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Monatlich kündbar: Der beste Handyvertrag im März – 70 GB Vodafone für 10 €


60 GB im Telekom-Netz für 20 Euro, 70 GB mit Vodafone für 10 Euro: Wir haben die besten monatlich kündbaren Handytarife im März 2026 recherchiert.

Unsere Übersicht zeigt die wirklich besten Tarife des Monats – handverlesen und mit Hinweis auf Haken und Kostenfallen. Wir staffeln sie nach Preisstufen bis 5, 10, 20 und 30 Euro. Einige der hier gezeigten Tarife bieten sogar unlimitiertes Datenvolumen an – sofern man mit dem O2-Netz leben kann. Alternativen in den Netzen von Telekom und Vodafone zeigen wir an anderer Stelle im Tarifrechner.

Alle hier gezeigten Tarife sind monatlich kündbar und SIM-only, also ohne Smartphone. Pro Preiskategorie zeigen wir das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im jeweiligen Netz. Zudem recherchieren wir zur Download-Geschwindigkeit sowie Kostenfallen wie Datenautomatik. Bei allen Angeboten ist eine Rufnummernmitnahme möglich. Genauere Details dazu gibt der Anbieter bei Tarifabschluss.

Top-Tarife im März 2026

Hierbei handelt es sich um eine Auswahl der aktuell besten Tarife. Es kann vorkommen, dass es in den vergangenen Monaten schon einmal bessere Deals gab.

  • Simon Mobile: dauerhaft 70 GB 5G (max. 150 MBit/s) Vodafone-Netz ab 10 Euro
  • Klarmobil: 60 GB 5G (max. 50 MBit/s) Telekom-Netz für 20 Euro
  • Bigsim: 40 GB 5G (max. 50 MBit/s) 1&1-Netz für 7 Euro

Was hat sich zum letzten Monat geändert?

  • Simon Mobile bietet wieder 70 statt 50 GB für 10 Euro an
  • Klarmobil streicht den Anschlusspreis bei seinen Telekom-Tarifen

Bis 0 Euro

Wer sich nicht sicher ist, ob er im O2-Netz guten Empfang hat, kann das Netz kostenlos ausprobieren. O2 bietet eine kostenfreie Test-SIM. Der Tarif bietet für einen Monat gratis unbegrenztes 5G-Datenvolumen (max. 300 MBit/s) sowie Telefonie- und SMS-Flat. Eine Beantragung einer eSIM ist ebenfalls möglich. Nach der Testphase endet der Tarif automatisch. Weitere monatliche Kosten fallen also nicht an.

Im 1&1-Netz bekommt man einen vollwertigen Handytarif mit monatlich 3 GB für 0 Euro. Eine Telefonie-Flat ist inklusive, eine Anschlussgebühr gibt es nicht. Den Tarif kann man sich über die GMX-App holen. Hierzu benötigt man einen Gratis-Mail-Account. Im Anschluss erscheint in der App im Menü der Punkt „Freephone“. Damit die SIM kostenfrei bleibt, gibt es eine Anforderung seitens GMX: „Dauerhaft kostenlos bei aktiver GMX Mail-App-Nutzung – 10 Aufrufe der App im Monat“.

Bis 5 Euro

Wer im O2-Netz eine gute Netzabdeckung hat, findet bei Simyo gerade 20 GB 5G (max. 50 MBit/s) für monatlich 6 Euro. Inkludiert sind Flatrates für SMS und Telefonie. Der Anschlusspreis liegt bei 0 Euro aktuell.

Im Telekom-Netz bietet die Telekom selbst den besten Tarif. Hier gibt es bei Magentamobil Prepaid S 1 GB (max. 300 MBit/s) im 5G-Netz samt Telefon-Flatrate innerhalb des Telekom-Netzes und 50 Freiminuten in andere Netze. Der Tarif kostet rund 5 Euro alle vier Wochen. 10 Euro gibt es als Wechselbonus.

Im 1&1-Netz bekommt man bei Big SIM 20 GB 5G (max. 50 MBit/s) für 5 Euro. Flatrates für SMS und Telefonie sind mit dabei, der Anschlusspreis liegt derzeit bei 10 Euro.

Hinweis zu 1&1: Der Anbieter baut derzeit sein eigenes Mobilfunknetz weiter aus und nutzt für eine flächendeckende Versorgung seit August 2024 bei Lücken auch das Netz von Vodafone. Bestandskunden mit älteren 4G-Tarifen greifen hingegen noch auf das Netz des vorherigen Roaming-Partners O2 zurück.

Bis 10 Euro

Im O2-Netz führt Simyo mit seinem Deal. Hier gibt es 70 GB (max. 50 MBit/s) im 5G-Netz für monatlich 6 Euro. Flatrates für SMS und Telefonie sind dabei. Der Anschlusspreis liegt derzeit bei 0 Euro.

Fraenk bietet 25 GB mit 5G (max. 50 MBit/s) im Telekom-Netz für 10 Euro im Monat. Eine Rufnummernmitnahme ist möglich, Flatrates für SMS und Telefonie sind dabei. Der Anschlusspreis liegt bei einmalig 0 Euro.

Im Vodafone-Netz bietet Simon Mobile den besten Deal: ab 10 Euro für dauerhaft 70 statt 50 GB (max. 150 MBit/s) mit 5G bei Rufnummernmitnahme aus ausgewählten Netzen. Neben Flatrates für SMS und Telefonie ist auch Wi-Fi-Calling dabei. Einen Anschlusspreis gibt es nicht.

Im 1&1-Netz (gestützt durch Vodafone) gibt es bei Sim24 60 GB 5G (max. 50 MBit/s) für 10 Euro samt Flatrate für Telefonie und SMS. Der Anschlusspreis liegt bei 10 Euro.

Bis 20 Euro

100 GB (max. 50 MBit/s) 5G gibt es im O2-Netz bei Simyo für monatlich 14 Euro inklusive Flatrates für SMS und Telefonie. Der Anschlusspreis liegt bei 0 Euro.

Bei Fraenk im Telekom-Netz gibt es derzeit 50 GB (max. 50 MBit/s) im 5G-Netz der Telekom für 15 Euro im Monat durch die Aktion „Fraenkforfriends“. Insgesamt kann man bis zu 20 Freunde werben und erhält pro vermittelten Neukunden dauerhaft 5 GB mehr.

Bei Simon Mobile im Vodafone-Netz bekommt man 100 GB 5G (max. 150 MBit/s) für 20 Euro. Einen Anschlusspreis gibt es nicht, dafür aber Flatrates für SMS und Telefonie.

Im 1&1-Netz (gestützt durch Vodafone) bietet Sim24 einen Vertrag mit 90 GB 5G (max. 50 MBit/s) für monatlich 15 Euro samt Flatrates für SMS und Telefonie. Der Anschlusspreis liegt bei einmalig 10 Euro.

Vodafone selbst hat hingegen die schnellste Internetgeschwindigkeit unter den monatlich kündbaren Tarifen. Im Prepaid-Tarif Callya Digital gibt es dauerhaft 100 GB im 5G-Netz mit maximal 300 MBit/s für 20 Euro. Es gibt Flatrates für SMS und Telefonie sowie 500 Freiminuten/SMS ins EU-Ausland. Mit dem Code BONUS60 erhalten Neukunden 60 Euro Guthaben und grundsätzlich 10 Euro bei Rufnummernmitnahme. Gut zu wissen: Vodafone bucht alle vier Wochen ab, man zahlt also in etwa 13 Beiträge pro Jahr. Einmalige Anschlusskosten gibt es nicht. Eine Kündigung ist monatlich mit einer Frist von einem Monat zur Vertragsverlängerung möglich.

Bis 30 Euro

Bei der Freenet-Marke Mega SIM bekommt man 250 GB 5G (max. 50 MBit/s) im O2-Netz samt Flatrates für SMS und Telefonie für 22 Euro im Monat. Der Anschlusspreis liegt aktuell bei 0 Euro.

Im Telekom-Netz führt Congstar mit seiner Allnet Flat L. Sie bietet 150 GB im LTE-Netz (max. 50 MBit/s) für 29 Euro – zuletzt waren es 100 GB. Pro Jahr als Kunde gibt es pro Monat 10 GB mehr – dauerhaft. Der Anschlusspreis liegt aktuell bei 0 Euro. Es gibt Flatrates für SMS und Telefonie.

Im Netz von Vodafone bietet Simon Mobile derzeit einen Aktionstarif mit 200 GB 5G (max. 150 MBit/s) für 25 Euro im Monat an. Flatrates für SMS und Telefonie sind inkludiert. Der Anschlusspreis liegt bei 0 Euro.

Smartphones

Wer ein neues Smartphone sucht, wird bei uns ebenfalls fündig. Unsere Bestenlisten vergleichen Mobilgeräte unterschiedlicher Preisklassen. Wir aktualisieren diese regelmäßig.

Einen Überblick zu den beliebtesten Smartphones gibt unser Preisvergleich:

Was ist der beste Tarif?

Monatlich kündbare Tarife bieten eine höhere Flexibilität gegenüber Laufzeitverträgen. Dafür sind Laufzeitverträge häufig beim Angebot attraktiver. Einen der besten Verträge gab es im November 2021 sowie im Mai 2022 von Freenet (ehemals Mobilcom-Debitel). Hier konnte man sich 50 GB im Vodafone- oder Telekom-Netz für monatlich 15 Euro mit LTE sichern; inklusive Flatrates für Telefonie und SMS. Wer kann, der sollte auf einen monatlich kündbaren Vertrag wechseln und dann zur Black Week 2025 zuschlagen.

Welches Netz ist gut?

Je nach Wohnort in Deutschland kann das Netz ganz unterschiedlich ausfallen. In München ist beispielsweise O2 im Innenstadtbereich hervorragend, in der U-Bahn und am Stadtrand aber nicht brauchbar. Vodafone bietet deutschlandweit eine hohe Abdeckung ebenso wie das Netz der Telekom. Wer wirklich sichergehen will, ob das Netz am gewünschten Standort gut ist, findet beim jeweiligen Anbieter immer eine Karte zur Netzabdeckung. Zudem sollte man Freunde und Familie um Rat fragen, ob sie im gewünschten Netz einen guten Empfang haben.

Gleiches gilt grundsätzlich auch für das neue 1&1-Netz. Marken aus dem Unternehmen wie Winsim.de, Sim24.de & Co. werben mit günstigen Preisen um neue Kunden. Wir haben einige Leserbriefe erhalten, und das Netz schien zu Beginn katastrophal gewesen zu sein. Wir selbst nutzen das 1&1-Netz seit November 2024 und können prinzipiell Entwarnung geben. In unseren Versuchen in München (sowie Umland), Berlin und der Bahnstrecke München-Berlin hatten wir stabilen Empfang.

Was ist der Unterschied zwischen monatlicher Abrechnung und alle vier Wochen?

Einige Tarife werden nicht nach Kalendermonat, sondern alle vier Wochen abgerechnet. Hier erfolgt die Rechnung alle 28 Tage, was in der Praxis etwas teurer ist. Man zahlt etwa 13 statt 12 Beiträge pro Jahr bei einer Abrechnung alle vier Wochen.

Kein Empfang, was nun?

Wir hatten es mit O2, mit Vodafone und mit der Telekom – plötzlich gibt es kein Netz. Die Anbieter sind oft zurückhaltend, man kommt nicht weiter. Über die Jahre haben wir ein paar Tipps gesammelt:

  • SEPA-Mandat kündigen, jede Rechnung soll postalisch kommen – wirkt manchmal Wunder bei nicht erbrachter Leistung
  • Screenshots von jedem Speedtest senden: Die Verbraucherzentrale hat ganz klare Richtlinien, die helfen können
  • Nicht hinhalten lassen: Provider sind verpflichtet, den Vertrag auf ihrer Seite zu erfüllen

Fazit

Von Gratis-SIM bis unlimitiertes Datenvolumen für 30 Euro: Bei den von uns recherchierten Mobilfunktarifen ist alles dabei. Richtig gut sind aus unserer Sicht die Angebote von Simon Mobile, Sim24 und Dr. SIM fürs Vodafone-Netz, von Fraenk fürs Telekom-Netz und von Mega SIM oder Happy SIM fürs O2-Netz.

Wichtig ist, die Netzabdeckung in den Bereichen zu prüfen, in denen man sich regelmäßig aufhält. Die Qualität des Empfangs kann sich bereits über kurze Distanzen deutlich verändern. Die hier vorgestellten monatlich kündbaren Tarife eignen sich gut, um bei Bedarf unkompliziert ein anderes Netz zu testen. Einen Überblick zu allen Handytarifen bietet unser Tarifrechner bei heise online.



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„Replaced“: Cyberpunk-Blues in Pixel-Optik | heise online


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

„Replaced“ sorgte mit seinem einzigartigen Grafikstil schon bei der Ankündigung im Jahr 2021 für Aufsehen. Jetzt ist der Action-Plattformer endlich da und kann die meisten Versprechen sogar einlösen – ein ungewöhnliches SciFi-Abenteuer auf den Spuren von „Another World“ und „Inside“.

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Stellen wir uns mal vor, dass alles ganz anders gelaufen wäre. Dass es schon in den 1980er Jahren künstliche Intelligenzen und Supercomputer gab. Dass Autos fliegen können. Und dass Mensch sein noch lange nicht heißt, Mensch zu sein. Wo liegen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine? Wofür lohnt es sich zu lieben, zu leben und zu kämpfen?

In dieser Sinnkrise steckt Wissenschaftler Warren Marsh. Der wacht nach einem missglückten Experiment auf und hat einen künstlichen Gast in seinem Körper: R.E.A.C.H. oder ausführlicher „Research Engine for Altering and Composing Humans“. Beide sind mit der Gesamtsituation nicht glücklich und wollen so schnell wie möglich die Trennung. Doch leichter gesagt als getan. Ein nahezu faschistischer Politik- und Polizeiapparat, gierige Konzerne und eine ziemlich triste Lebensperspektive machen den beiden ihren Plan beinahe zunichte.


Ein Pixeltraum: Dank ungewöhnlichem Stil und spannender Story wird „Replaced“ zu einem Genre-Hit für Science-Fiction-Fans. (Bild:

heise medien

)

Was vielleicht wie Satire klingt, ist eine zutiefst bedrückende Retro-Dystopie, die ein wenig an William Gibsons Roman „Neuromancer“ oder Ridley Scotts „Blade Runner“ erinnert. Die Welt ist dunkel und trist. Aber selbst in diesem Szenario der Hoffnungslosigkeit findet das Entwicklungsstudio Zeit und Ideen, sie zum Leben zu erwecken. Gemalt im Pixellook finden sich überall kleine Details und die Synthie-Musik dröhnt wie zu besten John-Carpenter-Zeiten aus den Boxen. Das ist stilistisch ein nahezu perfekter Neo-Noir-Traum.

Spielerisch wandelt das Abenteuer in den rund 12 Spielstunden auf Pfaden großer Vorbilder. Hauptfigur Warren bewegt sich in einer 2.5D-Welt in der Seitenansicht durch dunkle Tunnel, neonleuchtende Städte und verwirrende Forschungskomplexe. Die Perspektive spielt mit uns, dreht sich manchmal oder wechselt die Blickwinkel. „Replaced“ mag zwar nur ein Sidescroller sein, sorgt aber für Tiefe und Raumgefühl.

Meist muss Warren von einer Kante zur nächsten springen. Dafür krallt er sich an Wände oder verschiebt Container, um höher zu klettern. Manchmal weicht er Überwachungskameras aus oder hackt die Sicherheitsanlagen auf seinem tragbaren Handcomputer, indem er Symbole anordnet. Simpel, mit ein bisschen Zeitdruck, aber mit endlosen Versuchen.

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Immer wieder trifft Warren auf ein paar Gegner, die er ordentlich vermöbeln darf. Zwei Nahkampfattacken, ein bisschen ausweichen und kontern. Später bekommt er noch eine Pistole, die sich bei jedem Treffer auflädt. Das wirkt in Aktion ein wenig wie „Batman: Arkham City“ in 2D. Da es oft Gegnerwellen sind und sie alle nur Geld für graue oder dunkle Klamotten haben, fällt der Überblick ein wenig schwer. Frust kommt aber selten auf. Selbst die Bosskämpfe gegen aufgepumpte Schlägertypen sind leicht zu meistern. Den Gegnern fehlt es an anspruchsvollen Angriffsmustern, die Spieler auf dem normalen Schwierigkeitsgrad fordern.

Warren ist auch ein Sammler. Überall finden sich, manchmal auch versteckt, Lebens- und Waffenupgrades. In kleinen Text- und Audiofiles wird die Hintergrundgeschichte erzählt. Wenn er dann auf einem Bahnhof für andere Ausgestoßene ein paar Aufgaben erfüllt, wird es emotional: einem Sterbenden die Bilder seiner Familie bringen, einen Hund füttern oder das Drama hinter einem ungewöhnlichen Zwillingspaar aufdecken. Witzig: An Spielautomaten darf er auch den Highscore in „Frogger“ oder „Space Invaders“ inspirierten Spielen knacken.

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So entsteht langsam das dystopische Bild einer zerstörten Gesellschaft, am Ende sogar ziemlich blutig und derb. Das ist trist und ganz bestimmt kein „Feel-Good“-Game, auch wenn am Ende Hoffnung aufkeimt. Die Geschichte erzählt von Verlust, Einsamkeit und der Menschwerdung einer Maschine. Es ist ein existenzielles Science-Fiction-Abenteuer, das Spieler mit seiner ungewöhnlichen visuellen Umsetzung anzieht und mit seiner Story zum Nachdenken anregt.

„Replaced“ ist ein wahr gewordener Pixel-Traum. Detailverliebt spielt das Entwicklungsstudio Sad Cat mit Genre- und Spielelementen. Hektische Action-Phasen wechseln sich mit besinnlichen Momenten ab und sorgen für ein spannendes wie nachdenklich machendes Cyberpunk-Abenteuer.

Sicher gibt es auch Ecken und Kanten. Manchmal steht der Pixel-Stil der Übersicht im Weg, und die Bewegungsanimationen der Hauptfigur könnten flüssiger sein. Auch fehlt es den Gegner-Typen an Abwechslung. Wer in eine stilistisch nahezu perfekte Retro-Dystopie der 1980er eintauchen will, liegt bei diesem Indie-Abenteuer aber genau richtig.

„Replaced“ ist für Windows und Xbox Series X/S erschienen. USK ab 16. Es kostet ca. 20 €. Für unseren Text haben wir die Windows-Version durchgespielt.


(dahe)



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Terahertz-Scanner untersucht aktive Halbleiter kontaktlos


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Die Veränderung der Ladungsträgerdichte in Halbleitermaterialien beeinflusst die Eigenschaften von elektromagnetischer Strahlung im Terahertz-Frequenzbereich. Diesen Zusammenhang nutzt eine Forschergruppe des australischen Terahertz Engineering Lab, um p-n-Übergänge von Dioden und Transistoren im laufenden Betrieb zu untersuchen. Das gelang ihnen durch das Gehäuse der vier untersuchten Dioden und Transistoren hindurch.

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Das ist ein erster Schritt zu einer kontaktlosen und zerstörungsfreien Messmethode, die Aufschlüsse über die Funktion von Chips liefert. Eine solche Methode wäre für manche Chips ein Sicherheitsrisiko, etwa für Secure Elements oder Smartcard-ICs, die geheimes Schlüsselmaterial verarbeiten.

Bisher erzielt die Methode allerdings eine relativ geringe Auflösung und die Untersuchung dauert zu lange, um Schaltvorgänge bei höheren Taktfrequenzen zu erfassen.

Das Team um Bryce Chung vom Terahertz Engineering Laboratory der Uni Adelaide arbeitet mit Terahertz-Signalen im Frequenzbereich um 275 GHz, also 0,275 THz. Obwohl die Frequenz also nur ein Bruchteil von 1 Terahertz beträgt, spricht man von Terahertz-Wellen.

Dass sich Strahlung in diesem Frequenzbereich zur Untersuchung von Halbleiterbauelementen eignet, ist schon seit vielen Jahren bekannt. Zum Beispiel untersuchte ein anderes Forscherteam schon 2008 das Dotierungsprofil eines Transistors mittels Terahertz-Nahfeld-Nanoskopie.

Laut seiner Veröffentlichung bei IEEE Xplore gelang es dem australischen Team nun erstmals, die p-n-Übergänge von Standardbauteilen im laufenden Betrieb durch die jeweiligen Gehäuse hindurch abzubilden.

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Zwei Dioden und zwei Transistoren und ihre Terahertz-Scans

Zwei Dioden und zwei Transistoren und ihre Terahertz-Scans

Zwei Dioden und zwei Transistoren (oben) und ihre Terahertz-Scans (unten).

(Bild: Bryce Chung / Terahertz Engineering Laboratory)

Als Testmuster wählten die Forscher allerdings diskrete Bauelemente, die schon seit Jahrzehnten hergestellt werden und im Vergleich zu modernen Chips riesige interne Strukturen haben: Dioden der Typen 1N4007 und 1N4148, den N-Kanal-JFET 2N5485 sowie den NPN-Transistor BC548B.

Die Forscher lösten jedoch ein wesentliches Problem: Eigentlich hat das Signal mit 275 GHz eine zu große Wellenlänge, um die winzigen p-n-Übergänge abzubilden. Daher werteten die Experten mit einer speziellen Empfängertechnik zusätzliche Informationen aus dem reflektierten Signal aus.

Dabei tasten sie den untersuchten Halbleiter in Schritten von je 0,25 Millimetern ab. Der komplette Scan einer quadratischen Fläche mit 1 Zentimeter Kantenlänge dauerte rund 30 Minuten.

Damit kann der bisherige Versuchsaufbau also die Funktionsweise kompletter Chips mit feinen Strukturen, Millionen Transistoren und höheren Taktfrequenzen nicht analysieren.


(ciw)



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Tiefsee-Kabelschneider: China feiert, Westen fürchtet


Ein chinesisches Forschungsschiff hat erfolgreich das Durchtrennen eines Kabels in 3500 Metern Tiefe mittels eines elektro-hydrostatischen Aktuators (EHA) getestet. Auf diese Weise ist es mit deutlich niedrigerem Aufwand möglich, zum Beispiel eine Reparatur vorzunehmen. Was chinesische Staatsmedien als großen Fortschritt beim Bau und der Unterhaltung von Kabeln und Pipelines feiern, löst in westlichen Ländern und Taiwan Besorgnis aus. Denn die Technologie könnte auch leicht für die Sabotage von Unterwasser-Datenkabeln genutzt werden, fürchten sie.

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Die „Haiyang Dizhi 2“ hat laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua in einer 30-tägigen Mission neben der Erprobung des Schneidwerkzeugs auch ein autonomes Tauchgerät namens „Hai Ma“, die Bergung von 16 selbst entwickelten Messsonden und die erste chinesische Tiefseewinde mit 11.000 Meter Koaxialkabel erprobt.

Was den Schneider besonders macht, ist der Verzicht auf eine externe Ölleitung, wie sie bei konventionellen Systemen nötig ist. Stattdessen integriert der EHA Hydrauliksystem, Elektromotor und Steuereinheit in einem kompakten, selbst versorgten Gerät, was ihn vor allem in größeren Tiefen besser einsetzbar macht. Das Gerät könne potenziell auch auf kleinen, unbemannten Unterwasserfahrzeugen montiert werden. Bis vor einigen Jahren benötigte das Durchschneiden einer Offshore-Pipeline in großer Tiefe noch mehrere Stunden. Die neue Technik reduziere die Zeitspanne auf einen Bruchteil, heißt es.

Experten befürchten ein Dual-Use-Potenzial der neuen technischen Errungenschaft. Während China betont, das Gerät nur für zivile Zwecke einsetzen zu wollen, versetzt es den Staat zugleich auch in die Lage, nahezu die gesamte Unterwasserinfrastruktur des Südchinesischen Meeres zu sabotieren. Taiwan hatte China in der Vergangenheit mehrfach verdächtigt, Seekabel-Ausfälle verursacht zu haben. So wurde erst kürzlich ein chinesischer Kapitän wegen der Beschädigung eines Unterseekabels vor Taiwan zu einer Haftstrafe verurteilt. Ohne die Kabel wäre die Inselrepublik, die von China beansprucht wird, weitgehend von internationalen Datennetzen abgehängt. China bestritt jede Beteiligung.

Das Durchtrennen von Seekabeln in großer Tiefe würde Reparaturen deutlich aufwendiger machen, sodass Ausfälle länger andauern. Zudem versetze ein schnelles Schneidewerkzeug einen Staat in die Lage, die begrenzte Zahl von Reparaturschiffen weltweit mit Aufträgen zu überfordern. Neben China sollen auch die USA und Russland über die Fähigkeit verfügen, Seekabel in großer Tiefe zu durchtrennen oder anderweitig zu sabotieren. Insgesamt gibt es 1,7 Millionen Kilometer Seekabel weltweit. Um diese Infrastruktur zu schützen, berieten Experten auf einem Gipfel über Maßnahmen für resilientere Seekabel-Verbindungen. Die meisten Störungen entstehen freilich durch Naturkatastrophen und Unfälle mit Ankern.

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Die Gefahr von Seekabelsabotage war in den letzten Jahren auch in Europa in den Fokus gerückt, als bei mehreren Gelegenheiten in der Ostsee Daten- und Stromkabel unterbrochen wurden. In diesen Fällen war vor allem Russland verdächtigt worden, mit seiner Schattenflotte an Schiffen beteiligt gewesen zu sein. So wurde etwa das russische Spionageschiff Yantar beim Kartieren europäischer Unterseekabel identifiziert. In einigen Fällen wurde aber auch eine Beteiligung Chinas vermutet. Ein EU-Bericht warnte in diesem Zusammenhang bereits vor der Abhängigkeit von außereuropäischen Akteuren bei der Seekabel-Infrastruktur. Rechtlich bewegen sich Staaten in Grauzonen, wenn sie Unterseekabel in internationalen Gewässern durchtrennen. Angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen von Internetausfällen gilt die Sabotage von Seekabeln als ein Mittel der hybriden Kriegsführung. Als Reaktion darauf investiert die EU 347 Millionen Euro in die Sicherheit von Seekabeln, um die Resilienz gegen Sabotage zu erhöhen.

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(mki)



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