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Vivo X300 Ultra: Flaggschiff-Smartphone mit Zeiss-Triple-Kamerasystem
Vivo bring das X300 Ultra als Flaggschiff der X-Serie ab dem 16. April international auf den Markt. Highlight des Smartphones ist das in Kooperation mit Zeiss entwickelte Triple-Kamerasystem, dessen Brennweiten und Funktionen sich per Zubehör erweitern lassen. Für eine hohe Leistung ist der Snapdragon 8 Elite Gen 5 zuständig.
Vorbestellungen vom 16. bis 23. April
Zum Preis des Smartphones schweigt sich Vivo zu aktueller Stunde noch aus, diese Information soll mit Beginn der Vorbestellungen am 16. April nachgereicht werden. Diese Phase soll bis zum 23. April laufen auf der Website von Vivo laufen. Der Hersteller wirbt damit, dass sich ab heute das Vorbesteller-Angebot „im Gesamtwert von bis zu 1.309 Euro“ einsehen lasse. Interessenten können sich zudem registrieren, um einen Gutschein im Wert von 50 Euro zu erhalten, der für sich auf alle Smartphones der X300-Serie von Vivo – einschließlich des neuen X300 Ultra – anwenden lässt. Ab dem 24. April wird das Smartphone regulär über Vivo und Amazon angeboten.
Kamera aus Zeiss-Kooperation
Das X300 Ultra zeichnet in erster Linie das in Kooperation mit Zeiss entwickelte Kamerasystem aus, das native Brennweiten von 14, 35 und 85 mm abdeckt. Über den optional erhältlichen „Telephoto Extender Gen 2“ oder „Telephoto Extender Gen 2 Ultra“ kommen die Brennweiten 200 mm und 400 mm hinzu. Vorbesteller bekommen 50 Prozent Rabatt auf die Accessoires.
Primäre Kamera mit 35 mm
Bei der primären Kamera hat sich Vivo für eine Brennweite von 35 mm entschieden, da dies dem Seheindruck des menschlichen Auges nahekomme. Zum Vergleich: Häufig setzen Smartphones für die Hauptkamera auf 23 mm. Hinter dem Objektiv sitzt als Sensor der Sony LYTIA 901, der eine Größe von 1/1,12 Zoll aufweist und eine Bildausgabe in 200 MP unterstützt.
Ultraweitwinkelkamera ohne Kompromisse
Für Ultraweitwinkelfotos ist eine Kombination aus Objektiv mit 14 mm und Sony-LYTIA-818-Sensor mit 50 MP auf 1/1,28 Zoll zuständig. Vivo erklärt, dass dem Unternehmen mit dem Ultraweitwinkelobjektiv ein „technologischer Durchbruch“ gelungen sei, da es in puncto Bildqualität mit der Hauptkamera mithalten könne und aufgrund der hohen Lichtempfindlichkeit und großen Blende (f/2.0) keine Kompromisse mehr erfordere.
Teleobjektiv nach Zeiss-APO-Standards
Besonders hervor hebt der Hersteller das Teleobjektiv mit 85 mm. Hier kommt mit dem HP0 ein 200-MP-Bildsensor von Samsung zum Einsatz, der eine Größe von 1/1,4 Zoll aufweist. Das Teleobjektiv wird mit Erfüllung des Zeiss-APO-Standards beworben, was bedeutet, dass es chromatische Aberration besonders gut korrigieren soll. Statt nur zwei (wie bei „achromatischen“ Linsen) werden drei Wellenlängen des Lichts (typisch Rot, Grün, Blau) exakt auf denselben Fokuspunkt gebracht. Das soll zu schärferen Bildern, weniger Farbsäumen vor allem an Kontrastkanten und einer besseren Farbtreue führen. Geworben wird auch mit der „Zeiss-T*-Vergütung“, also einer hochwertigen Anti-Reflex-Beschichtung für weniger Reflexionen, höhere Lichtdurchlässigkeit, verbesserten Kontrast und Farbwiedergabe sowie verringerte Lens Flares und Geisterbilder.
Die dritte Kamera verfügt über einen 3-Grad-Gimbal-OIS, der Erschütterungen ausgleichen und für scharfe Bilder bei Aufnahmen sorgen soll. Im Schnappschussmodus unterstützt das Objektiv eine AF-Verfolgung mit 60 FPS, was bei der Aufnahme schnell bewegter Motive in der Sport- und Tierfotografie oder bei Konzerten von Vorteil sei.
200 mm und 400 mm mit Extender
Größere Brennweiten lassen sich über das optionale Zubehör von Vivo erreichen. Der „Telephoto Extender Gen 2“ ermöglicht bis zu 200 mm, während der „Telephoto Extender Gen 2 Ultra“ auf 400 mm geht. Auch das Zubehör sei nach dem APO-Prinzip von Zeiss konzipiert und soll damit eine hohe Farbtreue erreichen.
Vivo schreibt sich zudem ein „Farbsystem auf Profi-Niveau“ auf die Brust und will damit eine exakte Farbdarstellung sowie harmonische Tonwerte garantieren. Gleichzeitig biete die „Vivo Color Sciene“ Spielraum für die individuelle ästhetische Gestaltung. Im Zentrum steht dabei ein 5-MP-Multispektralsensor, der laut Vivo über 12 Farbkanäle und eine verbesserte Flicker-Erkennung verfügt. Durch die Kombination mit Vivos selbst entwickelter Multispektral-Farbalgorithmus-Engine könne das System das Umgebungslicht auf Pixelebene scannen und so Lichtquellen präzise trennen und eine authentische Farbwiedergabe garantieren. Vom Anwender auswählbare Filter sollen hingegen „klassische Kamera-Ikonen“ replizieren.
Videoaufnahmen in 4K mit 120 FPS
Abseits der Fotografie soll das X300 Ultra auch bei Videoaufnahmen überzeugen. Unterstützt werden 4K-10-Bit-Log- und Dolby-Vision-Videos mit bis zu 120 FPS. Im Pro-Videomodus soll sich die Benutzeroberfläche an den Optionen von professionellen Kinokameras orientieren, um anspruchsvolle Produktionen auch auf dem Smartphone zu erreichen. Eine verbesserte Monitoring-Funktion erlaubt benutzerdefinierte 3D-LUTs für eine Echtzeit-Vorschau während der Log-Aufnahme. Durch die volle Kompatibilität von Vivo Log mit dem ACES-Workflow (Academy Color Encoding System) soll sich das augenommene Material nahtlos in standardisierte Farbräume integrieren lassen.
Als Zubehör speziell für Videoaufnahmen bietet das Unternehmen das „Vivo SmallRig Pro Video Rig Kit“ an, einen erweiterbaren Kamerakäfig mit Blitzschuhhalterungen und Schnellwechselanschlüssen für Zubehör. Zwei Handgriffe dienen der Stabilität während des Drehs. Für eine präzisere Kontrolle bietet der Käfig physische Auslöser- und Zoomregler sowie
einen mehrstufigen Lüfter für Aufnahmen mit hoher Intensität. Vorbesteller erhalten das Rig im Wert von 499 Euro (UVP) kostenlos zum Smartphone.
Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit 16 GB RAM und 1 TB
Abseits der zahlreichen Kamerafunktionen ist das X300 Ultra ein High-End-Android-Smartphone, das für die Leistung auf den aktuellen Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 vertraut. Nach Deutschland bringt der Hersteller das Smartphone ausschließlich in der großen Konfiguration mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher. Auch wenn der unverbindliche Preis noch nicht bekannt ist, dürfte dieser abgeleitet von der großen Speicherausstattung sehr hoch ausfallen.
Das X300 Ultra verfügt über einen 6,82 Zoll großen AMOLED-Bildschirm mit 1.440 × 3.168 Pixeln, bis zu 144 Hz, Ultraschall-Fingerabdrucksensor und bis zu 4.500 cd/m².
Nach Europa kommt das Smartphone mit einem 6.600 mAh (24,69 Wh) großen Akku, der sich via USB 3.2 (10 Gbit/s) mit maximal 100 Watt laden lässt. Das drahtlose Laden unterstützt Vivo mit bis zu 40 Watt. Die tatsächliche Ladeleistung wird dynamisch an die jeweilige Situation angepasst und hängt von der tatsächlichen Nutzung ab.
Das X300 Ultra wird mit Android 16 und OriginOS 6 ausgeliefert. Der Hersteller sagt dem Gerät fünf Jahre für OS-Upgrades sowie sieben Jahre für Sicherheitsupdates zu.
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Klage in den USA: Samsung, SK Hynix und Micron wegen DRAM-Preisen verklagt
Die hohen Speicherpreise für Endkunden haben in den USA zu einer ersten Klage geführt. Pauschal angeklagt wurden am 25. Juni 2026 die drei Branchenriesen Samsung, SK Hynix und Micron, die vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien nun Stellung beziehen müssen.
Vorwurf: künstliche Verknappung und Preisabsprachen
Der zentrale Vorwurf der Klage lautet, dass die Speicherhersteller die Speichermenge für den Consumer-Markt verknappen würden, während Kunden für Systeme im KI-Umfeld weiter bedient werden. Konkret heißt es, dass die Speicherhersteller simultan beispielsweise DDR3 und DDR4 gekürzt oder sogar eingestellt haben, HBM favorisieren und so die Verfügbarkeit von konventionellem Speicher eingeschränkt haben, während gleichzeitig die Preise gestiegen sind. Dabei haben sie „exacerbated this so-called RAMpocalypse by fixing memory supply and prices“, lautet der Vorwurf weiter.
Die Vorwürfe reichen dabei zurück bis ins Jahr 2022. Damals herrschte eine extrem geringe Nachfrage nach DRAM, als Reaktion sollen die Beschuldigten begonnen haben, die Verfügbarkeit und Preise gemeinsam anzugleichen und anzupassen. Binnen vier Jahren sind die Preise infolgedessen um rund 700 Prozent gestiegen.
Normalerweise müsste in einem wettbewerbsfähigen Markt aber mindestens einer der drei Branchenriesen die Produktion deutlich erhöht haben, wenn die Preise stark steigen, argumentiert die Anklage, doch das sei nicht passiert. Kein einziger der drei Hersteller hat den Rückzug der anderen genutzt, um Kunden zu gewinnen, stattdessen hätten sich alle drei gemeinsam zurückgezogen, führt die Anklage weiter aus.
Einstieg kaum möglich für neue Firmen
Die Anklage weist auch darauf hin, dass es Verfahren gegen die drei Hersteller bereits in der Vergangenheit gab. Dort wurden zum Teil sogar Urteile gefällt, so mussten Samsung und SK Hynix Millionensummen zahlen, Micron trat als Kronzeuge auf und ging straffrei aus. Kernpunkt war damals die Preisabsprache im sogenannten DRAM-Kartell, seinerzeit mussten neben Samsung und SK Hynix aber auch Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya eine Strafe zahlen, da die Absprachen bis ins Jahr 1998 zurückgingen.
Ein Dorn im Auge war damals und ist heute noch mehr, dass es quasi keinem weiteren Hersteller gelingen kann, in diesen Markt zu kommen. Die Kosten sind viel zu hoch, alles dauert dazu sehr lange, von der Fertigung bis zur Qualifikation beim Kunden. Dazu kommt, dass die Technologien auf jahrzehntelang aufgebautem Know-how beruhen, zusätzlich erschweren US-Sanktionen chinesischen Unternehmen den Einstieg, argumentiert die Anklage weiter. Unterm Strich ist es alles andere als einfach für einen neuen Hersteller, hier Fuß zu fassen, resümiert die Klage.
Die Anklage will „remedy the ongoing effects of defendants‘ unlawful and anticompetitive conduct” neben Schadenersatz, Prozesskosten und Anwaltskosten. Die ersten Anhörungen respektive Termine für Aussagen zum Thema finden laut bisherigem Plan wohl im September dieses Jahres statt.
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Kingdom Come Deliverance 2: Mehr als 6 Millionen Verkäufe für das Mittelalter-Rollenspiel
Kingdom Come: Deliverance II (Test) bleibt für Warhorse Studios und Deep Silver ein Verkaufserfolg. Wie die Unternehmen mitteilen, wurde das historische Mittelalter-Rollenspiel seit Februar 2025 weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft.
Noch einmal eine Million seit Februar
Damit verkauft sich Kingdom Come: Deliverance II weitererhin sehr gut. Erst im Februar, ein Jahr nach dem Start, hatte Warhorse Studios die Marke von fünf Millionen verkauften Exemplaren gemeldet. Rund vier Monate später kommt nun die nächste Million hinzu. Für ein Rollenspiel, das bewusst nicht auf Fantasy, Drachen oder Magie setzt, sondern auf ein möglichst bodenständiges Böhmen des 15. Jahrhunderts, ist das ein beachtlicher Wert.
Zum Vergleich: Das erste KCD (2018) kommt nach acht Jahren auf rund zehn Millionen verkaufte Exemplare, Baldur’s Gate 3 (2023) liegt bei 20 Millionen und The Witcher 3: Wild Hunt (2015) wurde mehr als 65 Millionen Mal verkauft.
Der zweite Teil führt die Geschichte von Heinrich fort, der sich in einer offenen Spielwelt zwischen politischen Konflikten, persönlichen Rachemotiven und dem eher unbequemen Alltag des Mittelalters behaupten muss. Im Vergleich zum Vorgänger fällt Kingdom Come: Deliverance II deutlich größer aus, bleibt aber dem Ansatz treu, Spieler nicht an jeder Ecke mit Komfortfunktionen zu überschütten. Gerade das macht den Reiz der Reihe aus.
Warhorse arbeitet bereits an neuen Projekten
Spannend ist der Erfolg auch mit Blick auf die Zukunft des Studios. Warhorse Studios gehört zur Embracer-Gruppe und arbeitet laut früheren Angaben nicht nur an einem weiteren Kingdom-Come-Projekt, sondern auch an einem Open-World-Rollenspiel im „Herr der Ringe“-Universum. Konkrete Termine für diese Projekte gibt es bislang nicht.
Rabatt zum Steam Summer Sale
Zum neuen Verkaufsmeilenstein beigetragen hat vermutlich auch die Rabattaktion im Rahmen des Steam Summer Sales. Neben Kingdom Come: Deliverance II ist auch der erste Teil bis zum 9. Juli auf Steam stark rabattiert.
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Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11

Microsoft arbeitet derzeit an neuen Optionen für die Taskleiste und das Startmenü in Windows 11. Nutzer erhalten mehr Spielraum und die Bedienung wird intuitiver. Im Windows Insider Program testet Microsoft nun neue Einstellungsoptionen.
Die Neuerungen schaffen es über die Preview Build 26300.8758 zuerst in den Experimental-Kanal. Mit diesen ist es präziser möglich, die Größe der Taskleiste anzupassen. Dazu gibt es nun eine separate Einstellungsoption.
Verfeinert wurden zudem die Abstufungen zwischen den einzelnen Taskleistengrößen, damit der Übergang geschmeidiger aussieht.
Die neuen Taskleisten-Einstellungen ergänzen die Upgrades der letzten Monate, durch die es etwa möglich ist, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu verschieben. Somit ist es etwa möglich, die Taskleiste samt Beschriftung an die linke Seite des Desktops zu packen und das Startmenü oben anzuordnen.
Neben den Neuerungen bei der Taskleiste behebt Microsoft einige Fehler im Datei-Explorer. Das betrifft etwa Vorschaubilder für Cloud-Dateien und OneDrive-Verknüpfungen. Verbessert wurden die Systemsounds, wenn der Darkmode aktiviert ist.
Im Beta-Kanal (Preview Build 26220.8754) behebt Microsoft vor allem Fehler. Neben den OneDrive-Verknüpfungen und dem System-Sound-Update für den Darkmode setzt Microsoft bei der Zuverlässigkeit der Taskleiste an.
Neben der Taskleiste überarbeitet Microsoft auch das Startmenü. Der Plan ist, dass Nutzer bei sämtlichen Abschnitten entscheiden können, ob diese dargestellt werden. Was mit den neuen Startmenü-Optionen möglich ist, hat ComputerBase bereits analysiert.
Noch sind die entsprechenden Optionen selbst im Windows Insider Program nicht freigeschaltet. Der Code ist aber integriert. Somit lassen sich die Funktionen mit Apps wie ViVeTool als versteckte Features aktivieren.
All das sind Bausteine für die Runderneuerung von Windows 11, die Microsoft seit dem Frühjahr vorantreibt.
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