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Mit diesem skurrilen Test erkennt ihr Highperformer auf den ersten Blick


Instacart-Gründer verrät, warum schmutzige Sneaker für ihn ein überraschendes Signal für echte „Macher“-Qualitäten bei Startup-Foundern sind.

Mit diesem skurrilen Test erkennt ihr Highperformer auf den ersten Blick

Max Mullen ist Gründer von Instacart. Das ist der führende nordamerikanische Online-Lebensmittellieferdienst.
Sam Barnes/Sportsfile via Getty Images

Ein kurzer Blick auf die Schuhe verrät Max Mullen fast alles, was er über einen Gründer wissen muss. Der Instacart-Mitgründer und Seed-Investor verriet am Donnerstag im Podcast „Uncapped with Jack Altman“ seinen besten Trick zur Bewertung von Gründern.

Mullen sagte, es sei schwer zu erkennen, wer in der Seed-Phase „der Wahre“ sei, und ab einem bestimmten Punkt habe er angefangen, „nach unten zu schauen“. „Wenn man sich einen Gründer ansieht und dieser schmutzige weiße Sneaker trägt“, sagte er, „dann ist er ein echter Macher.“

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Schmutzige Sneaker = Hustle? 

Er hat festgestellt, dass die Gründer, die weniger Wert auf ihr Äußeres legen, oft genau die sind, die im Büro schlafen und nonstop an ihren Startups arbeiten. „Sie haben keine Zeit, sich schicke Turnschuhe zu kaufen“, sagte Mullen. „Sie ziehen einfach immer dasselbe Paar Turnschuhe an, und die werden schmutzig.“

Mullen erzählte zum Beispiel, dass er in die KI-Automatisierungsplattform Gumloop investiert habe und einer der Gründer „so schmutzige Turnschuhe“ gehabt habe. „Sie fielen schon auseinander“, sagte Mullen und fügte hinzu, dass er dem Gründer neue Schuhe gekauft habe.

Neue Schuhe vom Investor

„Mein Mitgründer Rahul sieht keinen Sinn darin, neue Schuhe oder Hemden zu kaufen, also hat Max ihm ein neues Paar gekauft“, erzählte Max Brodeur-Urbas von Gumloop.

Mullen kaufte einem der Gumloop-Gründer ein neues Paar Turnschuhe, weil seine schon völlig abgetragen waren.

Mullen kaufte einem der Gumloop-Gründer ein neues Paar Turnschuhe, weil seine schon völlig abgetragen waren.
Max Brodeur-Urbas

„Ich habe einfach festgestellt, dass die echten Macher auch so aussehen“, sagte Mullen zu Altman.

 





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Vorlage für die perfekte erste Mail an Investoren – laut Earlybird-Partner


Vorlage für die perfekte erste Mail an Investoren – laut Earlybird-Partner

Ist General-Partner bei Earlybird: Andre Retterath.
Earlybird

Rund 50.000 Startup-Pitches gehen jedes Jahr bei Earlybird ein. Die meisten scheitern bereits an der ersten Nachricht. Denn wer Investoren mit einer generischen Mail kontaktiert, geht schnell unter. Earlybird-Partner Andre Retterath hat uns eine Vorlage gezeigt, die die wichtigsten Elemente eines erfolgreichen VC-Pitches auf wenige Absätze verdichtet. Wir zeigen das komplette Template – inklusive einer Beispiel-Mail.

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„Gravierende Zäsur“: Der Anthropic-Schock alarmiert deutsche Startups


Ein Streit zwischen Anthropic und der US-Regierung sorgt für Unruhe in der deutschen Startup-Szene. Kritiker sehen darin einen Weckruf.

„Gravierende Zäsur“: Der Anthropic-Schock alarmiert deutsche Startups

Hat nichts zu lachen: Anthropic-Gründer Dario Amodei.
Bloomberg/Getty Images

Es ist ein Hin und Her mit weitreichenden Folgen: Zunächst erklärte Anthropic, das neue KI-Modell Mythos könne nicht veröffentlicht werden. Es sei zu gefährlich und könne Sicherheitslücken eigenständig erkennen und ausnutzen. Dann erhielten ausgewählte Nutzer Zugang zu einer Variante namens Fable. Kurz darauf wurde dieser Zugang wieder gesperrt.

Hintergrund ist offenbar Druck aus Washington. Die US-Regierung wollte die Technologie nur für amerikanische Nutzer zugänglich machen. Anthropic reagierte mit einer drastischen Entscheidung: Dann bekommt sie niemand.

Der Vorfall zeigt, wie abhängig Europa von wenigen amerikanischen KI-Unternehmen geworden ist. Wenn der Zugang zu den leistungsfähigsten Modellen plötzlich politisch eingeschränkt werden kann, betrifft das nicht nur Forscher und Entwickler, sondern auch die Geschäftsmodelle zahlreicher Startups.

Eine „Appeasement-Politik“, die die Trump-Administration gewähren lässt, darf es nicht geben.

Christoph Stresing

Geschäftsführer Startup-Verband

Auf Anfrage von Gründerszene sagt Christoph Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands, Deutschland und Europa müssten nun mit ganzer Kraft daran arbeiten, eigene Modelle zu entwickeln. „Die Anweisung der US-Regierung an Anthropic, neueste Software-Entwicklung für Ausländer zu sperren ist eine gravierende Zäsur.“ Diese Aktion mache deutlich, dass Souveränität kein „nice to have“ ist, sondern eine Frage von „wirtschaftlicher Lebensfähigkeit“, meint Stresing.

Europa in der Abhängigkeit

Deutschland und Europa müssten jetzt „alles daran setzen“ eigene Modelle zu entwickeln. Dazu zähle auch der „schnellstmögliche Aufbau“ einer eigenen unabhängigen KI-Infrastruktur. „Eine „Appeasement-Politik“, die die Trump-Administration gewähren lässt, darf es nicht geben“, fordert Stresing.

Eine der ersten Reaktionen aus der deutschen Startup-Szene kam von Judith Dada, Partnerin beim Visionaries Club. Der Vorgang sei ein „zutiefst beunruhigender Präzedenzfall“, schreibt sie auf Linkedin. Was auch immer die US-Regierung mit ihrer Entscheidung bezweckt habe – für Europa sei die technologische Abhängigkeit von den USA damit unübersehbar geworden. Es brauche eine „um Größenordnungen“ mutigere KI-Strategie auf europäischer Ebene.

Judith Dada zählt zu den bekanntesten Investoren Deutschlands.

Judith Dada zählt zu den bekanntesten Investoren Deutschlands.
Murmann Verlag

Dada hatte mit Co-Autoren wie Lily Stelling und Philip Fox vor vier Tagen das Manifest Europe 2031 veröffentlicht. Darin fordern die Autoren unter anderem massive Investitionen in Künstliche Intelligenz, eine KI-Allianz mittelgroßer Staaten sowie Reformen des Arbeitsmarktes nach dänischem Vorbild.

Digitale Souveränität

Auch der Digitalverband Bitkom zeigt sich besorgt. Die Sperre habe „unmittelbar Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit unserer klassischen Industrien und unserer Verwaltungen und beeinträchtigt auch unsere Sicherheit und zum Beispiel die Exzellenz unserer Wissenschaft.“ Digitale Souveränität und eigene KI-Kompetenzen seien damit von höchster Priorität, erklärt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.

Besonders bemerkenswert ist die öffentliche Kritik von Anthropic selbst. Das Unternehmen gilt keineswegs als Gegner staatlicher Regulierung. Im Gegenteil: Anthropic fordert seit Jahren strengere Kontrollen für leistungsfähige KI-Systeme und spricht sich regelmäßig für staatliche Aufsicht aus.

US-Präsident greift gerne in Business-Themen ein.

US-Präsident greift gerne in Business-Themen ein.
Brendan SMIALOWSKI / AFP via Getty Images

Die Sorge der US-Regierung beziehe sich auf Risiken, die grundsätzlich auch bei anderen Modellen bestehen würden, etwa beim Konkurrenten ChatGPT. Wenn Staaten den Zugang zu leistungsfähiger KI einschränken wollten, müsse dies transparent und technisch nachvollziehbar begründet werden, argumentiert Anthropic.

Genau daran fehle es in diesem Fall. Und genau deshalb könnte der Streit weit über diesen Einzelfall hinausgehen. Für Europa ist der Streit vor allem eine Warnung: Wer die leistungsfähigsten KI-Modelle nicht selbst entwickelt, könnte irgendwann auch nicht mehr selbst entscheiden, wer sie nutzen darf.





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5 neue Startups: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly


#Brandneu

Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora und Charly.

5 neue Startups: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly

deutsche-startups.de stellt heute erneut eine Auswahl junger Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten gegründet wurden oder kürzlich aus dem Stealth-Mode hervorgetreten sind. Noch mehr spannende Neugründungen gibt es übrigens in unserem Newsletter Startup-Radar.

Open Wonder
Das Unternehmen Open Wonder aus Berlin arbeitet an einer „agentenbasierte Infrastruktur für die Marken- und Marketingumsetzung in Unternehmen“. „Open Wonder macht Ihre Marke KI-fähig. Erstellen Sie markengerechte Bilder, Illustrationen und Banner – mit nur einem Klick“, verspricht das Team der Gründer Tim Herzog, Marcel Schulz, Johannes Ritzel und David Falk .

Badger
Bei Badger aus Lausanne handelt es sich um eine App, die Unternehmen Zugang zu digitalen Tools zur Überwachung der Kundenbindung und der Geschäftsleistung bietet. „Aiming to be the one-stop community oriented platform for digital interactions between consumers and merchants“, erklärt das von Paolo Trifoni und Roberto Trivelli angeschobene Startup.

Ledumi
Ledumi aus Leipzig, von Scarlett Smolenski-Schubert an den Start gebracht, bietet „bildschirmfreie interaktive Hörabenteuer zum Lernen“. Auf der Website heißt es: „Ledumi beendet die passive Berieselung. Wir befreien Kinder von flimmernden Displays, schonen die Augen und stärken den Fokus für das Wesentliche.“

Phronora
Die Firma Phronora aus Münster widmet sich dem Thema Firmenwissen. Das Unternehmen, von Vincent Nells und Moritz Awe ins Leben gerufen, positioniert sich dabei als „KI-gestütztes Wissenstransfertool für implizites Erfahrungswissen im Arbeitsalltag“. Die Macher setzen dabei auf „sprachbasierte Interviews“.

Charly
Hinter der jungen Firma Charly, in Berlin gegründet, verbirgt sich ein KI-Telefonassistent für Kommunalverwaltungen. Das Team rund um die Gründer Niklas Sievers und Son Pham beschreibt seine Idee als „ersten voll funktionsfähigen KI-Bürgerservice“. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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