Online Marketing & SEO
Google schreibt Headlines in Search mit KI um
Wie schon bei Discover ersetzt Google auch in der Suche Titel mit eigenen KI-generierten Versionen. Doch die sind nicht immer akkurat. Googles Experiment mit AI-Anpassungen entzieht Publishern noch mehr Kontrolle und beeinträchtigt User.
Sind die Google-Suchergebnisse bald nicht mehr vertrauenerweckend? Diese Frage stellt sich unweigerlich angesichts der KI-Umschreibung von Beitragstiteln in der Suche. Schon Ende 2025 sorgte Google für Aufsehen, weil im Bereich Discover zum Teil völlig irreführende neue Titel für Artikel eingefügt worden waren. Google bestätigte das Experiment der AI Headlines, die Themen „leichter verdaulich“ darstellen sollten, dabei aber oft fehlerhafte Informationen lieferten. Jetzt sind derart verkürzte und von der KI kuratierte Titel für Artikel auch in den klassischen Suchergebnissen aufgetaucht.
Verkürzt, langweilig oder falsch:
Google ersetzt Titel in der Suche mit AI Clickbait

Titel ist nicht gleich Titel auf Google: SEOs aufgepasst, hier kommen AI-Titel
Die Anzeige von Publisher-Beiträgen kann in den Google-Suchergebnissen stark variieren. Dafür sorgt unter anderem die Tatsache, dass Google verschiedene Quellen heranzieht, um Titel-Links für die Darstellung in der Suche zu erstellen. Zwar können Seitenbetreiber:innen dafür auch eigene Präferenzen angeben, aber die Erstellung erfolgt vonseiten Googles vollautomatisch. Dabei spielen zum Beispiel seit 2024 auch og:title Tags als Quelle für Titel-Links in der Suche eine Rolle, da Google diese als zusätzliche Referenz ansieht. Andere Quellen sind beispielsweise die sichtbaren Titel, Title Tags, Überschriften in H1, strukturierte Daten für Website-Namen und schlichtweg andere Textelemente der Seite.
Doch jetzt baut Google darüber hinaus de facto auf eine Umschreibung von Artikeltiteln. Das hat das Unternehmen gegenüber The Verge bestätigt und auf ein Experiment verwiesen. Sean Hollister, Gründungsmitglied von The Verge, berichtet über die Headline-Anpassungen mithilfe von KI in den Google-Suchergebnissen.
Hollister erklärt, dass das The Verge Team zahlreiche Artikeltitel in der Suche gefunden hat, die mit den eigentlichen Titeln nur bedingt korrelieren. Mitunter sei sogar die Bedeutung verändert worden. Dazu liefert er das Beispiel des Beitrags mit dem Titel „I used the ‘cheat on everything’ AI tool and it didn’t help me cheat on anything“. Daraus machte die Google-KI einfach nur „‘Cheat on everything’ AI tool“.
It almost sounds like we’re endorsing a product we do not recommend at all,
mahnt Sean Hollister via The Verge. Damit wird deutlich, dass die KI-Umschreibung von Titeln zu Irreführung bei Usern führen kann. Außerdem verlieren Publisher noch mehr Kontrolle über die Darstellung ihrer Inhalte via Google. Diese ist durch die Zusammenfassungen von Beiträgen in AI Overviews und die Referenzierung von Inhalten im AI Mode nach dem Interesse der KI und der User im Hintergrund ohnehin schon eingeschränkt. Laut Google-Sprechern, die sich gegenüber The Verge äußerten, werden verschiedene Website-Überschriften, nicht nur die von News-Artikeln, per KI geändert. Es handele sich um ein „kleines“ Experiment. Allerdings taucht es in den USA schon bei einigen Artikeln auf. Der SEO-Experte Brodie Clark zeigt auf X ein weiteres Beispiel von The Verge und ergänzt:
[…] If you’re noticing that the title for your page is showing as completely different, and none of the historic sources is influencing the change, you now know what is happening. Keep an eye out for this experiment!
SEO News: title link rewrites in Google’s search results have been taken to the next level, now being more heavily influenced by generative AI.
This was first reported on by @StarFire2258 at The @Verge, who discovered that Google was now completely rewriting the titles using AI… pic.twitter.com/hFRwDVASoN
— Brodie Clark (@brodieseo) March 22, 2026
Die Verknappung von Inhalten in den AI-Titeln auf Google kann den Websites im Idealfall zu mehr Traffic verhelfen. Und selbst ein fehlgestalteter Titel, der den Inhalt nicht völlig richtig widerspiegelt, mag ob seiner Merkwürdigkeit zu Traffic führen – man denke an den Titel „BG3 players expolit children“, der vor einiger Zeit bei Discover auftauchte. Im Sinne der Publisher, des Journalismus und der digitalen Transparenz über eine Suchmaschine ist das aber nicht. Im schlimmsten Fall generiert Google Clickbait oder falsche Titel, die von den Medien selbst so nie intendiert waren.
Google bringt Filter für Brand-Suchen in die Search Console

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Spektakulärer Marketing-Stunt: Wieso die Initiative Fleisch über einem aktiven Vulkan angrillt
Angrillen mal anders: Die Initiative Fleisch hat Steaks und Co. in einem Vulkankrater gegrillt.
Bei den frühlingshaften Temparaturen am Wochenende dürften einige Familien in ihren Gärten die Grillsaison eröffnet haben. Der Initiative Fleisch waren Kohle-, Gas- oder Elektrogrill jedoch nicht spektakulär genug: Um für das Grillen mit Schweinefleisch zu werben, haben sie einen Schwenkgrill über einem aktiven Vulkan abgesenkt.
Wie kann man den Start der Grillsaison so aufmerksamkeitsstark wie möglich gestalten? Diese Frage stand wohl hinter der Marketingaktion „Das Große Angrillen“ der Initiative Fleisch. Dabei wurde mithilfe eines Helikopters ein Schwenkgrill in den Krater eines aktiven Vulkans abgesenkt. Statt über Kohle wurden diverse Schweinefleischprodukte dabei in der etwa 1200 Grad heißen Luft über der brodelnden Lava gegrillt.
Geplante EU-Verschärfung
Verbraucher halten „Veggie-Burger“-Verbot für überflüssig
Noch wird in Brüssel darüber verhandelt, ob vegane und vegetarische Produkte künftig wirklich nicht mehr „Schnitzel“ oder „Burger“ heißen dürfen. Eine Mehrheit der Deutschen fühlt sich zumindest nicht von solchen Bezeichnungen getäuscht. …
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KNSK und Stunning Studio: Dieses interaktive Video-Format macht K.O.-Tropfen virtuell erlebbar
In dem Video-Format „I Got Spiked“ werden die Zuschauenden in eine Party hineinversetzt, die aus dem Ruder läuft.
Über die Gefahren von K.O.-Tropfen nicht nur trocken informieren, sondern diese auch emotional nachvollziehbar machen: Das ist das Ziel eines interaktiven Videoformats, das der Verein KO – Kein Opfer, KNSK und Stunning Studios anlässlich des ersten K.O.-Tropfen-Awareness-Tags entwickelt haben.
K.O.-Tropfen, ihre Gefahren und wie man sich davor schützen kann, sind ein wichtiges Thema, über das jedoch in der Öffentlichkeit noch viel zu selten gesprochen wird. Das liegt auch daran, dass Betroffene aus Scham häufig Angst haben, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Um über dieses wichtige Thema aufzuklären und Betroffene zu ermutigen, ihr Schweigen zu brechen, wird dieses Jahr am 23. März der erste bundesweite K.O.-Tropfen-Awareness-Tag begangen. Dafür hat der Verein KO – Kein Opfer gemeinsam mit der Kreativagentur KNSK, Stunning Studio und Studierenden der FH Hagenberg ein interaktives Format entwickelt, dass informieren und Verständnis für Betroffene schaffen soll.
Für die kreative Konzeption und Produktion des Formats war das Kreativstudio Stunning Studio verantwortlich, während KNSK die Strategie rund um die Kampagne entwickelt hat. Das interaktive Storytelling wurde gemeinsam mit Studierenden der FH Hagenberg entwickelt. Für die technische Umsetzung der Erzählstruktur wurde die Plattform Choiz.io genutzt, mit der lineare Inhalte wie Videos in interaktive gamifizierte Nutzererlebnisse übersetzt werden können.
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