zwar nahezu unverändert, doch wurde die CPU messbar entlastet.
Registry-Hack unter Win 11 funktioniert nicht mehr
Es gab aber auch die Möglichkeit, den nativen NVMe-Support unter Windows 11 zu aktivieren. Dies erfolgte durch einen Eingriff in die Registrierungsdatenbank (Registry). Entsprechende Anleitungen kursierten im Netz und wurden erfolgreich ausprobiert. Berichte über Leistungsverbesserungen, aber auch über Probleme, gaben sich die Klinke in die Hand. Zu empfehlen war diese Lösung nur erfahrenen und risikofreudigen Anwendern.
Dieser Registry-Hack funktioniert nun aber nicht mehr, wie Nutzer des Forums My Digital Life festgestellt haben, berichtet Neowin.
Es gibt immer einen anderen Weg
Doch wie so oft zeigt sich die Windows-Community trickreich. Und so liefert sie eine neue Option zur Aktivierung der nativen NVMe-Unterstützung unter Windows. Dafür wird das sogenannte ViVeTool benötigt, das mit Administratorrechten auszuführen ist und die Funktion via „ Feature ID“ hinzufügen kann.
Erneut liefert Deskmodder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und verrät in einem Update, dass die vorherige Methode via Registry ebenfalls noch funktioniert, sofern lediglich eine Nummer ausgetauscht wird.
Wann wird das Feature zum Standard?
Nach wie vor unklar ist, ob oder wann Microsoft den neuen NVMe-Treiber zum Windows-Standard erhebt. Bisher ist die Implementierung als experimentell einzustufen und dessen Nutzung über Umwege durchaus riskant, weshalb die Redaktion die Anleitungen an dieser Stelle nicht direkt veröffentlicht.
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Hohe Gefährdung: Google schließt acht kritische Schwachstellen in Chrome

Google hat mit der Verteilung eines neuen Updates für Chrome begonnen, mit dem im Browser acht Sicherheitslücken mit einem hohen Gefahrenpotenzial geschlossen werden. Nutzern wird dringenst angeraten, die korrigierten Versionen schnellstmöglich einzuspielen, um eine weitere Gefährdung auszuschließen.
Gefahren an verschiedenen Stellen
Die Schwachstellen werden von den Sicherheitsexperten bei Google an verschiedenen Stellen verortet, so sind unter anderem die Komponenten WebAudio (CVE-2026-4673, CVE-2026-4677), WebGPU (CVE-2026-4678), WebGL (CVE-2026-4675), FedCM (CVE-2026-4680), Fonts (CVE-2026-4679), Dawn (CVE-2026-4676) sowie CSS (CVE-2026-4674) betroffen. Über Puffer- und Integer-Überläufe, Lesezugriffe außerhalb zulässiger Bereiche sowie Use-after-free-Probleme können Angreifer unter Ausnutzung verschiedener Angriffsvektoren dabei über den Browser nicht nur sensible Daten abgreifen, sondern im schlimmsten Fall Zugriff auf das gesamte System erlangen – mit allen dazugehörigen Konsequenzen. Die gefundenen Lücken bergen laut den Experten daher ein hohes Gefahrenpotenzial, weswegen Anwender die korrigierte Version schnellstmöglich einspielen sollten.
Über weitere Details verliert Google auch dieses Mal kein Wort – zum einen, um Nutzern eine ausreichende Zeit für das Update der Anwendung zu verschaffen, aber auch, um Angreifern keine zusätzlichen Informationen an die Hand zu geben, die diese für ihre Attacken ausnutzen könnten.
Korrigierte Versionen stehen bereit
Für Windows und macOS stehen ab sofort die korrigierten Versionen 146.0.7680.164/165 bereit, Linux-Nutzer greifen hingegen zur aktualisierten Version 146.0.7680.164. Für Android hat Google mit 146.0.7680.164 ebenfalls ein Update zur Verfügung gestellt, die Variante für iOS sowie die für auf Chromium basierende Browser sollten erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen folgen.
Ab sofort verfügbar
Die Aktualisierung von Chrome lässt sich auf Wunsch über die interne Update-Funktion anstoßen, zahlreiche Nutzer sollten darüber hinaus bereits eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben. Alternativ kann das Update erneut wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden. Android-Nutzer greifen hingegen zum Play Store von Google, Besitzer eines iOS-Gerätes werden im App Store von Apple fündig.
Downloads
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2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 146.0.7680.164/165 Deutsch
- Version 147.0.7727.15 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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Retro-Handheld: Verkauf des RG Vita (Pro) von Anbernic gestartet
Bereits vor rund zwei Monaten hat Anbernic erste Informationen über seine neuen Handhelds RG Vita und RG Vita Pro veröffentlicht. Jetzt hat der Verkaufsstart der im Mittelklasse- beziehungsweise Premium-Segment angesiedelten Konsolen begonnen, die zu Preisen ab 110 US-Dollar respektive 150 US-Dollar erhältlich sind.
Unterschiedliche Geschwister
Bei ihrer Ausstattung unterscheiden sich die beiden Handhelds teilweise deutlich. So kommt bei der normalen Variante als Prozessor ein T618 aus dem Hause Unisoc zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein im 12-nm-Verfahren gefertigtes SoC der unteren Mittelklasse, das bereits über sechs Jahre auf dem Buckel hat. Der Chip ist mit zwei Cortex-A75-Kernen, die mit bis zu 2 GHz takten, sowie sechs stromsparenden Cortex-A55-Kernen mit ebenfalls bis zu 2 GHz Maximaltakt ausgestattet. Diesen stehen 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite.
Die Pro-Variante wird hingegen von einem Rockchip RK3576 angetrieben, bei dem sich die insgesamt acht Kerne auf zwei Cortex-A72 und sechs Cortex-A53 aufteilen. Diese takten mit maximal 2,2 GHz beziehungsweise 1,8 GHz, wobei das Handheld 4 GB RAM bietet. Beide Konsolen verfügen zudem über 64 GB Speicher für eigene Inhalte, der mittels SD-Speicherkarten um bis zu 2 TB erweitert werden kann. Als Grafikeinheiten kommen eine Mali-G52 MP2 mit 850 MHz beziehungsweise eine Mali-G52 MC3 mit 1 GHz Takt zum Einsatz.
Als Schnittstellen stehen bei der kleineren Version Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.0 zur Verfügung, das RG Vita Pro ist mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 moderner ausgestattet. Der verbaute Akku besitzt bei beiden Geräten eine Kapazität von 5.000 mAh und soll Laufzeiten von bis zu acht Stunden ermöglichen, wobei dieser lediglich beim RG Vita Pro mit maximal 18 W geladen werden kann.
Displaygröße identisch, aber unterschiedliche Auflösungen
Auch bei den verbauten Displays gibt es Unterschiede: So verbaut Anbernic beim RG Vita ein Panel mit einer Größe von 5,46 Zoll und einer Auflösung von 1.280 × 720 Bildpunkten. Der Bildschirm fällt beim RG Vita Pro mit 5,5 Zoll zwar nur unwesentlich größer aus, löst mit Full HD aber deutlich höher auf. Über die Bildwiederholungsfrequenz macht Anbernic hingegen keine Angaben, sodass davon ausgegangen werden muss, dass beide Panels nur die gewöhnlichen 60 Hz bieten.
Veraltetes Android vs. weniger altes Android und Linux
Als Betriebssystem soll beim RG Vita Android 12 zum Einsatz kommen, was mit dem Alter des verwendeten SoC und der daraus resultierenden Treiberunterstützung zusammenhängen dürfte. Bei der Pro-Variante setzt Anbernic hingegen auf eine Dual-Boot-Lösung, bei der sich Besitzer zwischen Android 14 und Linux entscheiden können.
Erste Resonanz fällt kritisch aus
Erste Geräte sollen bereits vor geraumer Zeit an Tester versendet worden sein, von denen sich einige allerdings weniger positiv über das neue Handheld äußern. So sollen diverse Probleme vorhanden sein, von denen das geringste darin besteht, dass es unmöglich sein soll, Spiele der PS Vita auf dem Handheld zu emulieren – auch wenn dieses so gestaltet ist, dass es wie eine PS Vita aussieht.
Ab sofort erhältlich
Anbernic ruft für das RG Vita in seinem Online-Shop in der Grundversion einen Startpreis von 109,99 US-Dollar auf, mit einer beigefügten SD-Karte mit 128 GB zur Speichererweiterung steigt dieser auf 139,99 US-Dollar an. Ähnliches gilt für die Pro-Variante, die bei 149,99 US-Dollar beginnt und bei der für eine SD-Karte ebenfalls ein Aufpreis von 20 US-Dollar fällig wird. Frühbucher können das Handheld allerdings noch für kurze Zeit mit einem Rabatt von 10 US-Dollar erstehen.
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