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Entwicklung & Code

RxDB 17: Sync ohne Server, Zugang für KI-Agenten


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die JavaScript-Datenbank RxDB kann ab Version 17.0.0 Daten ohne eigenes Backend synchronisieren. Außerdem führt das Projekt eine Schnittstelle für KI-Agenten ein und bringt ein schnelleres Storage-Backend für React-Native-Apps.

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RxDB ist eine Open-Source-Datenbank für JavaScript und TypeScript. Sie setzt auf Storage-Backends wie IndexedDB oder SQLite auf und ist für Offline-First-Anwendungen gedacht: Apps, die lokal arbeiten und Daten bei Bedarf synchronisieren. Typische Einsatzgebiete sind Progressive Web Apps, React-Native-Apps und Electron-Anwendungen.

Das zentrale neue Feature in RxDB 17 sind zwei neue Replikations-Plugins für Google Drive und Microsoft OneDrive. Sie synchronisieren Daten direkt in den Cloud-Speicher des Nutzers, statt sie auf einem zentralen Server abzulegen. Entwickler können ihre App als statische Website auf GitHub Pages, Vercel oder Cloudflare hosten und brauchen kein eigenes Backend mehr. Die Synchronisation läuft nahezu in Echtzeit und geräteübergreifend. Mehrere Apps können auf denselben Cloud-Ordner zugreifen und so Daten teilen.

Allerdings bringt dieser Ansatz Einschränkungen mit sich. Cloud-Speicher bieten keine ACID-Garantien, und die Synchronisation unterliegt den Ratenlimits der jeweiligen Cloud-API. Nutzer müssen zudem per OAuth den Zugriff auf ihr Konto erlauben.

Mit dem neuen WebMCP-Plugin können KI-Agenten über das Web Model Context Protocol direkt auf RxDB-Collections zugreifen. Bisher mussten Agenten im Browser entweder die gerenderte Seite analysieren oder die HTML-Struktur erraten – beides ist aufwendig und fehleranfällig. WebMCP stellt stattdessen eine maschinenlesbare API-Beschreibung bereit. Agenten erfahren darüber, welche Operationen verfügbar sind, und können beliebige Abfragen oder Änderungen ausführen, ohne dass Entwickler für jede Aktion ein eigenes Tool definieren müssen.

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Für React-Native- und Expo-Apps bringt RxDB 17 das Expo Filesystem RxStorage mit. Es basiert auf expo-opfs und nutzt die aktuelle Expo-Filesystem-API. Laut den Entwicklern arbeitet es bei vielen Zugriffsmustern deutlich schneller als SQLite. Das Backend ist speziell für das Expo-Ökosystem optimiert und greift direkt auf das Dateisystem zu, um die Performance zu steigern.

Ferner wurde RxDB 17 gezielt für KI-gestützte Programmierung optimiert. Eine neue Datei llms.txt fasst die API in einer für Sprachmodelle geeigneten Form zusammen. ERROR-MESSAGES.md listet alle Fehlercodes mit Ursache, Lösung und Link zur Dokumentation auf. Fehlerobjekte enthalten nun die Eigenschaften cause, fix und docs, sodass ein Sprachmodell beim Debugging nicht in Sackgassen gerät. Dateien wie .aiexclude und .claudeignore reduzieren den Kontext, den KI-Tools verarbeiten müssen. TypeScript-Kommentare enthalten jetzt @example-Tags, damit Agenten die API auch ohne Dokumentation nutzen können.

Auf der Framework-Seite gibt es ein neues React-Plugin mit Hooks und Signals sowie ein Paket reactivity-angular für Angular Signals. Die bisherigen Premium-Pakete für Vue und Preact Signals wandern in den frei verfügbaren Kern. Signals tragen jetzt den konkreten Datentyp des Dokuments – also etwa Signal statt Signal.

Die Entwickler haben den Bulk-Insert-Pfad, das Query-Routing und interne Datenstrukturen überarbeitet. IndexedDB speichert Anhänge jetzt binär statt als JSON, was Speicherplatz spart. Mehrere Speicherlecks in OPFS und im Migrationscode wurden ebenfalls behoben.

Neun Plugins verlassen die Beta-Phase und gelten ab sofort als produktionsreif. Dazu gehören die Replikations-Plugins für Appwrite, Supabase und MongoDB, die Storage-Backends für MongoDB, das Node.js-Dateisystem und DenoKV sowie die Attachment-Replikation, das CRDT-Plugin und RxPipeline.

Die meisten Anwendungen lassen sich ohne größere Anpassungen aktualisieren. Wer allerdings OPFS RxStorage, Filesystem RxStorage unter Node.js oder IndexedDB mit Anhängen nutzt, muss seine Daten mit dem Storage Migrator migrieren. Pull-Only-Replikationen speichern keine Server-Metadaten mehr auf dem Client. Primärschlüssel und Indizes sind auf maximal 2048 Zeichen begrenzt, da zu lange Schlüssel die Performance beeinträchtigen. Einige Integrationen wie Firebase, MongoDB und NATS sind jetzt optionale Peer Dependencies und müssen manuell installiert werden. Vorgebaute dist-Dateien liefert das GitHub-Repository nicht mehr mit – Entwickler installieren RxDB über npm oder bauen lokal selbst.

Die vollständigen Release Notes stehen auf der Projektseite bereit.


(fo)



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Software Testing: Was KI mit Vertrauen und Teamgefüge wirklich anrichtet


Wie wirkt sich KI auf Teams aus? Mit Jasmine Simons-Zahno spricht Richard Seidl darüber, wie der zunehmende KI-Einsatz unser soziales Miteinander verändert: Kommunikation wird sachlicher, Vertrauen erodiert langsam, und das soziale Lernen, das gerade junge Menschen am Anfang ihrer Karriere brauchen, findet schlicht nicht mehr statt.

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Jasmine Simons-Zahno erklärt, warum Reibung im Team kein Fehler ist, sondern eine Voraussetzung für Innovation, und warum der Allwissende in der Tasche uns gegenüber anderen glatter, aber nicht vertrauenswürdiger macht. Ihr Vorschlag klingt einfach, braucht aber echte Entscheidung: KI wie ein neues Teammitglied integrieren, also mit klaren Rollen, expliziten Vereinbarungen und dem Bewusstsein, dass dieser Aufwand kein Nice-to-have ist.


Richard Seidl

Richard Seidl

Richard Seidl ist Berater, Speaker und Podcast-Host. Für ihn ist klar: Wer heute exzellente Software kreieren möchte, denkt den Entwicklungsprozess ganzheitlich: Menschen, Kontext, Methoden und Tools. Er hat seine Erfahrungen in acht Fachbüchern veröffentlicht, betreibt erfolgreich zwei Community-Podcasts und ist Beirat der heise-Konferenz betterCode() Testing.

„Es gibt eine hohe Korrelation zwischen Vulnerabilität und Likeability.“ – Jasmine Simons-Zahno

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Jasmine Simons-Zahno brennt für die menschliche Seite der Produktentwicklung. Sie coacht mit Leichtigkeit, Leidenschaft und Anspruch in Führungskontexten beliebiger Flughöhen in Unternehmen verschiedenster Größen. Ihre Stärke ist es, authentischer Spiegel für Menschen zu sein, die sich entwickeln dürfen, aber dem Ruf dazu gerade noch allzu gerne ausweichen möchten. Als Mitgründerin der Agile Growth, dreifache Mutter und ambitionierte Hobby-Köchin lässt sie nichts anbrennen.

Dieses Format fokussiert sich auf Softwarequalität: Ob Testautomatisierung, Qualität in agilen Projekten, Testdaten oder Testteams – Richard Seidl und seine Gäste betrachten die Dinge, die die Qualität in der Softwareentwicklung steigern.

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Die aktuelle Episode ist auch auf Richard Seidls Blog verfügbar.


(mai)



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Rust startet kommerzielles Netzwerk | heise online


Die gemeinnützige Rust Foundation hat als Trägerorganisation für die Programmiersprache Rust das Rust Commercial Network (RNC) gestartet. In diesem organisieren sich industrielle und kommerzielle Anwender. Ziel ist es, den Austausch unter ihnen zu fördern, Interessen zu bündeln, mit dem Rust-Projekt zu kommunizieren und finanzielle Quellen zu erschließen.

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Die Rust Foundation begründet den Schritt mit der steigenden Bedeutung von Rust. Die Sprache hat sich „von einer vielversprechenden zu einer Last tragenden Sprache“ gewandelt. Sie arbeitet im Kern von Betriebssystemen, Cloud-Plattformen, Automotive-Systemen und der öffentlichen Infrastruktur. Organisationen, die sich auf Rust verlassen, sollen „ihre realen Erfahrungen in eine konstruktive Kraft für die Sprache und ihre Maintainer wandeln“.

Die kostenlose Mitgliedschaft steht offen für professionelle Anwender, Firmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen. Aber kommerzielle Mitglieder sollen durchaus „sinnvolle Möglichkeiten finden, das Rust-Projekt finanziell zu unterstützen“.

Zu den Gründungsteilnehmern gehören Amazon, ARM, Canonical, Google, JetBrains, Microsoft und OpenAI. Die Teilnehmer treffen sich regelmäßig, bilden Arbeitsgruppen, veröffentlichen Dokumente und Empfehlungen. Mit dabei sind auch immer Mitglieder der Foundation und des Projekts. Neben Treffen in Persona gibt es einen Zulip-Chat.

Das Rust Team erhofft sich strukturierte Informationen über Anwenderbedürfnisse im produktiven Einsatz, während die RCN-Mitglieder in engem Kontakt zum Team ihren Einfluss geordnet und koordiniert ausüben. Interessenten können sich über die GitHub-Seite des RCN bewerben.

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(who)



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Cloudflare: Eigene OAuth-Apps jetzt für alle Entwickler


Cloudflare öffnet sein OAuth-Ökosystem für alle Kunden, unter dem Namen Self-managed OAuth. Unternehmen und Entwickler können nun eigene OAuth-Anwendungen anlegen, die auf ihr Cloudflare-Konto zugreifen dürfen, und damit Integrationen auf Basis der Cloudflare-API bauen. Bislang stand Third-Party-OAuth nur für wenige, manuell zugelassene Partner zur Verfügung. Wer eigene Anbindungen entwickeln wollte, musste meist auf API-Tokens ausweichen, die für delegierte Zugriffe oft weniger geeignet sind und sich schlechter verwalten lassen.

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OAuth ist ein Standard, mit dem eine Anwendung im Namen eines Nutzers auf begrenzte Ressourcen zugreift, ohne dessen Passwort zu erhalten. Das Verfahren nutzt Zustimmungsdialoge, begrenzt Berechtigungen (Scopes) und ermöglicht es Anwendern, erteilte Zugriffe zentral zu widerrufen.

Cloudflare begründet in seinem Blog die Öffnung mit dem gewachsenen Bedarf der Entwicklerplattform. Da immer mehr Kunden Integrationen, Automatisierungen und agentische Werkzeuge nutzen, ist ein delegierter Zugriff für SaaS-Anbindungen und interne Entwicklerplattformen wichtiger geworden.

Parallel zur Öffnung hat Cloudflare die Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen ausgebaut. Dazu gehören ein präziserer Zustimmungsdialog, eine bessere Sichtbarkeit der App-Inhaberschaft zur Abwehr von Phishing sowie eine zentrale Widerrufsfunktion im Dashboard.

Die Freigabe erforderte tiefgreifende Änderungen an der OAuth-Infrastruktur. Cloudflare setzt weiterhin auf die Open-Source-Engine Hydra, musste jedoch auf eine neuere Version migrieren. Der Anbieter teilte den Umbau in zwei Schritte auf: erst ein Upgrade auf die aktuelle 1.x-Reihe, danach der Wechsel auf 2.x.

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Das erste Upgrade brachte technische Hürden mit sich. Die Datenbankmigrationen hätten Tabellen zeitweise exklusiv gesperrt und damit laufende OAuth-Operationen blockiert. Cloudflare passte deshalb die SQL-Migrationen an, nutzte CREATE INDEX CONCURRENTLY und änderte die Abfragen der Hydra-SDKs, um deserialisierungsanfällige SELECT *-Operationen zu vermeiden.

Für den größeren Sprung auf 2.x wählte Cloudflare ein Blue-Green-Verfahren. Dabei lief die neue Version auf einer Kopie der Produktionsdatenbank parallel. Erst nach Abschluss der Migration schaltete der Betreiber um. Um Datenverlust während der Übergangsphase zu verhindern, fing Cloudflare Widerrufe über eine Queue ab und spielte diese nach dem Umschalten in die neue Umgebung zurück.

Nach dem Wechsel auf 1.x registrierte Cloudflare vermehrt Fehler bei Refresh Tokens. Die Ursache lag in einem strengeren Verhalten der neuen Version: Wurde ein Refresh Token erneut verwendet, invalidierte Hydra die gesamte Kette aus Zugriffs- und Refresh-Token. Dies betraf insbesondere Clients mit hoher Anfragefrequenz wie Wrangler und MCP-Clients. Cloudflare fing dies vorübergehend in einem Worker ab, der den OAuth-Verkehr weiterleitet: Doppelte Refresh-Versuche werden dort kurz gepuffert und nicht an Hydra durchgereicht.

Auch der Wechsel auf 2.x verlief nicht völlig reibungslos. Ein Bereinigungsjob im Autorisierungsdienst löschte OAuth-Policy-Daten zu aggressiv. Ursache davon war eine fehlerhafte Hydra-Migration, die den Zustand gültiger Sitzungen beschädigte. Dies führte zu abweichenden Bewertungen zwischen Hydra und dem Autorisierungsdienst, was sich in gehäuften 403-Fehlern äußerte. Cloudflare spielte daraufhin Daten zurück und optimierte das Autorisierungsverhalten.

Mit dem Abschluss der Migration läuft der OAuth-Verkehr nach Angaben des Unternehmens stabiler und performanter. Das Live-System basiert nun auf derselben Grundlage wie die neueren OAuth-APIs, die Cloudflare bereits zuvor in der Staging-Umgebung validiert hatte. Kunden können jetzt ohne Sonderfreigabe eigene OAuth-Apps anlegen und Integrationen auf dieser Basis entwickeln.

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(fo)



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