Künstliche Intelligenz
Mähroboter: Top-Modelle zu Ostern besonders günstig
Über Ostern reduziert Mammotion die Preise für zahlreiche Mähroboter. Auch Modelle anderer Hersteller sind aktuell im Angebot. Wir zeigen die besten Deals.
Wer einmal einen Mähroboter mit Begrenzungsdraht verwendet hat, kennt die Nachteile dieser Geräteklasse: Wird etwa ein Pflanzentopf umgestellt, darf man das Kabel erneut verlegen. Der Einsatz der drahtgebundenen Robo-Ziege kann auch durch einen Kabelbruch verhindert werden. Aus gutem Grund entscheiden sich daher viele für einen Mähroboter, der mit GPS, LiDAR oder Kameras und mithilfe von künstlicher Intelligenz ganz ohne das zeitraubende Verlegen eines Kabels navigiert. Mehr Informationen zu den Unterschieden bietet unser Beitrag Husqvarna, Ecovacs & Co.: Das können Mähroboter ohne Begrenzungskabel.
Mähroboter ohne Begrenzungskabel (Bestenliste) bieten also klare Vorteile gegenüber Modellen mit physischem Perimeterdraht. Allerdings sind sie nicht gerade günstig. Doch zu Ostern senkt Mammotion die Preise für zahlreiche Modelle.
Bilder: Mähroboter-Schnäppchen
Mammotion Luba Mini AWD Lidar (2025/26) im Einsatz. Statt knapp 2300 Euro zur Einführung im Herbst 2025 kostet der LiDAR-Mähroboter über Ostern nur 1399 Euro. Damit ist er 39 % günstiger als zur Einführung. Zuletzt war er für 1699 Euro erhältlich und damit 300 Euro teurer als aktuell.
Der Luba 3 AWD (2026) ist das Spitzenmodell von Mammotion un der Nachfolger des Luba 2. Anders als dieser setzt er zur Navigation auf LiDAR und kann aber auch noch RTK-Daten aus der Cloud für die Navigation verwenden. Der Mähroboter bietet eine Schnittbreite von 40 cm und ist für Rasenflächen mit einer Größe von 1500 m², 3000 m² und 5000 m² erhältlich. Dank Allrad-Antrieb und Federung ist er besonders für welliges und steiles Gelände geeignet. Während der Osterfeiertage kostet der Lubar 3 AWD 1500 1999 Euro statt 2299 Euro (-13 %)
Der Luba Mini 2 AWD (2026) navigiert mithilfe eines Tri-Kamera-KI-Vision-Systems und nutzt zusätzlich RTK-Daten aus der Mammotion-Cloud. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm sowie eine separate Mähscheibe für den Randschnitt. Bauartbedingt bleibt dennoch ein etwa 5 cm breiter Rand ungemäht. Von Karfreitag bis Ostermontag verkauft Mammotion den Luna Mini 2 AWD 1000 für 1299 Euro (-13 %).
Der Yuka Mini 2 1000 (2026) ist für eine Rasengröße von 1000 m² geeignet. Er navigiert mithilfe von Lidar und befährt dank seiner kompakten Bauform auch enge Wege mit einer Breite von 55 cm. Seine Schnittbreite beträgt 19 cm. Statt 1299 Euro kostet der Yuka Mini 2 1000 nur 1099 Euro (-15 %).
Der Segway Navimow i208 (2026) navigiert mit LiDAR und bietet eine Schnittbreite von 22 cm. Aktuell gibt es das Modell bereits für knapp 1000 Euro (-17 %)
Mähroboter ohne Begrenzungskabel: Top-Angebote
Folgende Mammotion-Mähroboter sind zu Ostern, von Karfreitag bis Ostermontag, im Angebot.
- Luba Mini AWD LiDAR (1500 m², Modell 2025/26), LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb und 20 cm Schnittbreite für 1399 Euro statt 2299 Euro regulär und zuletzt für 1699 Euro (regulär: -39 %, zuletzt: -18 %). → Testbericht
- Luba 3 AWD 1500 (1500 m², Modell 2026), LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb und 40 cm Schnittbreite für 1999 Euro statt 2299 Euro (-13 %)
- Luba Mini 2 AWD 1000 (1000 m², Modell 2026), Navigation per Triple-Kamera-KI-Vision-System und Net-RTK, 20 cm Schnittbreite, Allradantrieb, Zusatz-Mähteller für Kanten für 1299 Euro statt 1499 Euro (-13 %)
- Yuka Mini 2 1000 (1000 m², Modell 2026), LiDAR-Mähroboter mit Hinterradantrieb und 19 cm Schnittbreite für 1099 Euro statt 1299 Euro (-15 %)
- Yuka Mini 2 800 (800 m², Modell 2026), LiDAR-Mähroboter mit Hinterradantrieb und 19 cm Schnittbreite für 999 Euro statt 1099 Euro (-9 %)
- Yuka Mini 2 500 (500 m², Modell 2026), Navigation per Triple-Kamera-KI-Vision-System, Hinterradantrieb und 19 cm Schnittbreite, für 799 Euro statt 649 Euro (-19 %)
Während der Osterfeiertage (Karfreitag bis Ostermontag) erhalten Käufer von Mammotion-Mähroboter zusätzlich kostenlos einen Mähroboter-Ständer (Wert: 69 Euro), der die Reinigung des Geräts erleichtert. Eventuell sorgt der Rabattcode MAMMOTIONDE50, den man an der Kasse des Mammotion-Stores eingibt, für eine weitere Preisreduktion in Höhe von 50 Euro. Mammotion gewährt drei Jahre Garantie auf die Geräte.
Weitere attraktive Angebote
Während Mammotion zahlreiche Preise für seine Mähroboter während der Osterfeiertage senkt, halten sich die anderen Hersteller zurück. Dennoch gibt es aber auch einige lohnenswerte Angebote.
- Segway Navimow 105E (500 m², Modell 2025), RTK-Mähroboter mit Hinterradantrieb und 18 cm Schnittbreite für 649 Euro statt zuletzt 749 Euro (-13 %) → Testbericht
- Segway Navimow 208 LiDAR (800 m², Modell 2026), LiDAR-Mähroboter mit Garage, Hinterradantrieb und 22 cm Schnittbreite für 999 Euro statt zuletzt 1199 Euro (-17 %)
- Eufy E15 (800 m², Modell 2025), Mähroboter mit Hinterradantrieb, True-Vision-Navigation und 20 cm Schnittbreite für 949 Euro statt zuletzt 1049 Euro (-10 %)
- Dreame A1 Pro (2000 m², Modell 2025), Lidar-Mähroboter mit Hinterradantrieb und 22 cm Schnittbreite für 899 Euro statt zuletzt 1099 Euro (-18 %)
- Mova 1000 (1000 m², Modell 2025), Lidar-Mähroboter mit Hinterradantrieb und 20 cm Schnittbreite für 749 Euro statt zuletzt 999 Euro (- 25 %)
- Mova 600 (600 m², Modell 2025), Lidar-Mähroboter mit Hinterradantrieb und 20 cm Schnittbreite für 594 Euro statt zuletzt 699 Euro (- 15 %)
Die folgende Tabelle zeigt neben den Oster-Angeboten weitere Mähroboter ohne Begrenzungskabel für unter 1000 Euro.
Mähroboter mit RTK oder LiDAR: Welches Modell soll ich wählen?
Moderne Mähroboter ohne Begrenzungskabel navigieren mithilfe unterschiedlicher Technologien.
RTK (Real-Time Kinematic) basiert auf Satellitensignalen, die durch Korrekturdaten präzisiert werden. Im sogenannten Fix-Zustand erreicht das System eine Genauigkeit im Zentimeterbereich – ideal für große, offene Flächen mit klarer Sicht zum Himmel. Wird der Empfang gestört, etwa durch Gebäude oder Bäume, kann das System in den Float-Zustand wechseln. Dann lässt sich die Position nicht mehr exakt bestimmen, und die Genauigkeit sinkt deutlich. Das wirkt sich direkt auf Spurführung und Zuverlässigkeit aus.
LiDAR (Light Detection and Ranging) arbeitet unabhängig von Satelliten. Ein Lasersensor erfasst kontinuierlich die Umgebung und nutzt feste Strukturen wie Wände, Zäune oder Bäume zur Orientierung. Dabei kommen zwei Bauarten zum Einsatz: 360°-LiDAR, bei dem ein rotierender Sensor die Umgebung rundum scannt, und Festkörper-LiDAR, das ohne bewegliche Teile auskommt und mehrere feste Blickrichtungen kombiniert.
Zusätzlich gibt es Varianten, die lediglich mithilfe von Kameras navigieren. Allerdings kommt diese Technik meist nur bei sehr günstigen Mährobotern wie dem Roboup Racoon 2SE (Testbericht) zum Einsatz. Solche Geräte sind nur für Gärten mit festen Begrenzungen empfehlenswert.
Fazit
Mähroboter ohne Begrenzungskabel (Bestenliste) sind zwar teurer als Modelle mit Perimeterdraht, bieten dafür aber deutlich mehr Komfort. Für Schnäppchenjäger ist aktuell ein guter Zeitpunkt: Zu Ostern hat Mammotion viele Modelle reduziert, und auch Geräte anderer Hersteller sind derzeit ungewöhnlich günstig zu haben. Während im vergangenen Sommer die meisten kabellosen Mähroboter noch deutlich über 1.000 Euro kosteten, sind inzwischen viele für unter 1.000 Euro erhältlich. Selbst die 2026er-Modelle starten preislich unter dem Niveau der jeweiligen Vorgängergeneration.
Künstliche Intelligenz
Wildberger: „Wir geben diese digitale Republik nicht auf“
Für Politiker ist der Gang zur Digitalkonferenz re:publica seit Jahren ein gemischtes Vergnügen. Die Konferenz, die in Abgrenzung zu anderen Veranstaltungen die gesellschaftliche Dimension in den Mittelpunkt rückt, gilt unter verantwortlichen Politikern als oft schwieriges Terrain. Und auch für Karsten Wildberger war der Auftritt am Dienstagabend auf der größten verfügbaren Bühne nicht immer einfach. So wie die Zwischenbilanz des Ministers auch sonst gemischt ausfällt, so traf auch das, was der Minister im alten Postbahnhof am Gleisdreieck vorstellen konnte, auf gemischtes Echo.
Weiterlesen nach der Anzeige
Bundesdigitalminister Wildberger versucht, die Zuhörer zumindest für manche seiner Pläne und bisherigen Ansätze als Unterstützer zu gewinnen. Bei einigen Themen ist ihm der Applaus dabei sicher. „In zweieinhalb Jahren müssen wir Produkte haben, die absolut mithalten können“, sagt der Minister über eine Abkehr von dominanten Anbietern bei Office-Software und vergleichbaren Produkten. Beim Zentrum für digitale Souveränität würde laufend überlegt, wie dieses wirksamer ausgestattet werde. Es brauche Produkte, die gegen Konkurrenzprodukte „anstinken können“, so der Minister wörtlich. Das Zendis werde bei veränderten Strukturen das Geld bekommen, das es benötige. „Wir geben diese digitale Republik nicht auf“, ruft der Minister dem Saal zu.
Souveränität darf Komfort kosten
Es gehe aber nicht nur darum, Software für die Verwaltung zu bauen. Sondern bessere Produkte, die auch im Markt bestehen könnten. Dabei würde gelten: „Public Money, public code“. Das ist bei den Zuschauern der re:publica-Konferenz in Berlin applausfähig. Und auch, dass manche Produkte vor allem aus Komfortgründen genutzt würden, bei hohen Lizenzkosten könne dieser Komfort teuer zu stehen kommen.
Wildbergers Perspektive auf die Abhängigkeit von den USA und anderen ist dabei eine der gezielten Aufholjagd. Er hoffe, dass man weiterhin in einer Welt der Zusammenarbeit und des Handels leben würde, aber sich der Risiken bewusst sei und nicht naiv. „Wir sehen, dass technologische Fähigkeiten eine geopolitische Bedeutung haben“, sagt Wildberger mit Blick auf die Weltlage. Weshalb an den Fähigkeiten gearbeitet würde und der Staat sich selbst zu europäischen Anbietern bekennen müsse.
Wildberger appelliert an Community
Er wolle den Dialog mit der Zivilgesellschaft verstärken, hier habe er im vergangenen Jahr zu wenig gemacht, gesteht der Minister ein. Doch wie freiwillig dieses Eingeständnis kommt, ist unklar. Denn zuletzt und auch bei der re:publica wurde durchaus Kritik an einigen der BMDS-Vorhaben laut – etwa am Open-Source-KI-Modul-Projekt SPARK oder auch an der für den Jahreswechsel angekündigten deutschen Umsetzung der EUDI-Wallet.
Weiterlesen nach der Anzeige
Sicherheit habe bei der Umsetzung höchste Priorität, so Wildberger. Für den Erfolg des Projektes gebe es mehrere Kriterien: „Erstmal muss die Wallet funktionieren, dann muss sie überzeugen, indem sie sicher ist“, erklärt der Minister. Am Mittwoch ist das Digitale Identitätengesetz (DIdG)-Identitäten-Gesetz im Bundeskabinett, das die rechtlichen Grundlagen für die Wallet schaffen soll. Dann sollen sich Bürger viel einfacher gegenüber Dritten mit Daten ausweisen können, die staatlich beglaubigt sind – Wildberger denkt dabei etwa an eine „Packstation-App“ und sieht „viele, viele Anwendungsfälle, die das Leben besser machen.“ Aber das würde nur kommen, wenn ihr auch vertraut würde.
Doch das ließe sich nicht verordnen, sagt Wildberger. Die Wallet müsse sich das Vertrauen verdienen. „Wir prüfen das Ding natürlich auch auf Herz und Nieren“, sagt der Digitalminister. Und bittet doch um Mithilfe der Community, dass sie wirklich sicher würde. Es ist eines der Vorzeigeprojekte des Ministers, eines, an dem er sich selbst messen lassen will. Die Angst: dass die staatlich garantierten Daten abfließen könnten. Wildberger verspricht deshalb „volle Transparenz darüber, wer wann was genutzt hat.“ Applaus bekommt er dafür nicht.
Wo Wildberger keinen Applaus bekommt
Und auch das hat seinen Grund. Denn Wildbergers Einstellung zu Deregulierung und Änderungen beim Datenschutz wird auf der re:publica nicht vertraut. „Wir müssen vom reinen Datenschutz zu verantwortungsvoller Datennutzung kommen“, argumentiert der Minister – und der Saal ist totenstill. Eine tiefe Skepsis, dass weniger Datenschutzrecht nicht auch einen Abbau an Grundrechtsschutz bedinge, ist den Teilnehmern anzumerken.
Dass Wildberger ein klares Bekenntnis zu Digital Markets Act und Digital Services Act abgibt, den beiden aus den USA hauptsächlich angegriffenen EU-Regulierungen, ist hingegen beim Publikum konsensfähig. Und auch ein letzter Punkt: „Ich wünsche mir auch von Unternehmen manchmal auch ein bisschen mehr Verantwortung für die Gesellschaft“, so Wildberger. Wenn nicht mehr klar wäre, was wahr und falsch ist, wäre das auf Dauer zersetzend für die Gesellschaft, sagt der Politiker, der im vergangenen Jahr in die CDU eintrat.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Verhandlungsrunde gescheitert: Streik bei Samsung soll am Donnerstag beginnen
In Südkorea ist auch eine letzte Verhandlungsrunde zwischen Samsung und mehreren Gewerkschaften gescheitert, jetzt kann wohl nur noch die Regierung einen Streik mit potenziell weitreichenden Folgen verhindern. Das berichtet die Korea Times und ergänzt, dass es am Ende vor allem noch darum gegangen sei, ob Bonuszahlungen gleichmäßig verteilt oder verlustschreibende Abteilungen ausgespart werden sollen. Insgesamt hätten mehr als 47.000 Gewerkschaftsmitglieder angekündigt, sich an der Arbeitsniederlegung beteiligen zu wollen, etwas mehr als 7000 Angestellte müssen aber zur Verhinderung von Qualitätsmängeln und für sicherheitsrelevante Tätigkeiten zur Arbeit erscheinen. Der Streik soll am Donnerstag beginnen und 18 Tage dauern.
Weiterlesen nach der Anzeige
Boni für alle, oder an Erfolg geknüpft?
Bei der Auseinandersetzung geht es im Kern darum, wie Samsung die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Rekordgewinnen beteiligt, die der Konzern aktuell einfährt. Die Gewerkschaften fordern, dass 15 Prozent der Gewinne für Boni verwendet werden. 70 Prozent davon sollen gleichmäßig auf alle Abteilungen verteilt werden, der Rest abhängig vom jeweiligen Erfolg der Abteilungen, erklärt die Zeitung. Samsung habe das jetzt noch einmal zurückgewiesen, der Konzern behauptet demnach, die meisten Forderungen akzeptiert zu haben, nur nicht komplett von der Leistung unabhängige Boni: Man sei überzeugt, „dass eine Abkehr von solchen Grundsätzen nicht nur unser Unternehmen, sondern auch andere Unternehmen und Branchen negativ beeinflussen könnte“.
Insgesamt geht es bei dem Streit um eine Menge Geld, laut Bloomberg könnte jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin mehr als 340.000 Euro bekommen, wenn sich die Gewerkschaften durchsetzen. Angeheizt wird der Konflikt dabei auch von der Konkurrenz, SK Hynix etwa hat im Herbst eine gewerkschaftliche Forderung nach einer Vergütungsreform akzeptiert, die unter anderem höhere Boni vorsieht. Schon 2027 könnten die durchschnittlichen jährlichen Boni pro Angestellten dort 500.000 Euro überschreiten. Auch deshalb hat Samsung schon zahlreiche Angestellte an Konkurrenten verloren, die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder war sprunghaft angestiegen.
Angedroht ist jetzt ein Streik, der 18 Tage dauern soll. Dabei würde die Speicherproduktion komplett lahmgelegt. Die Folgen für die Industrie und die Lieferketten wären massiv. Allein dem Konzern drohen laut Medienberichten Verluste in Höhe von umgerechnet bis zu 570 Millionen Euro pro Tag. Auch deshalb hat sich zuletzt Südkoreas Regierung an den Verhandlungen beteiligt, der Arbeitsminister kann einen Ausstand für 30 Tage aussetzen, wenn ein Streik die nationale Wirtschaft oder Menschenleben gefährdet. Schlimmstenfalls könnte der Streik das südkoreanische Wirtschaftswachstum in diesem Jahr um 0,5 Prozentpunkte senken, laut Reuters kommen fast ein Viertel der Exporte des Landes von Samsung.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Mittwoch: Google-TPUs statt Nvidia-GPUs, Googles Smart Glasses noch dieses Jahr
Google wird zunehmend zum Hardware-Lieferanten und Nvidia-Konkurrenten. Denn die New Yorker Investmentgesellschaft Blackstone investiert 5 Milliarden US-Dollar in neue Rechenzentren, die Googles KI-Beschleuniger statt die für diese Zwecke üblicherweise genutzten GPUs von AMD oder Nvidia verwenden. Für Endkunden hat Google auf der eigenen Entwicklerkonferenz zwei Designs kommender Smart Glasses präsentiert. Die gemeinsam mit Samsung und den Brillenherstellern Gentle Monster und Warby Parker entwickelten Brillen kommen im Herbst auf den Markt. Sie sollen als „Intelligent Eyewear“ statt als KI-Brillen vermarktet werden. Derweil starten Laptop-Hersteller eine Offensive gegen Apple und insbesondere das Einsteiger-Notebook MacBook Neo. Im Mittelpunkt steht Intels Mobilprozessor Wildcat Lake der Core-300-Serie. In China sind die ersten Laptops dieser Art mit Windows 11 bereits zu Preisen von umgerechnet unter 600 Euro zu bekommen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der US-Investor Blackstone und Google haben ein Joint Venture für neue Rechenzentren gegründet, die auf Googles eigenen KI-Beschleunigern basieren werden. Dafür investiert Blackstone 5 Milliarden US-Dollar, während Google nicht nur die TPUs liefert, sondern auch einen eigenen Manager als Leiter der neuen Firma stellt. Das erste Rechenzentrum soll 2027 den Betrieb aufnehmen und dann 500 Megawatt Rechenkapazität bieten, wobei das neue Unternehmen dies mit der Zeit ausbauen will. Bislang werden Googles Tensor Processing Units (TPUs) überwiegend für die Google Cloud genutzt, wo Kunden KI-Rechenkapazität nutzen können. Das Joint Venture mit Blackstone ist Googles nächster Schritt zum Hardware-Lieferanten für KI-Rechenzentren: Google und US-Investor bauen gemeinsame Rechenzentren auf Basis von Google-TPUs.
Neue KI-Rechenzentren dürften auch die Verbreitung von Smart Glasses unterstützen, von denen Google in der Vergangenheit bereits mehrfach Prototypen gezeigt hatte. Im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz wurden nun erstmals Bilder kommerzieller Varianten präsentiert, die von den Brillenpartnern Gentle Monster und Warby Parker designt wurden. Für Hardware und Technik ist Samsung verantwortlich. Das erste Modell von Gentle Monster setzt auf ovale Gläser und einen breiten, glänzend schwarzen Rahmen, während Warby Parker mit einem dezenteren Design auftritt, das an das Wayfarer-Modell der Ray-Ban Meta-Brillen erinnert. Beide Modelle verfügen wie Metas Wearables über eine Kamera, Lautsprecher und Mikrofone: Google zeigt erste Bilder kommender Smart Glasses.
Preise dieser Google-Brillen stehen bisher nicht fest, aber bei Einsteiger-Notebooks gibt es nach Einführung von Apples MacBook Neo einen Preiskampf. Konkurrenten wie Asus, Chuwi, Honor, HP und Lenovo stellen Windows-11-Notebooks vor, die umgerechnet 460 bis 650 Euro kosten. Das MacBook Neo ist ohne Rabatte ab rund 610 Euro erhältlich. Die Windows-Konkurrenzmodelle sind alle mit neuen Core-300-Prozessoren alias Wildcat Lake ausgestattet. Intel selbst startet mit dem Projekt Firefly eine Initiative, um Gerätepreise nach unten zu drücken. Prozessorleistung und Bauqualität sollen dabei höher liegen als bei anderen typischen Billig-Notebooks. Auch Microsoft steuert womöglich mit Windows-Preisnachlässen bei: MacBook-Neo-Konkurrenten starten in China für unter 500 Euro.
Am Montag ist Elon Musks Milliardenklage gegen Sam Altman, OpenAI und Microsoft wegen Verjährung gescheitert. Doch der Gerichtsprozess ist damit keineswegs zu Ende. Nicht nur, weil Musk Rechtsmittel ergreifen wird. Denn zu klären ist auch noch OpenAIs Gegenklage: Musk führe einen Rachefeldzug gegen das Projekt, was diesem wiederholt geschadet habe. Konkret beschuldigt OpenAI Musk und xAI des unlauteren Wettbewerbs sowie der unzulässigen Einmischung in erwartete wirtschaftliche Vorteile. Demnach habe Musk 2017 und 2018 volle Kontrolle über OpenAI oder dessen Einverleibung in Tesla verlangt, was die OpenAI-Gründer abgelehnt hätten. Mit dem 2022 erschienenen Chatbot ChatGPT habe der reichste Mann der Welt schon nichts mehr zu tun gehabt: Jetzt muss Elon sich im 2. Teil von Musk v Altman verteidigen.
Die Bundesregierung will den Glasfaserausbau beschleunigen. Rund 30,5 Millionen deutsche Wohnungen befinden sich laut einer Marktanalyse der Telecom-Branchenverbände VATM und Anga in Mehrfamilienhäusern. Bislang verfügen nur 2,9 Millionen dieser Wohnungen über einen Glasfaseranschluss. Das Manko soll durch das Recht auf Vollausbau, das im Referentenentwurf zum Telekommunikationsgesetz (TKG) steht, reduziert werden. Damit bekämen Netzbetreiber das Recht, Anschlüsse in alle Wohnungen eines Mehrparteienhauses zu legen, wenn er das Gebäude insgesamt anschließt. Doch die vorgesehenen Rechtsansprüche brächten Absprachen durcheinander, die Netzbetreiber mit Wohnungsunternehmen zwecks Glasfaserausbau bereits geschlossen haben: Marktversagen oder Überregulierung im Disput um Glasfaser in Gebäuden.
Gefälschte Hardware ist nicht auszurotten. Kaum zwei Jahre nachdem im Jahr 2000 die ersten USB-Sticks auf den Markt kamen, berichtete c’t über gefälschte Speicherstäbchen. Seither hat sich die Situation nicht verbessert, sondern es kamen auch Fälschungen von SD-Karten, MicroSD-Karten, internen und externen SSDs und Festplatten auf den Markt. 24 Jahre umfassende Berichterstattung in c’t und bei heise online haben wenig genutzt, weiterhin schreiben uns immer wieder betrogene Käufer. Weshalb es vergleichsweise einfach ist, bestimmte Flash-Speichermedien zu manipulieren, welche Probleme „Fake Flash“ verursacht und wie Sie es entlarven können, und den aktuellen Stand der Betrugswelle bei Festplatten besprechen wir im Bit-Rauschen, dem Prozessor-Podcast: Gefälschte Flash-Speicher und Festplatten.
Weiterlesen nach der Anzeige
Auch noch wichtig:
- Bundesdigitalminister Karsten Wildberger will den Glasfaserausbau massiv beschleunigen. Die Branche fordert derweil schnellere Abschaltung der Kupfernetze parallel zum Glasfaserausbau: Minister fordert Tempo, Branche drängt auf Kupfer-Abschaltung.
- Die Regierung hinkt beim Klimaschutz hinterher. Ihr Ziel, alle Rechenzentren des Bundes spätestens Ende 2024 nur mit Ökostrom zu betreiben, hat sie gerissen: Rechenzentren des Bundes verfehlen Ökostrom-Ziele für Digitale Verwaltung deutlich.
- Der größte indische Konzern Tata Group investiert rund 14 Milliarden US-Dollar in Chipfabriken. Dabei kooperiert Tata mit Intel, ASML, Rohm und PSMC für Halbleiter für Indien: Tata Electronics baut große Chip-Fab und Packaging-Werk.
- Daten der elektronischen Patientenakte (ePA) sollen zukünftig unter den Beschlagnahmeschutz der Strafprozessordnung fallen: Beschlagnahmeverbot für die elektronische Patientenakte soll kommen.
- Die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus ist weiter dicht, einige Schiffe kommen aber durch. Das lässt sich der Iran bezahlen, bald wohl offiziell: Iran will Transit durch Straße von Hormus nach Bitcoinzahlung offiziell versichern.
- Die Förderung eines kleinen Elektroautos kam für unsere Autorin zum richtigen Zeitpunkt, würde ihr da nicht ein Strich einen Strich durch die Rechnung machen: E-Auto-Förderung an einem Strich gescheitert.
- Nach monatelanger Verzögerung kommt das T1 Phone der Trump Organization nun tatsächlich auf den Markt. Der US-Sender NBC hat das erste Exemplar bekommen: Trump-Handy T1 Phone ist fertig und wird ausgeliefert.
- Skoda hat mit dem Epiq ein neues, kompaktes E-SUV vorgestellt. Er setzt auf bewährte Technik und ein pragmatisches Konzept für den Massenmarkt: Skoda Epiq fern jeder Aufregung.
- Nach drei Serienstaffeln landet Mando im Kino. „The Mandalorian and Grogu“ setzt auf rasante Action und eine simple Story, um „Star Wars“-Fans zu unterhalten: Mando aufs Maul in „The Mandalorian and Grogu“.
- Fiskers Server sind aufgrund der Pleite des Elektroautoherstellers abgeschaltet. Besitzer des Fisker Ocean haben ihre Fahrzeuge in Eigeninitiative reaktiviert: Fisker-Ocean-Besitzer überwinden Digital Restriction Management ihrer E-Autos.
- Bei Untersuchungen wurden Tausende unerlaubte Preiserhöhungen an Tankstellen in Deutschland registriert. Die Betreiber wollen sich das nicht vorwerfen lassen: Fast jede fünfte Tankstelle ignoriert die 12-Uhr-Regel.
(fds)
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
