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Werbung auf dem Lockscreen: So funktioniert es
Vom Lockscreen in die Köpfe der User, das möchte die Lösung von SUCCESSBOOSTR! schaffen. Wir werfen einen Blick auf das innovative System zur Nutzbarmachung des zentralen Bereichs für User und liefern dir ein Interview mit dem Kopf dahinter: Miriam S. Horst.
Wie oft schaust du pro Tag auf dein Smartphone? 50 Mal? 100 Mal? Noch öfter? Schon 2015 ermittelte die Universität Bonn in einer Studie mit 60.000 Teilnehmer:innen, dass die Beteiligten pro Tag im Schnitt 53 Mal aufs Smartphone schauten. Inzwischen gibt es zahlreiche Erhebungen, die von bis zu 100 Zugriffen oder mehr pro Tag berichten.

Der Lockscreen ist demnach eine der digitalen Flächen, die Menschen weltweit als zentraler Touchpoint begegnet – immer und immer wieder, morgens, mittags, abends. Darüber finden die Menschen schnell zu ihren favorisierten Apps, sie informieren sich mit Push-Benachrichtigungen über wichtige Nachrichten, Updates und To-dos. Doch auch Werbung könnte in diesem Bereich zu einem Wachstumsfaktor avancieren.
Während immer mehr digitale Räume von Werbung durchsetzt werden – von AI Chats wie auf ChatGPT und im AI Mode über Social-Media-Formate wie Snaps und TikToks Startbildschirm bis hin zu Navigationsbereichen wie Apple Maps –, gilt der Sperrbildschirm als privater Raum der User. Auch dort kann aber Werbung bewusst integriert werden, um sich von der Masse abzuheben, sofern die Nutzer:innen mitspielen. Die Plattform SUCCESSBOOSTR! von Horst International möchte den Einsatz interaktiver Lösungen in diesem Bereich ermöglichen. Wir haben nachgefragt, wie das funktioniert.
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Technische Innovation: Gründerin Miriam S. Horst über den SUCCESSBOOSTR! und sein Potential für zukunftsgewandte Werbung
Mit dem SUCCESSBOOSTR! hat Horst International eine neue Branding- und Kommunikationsplattform geschaffen, die Marken auf die Lockscreens von Mobilgeräten der User bringt, noch bevor diese Apps, Browser und Co. öffnen. Damit sollen Werbebotschaften dem Wettbewerb auf großen Plattformen oder in Suchmaschinen zuvorkommen. Dabei wird der SUCCESSBOOSTR! für Geschäftskund:innen gewhitelabelt und individualisiert. Die Position des Logos auf dem Lockscreen sowie die Aussteuerung von Botschaften und die Verteilung von Kund:innenvorteilen sind komplett frei konfigurierbar. Anders als bei Apps wird mit der Plattform von Horst International der ganze Lockscreen zur nutzbaren Fläche. Dabei behalten die User allerdings die Kontrolle über ihre Geräteumgebung.

Wir haben mit Miriam S. Horst, der Gründerin von Horst International und dem Kopf hinter der Innovation gesprochen, um zu erfahren, wie diese Lösung funktioniert und welche großen Hürden es aus Sicht der Advertiser geben könnte. Immerhin können Usern keine Ads auf dem Sperrbildschirm aufgezwungen werden. Vorteile können diese aber sowohl für Marken als auch für sie selbst haben.
Onlinemarketing.de: Hallo Miriam, was ist der SUCCESSBOOSTR! und warum gibt es ihn?

Miriam S. Horst: Der SUCCESSBOOSTR! ist eine neue MarTech-Plattform, die aus meiner Sicht mehrere Probleme löst und neue Potentiale ausschöpft. Problem Nummer 1: Die Werbelast ist auf den meisten Plattformen so groß, dass es schwierig wird, überhaupt zu Zielkund:innen durchzukommen. Problem Nummer 2: Als Unternehmer:in ist man auf Gedeih und Verderb auf die Werbeplattformen von Meta und Google angewiesen. Eine Algorithmusänderung oder Preisänderung kann über Nacht alles ändern. Der SUCCESSBOOSTR! bringt einen Markenkontakt an den Anfang jeder Smartphone-Nutzung und der ganze Prozess ist komplett unter deiner Kontrolle.
Und wie funktioniert der SUCCESSBOOSTR! genau?
Also, der SUCCESSBOOSTR! hat exklusiven Systemzugriff auf den Lockscreen von iOS/watchOS und Android. Das unterscheidet ihn fundamental von Apps, die auf den Lockscreen nur Push-Benachrichtigungen bringen können. Das Get-in-Touch-System macht den gesamten Lockscreen zur nutzbaren Fläche, wo Brands als Logo oder Wasserzeichen platziert werden können. Und dann gibt es den KI-Messenger, der die Ausspielung der Botschaften steuert. Er erkennt den richtigen Moment für die Kontaktierung, analysiert Kaufbereitschaft und meldet Performance KPIs an unsere Geschäftskund:innen zurück.
Da möchte ich einmal einhaken: Bedarf es eines expliziten Opt-ins der User?
Ja, absolut. Der User hat die volle Kontrolle über seinen Lockscreen. Daran ändern wir nichts. Der User entscheidet sich für eine Marke und installiert deren personalisierten SUCCESSBOOSTR! Das läuft über einen QR-Code, der über die länderspezifischen App Stores beziehungsweise Play Stores zur Installation führt. Genauso leicht kann er den SUCCESSBOOSTR! auch wieder deinstallieren.
Die Hürde, etwas auf dem Handy zu installieren, ist oft hoch. Wie überzeugt man User, sich den SUCCESSBOOSTR! direkt auf den Lockscreen herunterzuladen?
Es geht um mehr als Überzeugung. Wir möchten Hürden aus dem Weg räumen. User erhalten unmittelbaren Zugang zu exklusivem Content, Rabatten und Angeboten. Diese Kommunikation geht in beide Richtungen. User können zum Beispiel auch direkt reagieren oder Support erhalten. Man muss es so sehen: Der Weg von Instagram zur Conversion im Onlineshop ist weit. Einen Rabatt-Code zu suchen und beim Check-out einzutippen, ist nervig. Bei einer dauerhaften Präsenz der Marke auf dem Lockscreen wird das nicht mal zur Frage. Wir haben darüber hinaus den Lifeguard 2.0, den grundsätzlich alle Unternehmen für ihre SUCCESSBOOSTR! konfigurieren können. Der Lifeguard ist ein zertifiziertes Notfallsystem, das jederzeit mit einem dreisekündigen Tap über den Lockscreen erreichbar ist und neben dem User vier weitere Angehörige absichert. Das nutzen wir in der Familie zum Beispiel auch.

Der Lockscreen ist ja normalerweise geschützt. Welche Rolle spielen Google und Apple beim SUCCESSBOOSTR!?
Google und Apple sind sehr wichtige Partner:innen für uns! Wir haben als einziges Unternehmen weltweit diesen technischen Zugang. Zudem können wir über die verschiedenen App und Play Stores den SUCCESSBOOSTR! eines Geschäftskund:innen international skalieren, wenn das gewünscht ist.
Gibt es schon Erkenntnisse zu Aspekten wie Brand Recall, CTR oder Conversion insgesamt?
Oh ja! In der Anfangszeit ist ein Unternehmen aus der Automobilbranche auf uns zugekommen, mit dem wir einen Feldversuch gemacht haben. Gruppe A aus 1.000 aktiven Kund:innen wurde über etablierte Kanäle angesprochen: Social Media, Prospekte, Anzeigen und so weiter. Gruppe B aus 1.000 aktiven Kund:innen wurde mit dem SUCCESSBOOSTR! angesprochen. Es wurden fünf verschiedene Angebote aus verschiedenen Dienstleistungen, Produkten oder besonderen Konditionen gemacht und das über einen Zeitraum von drei Monaten.
Über die klassischen Marketing-Kanäle sind 2,7 Prozent der Gruppe A konvertiert. Und jetzt kommt das Spannende: Mit dem SUCCESSBOOSTR! haben wir eine Conversion Rate von 110 Prozent erreicht. Das heißt, von den 1.000 Leuten der Gruppe B hat nicht nur jede:r eines der Angebote angenommen, sondern auch über die Weiterempfehlungslogik weitere Leute aktiviert. Aber selbstverständlich lässt sich dieses Ergebnis nicht eins zu eins auf andere Fälle übertragen.
Würdest du den SUCCESSBOOSTR! als Upper-Funnel-Option einordnen?
Wir haben den SUCCESSBOOSTR! als Full-Funnel Tool angelegt. Mit dem KI-Messenger kann über den ganzen Funnel hinweg gearbeitet werden und das über viele Conversions hinweg. Solange der User den SUCCESSBOOSTR! einer Marke installiert hat, ist er erreichbar.
Welche Anpassungsoptionen haben Brands?
Jeder SUCCESSBOOSTR! wird für Geschäftskund:innen personalisiert, mit Logo konfiguriert und gewhitelabelt. Das heißt, die Brand steht komplett im Vordergrund. Und der:die Geschäftskund:in hat volle Ownership über die eigene Plattform. Es ist praktisch alles anpassbar. Logoposition, Chat-Funktion, Lifeguard 2.0. Mit unseren SAP-Partner:innen können wir für alle Geschäftskund:innen eine individuelle Lösung umsetzen. Und, nebenbei gesagt, der SUCCESSBOOSTR! ist nicht nur für Unternehmen interessant, sondern auch für Fußballer:innen, Musiker:innen oder Influencer.

Kannst du mir das noch etwas genauer erklären?
Diese drei Personengruppen müssen ihre Communities als Hebel einsetzen. Der Marktwert von Fußballer:innen zum Beispiel steckt (digital) nicht allein in ihren Leistungen, sondern auch in ihren Communities. Das ist das, was Sponsor:innen, Placements und Spielerberater:innen anlockt. Mit unserer Plattform können sie ihre Communities stärker binden, Exklusivität schaffen und auch neu monetarisieren. Für Fans ist der Kontakt mit ihren Idolen natürlich attraktiv, da sie für ihre Treue Einblicke bekommen, die sonst niemand hat.
Wir danken Miriam S. Horst herzlich für die Insights aus dem schriftlichen Interview!
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Facebook & Instagram: WARC sagt Meta ein Mega-Werbeplus auf 240 Milliarden US-Dollar voraus
Wird offenbar stark genutzt: Der Meta Ads Manager
Meta hat sein Werbegeschäft zuletzt massiv mit KI aufgerüstet. Jetzt fährt der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp die Ernte ein. Glaubt man den Forschern von WARC, dann werden die Werbeumsätze von Meta in diesem Jahr um knapp ein Viertel ansteigen. Spannend ist der Ausblick auf 2027.
Von diesen Umsätzen können die traditionellen Medien nur träumen: 240 Milliarden US-Dollar wird Meta in diesem Jahr mit Werbung umsetze
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Preiswerbung: Gericht hebt UVP-Urteil gegen Penny auf
Penny hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben und damit auf die durchgestrichene UVP bezogen.
Im Rechtsstreit um Prospektwerbung mit durchgestrichener UVP kassierte Penny zunächst eine Niederlage. In zweiter Instanz kommt das OLG Köln jedoch zu einem anderen Ergebnis.
Im Rechtsstreit um Preisangaben in einem Werbeprospekt hat sich der Discounter Penny in zweiter Instanz durchgesetzt. Die Richter des Oberlandesgerichts (OLG) Köln gaben der Berufung des Unternehmens statt (Az. 6 U 92/25), wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Vorwurf: Ersparnis wird vorgegaukelt
Die Handelskette hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben. Die Prozentzahl bezog sich auf eine durchgestrichene UVP von 79 Cent. Die Verbraucherzentrale kritisiert, dass Kunden in die Irre geführt würden. So werde eine hohe Ersparnis vorgegaukelt, die nicht überprüft werden könne. Ob der Joghurt jemals zum UVP-Preis verkauft wurde, sei nicht nachvollziehbar. Verbraucher fassten die Darstellung als Rabattwerbung auf. Penny bestreitet dies. Der aktuelle Ladenpreis werde der UVP lediglich gegenübergestellt.
Branded-Entertainment-Format von Charles & Charlotte
Bei Penny brodelt auf Youtube ab sofort die Gerüchteküche
Penny baut seine Social-Media-Strategie weiter aus und richtet seinen Youtube-Kanal neu aus. Zum Auftakt startet am 12. Mai das neue Reality-Entertainment-Format „Gerüchteküche“, das auf Gossip, Konflikte und gemeinsames Kochen setzt. Entwickelt wurde das Format gemeinsam mit der Agentur Charles & Charlotte. …
Verbraucherzentrale will Revision einlegen
Die Verbraucherzentrale kündigte bereits an, Revision einzulegen. „Das OLG Düsseldorf hat unsere Rechtsauffassung in einem vergleichbaren Verfahren gegen Aldi bereits eindeutig bestätigt. Diese wichtige Frage muss endgültig und in höchster Instanz geklärt werden“, sagte die Leiterin der Stabsstelle Recht, Gabriele Bernhardt.
Das Landgericht Köln hatte im Sommer 2025 in erster Instanz den Verbraucherschützern recht gegeben. Die Richter stützten sich auf die Preisangabenverordnung. Danach müssen Händler, die mit Preisrabatten werben, immer den niedrigsten Preis angeben, der innerhalb der letzten 30 Tage für das entsprechende Produkt verlangt wurde. So hatte es der Europäische Gerichtshof 2024 entschieden. (dpa-AFX)
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FIFA World Cup 2026: So will Lay’s mit Will Ferrell in Amerika das WM-Feuer entfachen
Will Ferrell und Lay’s motivieren gemeinsam für die im Juni startende WM in den USA, Kanada und Mexiko
Dank Stars wie Lionel Messi und Thomas Müller, die mittlerweile in der Major League Soccer spielen, ist Fußball in Nordamerika deutlich populärer geworden. Doch viele können mit „Soccer“ immer noch nicht viel anfangen. Damit sich das zur WM ändert, rührt Lay’s jetzt kräftig die Werbetrommel – zusammen mit Comedian Will Ferrell.
Der FIFA World Cup 2026 wirft seine Schatten voraus: In knapp vier Wochen startet das Mega-Turnier mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika – und kehrt damit nach 1994 zum zweiten Mal auf nordamerikanischen Boden zurück. In der Zwischenzeit hat sich, was die Fußballzuneigung der Amerikaner angeht, einiges getan. Zwar zieht der Ballsport die Massen in den USA und Kanada bei weitem nicht so sehr in den Bann wie American Football, Baseball und Eishockey – doch das runde Leder kommt auch dank immer mehr großer Namen in der Profiliga MLS zunehmend besser an. Die WM soll jetzt dabei helfen, Fußball in Nordamerika noch populärer zu machen.
Mega-Kampagne mit vielen Stars
Pepsi animiert Fußballfans, nach ihren eigenen Regeln zu spielen
Erst vor kurzem hat Pepsi seine „Football Nation“-Plattform rund um Fankultur veröffentlicht, jetzt legt die Getränkemarke mit einem Markenfilm nach. Im Mittelpunkt: Eben jene Fans – und jede Menge Stars. …
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