Ihr sucht nach einem Film, der keine Gefangenen macht und das Actionliebhaber-Herz höherschlagen lässt? Das indische Meisterwerk „Dhurandhar“ hat sich seit Ende Januar 2026 auf Netflix festgebissen und liefert Zahlen, die selbst gestandene Hollywood-Größen blass aussehen lassen. Mit einer Laufzeit von stolzen 212 Minuten ist dieser Agenten-Kracher kein schneller Snack für zwischendurch, sondern ein wahrer Marathon für Eure Sinne.
Dhurandha: Kritiker und Publikum sind sich uneins
Während die professionelle Kritikerschar bei Rotten Tomatoes mit mageren 42 Prozent Zustimmung eher verhalten reagiert, feiern über 100.000 Nutzer auf IMDb den Streifen mit einer beeindruckenden Wertung von 8,3. Es ist das klassische Duell zwischen analytischer Distanz und purer Begeisterung, das diesen Blockbuster zu einem Pflichttermin auf Eurer Watchlist macht. Um in den Genuss dieses indischen Rekordhalters zu kommen, müsst Ihr aktuell noch einen kleinen Umweg über die Einstellungen Eures Streaming-Accounts nehmen.
Ein technischer Kniff für das ultimative Erlebnis
Da der Film primär für den internationalen Markt ausgespielt wird, taucht er in der deutschen Standardansicht oft gar nicht erst auf. Stellt einfach die Anzeigesprache Eures Profils auf Englisch um, damit der Algorithmus den Weg zum Originalton mit entsprechenden Untertiteln freigibt. Diese kleine Hürde hat die weltweite Fangemeinde jedoch nicht gebremst. In der ersten Woche verbuchte das Werk bereits 7,6 Millionen Views und setzte sich damit an die Spitze der globalen Charts. Es scheint, als ob die schiere Bildgewalt und die kompromisslose Inszenierung von Regisseur Aditya Dhar eine universelle Sprache sprechen, die über regionale Grenzen hinweg funktioniert.
Die Handlung führt Euch tief in das politische Wespennest zwischen Indien und Pakistan. Ranveer Singh verkörpert einen Geheimagenten, der unter höchstem Risiko kriminelle Syndikate in Karatschi infiltriert. Dabei balanciert der Film auf einem schmalen Grat zwischen fiktionalisierter Geschichte und realen Spannungen, was ihm bereits Vorwürfe wegen politischer Färbung einbrachte. Doch trotz aller Kontroversen dominiert „Dhurandhar“ die Charts in beiden Ländern gleichzeitig. Für Euch bedeutet das vor allem eines: ein visuell berauschendes Action-Feuerwerk, das mit seiner hohen Altersfreigabe und expliziten Gewaltdarstellung zeigt, wie hart modernes indisches Kino sein kann.
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Der Blick in die Zukunft: Das nächste Kapitel wartet schon
Wer nach den dreieinhalb Stunden noch nicht genug von dieser explosiven Mischung hat, darf sich bereits jetzt die Hände reiben. Die Macher haben keine Zeit verloren und den zweiten Teil direkt im Anschluss produziert. Schon am 19. März 2026 startet die Fortsetzung unter dem Titel „Dhurandhar: The Revenge“ in den hiesigen Kinos. Das ist die perfekte Gelegenheit für Euch, die Zeit bis dahin mit dem ersten Teil auf dem heimischen Sofa zu überbrücken und Euch auf das nächste Level der Eskalation vorzubereiten. Es ist selten, dass ein Franchise mit einer solchen Wucht und Geschwindigkeit den Markt erobert und dabei die Kluft zwischen professioneller Bewertung und Publikumsgeschmack so deutlich offenlegt. Bereitet Euch also auf einen langen Abend vor, der Eure Erwartungen an das Genre ordentlich durchschütteln wird.


