Künstliche Intelligenz
„The Secret Agent“ im Heimkinotest: Wer hat Angst vorm Pixelbrei?
Viele Cineasten haben es schon kritisiert: Moderne Drehbücher werden immer einfältiger, nehmen Zuschauer an die Hand und lassen die Figuren jede Banalität mehrfach erklären. Sie sollen der Handlung leicht folgen, selbst wenn sie nebenbei bügeln oder auf ihrem Smartphone daddeln. Speziell bei Netflix grassiert diese Infantilisierung zu Hörspielfilmen.
Da ist es umso erfrischender, wenn Regisseure wie Kleber Mendonça Filho Zuschauer nicht für dumm verkaufen, sondern sie über die Bilder selbst nachdenken lassen. Das Drama „The Secret Agent“ entführt Zuschauer ins Jahr 1977 nach Brasilien, wo während der Militärdiktatur Korruption und Auftragsmorde an der Tagesordnung standen, sodass politisch Verfolgte in den Untergrund abtauchen mussten. Mit seiner verschachtelten Handlung und zum Teil surrealen Szenen vermittelt der Film einen Eindruck von der damaligen Paranoia und lässt lange rätseln, wer Freund und wer Feind ist – und ob man der Hauptfigur Armando (Wagner Moura) tatsächlich vertrauen kann.
Doch trotz des Erfolgs bei Kritikern veröffentlicht der deutsche Vertrieb Port au Prince den Film lediglich auf DVD in PAL-Auflösung. Für eine HD-Version muss man zum Stream greifen, etwa bei Apple TV/iTunes – eine Version auf Blu-ray Disc ist nicht verfügbar. In dieser Analyse geben wir spoilerfreie Einblicke in den intelligenten Aufbau des Films, der seine Geheimnisse oft erst beim zweiten oder dritten Durchgang offenbart, und klären in der Bild- und Tonanalyse ab Seite 3, ob Sammler trotz der niedrigen Auflösung zur DVD greifen sollten oder mit dem Stream in HD besser fahren.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „„The Secret Agent“ im Heimkinotest: Wer hat Angst vorm Pixelbrei? „.
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Künstliche Intelligenz
#TGIQF: Das Quiz rund um Artemis 2 und Co.
Mit Artemis 2 macht sich erstmals seit 53 Jahren eine Crew auf den Weg zum Mond.
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Zwar umrundet zunächst die Crew nur einmal den Mond, um dann direkt den Rückflug anzutreten. Sie ist aber ein wichtiger Teil der Vorbereitung zur Landung auf dem Mond: Das Quartett testet das neu entwickelte Orion-Raumschiff auf Herz und Nieren und die Zusammenarbeit mit der Bodenstation.

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:
Das verlief bisher nicht ganz ohne Pannen. Die erstmalig installierte Toilette hatte einen kleinen Defekt, das Astronauten-Outlook streikte auch schon einmal und die Crew klagt über einen etwas frischen Ventilator-Windzug. Aber genau für solche Probleme ist die Mission gedacht: Wenn die Crews auf dem Weg zur Mondlandung sind, haben sie weder Kopf noch Zeit, sich um Kinderkrankheiten des Raumschiffs zu kümmern.
Auf den ersten Blick ähneln sich die Apollo- und Artemis-Systeme vom Konzept her, jedoch abgesehen von den viel leistungsfähigeren Rechnern an Bord sind die Kapseln auch zu etwa einem Drittel größer. Das macht sie jetzt nicht gleich zu einem Raumwunder, aber erlaubt doch mehr Platz und eine Person mehr an Bord. Die besagte Toilette ist für die vier Astronautinnen und Astronauten in jedem Fall bereits ein Komfortgewinn.
Doch woher stammt der Name „Artemis“ überhaupt? Das und mehr wollen wir von Ihnen wissen in unserem kleinen Nerdquiz um Artemis, Apollo und Co. fürs Osterwochenende.
In der heiseshow stellte Moderatorin Anna Bicker dem heise-online-Kommandanten Dr. Volker Zota und als heise+-astronaut Alexander Spier drei Fragen vorab. Die Herleitungen des Chefs waren mondflugtauglich und er gewann souverän.
Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
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Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
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Frankreichs Senat für Verbot vieler sozialer Medien unter 15
Die Senatoren fordern, dass alle Plattformen, deren Inhalte oder Algorithmen der Selbstentfaltung der Kinder schaden könnten, tabu sind. Eine entsprechende Liste soll vom Ministerium angefertigt werden, heißt es in dem am Abend beschlossenen Gesetzesvorschlag. Andere Medien sollen Heranwachsende mit der Erlaubnis ihrer Eltern nutzen können.
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Die beiden Parlamentskammern stimmen damit zwar prinzipiell über die Einschränkung von sozialen Medien für junge Menschen überein, müssen sich nun aber auf eine einheitliche Linie verständigen, um das Gesetz endgültig verabschieden zu können.
Kommt Regelung doch erst später?
Dies könnte vor allem deshalb schwierig werden, da unterschiedliche Auffassungen darüber herrschten, welche Regelung rechtskonform ist. Bereits im Januar hatte die französische Nationalversammlung für ein generelles Verbot sozialer Medien für Heranwachsende unter 15 Jahren gestimmt. Die Regierung unter Präsident Emmanuel Macron will, dass die Regelung bereits zum nächsten Schuljahr greift. Ob rechtzeitig eine Lösung gefunden wird, ist noch unklar.
Besondere Vorsicht herrscht bei der Ausgestaltung des Gesetzes, weil Frankreich bereits vor einigen Jahren versucht hatte, ein Mindestalter von 15 Jahren dafür einzuführen, dass Jugendliche ohne Erlaubnis ihrer Eltern ein eigenes Konto auf sozialen Netzwerken anlegen können. Das Gesetz konnte wegen der europäischen Rechtslage aber nicht angewandt werden.
Sollte Frankreich bald ein Verbot einführen, könnte es das erste EU-Land mit einer solchen Regelung sein. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag zeigt jedoch, dass ein solches Social-Media-Verbot für Kinder vor erheblichen rechtlichen Hürden durch das EU-Recht stehen könnte. In Australien ist man bereits so weit. Dort dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Mitte Dezember keine eigenen Social-Media-Konten mehr auf vielen großen Plattformen haben. Auch in Deutschland gibt es eine Debatte darüber, ob der Zugang zu sozialen Medien für Kinder eingeschränkt werden sollte.
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(nen)
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Artemis-2: Outlook bereitet Astronauten Probleme
Astronauten weit weg von der Erde sind nicht gefeit davor, in Probleme zu laufen, die so ziemlich jeder Windows-Nutzer kennt: Outlook funktioniert nicht.
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Die aufmerksame Zuschauerin Niki Grayson schaute den NASA-Livestream, der direkt von der Orion-Kapsel streamt, und ihr fiel dabei eine eher ungewöhnliche Interaktion zwischen dem Astronauten Reid Wiseman und Mission Control in Houston auf. Den Ausschnitt veröffentlichte sie auf Bluesky.
Mail-Probleme gibt es auch im All
Darin meldet der Kommandant der Artemis-2-Mission, dass er auf seinem Computer (Microsoft Surface Pro) Probleme mit der Software Optimus habe. Des Weiteren laufen zwei Instanzen von Outlook auf seinem Rechner, und beide würden nicht funktionieren. Houston antwortete, sie würden remote darauf zugreifen und sich dem Problem annehmen. Kurz darauf verkündete Mission Control, das Problem gelöst zu haben: „For Outlook, we were able to get it open. It will show offline, which is expected“.
Bei der täglichen Pressekonferenz zur Artemis-2-Mission antwortete der Ascent-Flight-Director Judd Frieling auf die Frage, was es mit den Outlook-Problemen auf sich habe, dass diese nicht selten vorkommen würden. Abgesehen von dem Mailkonto mussten sich die Astronauten mit Fehlermeldungen am Klo herumschlagen, ein Lüfter habe blockiert. Das Problem ist mittlerweile auch behoben, wie NASA mitteilte.
Artemis-2 auf dem Weg zum Mond
Die Artemis-2-Mission mit den Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen befindet sich zurzeit auf dem Weg zum Mond. Damit bringt sie erstmals seit über 50 Jahren Menschen wieder in die Nähe des Erdtrabanten. Wenn alles gut läuft, werden die vier Astronauten bei der Umrundung des Mondes so weit weg von der Erde sein wie niemand jemals zuvor. Im Liveticker halten wir Sie mit Updates auf dem Laufenden.
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(wid)
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