Online Marketing & SEO
Googles Update-Doppelschlag: Jetzt kommt das Core Update
Nur zwei Tage nach dem Spam Update lässt Google ein Core Update auf die SEO-Welt los. Es soll zwei Wochen im Roll-out sein und dürfte für viele Ranking-Schwankungen sorgen.
Pünktlich zum Quartalsende bringt Google die Digitalwelt nochmal in Aufruhr, allen voran SEOs und Publisher. Das Unternehmen rollte nicht nur den Suchmodus Search Live umfassend aus – endlich auch in Deutschland – und sorgte mit KI-generierten Headline-Anpassungen in der Suche für Unmut, sondern startete die nächsten großen Search Updates. Mitte der Woche erfolgte der Roll-out des March 2026 Spam Updates. Dieses wurde nach weniger als 24 Stunden abgeschlossen und dürfte nur bei Seiten mit Richtlinienverstößen für einige Ranking-Verluste gesorgt haben. Mehr Aufsehen erregt dagegen das March 2026 Core Update. Es ist das erste Core Update nach jenem im Dezember 2025 und soll innerhalb der nächsten zwei Wochen ausgerollt werden.
Googles March 2026 Spam Update schon fertig

Core Update als reguläre Anpassung der Suche: SEOs sollten Ranking-Schwankungen beobachten
Der offizielle Google Search Central Account hat auf LinkedIn den Start des March 2026 Core Updates bekanntgegeben. Dieses Update soll bessere Inhalte für alle Arten von Suchenden bereitstellen, von allen Arten von Seiten. Das ist jedoch die Standardformulierung Googles zur Umschreibung dieser Art von Updates. Den Status des Updates können Seitenbetreiber:innen wie gewohnt im Google Search Status Dashboard einsehen.
Es ist das erste Core Update des Jahres, wenngleich Google bereits im Februar ein Discover Core Update ausrollte. Derweil können SEOs nicht akut auf die Entwicklungen reagieren. Google rät dazu, dauerhaft die eigenen Seiten, Inhalte und Strategien zu optimieren und an neue Gegebenheiten anzupassen, etwa die KI-Ergebnisse in AI Overviews oder an suchende AI Agents, für die Google jetzt den User Agent Google-Agent unter den Fetchern bereitstellt. Das korreliert mit dem Bekenntnis Googles, dass das Unternehmen ohnehin stetig kleine Core Updates ohne Ankündigung ausführt. Das ist im Grunde nichts Neues, doch vor einiger Zeit schrieb Google einen erklärenden Passus dazu in die Developer Documentation:
[…] Sie müssen jedoch nicht unbedingt auf ein grundlegendes Update warten, um die Auswirkungen Ihrer Verbesserungen zu sehen. Wir aktualisieren unsere Suchalgorithmen ständig und nehmen auch kleinere grundlegende Updates vor. Diese Updates werden nicht angekündigt, da sie nicht allgemein bemerkbar sind. Sie sind jedoch eine weitere Möglichkeit, die Position Ihrer Inhalte zu verbessern, wenn Sie Verbesserungen vorgenommen haben.
Informationen und Hilfestellung im Kontext großer Updates wiederum liefert Google im Rahmen einer neuen Dokumentation mit mehr Details. Im ausführlichen Guide von OnlineMarketing.de kannst du nachlesen, was Webmaster grundsätzlich im Vorwege von Core Updates beachten können. Solange Creator jedoch Inhalte erstellen, die hilfreich, einzigartig und für Menschen gemacht sind – dabei aber neue Suchmuster wie Longtail-Anfragen im KI-Kontext nicht vernachlässigen –, müssen sie sich nicht unbedingt zum akuten Handeln bewegt sehen. Vielmehr geht es um stetige Anpassungen für die Suche der Menschen, die sich selbst schneller denn je neu ausrichtet. Noch mehr Informationen finden Seitenbetreiber:innen und SEOs in der Google Search Central, die Basics zu Core Updates teilt.
Googles AI schreibt jetzt Headlines in Search um
– nicht immer richtig

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Retail Media: Lidl holt das Werbegeschäft ins eigene Haus zurück
LIdl-Filale: Neben Online- gehören auch Instore-Formate zum Retail-Media-Angebot
Auch Lidl hat Retail Media nun in seine Organisation integriert. Das Werbegeschäft läuft seit diesem Monat im Ressort Kunde unter Leitung von Linus Hinzmann, Head of Customer Relations. Werbekunden sollen von einer direkten Erfolgsmessung bis zum Kaufabschluss profitieren.
Mit der Integration ist die Neuaufstellung des Retail-Media-Geschäfts der Schwarz Gruppe abgeschlossen. Bislang lief die Vermarktung von Lidl und
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Apple öffnet Siri für mehrere KI-Modelle
Mit iOS 27 kann Siri künftig auf mehrere KI-Modelle zugreifen. Die Sprachassistenz entwickelt sich so zur zentralen Schnittstelle für unterschiedliche AI-Dienste. Die Öffnung dürfte sich für Apple auch wirtschaftlich auszahlen. Googles Gemini möchte derweil AI User mit der Memory-Übernahme locken.
Apple zieht die nächste Evolutionsstufe für Siri hoch und verlagert den AI-Wettbewerb direkt aufs Gerät. Statt sich weiter auf einzelne Partner:innen zu stützen, baut der Konzern die Sprachassistenz zur offenen Schnittstelle für verschiedene KI-Modelle um. Damit knüpft Apple an frühere Entwicklungen an, bei denen bereits eine stärkere Integration von Chatbot-Funktionen und Modellen wie Gemini diskutiert wurde.
Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman sollen User ab iOS 27 erstmals selbst entscheiden können, mit welchem Modell sie sprechen oder chatten. Der Publisher Bloomberg berichtete zuerst, dass Apple Siri für externe AI-Dienste öffnet und damit das Betriebssystem selbst zur zentralen Steuerungsebene für AI-Anwendungen macht. Die Vorstellung der neuen Siri-Architektur wird für die WWDC im Juni erwartet. Die Funktion soll mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS umfassend eingeführt werden.
ChatGPT-Konkurrenz:
Apple macht Siri zum AI-Chatbot
Apple öffnet Siri und verdient an jedem KI-Modell mit
Mit dem Feature Extensions baut Apple Siri zur modularen AI-Schaltzentrale aus. User laden KI-Apps wie gewohnt herunter und schalten sie in den Einstellungen für Apple Intelligence frei. Siri wird damit zum Interface, das zwischen verschiedenen Modellen vermittelt und je nach Anfrage den passenden Dienst einbindet.
2024 setzte Apple noch auf einen pragmatischen Zwischenschritt und integrierte OpenAI und ChatGPT, um Siri schnell mit KI-Funktionen aufzurüsten. Laut Bloomberg floss dafür kein Geld, entscheidend war vor allem der Zeitgewinn im eigenen AI-Rennen. Inzwischen löst sich Apple vom One-Partner-Modell und öffnet die eigene Infrastruktur für mehrere Anbieter:innen. Statt einer festen Lösung entsteht ein System, in dem verschiedene KI-Modelle parallel verfügbar sind und über Siri gesteuert werden. Die Zusammenarbeit mit Google bleibt dabei bestehen und soll weiterhin eine Rolle spielen, etwa bei der Bereitstellung zusätzlicher KI-Funktionen für Siri.
Die Öffnung dürfte sich für Apple auch wirtschaftlich auszahlen. Mit jedem zusätzlichen Dienst, der über Apps eingebunden und monetarisiert wird, wächst nicht nur das Angebot auf dem Gerät, sondern auch die Zahl der Transaktionen, an denen Apple über den App Store beteiligt ist. Konkret kann der Konzern bei Abos für externe KI-Dienste weiterhin mitverdienen – historisch mit bis zu 30 Prozent Provision. Auf diesem Prinzip basieren große Teile der Service-Umsätze, von Apps über Games bis hin zu Subscriptions. Gleichzeitig steht das Modell unter starkem regulatorischem Druck und wurde infolge gesetzlicher Vorgaben bereits angepasst. Der Digital Markets Act verpflichtet Apple als Gatekeeper dazu, alternative App Stores und externe Zahlungswege zuzulassen sowie Entwickler:innen aktiv auf Kaufoptionen außerhalb hinzuweisen. Eine pauschale Beteiligung an allen Transaktionen lässt sich damit nicht mehr uneingeschränkt durchsetzen.
Apple macht Platz für KI-Modelle, die Konkurrenz bindet die User
Die Konkurrenz Apples setzt genau dort an, wo viele Wechsel scheitern – beim Verlust von Kontext. Google baut die Gemini App so aus, dass Erinnerungen, Präferenzen und sogar komplette Chat-Verläufe aus anderen AI Tools übernommen werden können. Die Funktion wird zunächst auf Desktop ausgerollt und kommt anschließend auch in die mobile App. Statt wieder bei null zu beginnen, lässt sich der eigene Nutzungskontext übertragen und direkt weiterführen. Gemini greift dabei nicht nur auf importierte Inhalte zurück, sondern kann – wenn freigegeben – ebenso Informationen aus Diensten wie Gmail, Google Fotos oder der Suche einbeziehen.
Auch Anthropic verfolgt einen vergleichbaren Ansatz, der auf die Übertragbarkeit von Nutzungskontexten abzielt. Mit Claude lassen sich inzwischen gespeicherte Informationen, Präferenzen und Interaktionsverläufe aus anderen AI-Diensten importieren und direkt weiterverwenden. Dadurch entfällt der erneute Aufbau von Kontext, und das System kann von Beginn an auf bestehende Arbeitsweisen und Inhalte zurückgreifen.
Claude lässt dich ChatGPT Memory jetzt for free importieren
– Wechsel wird einfacher

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The Art of Arrival: Der Teufel trägt Prada und fährt Mercedes-Maybach
Maybach nutzt die Zusammenarbeit mit „Der Teufel trägt Prada 2“ für eine globale Kampagne
Sie machen es wieder. 20 Jahre nachdem die Mercedes-Benz S-Klasse ihr Filmdebüt in „Der Teufel trägt Prada“ feierte, ist der Stuttgarter Autobauer erneut Partner des Blockbusters. Diesmal fährt Miranda Priestly im Mercedes-Maybach S-Klasse vor. Etwas Luxus muss sein und eine große Kampagne sowieso.
Luxus und Extravaganz geht mit Mercedes-Benz immer. Das wissen auch Filmemacher. Und so ist es kein Zufall, dass der Stuttgarter Autohersteller mit s
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