Apps & Mobile Entwicklung
Huawei WiFi Mesh X3 Pro WiFi-7-Router im Test
Huaweis Wi-Fi-7-Router, der WiFi Mesh X3 Pro, setzt auf ein auffälliges Design mit leuchtendem Bergmassiv, das sich Sonnenauf- und -untergang und dem Wetter anpasst. Neben seiner zuverlässigen und guten Leistung im Test wird der Router so auch zum Designelement im Zuhause und muss nicht mehr versteckt werden.
Mit dem WiFi Mesh X3 Pro hat Huawei einen neuen Wi-Fi-7-Router mit Mesh-Funktionalität im Angebot, dessen Reichweite im Zuhause sich über Satelliten erweitern lässt. Anders als die meisten Router legt er den Fokus aber nicht nur auf ein stabiles Funknetz, sondern möchte WLAN-Routern auch aus der Schmuddelecke verhelfen. Denn Huawei setzt beim Mesh X3 Pro auf ein auffälliges Design. Das von einem schneebedeckten Berg inspirierte Design erleuchtet das transparente Innere des Routers passend zum Sonnenaufgang beziehungsweise Sonnenuntergang, wobei sich das Licht in seiner Farbtemperatur anpassen lässt. So soll der Huawei WiFi Mesh X3 Pro auch ein Designelement des Zuhauses werden, was auch der Reichweite des WLANs zugute kommen könnte, indem er nicht wie andere Router in einer Ecke versteckt wird. Ob neben dem Design auch die Technik überzeugt, klärt der Test.
Der Huawei WiFi Mesh X3 Pro ist einzeln als Router erhältlich oder im Bundle mit einem sehr viel kleineren, aber ebenfalls beleuchteten Repeater. In Verbindung mit dem Router können sie genutzt werden, um die Reichweite des Funknetzwerks zu vergrößern. Der WiFi Mesh X3 Pro allein kostet 149 Euro, mit einem zusätzlichen Satelliten als WiFi Mesh X3 Pro Suite sind es 219 Euro. Möchte man zwei vollwertige Mesh-Router, kostet das Bundle 269 Euro. Drei Mesh-Router sind für 389 Euro erhältlich. Zwei Mesh-Router und ein Repeater kosten hingegen 349 Euro. Im Test kommt die Huawei WiFi Mesh X3 Pro Suite mit einem Router und einem Repeater zum Einsatz.
Das Design
Keine spinnenartigen Antennen, kein einfacher Plastikbomber, sondern ein kleines Gebirge in einer transparenten Hülle. Das Design des Huawei WiFi Mesh X3 Pro hat zur Ankündigung viel Lob erfahren und verbindet die Technik gekonnt mit der Ästhetik. Denn im Gebirge sind auch die Antennen des Routers versteckt.
Anpassung ans Wetter und die Sonne
Und der Huawei WiFi Mesh X3 Pro leuchtet nicht einfach nur, sondern der Lichteffekt „Goldener Berg“ passt sich dem Tagesverlauf und dem Wetter an. An sonnigen Tagen schimmert der Berg golden, morgens wie bei einem Sonnenaufgang, mittags wie bei heller Sonne und abends wieder dunkler zum Sonnenuntergang. Und an bewölkten und regnerischen Tagen weicht dem Gold ein Grau-Blau. Hierfür wird das lokale Wetter am Standort des Routers berücksichtigt.
Individuelle Anpassung der Beleuchtung
Über die App kann man das Muster der Beleuchtung aber auch selbst wählen. Neben der eben genannten Standardeinstellung „Goldener Berg“ lassen sich auch benutzerdefinierte Einstellungen vornehmen. Dies betrifft neben der Helligkeit auch die Farbtemperatur, die manuell stufenlos zwischen warm (2.000 Kelvin) und kühl (7.000 Kelvin) gewählt werden kann. Bei der Helligkeit fällt positiv auf, dass diese auch bis auf ein dunkles Nachtlicht heruntergeregelt werden kann. Zudem flackert das Licht nicht und die Übergänge sind gut umgesetzt. Als Statusanzeige dient die Beleuchtung aber nicht. Insbesondere Fehler oder Probleme werden nicht über ein Blinken oder ähnliches visualisiert.
Gut umgesetzt ist, dass Huawei auch an eine Zeitsteuerung gedacht hat. So leuchtet der Router einerseits nicht tagsüber bei strahlendem Sonnenschein oder eben nicht die ganze Nacht, wenn sein Licht ohnehin nicht wahrgenommen wird. Auch ein Countdown lässt sich setzen, so dass die Beleuchtung nach einer eingestellten Zeitspanne ausgeschaltet wird.
Über das Berühren der Oberseite des Routers und Repeaters lässt sich zudem manuell die Helligkeit des Leuchteffekts per Halten dimmen, wenn die gewählte Einstellung gerade nicht zur Situation passt. Ein kurzes Antippen schaltet zwischen verschiedenen Helligkeitsstufen durch oder die Beleuchtung an und aus.
Wie gut man den WiFi Mesh X3 Pro zuhause in Szene setzen kann, hängt natürlich auch davon ab, wie die Kabel dort verlaufen und wo gegebenenfalls das Modem steht. Denn mit diesem muss der Router von Huawei zwingend per Kabel verbunden werden. Statt im Wohnzimmer, könnte sich der WLAN-Router deshalb doch häufig im Flur oder im Hauswirtschaftsraum wiederfinden.
Die Technik
Der Router misst 250,9 × 123,3 mm (H × D) und wiegt rund 790 Gramm. Der kleinere Repeater kommt auf 73,5 × 114,8 mm (H × D) und wiegt circa 420 Gramm. Im Router stecken laut Huawei 512 MB RAM und ein 128 MB großes ROM, wovon der Nutzer im Alltag jedoch nichts mitbekommt.
Wi-Fi 7 ohne 6 GHz
Der WiFi Mesh X3 Pro und der Repeater unterstützen Dualband-WiFi-7 mit 2,4 und 5 GHz. Das mit Wi-Fi 7 ebenso wie mit WiFi 6E theoretisch mögliche 6-GHz-Frequenzband wird vom Router somit nicht unterstützt. Über Funk erreicht er theoretisch eine Datenübertragungsrate von 3,6 Gbit/s (kumuliert). Diese setzt sich aus bis zu 688 Mbit/s über 2,4 GHz und bis zu 2.882 Mbit/s über 5 GHz zusammen. Dank Unterstützung für Multi-Link Operation (MLO) kann der Router Daten gleichzeitig auf beiden Frequenzbändern übertragen, so dass die kumulierte Transferrate von Geräten, die MLO ebenso unterstützen, auch genutzt werden kann.
Für 2,4 GHz nutzt der Router zwei Antennen, für 5 GHz vier. Beim Repeater ist diese Antennenkonfiguration identisch. Mit WPA2-PSK, WPA/WPA2-PSK und WPA2-PSK/WPA3-SAE werden die aktuellen WLAN-Verschlüsselungen unterstützt.
Zu beachten ist, dass Router und Repeater keine gesonderte Funkverbindung auf einem dritten Frequenzband aufbauen können, sondern ebenfalls das WLAN zur Übertragung nutzen, was somit die Gesamtbandbreite belastet.
LAN mit 2,5 Gbit/s
Der Router bietet zwei LAN-Anschlüsse mit jeweils 2,5 Gbit/s. Auf diese Weise kann sowohl das Modem als auch ein Gerät oder Switch mit dieser Geschwindigkeit angebunden werden. Positiv ist, dass Huawei hier nicht wie viele Hersteller nur den WAN-Anschluss mit 2,5 Gbit/s auslegt, was die Geschwindigkeit kabelgebunden oft gar nicht nutzbar machte.
Beim Repeater steht für eine verkabelte Verbindung hingegen nur ein einzelner LAN-Anschluss mit maximal 1 Gbit/s zur Verfügung.
Als reiner WLAN-Router verfügt der Huawei WiFi Mesh X3 Pro nicht über ein integriertes DSL- oder Glasfaser-Modem, sondern ist für den Betrieb hinter einem solchen ausgelegt.
Kleiner Lüfter in der Basis
Dass WiFi-7-Geräte durchaus Abwärme erzeugen können, ist keine Neuigkeit. Um auch an heißen Tagen einen problemlosen Betrieb zu gewährleisten, verfügt der WiFi Mesh X3 Pro in seiner Basis über einen kleinen Lüfter. Im Test war der Lüfter erfreulicherweise zu keiner Zeit zu hören und scheint bei normalen Raumtemperaturen unter normaler Nutzung gar nicht einzuschalten.
Die Leistungsaufnahme
Mit aktivierter Beleuchtung benötigt der Router im Stand-by 4,5 Watt. Auch bei Netzwerklast zeigt er sich sparsam und geht nur auf rund 6 Watt hoch. Die Beleuchtung allein benötigt davon maximal 1 Watt bei höchster Helligkeitsstufe.
Beim Repeater sind es 3 bis 4 Watt, die das Messgerät im Betrieb anzeigt. Mit nur noch rund 0,5 Watt fällt die Beleuchtung des Repeaters etwas sparsamer aus.
Die Einrichtung
Für die Konfiguration und Verwaltung des WiFi Mesh X3 Pro kommt die Huawei AI-Life-App zum Einsatz. Ein Huawei-Account ist nicht notwendig. Ist der Router mit Strom versorgt, kann er in der App automatisch gesucht und hinzugefügt werden. Ist der WLAN-Router mit dem Modem verbunden, steht auch schon die Internetverbindung und man kann noch eine individuelle SSID und ein Passwort festlegen. Auch eine Zeitschaltung für das WLAN sowie ein Gäste-Netzwerk sind möglich.
Der Repeater ist bereits vorkonfiguriert und verbindet sich nach dem Anschließen automatisch mit dem Router. Hier muss man somit nichts manuell anstoßen oder einstellen. Dies ist nur dann der Fall, wenn man einen weiteren Repeater zusätzlich erwirbt. Diesen kann man dann einfach per LAN an den Router anschließen, damit er nach rund 2 Minuten die Einstellungen des Hauptgeräts übernimmt. Daraufhin kann er frei platziert werden und verbindet sich ebenfalls automatisch mit dem Router.
Huawei nennt einen Abstand von maximal 10 Metern mit einer Wand zwischen Router und Repeater als optimal.
Wer noch einen alten Router von Huawei hat, beispielsweise den AX3 oder WiFi Mesh X1 Pro, kann diesen auch weiterhin nutzen, um das Mesh-Funknetzwerk zu vergrößern. Router anderer Hersteller lassen sich jedoch nicht als Mesh-Komponente einbinden.
In der App lässt sich eine Karte des eigenen Zuhauses anlegen und der Netzwerkstatus an unterschiedlichen Orten messen, um zu prüfen, wie gut der WLAN-Empfang in den einzelnen Räumen und Etagen ist.
Neben einer Firewall bietet der Router auch einen automatischen Schutz vor Brute-Force-Angriffen (Huawei HomeSec) und ermöglicht die Konfiguration einer Kindersicherung, bei der beispielsweise die Internetzeit und der Zugriff auf Websites, Spiele und soziale Netzwerke reguliert werden kann. Zudem kann gezielt eine White- oder Blacklist angelegt werden.
Praxistest der Geschwindigkeit
Zunächst wird die Geschwindigkeit im bestmöglichen Fall gemessen, wenn Router und WiFi-7-PC im selben Raum ohne Hindernisse stehen. Der Repeater kommt hierbei nicht zum Einsatz. Der Server ist per Kabel mit dem Router verbunden, der Client über Wi-Fi 7. Dies dient als Test für die bestmögliche WLAN-Verbindung zum Router. Im Upload zum Server werden bei diesem Szenario 2.370 Mbit/s erzielt, im Download sind 1.410 Mbit/s möglich.
Im zweiten Test kommt nun der Repeater ins Spiel. Der Server ist weiterhin per Kabel mit dem Router verbunden, der Client nun jedoch per Kabel mit dem Repeater. Dies stellt also die bestmögliche Mesh-Verbindung dar. In diesem Fall limitiert der 1-Gigabit-Port des Mesh-Repeaters. Der Upload liegt bei 961 Mbit/s, der Download erreicht 942 Mbit/s.
Im dritten Test werden Router und Repeater baulich voneinander getrennt. Im Erdgeschoss ist der Router platziert und an ihm der Server per LAN-Kabel angeschlossen. Im zweiten Stock steht hingegen der Repeater, an dem per LAN der Client angeschlossen ist. Die gesamte Distanz muss somit ohne Mesh-Knoten in der ersten Etage überbrückt werden. Das WLAN-Signal muss somit zwei Decken in einem Haus aus den 1960er-Jahren mit Maschendraht in den Decken überbrücken.
Wie in den anderen Tests, stellt dies die höchste Anforderung an das System dar. Mit 285 Mbit/s im Upload und 262 Mbit/s im Download erzielt das WLAN-System ohne Mesh-Knoten auf halbem Weg aber dennoch ein gutes Ergebnis.
Verbindungsabbrüche gab es im Test nicht, auch der automatische Wechsel der Endgeräte zwischen Router und Repeater im WLAN funktionierte problemlos.
Fazit
Der Huawei WiFi Mesh X3 Pro gehört mit seinem minimalistischen Äußeren nicht zu den schnellsten WiFi-7-Routern auf dem Markt, ist mit einem Preis von 150 Euro (UVP) und 219 Euro mit Repeater dafür aber auch deutlich erschwinglicher als viele auf Gaming fokussierte High-End-Router mit einer Vielzahl von Antennen und Anschlüssen. Die solide Leistung, die im Test erzielt wird, paart der Huawei-Router dafür mit einem ansprechenden Design, das sich weder vor der Konkurrenz noch Zuhause verstecken muss.
Dass bei Wi-Fi 7 nicht immer auch das 6-GHz-Funkband drinsteckt und Tri-Band aus 2,4, 5 und 6 GHz keine Pflicht ist, müssen Interessenten auch beim Huawei WiFi Mesh X3 Pro erneut realisieren. Denn das neue Frequenzband, mit dem viele den Standard verbinden, unterstützt Huaweis neuer WLAN-Router gerade nicht. Im Grunde ist der WiFi Mesh X3 Pro ein WiFi Mesh X1 Pro mit neuem Design.
Zudem ist der Router auch in Sachen Features eher auf Massenmarkttauglichkeit und eine schnelle, unkomplizierte Einrichtung ausgelegt, denn Funktionen wie einen integrierten VPN-Server oder Dynamic-DNS-Dienste sucht man beim Huawei WiFi Mesh X3 Pro vergebens. Wer mehrere kabelgebundene Geräte wie kleine Smart-Home-Hubs am Router betreiben muss, kommt zudem nicht um einen Switch herum, da am Router selbst neben der WAN-Verbindung zum Modem nur ein LAN-Anschluss bleibt – der dafür mit 2,5 Gbit/s aber wenigstens schnell ist. Auch auf USB für das Teilen von Dateien im Netzwerk muss man verzichten. Ob man diese Funktionen und Extras benötigt, ist jedoch individuell sehr verschieden.
ComputerBase hat die WiFi Mesh X3 Pro Suite leihweise von Huawei zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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Aus der Community: „Von der Natur zurückgeholt“-Challenge lädt zum Wettbewerb ein

Während parallel der normale CB-Fotowettbewerb weiter läuft, ruft die Foto-Challenge mit Themen aus der Community zum zweiten Wettbewerb ein. Im Gegensatz zum legendären Fotowettbewerb, bestimmen hier die Leser, welches Thema als nächstes starten soll. Dieses mal geht es um „von der Natur zurück geholt“.
Vorgeschlagen hatte dieses Thema SimmiS, ein relativ neues Mitglied, welches sich rege in die Community mit einbringt.
Die ersten drei Gewinner
Gewonnen hatte die Challenge rund um das beste Handyfoto der User _tnt_ mit seiner Kirche, die den Nebelschwaden trotzt.
Auf Platz zwei und drei liegen die User MadDog und Nihil Baxxter.
Wie geht es zukünftig weiter?
Weitere Vorschläge zu zukünftigen Themen sind in dem Thread – [CBFFC] ComputerBase Forum Foto Challenge – Eure Themen, eure Bilder – Thementhread noch gerne gesehen. Möchtet ihr euer Lieblingsthema gerne sehen? Dann schlagt es vor. Eine aktive Teilnahme an dem Wettbewerb ist dazu keine Grundvoraussetzung.
Teilnahmebedingungen und Abstimmung
Jedem registrierten Community-Mitglied ist die Teilnahme mit einem einzelnen, eigens aufgenommenen, beliebig alten Bild erlaubt, das in noch keinem vorherigen Fotowettbewerb eingereicht oder anderweitig im ComputerBase-Forum veröffentlicht wurde. Aufnahmen mit dem gleichen Motiv eines bereits veröffentlichten Bildes aus leicht abgeänderter Perspektive sind hingegen unerwünscht. Nicht gestattet sind überdies Zeichnungen, gemalte oder per KI generierte Bilder sowie Renderings. Einmal eingereichte Bilder können nicht mehr ausgetauscht werden.
Nach Einsendeschluss startet eine mehrtägige Abstimmung zu allen, maximal aber den ersten 40 eingereichten Bildern, an der alle Leser mit Forum-Nutzerkonto teilnehmen dürfen. Um die Anonymität der Fotografen zu wahren, werden die Fotos durch lowrider20 auf maximal 3.840 Pixel in Höhe und Breite verkleinert und die EXIF-Daten entfernt. Bei dem herkömmlichen Wettbewerb darf der zum Ende des Monats feststehende Gewinner erneut über das Monatsthema der nächsten Runde entscheiden, während im [CBFFC] ComputerBase Forum Foto Challenge die Community weiterhin über die zukünftigen Fotos entscheidet. Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!
Links zu dem Thema
- [CBFFC] März/April 2026 – „Von der Natur zurück geholt“
E-Mail Adresse: cb-fotowettbewerb @ gmx.net (ohne Leerzeichen)
Update
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Grafikkarten-Preise: Die RTX 5090 erreicht mit Ø 3.800 Euro ein neues Allzeithoch

Die Ende Februar/Anfang März für alle beobachteten GeForce RTX 5000 zu verzeichnenden Preisrückgänge (Median-Preis neuer Angebote) haben sich im weiteren Monatsverlauf für RTX 5080, RTX 5070 Ti, RTX 5070 und RTX 5060 Ti (16 GB) in der Tendenz fortgesetzt, bei der GeForce RTX 5090 war das nicht der Fall.
+300 Euro für die RTX 5090 im März
Doch auch bei den anderen Modellen blieb ein größerer Effekt aus, beispielsweise mit knapp 50 Euro Preisrückgang bei der RTX 5080 (von 1.400 auf 1.350 Euro, -4 %)
Die GeForce RTX 5090 legte im gleichen Zeitraum wiederum um knapp 300 Euro zu: Von im Durchschnitt (Median) 3.500 Euro für neue Angebote Ende Februar ging es im März auf 3.800 Euro hinauf. Das ist – mit Ausnahme der Preiskapriolen zum Handelsstart, als es teilweise nur ein Angebot bei einem Händler pro Tag gab – ein neuer Höchststand für das aktuelle Topmodell.
„FE Drops“ nicht einmal ein Tropfen auf heißen Stein
Ein Durchschnittspreis von 3.800 Euro bedeutet nicht, dass es nicht auch günstiger geht. Die vom Bot gemeldeten niedrigsten Preise neuer Angebote lagen zuletzt bei 3.200 Euro – der UVP der „FE“ liegt mit 2.099 Euro allerdings über 1.000 Euro niedriger. Zu kaufen gibt es sie dafür aber auch so gut wie nie. ComputerBase informiert, wenn es so weit ist:
- FE-Drop: Erhalte eine Discord/Telegram-Message bei GeForce-RTX-50-Verfügbarkeit
Nur für ganz schnelle ab 3.200 Euro im Handel
Wer wiederum mindestens 3.400 Euro zur Verfügung hat und gewillt ist, sie für eine GeForce RTX 5090 auszugeben, der findet im Handel Lagerware zu diesem Preis – ab 3.600 Euro wird das Angebot größer.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Kommentar: Ich wünsche mir eine Innovation bei Optimus, Nvidia!
Nvidia hält dieser Tage die Gaming-Welt mit DLSS 5 in Rage und hat handfeste neue Features wie MFG 6× und Dynamic MFG für RTX 5000 (Laptop) veröffentlicht. Ich für meinen Teil würde mich aber eher mal über eine Innovation bei Nvidia (Advanced) Optimus freuen, denn das fühlt sich heute noch an wie vor sechs Jahren.
Was ist überhaupt Advanced Optimus?
Mit Advanced Optimus hatte Nvidia Anfang 2020 (!) mit RTX 2000 Mobile eineF ohne Neustart arbeitende Variante eines MUX-Switches für Gaming-Notebooks mit GeForce RTX vorgestellt.
Was ist ein MUX-Switch?
Ein Multiplexer oder auch MUX, im Kontext in der Regel als MUX-Switch bezeichnet, kann aus einer Vielzahl an Eingangsquellen eine auswählen und an einen Ausgang weitergeben. Die Steuerung erfolgt elektronisch.
Mit einem MUX-Switch ist es also möglich, sowohl die iGPU als auch die dGPU als Quelle für das Bildsignal des internen Notebook-Displays auszuwählen. Ist die dGPU die GPU der Wahl, muss sie ihre Bildausgabe nicht mehr über die iGPU schicken, was Leistung kosten kann. Sie ist dafür zwar dauerhaft aktiv, aber der Nutzer hat die Wahl und kann jederzeit wieder auf die iGPU wechseln, so dass die dGPU abgeschaltet wird, wenn sie nicht gebraucht wird. Dafür war bis 2020 ein Neustart des Rechners notwendig. (Exkurs: Dass der Treiber on-the-fly die dGPU an und abschalten konnte, wenn die Bildausgabe über die iGPU erfolgte, war bis dato als Nvidia Optimus bekannt).
Ok, und was ist jetzt Advanced Optimus?
Mit Advanced Optimus war es erstmals möglich, die dGPU automatisch vom Treiber an- respektive auszuschalten und das interne Display an die aktive GPU zu hängen, je nachdem ob si benötigt wird – ohne Neustart! Das war endlich die eierlegende Wollmilchsau: Es konnte immer die richtige Grafikkarte aktiv sein und sie war zugleich immer direkt an das Display angebunden.
Das erforderte neben dem passenden physischen Chip eine tiefgreifende Software-Integration und war offensichtlich teuer oder kompliziert umzusetzen: Notebooks mit Nvidia Advanced Optimus waren auch zwei Jahre später im Jahr 2022 noch seltener am Markt vertreten als die Varianten mit klassischem MUX-Switch und oft klappte das mit dem Umschalten nicht.
Die Verbreitung von Advanced Optimus nimmt zu
Das hat sich inzwischen geändert, zuletzt verfügten Systeme mit mobiler GeForce RTX, die ich in den Händen hielt, alle über diese Technologie (der Preisvergleich kennt 400+, bei RTX 5000 sind es 340 aus 880 – also immerhin knapp 40 Prozent).
Das ist gut, denn so können Notebooks mit dGPU am Akku länger durchhalten, weil die große GPU schläft, wenn sie gar nicht gebraucht wird, und wenn sie gebraucht wird, kann sie die volle Leistung ohne iGPU-Framebuffer-Umweg liefern – ganz ohne dass Nutzer das System neu starten.
Technisch hat das Jahr 2020 angerufen
Die Verbreitung ist also besser geworden, die Technologie hingegen leider nicht: Noch immer friert das Bild für Sekunden ein, wenn „hinter den Kulissen“ zwischen iGPU und dGPU gewechselt wird. Damit wird zwar verhindert, dass der Bildschirm schwarz wird, aber es ist und bleibt eine schlechte Erfahrung, zumal von Zeit zu Zeit sogar wichtige Bildschirminhalte in diesem Stillstand verschluckt werden können.
Je nach Anwendung erfolgt der Wechsel dabei sogar mehrfach: Wenn eine Anwendung lädt, die von der dGPU Gebrauch machen könnte, wird die GeForce aktiviert und das Bild friert kurz ein, weil das Display auf die GeForce gelegt wird. Nach dem Laden benötigt die Benutzeroberfläche die GeForce dann wiederum erst einmal nicht und legt sie wieder schlafen – das Bild hängt erneut. Und jedes Mal informiert der Treiber per Popup am unteren Bildschirmrand über die aktive GPU; was streckenweise aber ebenfalls im eingefrorenen Bildschirm untergeht.
Ist das ein Luxusproblem? Durchaus. Aber MFG 6× vs. MFG 4× löst definitiv ebenfalls nur ein solches. Für die „User Experience“ am Notebook mit GeForce RTX wäre mir in der Tat erst einmal wichtiger, dass Advanced Optimus noch einmal „advanced“ wird und wesentlich reibungsloser seinen Dienst verrichtet. Wem von euch geht es genauso?
Hinweis: Der Inhalt dieses Kommentars gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Diese Meinung wird nicht notwendigerweise von der gesamten Redaktion geteilt.
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